DEP0049880DA - Topfkreis und koaxialer Resonator - Google Patents

Topfkreis und koaxialer Resonator

Info

Publication number
DEP0049880DA
DEP0049880DA DEP0049880DA DE P0049880D A DEP0049880D A DE P0049880DA DE P0049880D A DEP0049880D A DE P0049880DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coaxial resonator
pot circle
resonator according
high permeability
dielectric constant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

Links

Description

eJnj. am •'«■'"■ν
PA105027
Siemens & Halske —■· „„„„>,.„ ,
Al, tiengesellschaf t c^S^ &SÄ? 15
> ο -α-α-α β 0 β ·
Topfkreis und koaxialer Resonator»
In derxUltrakurzwellentechnik werden häufig sogenannte Leitungen, beispielsv^eise koaxiale Leitungen, als kreise verwendet. Diese Leitungen können jedoch "bei längeren Wellen (z.B. 3 m-Gebiet) praktisch untragbar grosse Abmessungen annehmen.
Die Erfindung zeigt eine Ajöolichkeit, Resonanzkreise kleinster Abmessungen und besonderer Konstanz für sehr kurze Wellen herzustellen. Insbesondere wird dabei eine dem magnetischen Feld wesentlich mehr entsprechende Form eines Topfkreises oder eines J/4-Leitungsstückes gewählt.
G-emäss der Erfindung sind die Teile, die vorwiegend cfie Kapazität bestimmen, mit einem Stoff hoher Dielektrizitätskonstante und die Teile, die vorwiegend die Induktivität bestimmen, mit einem Stoff hohsr Permeabilität ausgefüllt.
Wählt man beispielsweise nach Figur 1 die Anordnung einer a'u Ende kurzgeschlossenen koaxialen Leitung, so gewinnt man dadurch, dass man den zylindrischen ßaum am Snde des kurzgeschlossenen Leitungsstückes mit einejn Stoff 1 hoher Permeabilität ausfüllt, eine wesentlich höhere Induktivität an dieser Stelle, Bringt-man in den restlichen zjlindri-schen Teil einen Stoff 2 hoher Dielektrizitätskonstante, so erzielt man an dieser Stelle eine der relativen Dielektrizitätskonstante proportional höhere Leitungskapazität, Die gegebene Anordnung sbellt also eine Parallelschaltung von Induktivität und Kapazität dar.
In ähnlicher Ausführung lässt sich ein Serienresonanzkreis herstellen, wenn man.-nach Figur 2 das eine" Ende offen lässt und die Stoffe 1 hoher Permeabilität auf der gespeisten Seite anordnet und den 'übrigen liaum am offenen Ende mit einem Stoff hoher Dielektrizitätskonstante ausfüllt.
14.7.49
Hn/Sg.
05027
PA 9/43O/I57
Verwendet man. als-dielektrische und ferromagnetisch® Stoffesolche mit sehr geringer Verlustziffer, §o kann man Resonanzkreise sehr hoher Güte herstellen« Ebenfalls lassern, sick mit Stoffen hoher Verlustsiffer Kreise mit flacher Resonanzkurve aufbauen.
Werden beispielsweise als Dielektrikum keramische Stoffe verwendet, so kann man als Stoff hoher Permeabilität ebenfalls einen keramischen Stoff (Sinter-Keramik) benutzen. Man kann beide durch einen gemeinsamen Sintervorgang miteinander verbinden und so ausbilden, dass sie als Träger für di<§ Leiterschieht 3 dienen können. In dem Frequsnzgebiet, in dem diese Kreise zur Anwendung gelangen, wirkt sich der Skineffekt bereits so stark aus, dass eine ganz, dünne Leiterschieht genügt. Man wird daher die Leiterschicht beispielsweise durch Aufdampfen oder Aufbrennen von .Silber herstellen und erhalt dann eine sehr stabile, räumlich kleine Schwingkreisanordnung hoher Konstanz« Die" Topfform kann beispielsweise auoh aus Blech z.B. in einem' Tiefziehverfahren hergestellt werden. In einem weiteren Arbeitsgang lässt- sich der ferromagnetische und dielektrische Stoff in diese Topfform einpressen. Gegebenenfalls kann auch einer der beiden Stoffe oder beide Stoffe verschiebbar angeordnet werden, wodurch eine Kreisabstimmung erreicht wird, Verwendet man in an sich bekannter Weise Stoffe mit entgegengesetzten Temperaturkoeffizienten, so kann man Topfkreise herstellen, die in grossen Temperaturbereichen konstante Resonanzfrequenz aufweisen.
Ein Vorteil der Anordnung gemäss der Erfindung besteht noch darin, dass der Aussenleiter das Schwingkreisgebilde selbst abschirmt und die mechanische Festigkeit und Anordnung es ermöglicht, den Schwingkreis in einer Form auszubilden, die dem jeweiligen Verwendungszweck und dem zur Verfügung stehenden Saum angepasst ist. Insbesondere kann der Topfkreis auf Grund der kleinen Bauweise unmittelbar in den Röhrensockel eingebaut werden. Durch induktive' oder kapazitive Kopplung mehrerer Kroise untereinander lassen sich in an sich bekannter Weise Filteranordnungen herstellen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung lässt es si©h bei abwechselnd -hintereinander angeordneten ferromagnetische!! 1,1' und dielektrischen 2, 2', 2?f Stoffen erreichen, Tiefpassfilter in einfacher Weise herzustellen (Figur 3')· Bin Ersatzschaltbild dieser Anordnung zeigt Figur 4.
Anlagern' 7 Ansprüche
4 Figuren.

Claims (7)

PA 9Λ3Ο/157 Pat ©ntansprüche .
1. Topfkreis bezw« koaxialer Resonator, dadurch gekennaeich·- aet, dass die Teile» die vorwiegend die Kapazität bestimmen, mit einem Stoff hoher Dielektrizitätskonstante und die Teile, die vorwiegend die Induktivität bestimmen, mit einem Stoff hoher Permeabilität ausgefüllt sind.
2. Topfkreis bezw. koaxialer Resonator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum am einen Ende der Leiteranordnung mit einem Stoff hoh<ar Permeabilität, der übrige Raum mit einem Stoff hoher Dielektrizitätskonstante ausgefüllt ist.
3. Topfkreis bezw. koaxialer Resonator nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung keramischer Stoffe als Dielektrikum und als Stoff hohor Permeabilität.
4. Topfkreis bezw. koaxialer Resonator nach Anspruch 3? dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffe hoher Permeabilität und hoher Dielektrizitätskonstante durch gemeinsame Sinterung miteinander verbunden sind.
5. Topfkreis beaw. koaxialer Resonator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterschicht auf dea aus Stoffen mit hoher Permeabilität und hoher Dielektrizitätskonstante bestehenden Körper aufgebracht, insbesondere aufgebrannt ist.
6. Topfkreis bozvj. koaxialer Resonator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schichten von dielektrischen und ferromagnetiscben Stoffen abwechselnd hintereinander angeordnet sind.
7. Topfkreis bezw. koaxialer Resonator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er unmittelbar in einen Röhrensockel eingebaut ist.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2104779C3 (de) Bandfilter-Schaltung
DE3912946A1 (de) Induktiver naeherungsschalter
DE2232785C3 (de) Poröses Nadelvlies sowie zugehörige Herstellungsverfahren und Anwendungen
DE102009027997A1 (de) Messeinrichtung zur telemetrischen Auswertung eines Sensors und Messsystem
DE3872868T2 (de) Verdichtung eines metallgewebes.
EP0212230A2 (de) Verfahren zur Herstellung von porösen Gegenständen
DE816428C (de) Topfkreis und koaxialer Resonator
DEP0049880DA (de) Topfkreis und koaxialer Resonator
DE879853C (de) Resonator fuer Hochfrequenzschwingungen
DE3345497A1 (de) Mischstufe
DE2557809B2 (de) H tief 111-zweikreisbandfilter mit daempfungspol ober - oder unterhalb des durchlassbereiches
DE911520C (de) Reflexionsfreier elektrischer Kondensator, insbesondere kleiner Kapazitaet, fuer hohe Frequenzen
DE102023210362B4 (de) Wabenstruktur, wabeneinheit und induktionsheizvorrichtung
DE2440959C3 (de) Verfahren zum Abgleich elektromechanischer Filter und Anordnung zu seiner Durchführung
DE711475C (de) Verstaerkerstufe mit zweikreisigem Bandfilter und regelbarer Bandbreite
DE2445685B2 (de) Verfahren zur herstellung eines keramikresonators
DE709376C (de) Schaltungsanordnung mit steilheitsgesteuerten Blindwiderstaenden
AT269219B (de) Linear-veränderlicher Sinusoszillator
DE2533196C2 (de) Bandsperre unter Verwendung eines piezoelektrischen Kristalls und eines AllpaBgliedes vierter Ordnung
DE969507C (de) Hohlrohrspannungsteiler
DE940119C (de) Siebschaltung zur Daempfung unerwuenschter Frequenzen
DE29902505U1 (de) Planarfilter
DE667548C (de) Mehrkreisiges Bandfilter mit Maximal- und Minimalpunkten in der Resonanzkurve
DE1257990B (de) Bandsperre fuer elektrische Schwingungen
DE891866C (de) Abstandhalter fuer Hochfrequenzleitungen