DEP0048609DA - In ein Bett umwandelbares Sofa bzw. Polsterstuhl - Google Patents

In ein Bett umwandelbares Sofa bzw. Polsterstuhl

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DEP0048609DA
DEP0048609DA DEP0048609DA DE P0048609D A DEP0048609D A DE P0048609DA DE P0048609D A DEP0048609D A DE P0048609DA
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DE
Germany
Prior art keywords
bed
sofa
frame
grate
upholstered chair
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Kreft
Gerhard Kreft
Original Assignee
Kreft, Bruno, Itzehoe
Kreft, Gerhard, Itzehoe
Publication date

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Description

PATENTANWÄLTE
E. KSPP - E. BÜTTNER
HAMBURG 1
BANKKONTO:
DEUTSCHE BANK FILIALE HAMBURG POSTSCHECKKONTO: HAMBURG 223 82
Bruno K r e f t , Gerhard K r e f t , Itzehoe i./Holst,
Kaiserstr. (Kaserne)
'1SoJl r
SoJl r 'Sp
Die räumlich beschränkten Wohnverhältnisse sind der Anlass, dass Sofa-Betten in grosser Nachfrage stehen. Die allgemeine Einführung solcher Sofa-Betten hähgt jedoch wesentlich davon au, dass das in ein Bett umwandelbare öoia in seiner eigentlichen Zweckbestimmung nicht beeinträchtigt wird und in seinem Aussehen nicht ohne weiteres erkennen lässt, dass es in ein Bett, also eine Lagerstätte zum Schlafs umgewandelt werden kann. Weitere Forderungen, die an ein Sofa-Bett gestellt werden, bestehen darin, dass die Umwandlung des Sofas in ein Bett und die Umwandlung des Bettes in ein Sofa keine besonderen Anforderungen an die Kraft, Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit stellen darf, dass eine bequeme UnterbringungsmöglichJ^eit für das Bettzeug vorhanden ist, und dass die Anschaffungskosten von den minderbemittelten Kreisen getragen werden können«
Allen diesen Bedingungen und Forderungen entspricht das Sofa-Bett der vorliegenden Erfindung in denkbar einfachster und zweckdienlicher Weise»
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass ein im unteren Teil des Sofas "be zw. Polst er Stuhles vorgesehener, zur Aufbewahrung des Bettzeuges dienender Kasten durch einen an
seinem rückwärtigen Ende in einem Gelenk aufklappbaren, sweckmässig durch Sprossen rost artig gestalteten Deckel verschliessbar ist, der an seinem vorderen Ende mit einem den mittleren Teil des Bettbodens bildenden Rost in gelenkiger Verbindung steht, und dass dieser bis zur Auflage auf den Deckel umklappbare Rost an seinem freien Ende mit einem Rahmengestell zusammenklappbar verbunden ist, wobei dieses Rahmengestell mit einem als Fußstütze für den Bettboden dienenden Rahmengestell zusammenklappbar verbunden ist und durch pendelnde Stützen eine zusätzliche Abstützung des Bettbodens erreicht wird.
Als besondere Vorteile der Erfindung werden angeführt:
Bs wird ein gefälliges und bequemes Sofa am Tage und ein bequemes Doppelbett für die lacht geboten. Beim Umbau des Sofa-Bettes ist kein Abrücken von der Wand erforderlich«. Das Hantieren am Bettkasten geschieht von vorn und ist deshalb sehr bequem. Das Herausklappen der Liegefläche erfordert keinen nennenswerten Kraftaufwand. Beim Herausklappen der Liegefläche werden gleichzeitig das Fussende und die Stützen des Bettbodens herausbefördert. Die Liegefläche ist quer zur Sofalänge gerichtet und ermöglicht das Einsteigen ins Bett von beiden Seiten her. Als Polsterung werden vorteilhaft vier i'ederkernmatrat^en und zwei Seitenpolster verwendet, die beim Umbau und zur Säuberung leicht zu hantieren sind. An den Kopfenden des Doppelbettes befindet sich rechts und links ein Brett als !Tischplatte zum Aufstellen von Sachttischlampen und Toilettegeräten sowie zum Ablegen von Büchern udgl« Die Herstellungskosten des Gestelles halten sich in massigen Grenzen und richten sich nach der gewünschten Ausführung und der zur Verwendung au bringenden Holzart.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist das neuartige Sofa-Bett in einem Ausfünrungsbeispiel zur Darstellung gebracht wordene
Abb. 1 zeigt in schaubildlicher Vorderansicht das in ein Bett umwandelbare Sofa,
ATdId. 2 zeigt in einer der Abb. Ί entsprechenden.
schaubildlichen Voraeransiclit das in ein Bett umgewandelte Sofa,
Abb. 3 seigt in.,Seitenansicht das Gestell des 3ofa-Bettes vor der Umwandlung in ein Bett,
Abb. 4 2eigx in Seitenansicht, teilweise im deütr echten oohnitt, das Gestell des Sofa- Bettes während der umwandlung in ein Bett,
Abb. 5 zeigt in Vorderansicht das Gestell des Sofa-Bettes vor der "Umwandlung in ein Bett,
Abb ο 6 zeigt im Grundriss das Gestell des Sofa-Bettes nach der Umwandlung.
Das Gestell des in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung na ein zweischläfriges Bett umwandelbaren Sofas ist in seinem unteren Teil au einem Kasten a gestaltet, der zur Aufnahme des Bettzeuges dient und durch einen aufklappbaren l»ek-Jc el b verschlossen v?eraen icann. Der Beutel b, der am hinteren ände des Fastens a in dem Scharnier c aufklappbar ist, bildet den Boden für das oder^ir'olsxer d, die die Sitzgelegenheit fur aas Sofa scnaffen. Das oder die roister e, die aie Rückenlehne des Sofas "bilden, sind in der aus Aob. 1 ersichtlichen Anordnung am rückwärtigen finde des oder der Sitzpolster d in aufrechter Stellung angeordnet. Zu beiden Seiten aes oder der Sitzpolster d 'können, in der Art von Eeilkissen die Polster f vorgesehen sein, die die Eisfläche seitlich begrenzen und vorteilhaft zugleich Armlehnen bilden.
An dem über das vordere Ende des Kastens a nerausragenden Rande des Deckels b, der fur Lüftungsswecke rostartig aus Sprossen cus ammeiige set st ist, ist ein Rost g gelenkig angeordnet, dessen Sprossen zwischen die Sprossen des Deciieis D greifen, wobei in uer aus Abo. ό ersichtlichen Anordnung mittels eines die sämtlichen. Sprossen durchdringenden steifen Jl)I* ah tea h eine Gelenkverbindung geschaffen iat, die es zulässt,
dass der Kost g aus der in Abb. 6 gezeigten 'Lege gearent werden irann, damit er auf dem Deckel b au liegen kommt.
Die den Rost g bildenden Sprossen sind an inren ausseren Enden aurch eine Querleiste i (Abb. 4) miteinander verbunden. Die Verbindung zwischen dem Rost g und der Querleiste i ist mittels der Scharniere j in der aus Abb» 4 ersichtlichen i'iexse gelenkig eingerichtet, sodass aie -Leiste i gegen den Rost g gedreht werden kann,
nie Querleiste ,$·, die in aer aus Abb. 4 ersichtlichen αϊιοrdnung an der Unterseite des den Rost g m seiner Breite überragenden Brettes k befestigt ists bildet ein Rahmengestell 1, dessen zur Leiste i parallele Leiste m für die geleiuiige Veromaung mit einem Rahmengestell η dient, das als ifussgastell sum Abs tut sen des Bettoodens in Betracht komnrt, wenn dieser für die Lagerstätte errichtet worden ist, wie in strichpunktierten Linien in Abb. 4 veranschaulicht wird. Das Rahmengestell η überragt dabei das Rahmengestell 1 und bildet eine aufrechte "wand, die das Bettzeug gegen Herabgleiten von dem Bettboden schützt. Die gelenkige Verbindung zwischen der Leiste in des Rahmengestelles 1 und dem Rahmengestell η wird durch ein Scharnier ο vermittelt, das in der aus Abb. 4 ersichtlichen Anordnung an der Querleiste ρ des Rahmengestelles η vorgesehen ist..
Am unteren üinde der Querleiste i sind m Scharnieren q. Stützen r pendelnd angeordnet, die zusätzlich su dem Rahmengestell η äen für den Gebrauch als Lagerstätte errichteben Eettboden gegen den IPussooden abstützen.
Zur Umwandlung aes Solas in ein Bett sind, zunächst die I-olster d, e und f zu entfernen, damit der Zugang 2u dem hasten a für das Offnen desselben und die Herausnahme des Bettzeuges gewonnen weraen icanji. Der auf aem Deckel b des Kastens a zusammengeklappt ruhende Bettboden ist aaim in α en G-elerncea h, j und ο aus einander zuklappen, sodass er in die Strecklage nach Abbf 6 kommt· Die Stützen r pendeln, dabei selbsttätig in die Gebrauohsstellung.

Claims (5)

  1. Um das Sett riaeh dem Gebrauch in ein Sofa umzuwandeln, sind zunäehst die auf dem Bettboden ruhenden Matratzen, Polster und das Bettzeug su entfernen» Dann ist der Rost g in der in Abb. 4 durch ein Pfeil angedeuteten Richtung aufzuklappen, "bis er auf dem Deekel b des Kastens a zu liegen kommt. Bei diesem Aufklappen dreht sieh das Rahmengestell 1 in dem Gelenk j. gegen die Unterseite des Rostes g, während sieh das Rahmengestell η in der in Abb. 4 ebenfalls durch einen Pfeil angedeuteten Richtung in dem Gelenk ο gegen das Rahmengestell 1 dreht» Die gelenkig miteinander verbundenen Teile des Bettbodens nehmen dabei die zusammengeklappte Lage ein, die in Abb. 3 in strichpunktierten Linien angedeutet worden ist. Das Bettzeug kann darm wieder in den Kasten a eingesehlossen werden. Säendem dieses gesehenen und der Deckel b auf den Easten a gelegt ist, sind die Polster d, e, f in die ursprüngliche Lage auf dem· Sitz des Sofas zurückzubringen«
    Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den liLassverhältnissen der einzelnen Teile des Sofa-Bettes nach "wünsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.
    Es wird ferner darauf aufmerksam gemacht, dass in dem Rahmengestell des Sofas zu beiden Seiten des Sitzes und zwar vorteilhaft in Höhe des Kastendeckels b Bretter s als Tischplatte zum Aufstellen von liachttisehlampen und Toilettegegenstanden sowie sum Ablegen von Büchern udgl. vorgesehen sein können.
    Es wird sehliesslissh bemerkt, dass für die Umwandlung in ein Bett anstelle eines Sofas ein Polsterstuhl Verwendung finden kann, sodass statt eines .zweischläfrigen Bettes ein einschläfriges Bett entsteht.
    ■-Le~Lu izr2-sE r^S^-Le
    1 . In. ein Bett umwandelbare^ Sofa bezw. Polster stuhl, dadureh gekennzeichnet, dass ein im unteren Teil des Sofas
    bezw« Polsterstuhles vorgesehener, zur Aufbewaiirung des Bettzeuges dienender Kasten (a) dureh einen an seinem rüskx'ärtlgen Ende in einem Gelenk (e) aufklappbaren, sweckmässig dureh Sprossen rostartig gestalteten Deekel (b) vers©hliessbar ist, der an seinem vorderen Ende mit einein den mittleren Teil des Bettbodens bildenden Rost (g) in gelenkiger Verbindung steht, und dass dieser bis zur Auflage auf den Deckel (b) umklappbare Rost (g) an seinem freien Ende mit einem Rahmengestell (1) zusammenklappbar verbunden ist, wobei dieses Rahmengestell mit einem als Fußstütze für den Bettboden dienenden Rahmengestell (η) zusammenklappbar verbunden ist und durch pendelnde Stützen (r) eine zusätzliche Abstützung des Bettbo&ens erreicht wird·
  2. 2. In ein Bett umwandelbares Sofa bezw. Polsterstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dureh Scharniere (j) vermittelte Gelenkverbindung zm sehen dem den mittleren Teil des Bettbodens bildenden Rost (g) und dem Rahmengestell (1) die Drehung des letzteren soweit zulässt, dass es gegen die Unterfläche des Rostes (g) zu liegen kommt»
  3. 5β In ein Bett umwandelbares Sofa bezw. Polsterstuhl naeh Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmengestell (1) mit einem als Fußstütze für den Bett "boden dienenden Rahmengestell (η) in gelenkiger Verbindung steht»
  4. 4· In ein Bett umwändeIbares Sofa bezw. Polsterstuhl naeh Anspruch 1 bis 55 dadureh gekennzeichnet, dass das Rahmengestell (l) ein die Gelenkverbindung (j) überragendes Brett (k) in der vollen Breite des Bettbodens trägt, sodass der Bettboden in der Gebrauehslage versteift wird.
  5. 5. In Sin Bett umwandelbares Sofa bezw. Polsterstuhl naeh Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der die Gelenkverbindung zwischen dem Rost (g) und dem Rahmengestell (i) vermittelnden Querleiste (i) Stützen (r) pendelnd aufgehängt sind, die zusätzlich au dem Fussgestell (n) den Bettboden in seiner Gebrauchslage gegen den Fussbo&en abstützen.

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