DEP0041362DA - Einrichtung zur Beschallung von Stoffen - Google Patents

Einrichtung zur Beschallung von Stoffen

Info

Publication number
DEP0041362DA
DEP0041362DA DEP0041362DA DE P0041362D A DEP0041362D A DE P0041362DA DE P0041362D A DEP0041362D A DE P0041362DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transducer
sonication
plate
flow
substances
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dr. Erlangen Wenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

Links

Description

Es ist bekannt, für die verschiedensten Zwecke (wie Herstellung von Mischungen und Emulsionen, Sterilisieren usw.) Stoffe zu beschallen. Indes fehlt es noch an Schallschwingern, die einen für industrielle Zwecke erwünschten größeren Durchsatz haben. In diesem Zusammenhang ist besonders gedacht an solche Einrichtungen, bei denen der zu beschallende Stoff in gasförmigem oder flüssigem Zustand durch den Schallschwinger geführt und hierbei den Schallschwinger erregt und zugleich beschallt wird.
Bei den Einrichtungen zur Beschallung von Stoffen in der vorgenannten Weise ist ein erheblicher Fortschritt dadurch erzielt, dass erfindungsgemäß ein Schallschwinger verwendet ist, der einen quer zur Anströmrichtung stehenden und in dieser Richtung beweglich gelagerte Plattenschwinger enthält. Die Verwendung dieses Schallschwingers erlaubt einen Aufbau, der einen großen Durchsatz zulässt, wie er bei industriellen Anwendungen, um die es hier geht, notwendig ist. Die Erscheinung, dass ein quer zur Anströmrichtung stehender und in dieser Richtung gelagerter Plattenschwinger einen Ton erzeugt, ist zwar als physikalisches Phänomen bekannt. Jedoch ist die Erkenntnis, dass, von dieser Erscheinung ausgehend, sich ein industriell für die vorgenannten Zwecke verwendbarer Schallschwinger ausbilden lässt, neu, und auf diese Erkenntnis beruht die Erfindung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung dargestellt; es zeigt:
Figur 1 eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt;
Figur 2 eine Draufsicht;
Figur 3 eine Abwandlung des eigentlichen Plattenschwingers in Seitenansicht.
In Figur 1 und 2 ist 1 das Zuführungsrohr für das gasförmige oder flüssige Medium, das zur Erregung des Schwingers dient und vorzugsweise zugleich das zu beschallende Behandlungsgut darstellt. Das Rohr 1 verbreitert sich am unteren Ende zu einem Flansch 2. Diesem steht eine Platte 3 gegenüber, sie bildet den eigentlichen Plattenschwinger und ist in der Richtung des Rohres 1 an sich frei beweglich. Zur losen Führung und Halterung in der Anfangslage dienen drei hakenförmige Stifte 4, sie sind mit dem Flansch 2 fest verbunden. Zur Halterung der Gesamteinrichtung dient ein am Rohr 1 befindlicher Flansch 5.
Soll z.B. eine Flüssigkeit beschallt werden, so wird diese Flüssigkeit unter Druck über das Rohr 1 in den Schallschwinger eingeführt, sie tritt am Außenrand zwischen den Teilen 2 und 3 aus. Die durchströmende Flüssigkeit erregt den Plattenschwinger 3 zu Schwingungen und wird hierdurch zugleich selbst beschallt.
Außer der erwähnten Benutzungsweise der Einrichtung, wonach der zu beschallende Stoff zur Erregung des Schwingers benutzt und hierbei zugleich beschallt wird und als Träger des zu beschallenden, z.B. als Suspension in ihm enthaltenen Stoffen dient, ist auch eine Verwendung in der Weise möglich, dass zur Erregung des Schwingers ein indifferentes Gas oder dgl. durch die Einrichtung geleitet wird, während sie in den zu behandelnden Stoff, z.B. eine Flüssigkeit oder Metallschmelze, eingetaucht ist und diesen Stoff durch die Schwingung des Plattenschwingers 3 beschallt.
Der Plattenschwinger 3 kann, wie in Figur 3 dargestellt ist, gegenüber der Ausströmöffnung des Rohres 1 mit einem ventilartigen (kegelförmigen, zylindrischen oder dgl.) Ansatz 6 ausgerüstet werden, um die Wirkung zu verbessern.
Die dargestellte Einrichtung ist in jedem geeigneten Stoff, insb. in Metall, ausführbar. Für solche Fälle, in denen die Einrichtung zur Beschallung von sehr hocherhitzten Stoffen dient, z.B. zur Beschallung von Metallschmelzen, wird die Einrichtung vorzugsweise aus Wolfram oder einem sonstigen hochhitzebeständigen Metall oder dgl. hergestellt. Ist ein Säureangriff zu erwarten oder besteht aus sonstigen Gründen dazu Anlass, so kann die Einrichtung auch in Keramik ausgeführt werden.

Claims (5)

1. Einrichtung zur Beschallung von Stoffen in der Weise, dass der zu beschallende Stoff in gasförmigem oder flüssigem Zustand oder von einem gasförmigen oder flüssigen Trägerstoff getragen, durch den Schallschwinger geführt und hierbei selbst oder durch den Trägerstoff den Schallschwinger erregt und dadurch zugleich beschallt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schallschwinger verwendet wird, der einen quer zur Anströmrichtung stehenden und in dieser Richtung beweglich gelagerten Plattenschwinger enthält.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Strömung führende Rohr an der Ausströmöffnung einen den Plattenschwinger gegenüberliegenden Flansch aufweist und dass an diesem der Plattenschwinger, vorzugsweise in drei Punkten, beweglich gelagert ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenschwinger gegenüber der Austrittsöffnung des die Strömung führenden Rohrs einen die Ausströmöffnung ventilartig ergänzenden, vorzugsweise zylindrischen oder kegelförmigen, Ansatz aufweist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dahin abgeändert, dass der Schallschwinger zur Beschallung in der Weise angewandt wird, dass er in das zu beschallende Behandlungsgut eingetaucht und durch Zuführung eines indifferenten Gases oder dgl. erregt wird.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie in Keramik ausgeführt ist.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2634494C2 (de) Neue Injektoren zur Flüssigkeitsbegasung
DE69718514T2 (de) Vorrichtung zum gasdynamischen beschichten
DE3728557C2 (de)
DE19752585A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Verkapseln von mikrobiellen, pflanzlichen und tierischen Zellen bzw. von biologischen und chemischen Substanzen
DE2008541C3 (de) Verfahren zum Bestimmen der Masse von in einem Strömungsmedium enthaltenem Material und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
CH629115A5 (en) Appliance for producing spherical particles
DE1211352B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faeden aus Glas oder anderen thermoplastischen Materialien
DEP0041362DA (de) Einrichtung zur Beschallung von Stoffen
DE102007003665B4 (de) Düse zum Einbringen und Dosieren eines Behandlungsmediums in den Abgasstrom bei Verbrennungsprozessen
DE2050557B2 (de) Anordnung zur Bestimmung des von einer Gasquelle, vorzugsweise einem Vakuumheissextraktionsofen zur Untersuchung von Proben, abgegebenen Gasgemisches
DE952707C (de) Vorrichtung zum Dispergieren
DE1515240B2 (de) Verfahren zur Bearbeitung von Materialien mittels eines Strahles geladener Partikel und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE725121C (de) Apparatur zur Absorption von Gasen in Fluessigkeiten
DE2017231A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Finbringpn eines Stabes oder" Rohres, insbesondere einer Erdelektrode, in den Boden
DE1228216B (de) Verfahren zum Einfuehren von Reagenzmitteln in eine Schaumflotationszelle
DE969151C (de) Dauermagnetsystem mit hoher Luftspaltinduktion, bestehend aus zwei einander gegenueberliegenden, mit nach dem Luftspalt zu verjuengten Weicheisenpolschuhen versehenen Dauermagneten und einem Weicheisenrueckschlussbuegel
DE908487C (de) Anordnung zur Gasanreicherung von Fluessigkeiten
DE837707C (de) Verfahren zum Entgasen, insbesondere zum Abscheiden von Wasserstoff, aus geschmolzenem Stahl
AT219077B (de) Vorrichtung zur Erzielung hoher Strömungsgeschwindigkeiten von in einem Gas suspendierten Teilchen, insbesondere zum Einblasen von in Sauerstoff suspendiertem Kalk beim Frischen von Roheisen zu Stahl
DE848880C (de) Luftzufuehreinrichtung fuer Brennkraftmaschinen mit stetiger Verbrennung, z. B. Gasturbinen
DE704322C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Stoffen zum Zwecke der Zerkleinerung
DE810146C (de) Flotationsapparat fuer Trueben mit unter Druck geloestem Gas, die eine Duese durchstroemen
DE1207348B (de) Verfahren und Vorrichtung zum geruch- und staubfreien Zuteilen oder Dosieren
DE540877C (de) Vorrichtung zum Pruefen von Materialien, bei welcher der Pruefkoerper mit einem mechanischen Schwingungsgebilde verbunden und raschen Belastungsaenderungen sowie einer Vorspannungunterworfen ist
DE842136C (de) Fluessigkeits-Schallschwinger