DEP0052107DA - Ungebrannte Elektrode und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Ungebrannte Elektrode und Verfahren zu deren Herstellung.

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DEP0052107DA
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English (en)
Inventor
Dr. Dietsche Otto
Original Assignee
Dr. Otto Dietsche, Flums
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine ungebrannte Elektrode und ein Verfahren zu deren Herstellung. Die erfindungsgemässe Elektrode ist dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens aus Kohle und einem an der Luft oder selbsterhärtenden anorganischen Bindemittel besteht. Die Elektrode kann zur Verminderung des Abbrandes zusätzlich noch mit einem Ueberzug in Form einer Ummantelung oder eines Schutzanstriches oder dergl. versehen sein.
Nach der weiteren Erfindung erfolgt die Herstellung der erfindungsgemässen Elektrode dadurch, dass die Kohle mit einem an der Luft oder selbsterhärtenden anorganischen Bindemittel und einer geeigneten Flüssigkeit gemischt und anschliessend unter Druck geformt, sodann getrocknet und abgebunden wird. Als Kohlematerial kommen dabei Anthrazit, Retortengraphit, Petrolkoks, Russ, Pechkoks, reiner Schmelkoks und dergl. und Mischungen derselben in Frage.
Als an der Luft bzw. selbsterhärtende anorganische Bindemittel eignen sich besonders Kalkmilch, hydraulischer Kalk, Zement, Gips, Magnesiazement und dergl. Der Anteil des Bindemittels beträgt vorzugsweise 10 - 15%, bezogen auf den Anteil Kohle bzw. Kohlemischungen. Zur Erzielung bestimmter Eigenschaften der fertigen Elektrode kann man ausser den selbsterhärtenden anorganischen Bindemitteln noch organische Bindemittel, z.B. Teer, Pech oder Mischungen davon, verwenden. Als Lösungsmittel, bzw. Dispersionsmittel kommt vor allem Wasser in Frage.
Zweckmässigerweise erfolgt das Trocknen und Abbinden in Wärmeöfen, wobei diese Wärmeöfen mit Vorteil durch Abgase geheizt werden. Das Abbinden selbst kann beschleunigt werden, indem man die geformte Elektrodenmasse in eine kohlensäurereiche Atmosphäre bringt. Ein bevorzugtes Verfahren zum Trocknen und Abbinden kann also darin bestehen, dass man die geformte Elektrodenmasse in einer Trockenkammer erwärmten Abgasen, z.B. Schornsteingasen, aussetzt.
Der grosse Vorteil der erfindungsgemäss hergestellten und zusammengesetzten Elektrode besteht in ihrer hohen Wirtschaftlichkeit, betragen doch die Gestehungskosten nur etwa einen Drittel bis die Hälfte derjenigen der bisher bekannten Elektroden.

Claims (8)

1. Ungebrannte Elektrode, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens aus Kohle und einem an der Luft oder selbsterhärtenden anorganischen Bindemittel besteht.
2. Verfahren zur Herstellung der Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kohle mit einem an der Luft oder selbsterhärtenden anorganischen Bindemittel und einer geeigneten Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, gemischt und anschliessend unter Druck geformt, sodann getrocknet und abgebunden wird.
3. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem den Luftabbrand vermindernden Ueberzug versehen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den selbsterhärtenden anorganischen noch organische Bindemittel verwendet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknen und Abbinden in Wärmeöfen erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeöfen durch Abgase geheizt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abbinden beschleunigt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beschleunigung des Abbindens die Elektrode in eine kohlensäurereiche Atmosphäre gebracht wird.

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