DEP0039428DA - Strahlungsdampferzeuger - Google Patents

Strahlungsdampferzeuger

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DEP0039428DA
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DE
Germany
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steam generator
pipe
side walls
panels
radiant steam
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Strecker
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Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Description

Die Erfindung betrifft einen Strahlungsdampferzeuger, bei dem in dem oberen Teil des von den aufsteigenden Feuergasen durchströmten Feuerraumes Rohrtafeln, bestehend aus Verdampfungs- oder Überhitzungs-Heizflächen, mit großem Abstand voneinander und parallel zu den Strömungsebenen der Feuergase angeordnet sind. Diese Lösung wird gewählt, um die Feuergase vor dem Eintritt in die Berührungsheizfläche somit abzukühlen, daß keine Verschlackung der Berührungsheizfläche mehr zu befürchten ist. Da die Wandungen des Feuerraumes bereits vom Aschentrichter an mit Kühlflächen verkleidet sind, werden die ihnen benachbarten Gasströme stärker abgekühlt als die in der Mitte des Feuerraumes. Infolgedessen wird beim Eintritt in die Berührungsheizfläche nicht eine gleichmäßige Gastemperatur über die Durchschnittsbreite erzielt, sondern nur eine theoretische Mitteltemperatur, welche in der Mitte überschritten an den Seitenwänden unterschritten wird. Die Folge ist, daß in der Mitte des Gaszuges Verschlackungen der Berührungsheizfläche oder Beschädigung von Überhitzerrohren infolge zu hoher Dampftemperatur eintreten können.
Um auch diese Schadensmöglichkeit auszuschließen, wird gemäß der Erfindung die Heizfläche der Rohrtafeln so bemessen, daß sie in der Mitte des Feuerraumes am größten ist und nach den Seitenwänden zu abnimmt.
Dies kann dadurch erreicht werden, daß bei gleicher Tafelgröße die Rohrteilung bei den einzelnen Tafeln von der Feuerraummitte nach den Seitenflächen hin zunimmt oder daß bei gleicher Rohrteilung die Tafelgröße nach der Feuerraummitte zu vergrößert wird. Es wird dann im allgemeinen notwendig sein, diese größeren Rohrtafeln nach oben oder nach unten vorspringen zu lassen. In letzterem Falle ragen sie in den Feuerraum vor und empfangen bereits früher die Strahlung der Gase bei den höchsten Temperaturen, sind also besonders wirksam.
Wenn aus konstruktiven Gründen weder die Größe noch die Rohrteilung oder die Höhenlage der Rohrtafeln voneinander abweichen sollen, so bleibt die Möglichkeit, die Wirkung in beschränkten Grenzen auch dadurch zu erreichen, daß der Abstand der Rohrtafeln voneinander von der Feuerraummitte gegen die Seitenwände hin zunimmt. Es können auch zwei oder mehrere der vorgeschlagenen Lösungen miteinander verbunden werden, um besondere Wirksamkeit oder räumliche Vorteile zusätzlich zu erreichen.
Es ist bekannt, einen Feuerraum durch eine Rohrzwischenwand zu unterteilen, doch wird durch diese Maßnahme die Absenkung der Gastemperatur in der Nähe der Seitenwände nicht behoben.
In Abb. 1 und 2 ist ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Strahlungskessel in zwei zueinander lotrechter Schnitten dargestellt.
Die Seitenwände des Feuerraumes 1 sind in bekannter Weise mit Kühlrohren 2, 3, 4, 5 verkleidet, welche in ebenfalls bekannter Weise mit den Kesseltrommeln 6 und 7 in Verbindung stehen. Auch die Berührungsheizflächen, bestehend aus dem zweistufigen Überhitzer 8 und 9, dem Speisewasservorwärmer 10 und 11 und dem Regenerativ-Lufterhitzer 12, unterscheiden sich nicht wesentlich vom Bekannten.
In dem oberen Teil des Feuerraumes 1 sind Rohrtafeln 13 eingehängt, welche aus Siederohren bestehen, die von Verteilern 14 ausgehen und in die Kesseltrommel 6 einmünden.
Wie Abb. 2 erkennen läßt, besteht die mittlere Rohrtafel 13a aus sechs Rohren und hängt am tiefsten in den Feuerraum herab.
Die sich nach den Seitenwänden 3 und 4 symmetrisch anschließenden
Rohrtafeln 13b, 13c, 13d haben jeweils ein Rohr weniger<Nicht lesbar> tief als diese in den Feuerraum eingehängt. Die Abstände der Rohrtafeln voneinander, a, b, c, d, sind untereinander gleich und verhältnismässig groß, denn jeder beträgt ein Achtel der Feuerraumbreite. Die angestrebte Wirkung wird jedoch unterstützt, wenn die Abstände ungleich bemessen werden in der Weise, daß a kleiner b kleiner c kleiner d ist.

Claims (4)

1.) Strahlungsdampferzeuger, bei dem in dem oberen Teil des von den aufsteigenden Feuergasen durchströmten Feuerraumes Rohrtafeln, bestehend aus Verdampfungs- und Überhitzungs-Heizfläche, mit großem Abstand voneinander und parallel zu den Strömungsebenen der Feuergase angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Rohrtafeln von der Feuerraummitte nach den Seitenwänden zu abnehmende nutzbare Heizfläche besitzen.
2.) Strahlungsdampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrtafeln von den Seitenwänden nach der Mitte zu immer tiefer in den Feuerraum vorspringen.
3.) Strahlungsdampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrtafeln von der Mitte nach den Seitenwänden zu mit größer werdender Rohrteilung verlegt sind.
4.) Strahlungsdampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Rohrtafeln voneinander von der Mitte nach den Seitenwänden zu größer werden.

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