DEP0043459DA - Rost für eine Liegestatt, insbesondere Bettrost - Google Patents

Rost für eine Liegestatt, insbesondere Bettrost

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DEP0043459DA
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DE
Germany
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bed
grate
guide rollers
frame
grate according
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English (en)
Inventor
Heinrich Ellingen Ebert (Mtfr.)
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Description

/ΜΤ SCENE© ~^
/m. A. EITEL NÜRNBERG
.ess.K r. 4100/49. Iifirnberg8 den 2?.April 19^9
Heinrich Sbertt Ellingen /Ufr ., SohloBstrsße 12o 4^ +im» J^A^f ^^,-^ettrost
Beschreihungi
Die Erfindung bezieht sich auf eine Liegestatt. Sie betrifft vornehmlich den rostartigen Unterbau einer Liegestatt, namentlich einen Bettrost·
Bei Betten und sonstigen Liegestätten is t bisher die Liegefläche durch geeignete Federn in ihrer Lage gehalten. In manchen Fällen sind zahlreiche Sprungfedern nebeneinander mit lotrechter Achse angebracht. ^uf das derart gebildete Federkissen ist dann das Liegetuoh gespannt. In anderen Fällen sind Bettroste mit Kettengliedern verseben, zwischen welche Zugfedern eingeschaltet sind. In diesem Fall liegen die Zugfedern parallel, nicht senkrecht zur Auflage-, mithin zur Liegeflache.
In beiden Fällen besitzen die Hoste eine be acht liehe Nachgiebigkeit. Sie haben aber den Nachte il, dass die Liegef lache durch die Federn in ihrer Lage zu sehr festgelegt . i pt, weshalb die Liegeflache sich dem ruhenden Körper nicht genügend anzupassen vermag- Uamentlioh bei längerem Liegen sind deshalb Druckstellen unvermeidlich. Diese treten hauptsächlich bei Kranken unangenehm in i.rscheinung, die in der Regel nicht nur Iange^ sondern auch ruh if-- liegen müssen.
Deshslh bezweckt 'Up Erfindung Jie Sohsffune einer Liegestatt bzw. eines Bettrostes, dessen Liegefltche an den ruhenden
Körper, gleichviel welche Stellung dieser auch einnehmen mag, sieh so anzupassen und anzuschmiegen vermag, dass der Körper in jeder Lage drucklos liegt. Ferner zielt die Erfindung darauf ab, die den bekannten Hosten ausserdem anhaftenden Mängel zu beheben, die darin liegen, dass sie einen erheblichen Aufwand an Federn, Kettengliedern, Halteklammer η usw., mithin eine um -standi lohe Herstellung,, also auch einen ziemlioh hohen Gestehungsprels beding®» und dass die Federn, Kettenglieder, Halteklammern und sonstigen Metallteile dieser Hoste infolge Soheuerwirkung zu vorzeitigem. V-ersohlei'ss der Auflagen z.B. einer Soltonerdeoke, ei&er Tuohbeepannuner α«dgl» führen»
Dl« gestellte Aufgabe ist erfindungagemäas in ebenso ein -fächer wie forteohrittlioher Weise dadurch lösbar, dass eine als Liegefläche dienende TUohbeafanining über zwei an gegenüber liegsnde η Selten de» Robtxahmene vorgesehene Tragatege geführt ist und dass die Inden α leser Tuonbes pannung unter Ie· derwirkun« stehen« ZweokTOil· sind den beiden SohmalseiteB des Bahmens innen Leitrollen als Tragatege vorgeschaltet* Da» Bespennungstuoh kann an seinen Enden mit- Je einem Steb versehen sein, sodass an diesen Endstäben die Spannfedern «nzugreIfen vermögen. Diese sind vorzugsweise so vorgesehen, dass sie mit ihrem anderen Ende an einem an den Bahmen-Langslelsten befestigten Stützglied angebracht sind, des zweokvoll von einen hochkant gestellten Quersteg gebildet wir d.
Nach einem weiteren Merkmal'der Erfindung ist das Bespannungstuoh in Längsrichtung mittig unter erhöhte Spannung gesetzt. Dies r&xm dadurch geschehen, dass des Tuch über Leit-
pollen geführt ist, die sich ihren Enden zu verjüngen.
Bei einer gemäss der Erfindung ausgebildeten Liegestatt liegt der Körper des Buhenden auf einer die Liegeflache bildenden Taohbeepannung, auf welche von unten her weder Federn nooh sonstige Mitteüjsirken* Ss kann sich daher das Tuch stets dem Körper anpassen und an allen Bertthrungs stell en anschmiegen» Trotzdem «eist die Tuohbespannung die nötige Saohgiebigkeit auf, da die "beiden Tuohenden federnd abgestützt sind, zweokvoll derart, dass die Spannfedern im Bedarfsfalle neongestellt «erden können. Ea ist wegen Cfiewer vortei Inaften Eigereonaften völlig ausgeschlossen, dass- der Körner im Bereiohe der Liegefläohe mit harten Gegenständen in Berührung kommt. Es können daher auch keine' Druokstellen auftreten. Wegen dieser Vorzüge eignet sioh ein so 1 eher Bettrost in besonderem Μβ,ΰβ für Kranke·
Sin weiterer Tortell der Erfindung liegt darin, dass die Spannfedern infolge ihres Stüirzgliedes so weit unterhalb der Liegefläohe sich befinden, dass diese mit ihnen selbst bei grosser Belastung nicht zur Berührung gelangen kann. Die Belastung findet auch daduroh eine vorteilhafte Verteilung, dass die Spannung des Iuohes in dessen mittlerem Bereich grösser 1st als am Bande. Auf diese Weise ist verhindert, dass des Tuoh dort, wo der Ruhende in der Regel liegt, also in der Mitte , s ich allzu sehr naoh unten β inmuldet.
Darüberhinaus bringt die Erfindung den Fortschritt einer erheb Iio he η Vereinfachung in der Herstellung und einer beach tlichen Ersparnis an Bauteilen, namentlich Federn. Dieser Fortschritt wirkt sich nicht nur in fertigungstechnischer,sondern auofc
in preislicher Einsicht günstig aus.
Die Erfindung ist euf der Ze iü VmuEt/ an einem Ausf ührungsbeispiel veranschaulicht. Ss ist in
FigeI eine Seitenansicht, in fig.2 eine Draufsiobt
eines erf indungsge mäss ausgebildeten Bettrostes in schercatischer Darstellung gezeigt»
Der Ro st rahmen 1 ist in der Nähe se iner Schinalleisten 2 mit Leitrollen 3 versehen, deren Achsen 4 in den an den Längsleisten des Rahmens angebrachten Lagern 5 sitzen« "über diese Leitrollen ist das die Liegefläche bildende Bespannungstuch 6 geführt, das an seinen beiden Enden de mit einem Stab 7 versehen ist®
An den Endstäben welche ζ neckvoll als leicht lösbare Klemmleisten gestaltet Sind9 sind die Streben 8 angebreoht, an welchen die Federn 9 angreifen, die mit ihrem anderen Ende an dem Quersteg 1o des Rahmens 1 angebracht sind« Die Spannung der Feder 9 kann durch geeignete Mittel z.B. mit Hilfe eines Spannsoblosses 11 geregelt werde n.
Der Quersteg 1o des Rahmens 1 ist so hoch gewählt und der Angriffspunkt der Eeder 9 an diesem Quersteg 1 ο so .tief gesetzt, dass die Federn in solchem Abstand unter dem Tuch 6 sich befinden, dass dieses auch bei starker Belastung nicht auf s ie aufstossen kann.
Die Streben 8 werden zweckvoll von Ketten. Seilen. Strikken o.dgl. gebildet«
Oenlt vermieden wird, dass das BespannungsttMh a loh in Längs» richtung mittig zu a ehr längt und es im Mittenbereioh unter dem .Gevioht des ruhenden Körpers zu sehr neohgibt, ist es in der Mitte unter erhöhte Spannung gesetzt. Zu diesem Zveok sind beim gezeichneten Aus führunga bei spiel die Leitrollen 3 doppelkegelig ausgebildet, d.h. derart, dass •le von der Mitte aus den Enden zu jsioh allmählich Ter jungen.
Ss kann sieh empfehlen, das Bespannungstuoh an seinen Längskanten mit einer linlage zu versehen, veIohe ein Terziehen dea Tuohea in den Ausaenbereiohen verhindert. Diese Kassnahme wirkt gegebenenfalls günstig mit der erhöhten Mittelspannung zusammen.
Die Irfindung ist nicht auf das dargestellte und erläuterte AnsführungsbeispIel beschränkt. Sie kann auch in anderer Ausführung, verwirklicht «erden. Ea tkommt stets darauf an, dass d Ie Suchbespannung (fier Tragatege, vorzugsweise in Gestalt von Le itrollen, geführt ist und unter Federwirkung steht«
Die 5rf indung ist nicht nur bei Eettroaten anwendbar. Sie ist überall brauchbar, wo ein© anpassungs fähige und nachgiebige Liegestatt erwünscht ist·

Claims (8)

Patentansprüche.
1) Rost für eine Liegestatt, insbesondere Bettrost, dadurch gekennzeichnet , dass die als Liegefläche dienende ^uohbespennung Uber zwei an «gegenüberliegenden Seiten des Bosträhnens vo rgeeehene Tragstege geführt ist und ihre beiden Enden unter Tederoirkung stehen.
2) Bost nach Anspruch 1, dadurch gekennzei ohnet, dass den beiden Schmalseiten des Bahmens In nen die Tragstege in Gestalt von Leitrollen vorgeschaltet sind.
3) Rost naoh Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass daa Bespannungstuch an s einen Enden mit j e einem Stab versehen ist und an diesen Endstäben die Spannfedern angreifen»
4) Rost nach Ansprüchen 1 ff 3* dadurch gekennzeichnet f daaa dia Spannfedern mit ihrem anderen Ende an einem an den Bahmen-Längslelsten befestigten Stützglied angreifen.
5) Host nach Anspruch 4·, dadurch gekennzeichnet, das« als Stützglied ein hochkant gestellter Quersteg des Rahmens dient.
6) Rost nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass daa Ba-
spennungstuch in Längsrichtung mittig unter erhöhter Spannung stents
7) Rost nach Ansprüchen 1, 2 und 6; dadurοh gekennzelohnet,
dass das Bespannungstush üb er Leitrollen geführt ist, die ea in der Mitte stärker spennen als am Bsnde.
8) lost naoh Anspruoh 7, (IaamehgefeBnnfieiehnet8 tesa die Leitrollen a loh den Xnden zu verjüngen.

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