DEP0052063DA - Verfahren zur Herstellung von kautschukhaltigen Massen und Schichten besonders für Fußböden, Anstriche und Isolierungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kautschukhaltigen Massen und Schichten besonders für Fußböden, Anstriche und Isolierungen

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DEP0052063DA
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Jakob Bollinger
Paul Dipl.-Ing. Kittelberger
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Description

Es ist bekannt, Spachtelmassen für Fußböden sowie Anstrichmittel aus hochpolymeren Kunstharzen in Form von Dispersionen und Lösungen herzustellen.
Ferner ist auch bekannt, Latex (= Kautschukdispersion) mit Harzdispersionen oder bituminösen Emulsionen zu vermischen, wodurch man beabsichtigt, die wertvollen Eigenschaften des Kautschuks durch die Zusammenmischung wirksamer zu machen. Durch das Vermischen der Kautschukdispersion mit der Harzdispersion erreicht man aber nur ein Nebeneinanderablagern von Kautschuk- und Harzteilchen in der aufgetrockneten Schicht, weil auf diesem Wege kein Verschmelzen der beiden Stoffe eintreten kann.
Gemäß vorliegender Erfindung werden nun 5 bis 30 Teile Kautschuk im Mastikator wahlweise mit Harz (Natur- oder Kunstharz, z.B. Kollophonium), Wachs oder Bitumen oder Mischungen dieser Stoffe einmastiziert, sodass eine "Legierung" aus Kautschuk-Harz oder Kautschuk-Harz-Wachs oder Kautschuk-Bitumen usw. entsteht, welche dann erst dispergiert wird.
Dadurch besteht jedes Festteilchen der Dispersion aus kautschuklegiertem Harz-Wachs und sind die Eigenschaften der so entstandenen Legierung viel höherwertiger als diejenigen der nur in der Dispersionsform vermischten Ausgangsstoffe.
Derartige Kautschuk-Harz-Wachs-Legierungen sind ferner aus Kunstharzen hergestellten Produkten technisch überlegen, weil sie weniger quellen, wasserfest, sowie widerstandsfähiger gegen Säuren und Laugen sind.
Die im Mastikator gemäß der Erfindung hergestellten Stoffe kann man auch mit entsprechenden Lösungsmitteln zu Lacken verarbeiten.
Kautschuklegierter Asphaltlack eignet sich als Isolierungsmittel für elektrische Leitungen und andere, gegen Feuchtigkeit, Säure- und Laugenangriffe zu schützenden Oberflächen.
Kautschuklegierte Asphaltspachtelmassen finden entsprechenden Füllstoffen versetzt, besonders beim Bau säurefester Anlagen Verwendung.
Kautschuklegierte Asphaltdispersionen sind ferner für isolierende Anstriche oder zur Herstellung hochwertiger Spachtelmassen geeignet.
Kautschuklegierte Asphaltmassen können schliesslich zu heiss verarbeitbaren Fugenfüllmassen verarbeitet werden.
Für hochelastische Anstrichfilme eignen sich besonders kautschuklegierte Harzdispersionen, während kautschuklegierte Harzwachsdispersionen zur Herstellung von Spachtelmassen für Fußbodenbeläge sich verwenden lassen.
Gemäss vorliegender Erfindung werden kautschuklegierte Harzwachsdispersionen mit geeigneten Feststoffen passender Kornzusammensetzung zu verschleißfesten, wasser- und scheuerfesten Schichten verarbeitet. Die getrocknete Oberschicht wird noch besonders nachbehandelt.
Aus wässrigen Dispersionen erhaltene Schichten sind nicht völlig wasser- und scheuerfest, da die festen Teilchen noch Reste der hydrophilen Bindung vom Dispersionsstadium herzeigen. Die getrocknete Oberfläche wird mit einem hydrophob wirkenden, flüchtigen Lösungsmittel bestrichen oder besprüht, wodurch die hydrophoben Teilchenhüllen in dem flüchtigen Lösungsmittel teils quellen, teils sich lösen. Hierdurch wird die restliche hydrophile Bindung zerstört und durch hydrophobe Bindung der ganzen Masse ersetzt. Ausserdem werden durch das Verdunsten des Lösungsmittels hydrophobe Bindemittel, wahrscheinlich zusammen mit allerfeinsten Festteilchen, in der Oberfläche angereichert, sodass ein dichter, verschleißfester, harter und doch elastischer, scheuerfester Film entsteht.

Claims (2)

1.) Verfahren zur Herstellung von kautschukhaltigen Massen und Schichten besonders für Fußböden, Anstriche und Isolierungen, dadurch gekennzeichnet, dass man im Mastikator 5 bis 30 Teile Kautschuk wahlweise mit Harz (Natur- oder Kunstharz), Wachse, Bitumen oder Mischungen dieser Stoffe knetet und anschliessend dispergiert oder zu Lacken, Spachtelmassen, Farb- und Isolieranstrichen in an sich bekannter Weise verarbeitet.
2.) Verfahren nach Anspruch 1.), dadurch gekennzeichnet, dass man die aufgetrocknete Oberfläche der als Dispersion verarbeiteten Massen mit einem flüchtigen, hydrophob wirkenden Lösungsmittel behandelt.

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