DEP0046410DA - Bildverstärker - Google Patents
BildverstärkerInfo
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Description
25.5.50
aetr,: ρ 4& 41p VII?a/2Ia1 ρ
E B ϋ S S £ H &,d.B.a.. Darmstadt. Bessuaaer Str. 125.
Bildverstärker*
Uie- Eriiridung besieht sicü auf Anordnungen fori .sehr feinmaschigen metallischen Ketsfolien mit einer Sekundärelektron©a emittierenden
Oberfläche. Labei liegt die erste Ietsfolie auf einem gegenüber Sathode positiven Anodenpotential und jede weitere auf
einem gegenüber der vorhergehenden um etwa den gleichen Betrag, beispielsweise 70-100 V erhöhten positiven Potential. Dieae Ketzfoiien
sind bei genügend großer Maschensahls beispielsweise
1öü OOO bis 200 ODO Maschen pro cm geeignet, ein auf das erste Ieta gelangendes Primarelektronenbild au verstärken. Iiabei ist es
gleichgültig, ob dieses PrimärelektronenbiId von einer Photokathode aus direkt unter der Eichtwirkung des Be s chleunigungsf e1de ε
des Metzes darauf gelangt, ob es von einer Photbicathode sub elektronenoptisch
abgebi Idet wird oder aber durch einen bildmodulierten Strahl geschrieben wird. Bas von daa letzten Setz ausgehende
verstärkte Sekuadarelektronenbild kann direkt auf einen Leuchtschirm oder aber auf eine' abtaetbare Speicherelektrode gegeben
vserden. Die Zahl der so hintereinander angeordneten Verstärkernetze ist von Fall zu lall verschieden und im wesentlichen nur
durch die SiiekEieht auf den Schrottefiekt begrenzt.
Es ist bekannt, die von einer belichteten Photokathode ausgehenden Elektronen mittels Linsen auf ein aktiviertes Verstärkernetz
zu leiten, von wo die Sekundärelektronen auf ein weiteres Hetz oder auf einen Leuchtechirm gelangen. Eine solche Anordnung
besitzt den Ivachteil, daß die Entfernung der einzelnen Hetze voneinander relativ groß ist und daher selbst bei nur wenig
Verstärkerstufeη und damit kleinen Verstärkungagraden sehr unförmig lange Bohre entstehen. Leiter aber bereitet die saubere
elektronenoptische Abbildung von Iietz zu Netz insofern Schwierigkeiten, als ein Teil der Elektronen jeweils durch das Iietz Mddurchfliegt,
ohne Sekundärelektronen auszulösen, so daß mithin ein Gemisch von Elektronen verschiedener Geschwindigkeiten entsteht.
Eb ist 25wer schon früher versucht worden» einfach outer lusnutzuing der Eiehtwiriamg eines starken eleirtxiachesa Beschleunigungsfeldec
die von eioer Phot ο kathode emittierten llektroaeo auf einen Leuchtschirm zu ziehen. Uacn ist dabei die Streuuqg übt
llefctroaea ed et ark, dai> nur sehr verwaschene und unscharfe Bilder entstellen*
Die vorliegende Erfindung beaweekt» die Biidv er Stärkung oxiij e e leittronen optische Zm i s eh en ab b i1d ung dure.: zuführen und dabei
die vorstehend erwähnten KachteiIe zu vermeiden.
Erf inäungsgen&U wird bei Bildverstärkern mit dünnen, feinmaschigen, beispielsweise 160 OOO bis 20ö 000 Öffnungen pro cm2
aufweisenden lletsfoiien die störende Streuung der Elettronea dadurch vermieden oder auf ein für die meisten Zwecke' nicht wahr
störendes üusmaß herabgesetzt, daß üer Ibstaad tischen den einzelnen äquidistanten, für Seimndäreiaission aktivierten Ketzfolien
gleich oder kleiner als ihre eigene Dicke, mindesteias aber kleiner als ihre üaschemveite xat. Uin dea geringen Ibetasd
zwischen den VerstSrkernetsfolien genau festzulegen» ist es zviecKruäüig, zwischen den ¥erstärkernetafollen £-.vischenf olien
anzuordnen, die aus isolierendem katerial bestehen und als Netzfolien ausgeführt Sinde Der Abetand zweier Verstärkerfolien voneinander
su2 an allen Buektea gleich grois Sein9 nämlich gleich der Uicke der Uaswisonenliegeaden IeolierQetsfoliee Die Folien
brauchen aber nicht mabediagt planp&rsllel angeordnet zu Beins
eonaerc können unter Umständen, etwa aus optischen Gründen
mee&b. Vermeidung voa Bandveraerrungen oder aus ähnlicnen Gr'.laden gewölbt sein. Xa diesem falle muß aber ebenfalls der
Ibttaad an allen Stellen der gleiche sein« Die Dicke der Zwiscaeafolien soll etwa gleich der I1 icke der Verstärker!olieu
Seias, jedoch die Mascaeageite so besessen werden» daß ihre gesamte Stegfiäehe möglichst wenig von der If1Iilche der nachfolgenden
Verstärkerfolie abdecket, uhj den Wirkungsgrad der Inordauug nicht unnütz nerabauörüejcen. Daher wird mn die Maechenweite bei
den E^iEChenfolien größer wählen als bei den Verstärkernetafolien.
Aadereraeits darf die M'jschenweite der Zwischenfalien nicht so groß sein, daß sie auf dem verstärkten Bild ein sit
desi bloäen Auge erkennbares Schatteogitter hervorruft. Bei einer feschensahi als Verstärkernetafoliea von 160 OOG bis 200 OOO
haben sich für die Ssiacheafoiieω siaschensahien von 20 Oüö/enr
bewahrt.
Durch abwechselndes Aufeinanderlegen von Verstärkernetzfolien und Isoliernetzfolien bekommt man auf diese Veise ein Verstärkerpaket,
das, in einer geeigneten Halterung zusammengefaßt, beliebig als Bauelement in den verschiedensten itöhren Verwendung
finaen kann. JJas Zusammenlegen der folien kann an sich so erfolgen, daß sicn nur ihre Ständer geometrisch decKen, besonders wenn
es sich um unsymmetrise η und unregelmäßig ausgebildete Waschen handelt. Es Kann aber bei regelmäßigen ivxeuzrasternetzfo lien
zweckmäßig sein, entweder nur die Verstärkernetzfolien oder die ^wiachenfolien für sieh oder aber auch beide ,Arten von -folien
auf der ganzen fläche geometrisch zur Deckung zu bringen, so daß sich die Stege und die freien Zwiscnenräume genau überlagern. Um
zu verhindern, daß gele^entlien Bildzeilenzwischenraume mit einer Maschenreihe so zur Überlagerung Eommen, daß störende Streifen im
Bild entstehen können, ist es zweckmäßig, dafür zu sorgen, daß die iilaschenreihen mit den Bildzeilen nicnt parallel laufen, sondern
einen Winkel e inscniießen.
Es ist günstig, die metallischen Verstärkernetzfolien mit seitlichen Mhncnen für die ZurfLCkfüiirung uer innen zukommenden
Spannungen zu versehen. Der scnaltungsmäßige Aufbau des Bildverstärkers läßt sich wesentlich vereinfachen, wenn die weitermaschigen
Zwischeniolien nicht aus isolierendem, sondern naibleitendem näaterial hergestellt werden, kan braucnt dann nur an das
erste und das letzte Ver stärtcernetz die Ge samtspannung zu legen. Sofern das iVxaterial der Zwischenfolien das ricntige Leitvermögen
hat, stellt sich infolge des dadurch gegebenen Spannungsabfalls für jedes Uetz die erforderliche Betriebsspannung ein.
Claims (1)
- Pat ent an s prüche ,
1. Bildverstärker j dadurch gekpÄJzeichnet, daß er sehrdünne, feinmaschige, für ^eku»d*ar emission aktivierte, änjuidi st ante Ue-Czfolien enthält,^jä-€ren gegenseitiger Abstand gleich oder kleiner als ihre .eigene Dicke, mindestens aber deiner als ihre Ma s c he nw e it ε-~*αε t *2. Bildverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Iietafolien konstant ist.3. Bildverstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, das der geringe gegenseitige Abstand der Verstärkernetsfolien durch dazwischen befindliche Zwisciienfolien festgelegt ist, die aus isolierendem Material bestehen und als Netzfolien ausgeführt sind«,4. Bildverstärker nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daü die Maschenvveite der ^wischenfolien weiter ist als die der aktivierten Netzfolien,5. Bildverstärker nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Zwischenlage dienenden Zwischenfolien nicht aus Isoliermaterial, sondern aus ha lb le it end em Material bestehen.»6. Bildverstärker nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenfolien geometrisch .zur JJecicung gebracht sind,«,7. Bildverstärker nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkernetzfolien geometrisch zur Deckung gebracht sind.8. Bildverstärker nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Zwischenfolien als auch die Verstärkernetzfolien geometrisch zur Decicung gebracht sind»9* Bildverstärker nach ejH»easu ' ο Lto i ^nspruch^/-'"' gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der letzten isolierenden oder halb leitenden !Folien, daß deren Btege mit den Bildzeilen nicht parallel laufen, sondern einen Winkel, bilden.25.5· 1550Betr.ι ρ 46 410 ¥-IIIa/21a1leaer Ps t e η t an a pr u.ch 1«Bildverstärker cit dünnen, £Cinraaschigenf beispielsweise160 üüö feie 200 000 Öffnungen pro cm aafw(?iscBüea Iietsfolieas daaurcn gekennzeichnet, daS die für S e kund är e elIb ε ion aktivierten Uetzfoiien aerart äcjuiöistant angeordnet Biads daü aer gegenseitige üb ε U aß a der Pollen gleich ο α-er kleiner als ihre eigene iiofce, HiinaesienE aber kieiaer ale lore Mascnenweite ist*
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