DEP0039837DA - Windsichter - Google Patents
WindsichterInfo
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Description
Anmelder : ' Schmidt &. Co.
Jetzt: Dörnigheim, Kr.Hanau
(S) iahnhofstriße 35
(S) iahnhofstriße 35
V i η d s i c h t e ι
Bei den Findsiehtern üblicher Bauart ist der ringförmige Staubabscheideraum um den in ier Mitte befindlichen Seit ti gun gs raum
herum" angeordnet. Die im Sättigungsraum klassierte;: rusgeschiedenen Staube werden durch einen Luft- oder Gasstrom in den äußeren Staubabs
cheidoraum gefördeit, wo sie infolge der Fliehkraft nach der Arbeitsweise der üblichen Zyklone abgescaieden werden. Hierbei werden
im praktischen Betrieb die feinsten Stsubteile, etwa unter 60 p. Korngrösse,, im Luft- oder Gpsumlauf grösstenteils ν±euer in den
Sättigungsraum zurückgeführt und reichern das umlaufende Trcgmedium, also Luft oder Gase; an, welches infolgedessen nictit ία ehr in der
Loge ist j nennenswerte Li eng 0:1 feinst?r Staube erneut aufzunehmen. Bei der abwechselnden Sättigung des Sichtmediums mit Stauben und
der tüEiBChli es senden Abscheidung kommt nur ein geringer Anteil der Staube endgültig zur Abscheidung*
Dass bei den bekannten Sichterbauarten der Absctieideraum einen grössercn Durchmesser als der Sattigungsrcum aufweist, ist
ausgesprochen ungünstig. Bekanntlich wird n'imlich mit zunehmendem Durchmesser eines Fliehkraftfrisscheiders dessen Wirkungsgrad verringert,
da mit zunehmendem Durchmesser die Krümmung der !Flächen, an welche sich der Staub ir.frIge der Fliehkraft ablagert, geringer
wijO. und damit auch der erzengte Druck auf die Aus seilwinde abnimmt.,
Um den Wirkungsgrad von Windsichtera} insbesondere von Fcinstsichtern., zu erhöhen, ist es d^her erforderlich, die Abscheideräume
im Durchmesser zu verringern».
In der Zeichnung sind einige Gichtorbcuarten nach der "Erfindung dargestellt, D^s in Fig= 1 gezeigte Ausf"ihrangebeispiel
stellt einen Windsichter dar, bei welchem wie bisner das sentrisch eingeführte Auf^-bugut durch den Einlnuf a vermittels des1 Streutellers
b in den Klaäsierraum c eingeführt wird» In bekannter Weise wird durch das Gebläse d die strnbbolsdene Luft angesaugi und nicht
wie seither in einen ringförmig".! Abscheideraum geschleudert/ aondern wie im Grundriss Fig» 2 dargestellt ist^ in cine beliebige Anzahl
Staubabscheider f kleineren Durchmessers befördert» Infolge ihres geringer. Durchmessers werden auch feinste etaubförmige Güter *
ausgeschieden, v/elche in bekannter V/eise an den Aussenwandungen dieser Abscheider sich sammeln, in den Trichter g gelangen und durch
den iVJslPuf Tc abgeführt werden. Der ,Umlauf i dient zur ,Abführung der Grieße«. ' /
Die Umluft, uelche die Sxu.ubi.„b5chei2ei aur-hbtrömt, kp.nn in üblicher Weise durch Tauchrohre abgeführt; -wurden, zv/eckiQ^SGigerweise
aber durch Abluftrohre, e, welche die £ bereinigte Umluft mittels der Rohrleitungen'm nach unten in den EIr 'jsierraum c zurückführen=
Durch die zentrisch angeordneten Abluftrohre wiz-d gleichzeitig dio Staubluft zwangiäufig bis zum unteren Ende in kreisförmiger Bewegung
gehalten, ohne dass die Staubabscheidung durch Hohlsogerscheinungen (Cavitation) 3 Trombenbildung 'iS^£\ beeinträchtigt wird» Die Rückführung
der Luft in den Klassierraum c erfolgt zweckmässigerweise cc, dass eine tangentiale kreisförmige Bewegung innerhalb dieses Erumss
eingeleitet und eic darin aufs^römende Umluft in eine kreisende Bewegung1
'veroetzf wird* Zur Erhöhung des Wirkungsgrades können die Abluftrohre e konisua mit zuncbnend vergrössertem Querschnitt zur Erzieluilg
einer τ/irbelfreien allmählichen Luftabführung ausgebildet werden, wobei on den Eintrittsöffnungen angebrachte Leii^bleche den '
tangentialen Eintritt der Abluft sicher stellen. Anstelle, der
Rücklauf rohrleitungen, m kann auch eine gernein.8; ue Sfinmelkaniiner η
öder dgl, mit Leitschaufel!! ο Anwendung findenβ
Drc j\uBführungöbeispiel !Fig» 3 und. 4 zeigt einen Windsichter anderer Bauart} Lei welchem die Kla-seierunc des Aufgabegutes
in G-rieRe nnd Peinmehl in Qinem rechteckigen IQ;, sei orr turn mittels
luft- oiiui G-nsatrom erfolgt« In dem Rrum ρ wird durcli die obere Speiöewalze das SichtgArb in dür-ieii Schleiern ^"'ngeetrout. Dps dihinterliegendo
Gebläse s drückt Inft hinein, dj e schweren 3-rieqe feilen hinunter und die v/citor^eblasent. L. »ft teilt si -L in vier kleine.
Zyklone q. uuf, anytulle von einem grossen Zyklon, wie nr η seither diese Kohlesicater baute. Oje vier Zyklone haben einen jomeirsr meii
Sammeltrichtor,, ,Die ent st au Dt e Luft wird uuf die i~bli iche Weise dur I
Tauechrohre r pus den C; klonen entftrnx und cbröint in vorliegenden i\usf uhrungsboispiol im Kreislt.uf nach dom G-ebläee ^n ck, Selb&tversfindlich
ka nn au cn ständig mit Frischluft getirbei t^t wenden« Der rr.d dec Siuhtf-rs wird erhöht und die ^uusiehtun^; erheblich
r ICoriigrösson o^aioglicht«,
Claims (7)
1) Windsichter, bei dem mittelä Fliehkraft d^r St£i;b ausgeschieden wird, dadurch gekonn^eichiiut, dass mehrere Rtrubiussaheilor geringen
Durchmesgere vorgesehen sind«
2) 'Y/indsicater nach Anspruch 1 , dadurch gekenn?;eicLmut, dass die Staubt bocheiier im Krraaa um ien Klr&BJ erraum des Wiiidsichters herum
EJigeoränet sind*
3) Windsichter nu.<-h, den Aii'spr.cohen 1 und 2, diilurch gekennzeiohnet}
dascs in den Staubausccheil^rn nach unti,n führsnde Abluf Lleitungen vorgesehen sind^ die die von St^ub befeite Luft in den Sdttigungszurückfuhron.
4) Windsichter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dase die Abluftleitungen konisch usgebildet sind mit nach rr.ten zunehmendem
Durchmesser.
5) Windsichter nrch Anspruch 4, dcdutch gekennzeichnet, diiss die Öffnungen der Abluftrohre in den Stcubobscheid^rr mit leitscTeufeln
zur wirbelfreien Abführung der pereinifhen Strublufb versehen sind.,
6) Windsichter nach den Ansprüchen 1-5, dcTur-h gekennzeichnet, dass" die RuJkfuhrungsroare (-,) fur die £,jieinigte Uäiluft in t, ngentialer
■Richtung in den Klassier- und Sättigungsraum kuiLdcn.
7) Windsichter nach den Ansprüchen 1-5, dadurch öekennzc-ichnei;; dass
eine gemeinsame S^nr^elk^Euer (n"! fvr. die Abluft der Str ab' bscheidcr
vorgesehen ist, die mix Loitschraifein (o) versehen ist«
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