DEP0048040DA - Zugjalousie. - Google Patents
Zugjalousie.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung von Zugjalousien, insbesondere von solchen, bei denen zwischen den Zuggurten Querstege angeordnet sind, auf denen die dünnen Jalousieleisten liegen. Durch die Erfindung soll eine leichte Reinigungsmöglichkeit der Jalousie gewährleistet werden.
Die Zugjalousien werden bekanntlich in der Weise hergestellt, dass man zwischen je zwei herabhängenden Zuggurten in bestimmten Abständen Querstege aus Gewebe o. dgl. durch Zusammennähen anordnet, dann auf die dadurch gebildeten Leitern die schmalen, dünnen Jalousieleisten einlegt und durch diese an beiden Enden Zugglieder hindurchführt. Im zusammengesetzten Zustande ist es fast unmöglich, die Einzelteile der Jalousie von Staub und Schmutz, der sich auf die auseinander gezogene Jalousie während des Gebrauchs ansetzt, gründlich und schnell zu reinigen, es sei denn, dass man die Jalousie auseinandernimmt und die
Einzelteile wäscht. Ausserdem sind die Zugjalousien dem Wetter und klimatischen Veränderungen ausgesetzt, die die Zuggurte und die Querstege aus Fasermaterial stark beeinflussen, sie brüchig machen und schon nach verhältnismäßig kurzer Lebensdauer zerstören, so dass sie ganz oder teilweise erneuert werden müssen.
Die Erfindung besteht darin, dass die Zuggurte aus biegsamem, plastischem und eine glatte und wasserdichte Oberfläche aufweisendem Werkstoff bestehen, indem in ihrer Längsrichtung unter Belastung nicht streckbare Fasern o.dgl. eingebettet sind. Infolgedessen kann eine solche Zugjalousie durch einfaches Abwischen mit einem trockenen oder angefeuchteten Tuch leicht und schnell gereinigt werden, ohne dass sie auseinandergenommen werden muß.
Es ist zweckmäßig, die Zuggurte der Zugjalousie aus Gewebestreifen o.dgl. herzustellen, die vollständig von einer solchen plastischen Masse umgeben sind, die bei den üblichen atmosphärischen Temperaturen nachgiebig ist und eine glatte wasserdichte Oberfläche aufweist.
Es ist vorteilhaft, in den plastischen Werkstoff eine Mehrzahl von in der Längsausdehnung nicht streckbaren Fäden einzulagern.
Weiter ist es vorteilhaft, in der plastischen Masse der Traggurte wahlweise Drähte einzubetten.
Obendrein kann man die Traggurte und die in bestimmten Abständen mit ihnen verbundenen Querstege aus Gewebe-
streifen herstellen, die vollständig in eine plastische, bei atmosphärischen Temperaturen nachgiebige und eine glatte, wasserdichte Oberfläche aufweisende Masse eingebettet sind.
Schließlich kann man gemäß der Erfindung auch eine plastische Masse für die Traggurte und Querstege der Zugjalousie verwenden, die durchscheinend oder durchsichtig und/oder gefärbt ist, was das Ansehen der Vorrichtung hebt. Endlich kann man auf oder in die in die durchsichtig und durchscheinend plastische Masse eingebetteten Zugelemente (Fasern, Fäden, Gewebestreifen, Drähte) auch Merkzeichen, Warenzeichen o.dgl. anbringen, die durch die plastische Masse hindurch sichtbar sind.
Fig. 1 ist ein Teilschaubild einer Zugjalousie gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Einzelheit der Zugjalousie gemäß Fig. 1.
In den Fig. 3 und 4 sind je an einem Teil einer Zugjalousie zwei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schaubild dargestellt.
In Fig. 1 sind mit 1 die dünnen Holzstreifen einer Zugjalousie bezeichnet, die von Querstegen 5 getragen werden. Diese Querstege 5 sind in bestimmten Abständen übereinander an zwei herabhängenden Zuggurten 3, 4 befestigt, die mit den Querstegen 5 zusammen eine Art Leiter 2 bilden.
Diese Leiter 2 ist aus plastischem Material 6, Fig. 2, gefertigt, in der Fasern, Fäden, gewobenes Material oder
anderes Gewebe 7 eingelagert ist, das nicht streckbar ist und die notwendige Zugfestigkeit besitzt, um das Gewicht der Jalousie und gegebenenfalls der daran befestigten Teile tragen zu können.
In Fig. 2 ist gezeigt, dass die Leiter 2 der Zugjalousie von Gewebestreifen gebildet ist, die durch eine plastische Masse verstärkt sind. Diese Masse ist bei den atmosphärischen Temperaturen nachgiebig und besitzt eine glatte wasserdichte Oberfläche. Solche plastischen Massen können aus Vinylchlorid in weicher oder plastifizierter Form und aus Polystearin (Polystyrol) bestehen. Aus diesem Streifenmaterial ist eine Leiter in der Weise zusammengesetzt, dass kurze Stücke 8 davon als zwischenliegende Querstege mittels eines geeigneten Bindemittels in bestimmten Anständen mit zwei Längsstreifen verbunden werden, wobei das plastische Material der Querstege 8 mit dem plastischen Material der Längsstreifen vereinigt ist. Infolgedessen hat die ganze Leiter 2 eine glatte verhältnismäßig widerstandsfähige, durch einfaches Wischen mit einem trockenen oder feuchten Tuch leicht zu reinigende Oberfläche und ist trotzdem zugfest und tragfähig.
Wenn man gefärbte plastische Massen verwendet, so kann man dadurch besondere Schönheitswirkungen erzielen. Durchscheinend und/oder durchsichtige plastische Massen können zur Erlangung von Kombinationen von Farben und Zeichen benutzt werden, wobei die Farbe der Zugelemente
von der Farbe der Ueberzugsmasse abweichen oder zusammenpassen kann.
In Fig. 3 ist eine Ausführung dargestellt, bei der die Zugelemente Fasern, Fäden, Gewebestreifen, Drähte o.dgl. von den Zuggurten und den Querstegen ineinander übergehen, so dass dadurch schon ohne weiteres eine Leiter gebildet wird, während die plastische Masse als ein einheitlicher Ueberzug die ganze Leiter, also sowohl die Zuggurte, als auch die Querstege umschließt.
Bei der Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 4 bestehen die Zugelemente der Zuggurte 3, 4 und der Querstege 8 aus fein gesponnenen Glasfäden 9, dünnen Drähten o.dgl. von genügender Zugfestigkeit und geringer Dehnung, die in die plastische Masse eingebettet sind. Dabei kann die Herstellung einer solchen Leiter nach dem in Fig. 2 oder Fig. 3 veranschaulichten Verfahren erfolgen.
Claims (3)
1. Zugjalousie, dadurch gekennzeichnet, dass seine Zuggurte (3, 4) und seine Querstege (8) aus biegsamem, plastischem und eine glatte und wasserdichte Oberfläche aufweisendem Werkstoff bestehen, in den in der Längsrichtung unter Belastung nicht streckbare Zugelemente (7, 9) o.dgl. eingebettet sind.
2. Zugjalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-
net, dass seine Zuggurte (3, 4) und seine Querstege (8) aus Gewebestreifen (7) o.dgl. bestehen, die vollständig von einer solchen plastischen Masse (6) umgeben sind, die bei den üblichen atmosphärischen Temperaturen nachgiebig ist und eine glatte wasserdichte Oberfläche aufweist.
3. Zugjalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem plastischen Werkstoff eine Mehrzahl von in der Längsausdehnung nicht streckbaren Fäden (9) eingelagert oder in der plastischen Masse der Traggurte (3, 4) und der Querstege (8) Drähte (9) eingebettet sind.
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