DEP0042855DA - Gashahn für Einfachbrenner für Gasherde und Koch- geräte. - Google Patents

Gashahn für Einfachbrenner für Gasherde und Koch- geräte.

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DEP0042855DA
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Germany
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gas
small
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cooking appliances
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Henry Schrader
Original Assignee
Wilhelmshütte GmbH., Bornum, Harz
Publication date

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Description

Bei den bekannten Gashähnen für Einfachbrenner besteht die Schwierigkeit, bei Drosselung des Gasdurchganges im Hahnküken, auch gleichzeitig die Luftzufuhr an der Düse im gleichen Verhältnis zu regeln. Die Drosselung bei Zwischenstellung zwischen "groß" und "klein" erfolgt im Hahnküken 1 (Fig. I) und liegt meistens einige Zentimeter vor dem maßgeblichen Düsenaustritt 2 (Fig. I), so daß auf diesem Wege in und unmittelbar hinter der Bohrung 3 (Fig. I) ein mehr oder weniger starker Druckabfall im Gashahn auftritt und deshalb das Gas mit stark verminderter Geschwindigkeit und verbreitertem Kegel (Fig. II) in das Mischrohr 4 (Fig. II) des Brenners hineinbläst, welches allgemein im Durchmesser unverändert bleibt. Dadurch wird zu wenig Luft angesaugt und die Flammen am Brennerkopf brennen in den Zwischenstellungen zwischen Groß- und Kleinstellung schlapp und häufig mit unzulässig hohem CO-Gehalt, also mit unvollkommener Verbrennung. Gefordert wird eine gleichmäßig straffe Flamme von der Großstellung über die Zwischenstellungen bis zur Kleinstellung. Bei der Kleinststellung ist das Ziel, den allgemein erforderlichen scharfen Flammenkern in diesem Fall soweit abzuschwächen, daß die empfindliche Kleinstflamme nicht in den Brenner hineinschlägt, was besonders bei unterem Grenzgas (niedriger Heizwert) leicht der Fall ist.
Die vorgenannten Forderungen wurden am weitesten durch die Konstruktion von Gashähnen mit verschiebbarer Düse erzielt. Hierbei erfolgt die Minderung der gewünschten Gasmenge, ohne daß dadurch der Gasdruck und damit seine Geschwindigkeit am Austritt aus der Gasdüse reduziert wird. Durch die hierbei fast gleichwertige Gasgeschwindigkeit und fast gleichwertiger Ansaugkegel 5 (Fig. III) im Mischrohr des Brenners, wird ausreichend Luft angesaugt und eine gut entleuchtete Flamme am Brennerkopf erzielt, die von der Vollflamme über alle Zwischenstellungen bis zur Kleinststellung mit scharfem Kern brennen, ohne jedoch den neuesten Anforderungen nach Abschwächung des Kerns in der Kleinststellung zu entsprechen.
Der Gashahn nach der Erfindung ist ein normaler Gashahn mit nicht vorschiebbarer Kleinflammendüse, der ebenfalls in der Zwischenstellung ein scharfes Flammenbild am Brennerkopf ergibt, jedoch durch zusätzliches Vollgas aus der Kleindüse, zum druckschwachen, gedrosselten Gas der Hauptdüse und bei der Kleinststellung durch schwache Druckminderung am Düsenaustritt einen schwachen Flammenkern zeigt. Diese wird dadurch erreicht, daß im Hahnküken 6 (Fig. IV) zwischen der Hauptbohrung 7 und der üblichen Kleinstbohrung 8 eine zusätzliche dritte Bohrung 9 vorgesehen ist, die in die Kleinflammendüse 10 (Fig. IV) ausmündet und wesentlich größer ist, als die Öffnung 11 (Fig. IV) der Kleinflammendüse. Das Gas, das in der Zwischenstellung mit mehr oder weniger Druckverlust und damit auch Verlust an Strömungsgeschwindigkeit aus der Hauptdüse 12 tritt, wird durch das Gas, welches nun zusätzlich aus der Kleinflammendüse 11 mit vollem Druck und Geschwindigkeit ausströmt, zentriert und seine Strömungsgeschwindigkeit erhöht, wodurch die Luftansaugung im Mischrohr 13 ebenfalls wieder in reichlichem Maße erfolgt. Wichtig ist, daß die Kleinstbohrung, die maßgeblich für den Gasdurchlaß der Kleinstflamme ist, am Umfang des Hahnkükens vorgesehen ist und die Austrittsöffnung der Kleinflammdüse etwa 50 - 100% (je nach dem gewünschten Druckverlust) größer gewählt wird. Durch diesen erfindungsgemäßen Druckverlust erreicht man den gewünschten schwachen Kern bei der Kleinstflamme. Erforderlich ist gleichzeitig eine gute Zentrierung der ausströmenden Gase aus der Kleindüse, damit die Wandungen des zylindrischen Mischrohres nicht vom Gasstrom berührt werden und dadurch der ansaugende vakuumbildende keilförmige Ring 5 (Fig. III), der stets im Mischrohr von dem trichterförmig einströmenden Gas erzeugt wird, in diesem Fall der Kleinststellung (Fig. V) vermieden wird. Das Gas-Luftgemisch wird also nicht mechanisch, sondern strömungstechnisch geregelt.

Claims (2)

1.) Gashahn für Einfachbrenner für Herde und Kochgeräte dadurch gekennzeichnet, daß
eine dritte Bohrung (9) im Hahnküken (6) vorhanden ist, die zwischen der Hauptdurchlaßbohrung (7) und der Kleinstflammenbohrung (8) am Umfang des Hahnkükens vorgesehen ist und in den Kanal (10) der Kleinflamme ausmündet zwecks Druckerhöhung in der Zwischenstellung.
2.) Gashahn nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
die Kleinstflammenbohrung (8), die maßgeblich für den kleinsten Gasdurchlaß ist, am Umfang des Hahnkükens (6) vorgesehen ist und die Gasaustrittsöffnung (11) der dazugehörigen Düse (10) größer ist, als die Kleinstflammenbohrung (8) am Umfang des Hahnkükens (6), zwecks Erzielung des gewünschten Druckabfalles für die Kleinstellung.

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