DEP0050970DA - Augenspiegel - Google Patents
AugenspiegelInfo
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Description
Augenspiegel
Zur Untersuchung des Augenhinder gründes werden in der Ophthalmolcgie Augenspiegel verwendet, bei denen das Bild
einer Leuchtfeldblende auf dem Augenhintergrund entworfen wird* Per Arzt kann dann den Augenhintergrund durch die auf
unendlich akkommodierte Augenlinse des Patienten beobachten« Sofern das Auge fehlsiohtig ist«, werden in den Beobachtungs-Strahlengang
entsprechende Ausgleichslinsen eingeschaltete
In der Praxis ist es nun vielfach erwünscht, die Größe des Leuchtfeldes auf dem Augenhintergrund zu verändern^ ohne
daß dabei die Entfernung des Augenspiegels vom Auge des Patienten geändert; werden muß* Grundsätzlich ist das durch
Einschalten verschieden großer Leuclitfeidblonden möglich, jedoch läßt sich dadurch einmal keine kontinuierliche
Änderung erzielen und weiterhin ergibt sich der Nachteil, daß bei den kleinen Blenden die Lichtausbeute nicht dem Optimum
entspricht,
Diese Nachteile werden bei dem Augenspiegel gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß das Abbildungssystem für die
Leuchtfeldblende pankratische Wirkung besitzt«, Durch Verstellen des pankratisohen Systems kann der Arzt während der
Augenuntersuchung das'Leuchi?f eld bei Einhaltung des Abstan~ des des Gerätes vom Auge kontinuierlich ändern und zwar
ühn« daß die Bildschärfe leidet und bei jeweils höchstmöglicher Lichtausbeute,. Zweckmäßig ist das Abbildungssystem
so ausgeführt, daß es doppelt pankrat,isohe Wirkung besitzt;
1 P
- 2
so daß bei Veränderung sowohl die Lage des Blendenbildes auf dem Augenhintergrund als auch die Lage des Bildes
der Lichtquelle, die vorzugsweise in die Augenpupille abgebildet wird, erhalten bleibt,
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt und zwar in der fform eines
Hand-Augenspiegels« Abb» 1 zeigt das Gerät in Ansicht von der Einbliokseite des Beobachters, Abb# 2 dagegen einen
Längsschnitt durch das um 90° gegenüber Abb, I gedrehte Gerät* In der Zeichnung bedeutet 1 den abgebrochenen dargestellten Handgriff des Gerätes, der die Glühlampe 2 enthält.
Auf diesen Handgriff ist der eigentliche Augenspiegel mit seinem Eohr J> aufsteckbar»- Der Kondensor 4 dient zur
Beleuchtung der in dem Trommeleektor 5 angeordneten Leuchtfeldblende«, Die Trommel 5 enthält außer der Blende noch
ein Eötfreifilter und gegebenenfalls eine besondere Spezialblende zur wahlweisen Einschaltung in den Strahlengang.
Me Verstellung der Trommel erfolgt durch das Handel S* Sie Leuchtfeldblende selbst wird über das aus den beiden
optischen Gliedern 7 und 8 bestehende Abbildungssystem und das Prisma 9 auf den Augenhintergrund des Patienten abgebildet.
Der Beleuchtungsstrahlengang und der Beobachtungsstrahlengang verlassen das Gerät durch die Austrittsöffnung 10.» Der Beobachtungsstrahlengang verläuft dabei oberhalb des Prismas 9* De^ Einblick für den Arzt ist mit 11
bezeichnet« Hinter diese Öffnung 11 können in an sioh bekannter Weise Ausgleichs.lins en eingeschaltet werden« um.
für den Beobachter etwaige Fehlsicht igke it des Patienten bei Betrachtung des Augenhintergrundes auszuschalten* Hierzu
dient eine Kette von Linsen 12 von abgestuften Dioptrienf die durch Betätigung des Rändeis 15 hinter der "Öffnung Xl
vorbeigeführt werden kann* Durch die in der Nähe des Einblicks 11 angeordnete Scheibe 14 können weitere Linsen 15*
2»Be solche großer Dioptrienstufen oder zylindriseher Br®oh~ &raftt bei Bedarf vorgeschaltet werden»
Das aus den optischen Gliedern 7 und 8 "bestehende Abbildungssystem ist erfindungsgemäß pankratisch ausgeführt
und zwar kann das optische Glied 7 in Eichtung der optischen Achse verstellt werden, Zu diesem Zweck ist das Linsensystem
7 in einem Eohr 17 gefaßt> das mittels des Knopfes 16 verschoben werden kann. In Abb* 2 ist die oberste Verstellage
dargestellt* Das System ist dabei so bereohnetj daß sioh beim Verschieben des Elementes 7 die Bildgröße
der Leuchtfeldblende auf dem Augenhintergrund verändert und dabei doch stets scharf bleibt. Das gleiche gilt für
die Leuchtwendel der Glühlampe, die vorzugsweise so in die Augenpupille abgebildet ist, daß das Bild die Hälfte der
Augenpupille ausfüllt» Durch diese Änderung wird ©ine reflexfreie Betrachtung des Augenhintergrundes auch bei
großer Helligkeit ermöglicht»
Claims (1)
- PA Ί 9 γ« fPat entanspräche1β Augenspiegelf bei dem zur Untersuchung des Augen» Untergrundes durch ein Abbildungssystem das Bild einer Leuchtfeldblende auf dem Hintergrund entworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Abbildungssystem pankratisohe Wirkung besitzt*2S Augenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß ein Glied des zwei- oder mehrgliedrigen Abbildungssysfceae mit pankratischer oder annähernd pankratischer Wirkung zur kontinuierlichen Änderung der LeuchtbildgrSße verschiebbar ist*3i Augenspiegel nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß er als Handgerät ausgebildet ist;
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