DEP0039371DA - Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Derivaten der 1,3,5-Triazinreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Derivaten der 1,3,5-Triazinreihe

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DEP0039371DA
DEP0039371DA DEP0039371DA DE P0039371D A DEP0039371D A DE P0039371DA DE P0039371D A DEP0039371D A DE P0039371DA
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DE
Germany
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benzene
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des
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English (en)
Inventor
Max Dr. chem. Krefeld-Uerdingen Coenen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Farbenfabriken Bayer AG
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Description

Verfahren zur Herstellung •^44®fili ,ti0^ _ pod»*
Es ist bekannt, dass Halogenide der 1,3,5-TriazInreihe9 wie ζ·Β· Cyanurchlorid sich mit primären oder sekundären Aminen unter schrittweisem Ersatz der Halogenatome durch Aminogruppen kondensieren lassen«
Es wurde gefunden, dass Triazine der vorerwähnten Art ■i^% sich auch mit heterocyclischen Methylenhasen oder deren Salzen der allgemeinen Formel: ^\
in der R1 » Äthylen, Yinylen oder Arylens wie ζ 0BoPhenylen
und Naphthylen
R2 « Alkyl9 Aralkyl oder Aryl X * Stickstoff? Schwefel, Sauerstoff9 Vinylen odes'
MethyIen
bedeuten,
zu wertvollen Produkten kondensieren lassen«
Dabei werden je nach den Reaktionsbedingungen ein- oder mehrere Halogenatome der halogenierten l,3s5«Triazine durch die Reste der heterocyclischen Methylenbasen in der Weise ersetzt, dase jeweils ein Halogenatom mit einem Wasserstofratom der Methylengruppe der Me thylenbasen zu Halogenwassers tof£ zusammentritt und der Triazinrest mit dem Rest der Methylenbase durch di<© Methylengruppe verknüpft wird.
Unter den für den Umsatz geeigneten Methylenbasem seien sSoBo genannt gl,3,3-Trime thyl-a^methylen-indo 1 in, 5"Me thoxj-l„3 v 3" trimethyl«2«methylen~indolin, 5°Chlor°lp3p3c;-trimethyl^2-methyJjSJaindolin, I-Methyl~2°methylen-l,2-dihydro-benEthiazole, l«lfethyl-2-me thylen-1,2~dihydro7chinolin.
Als Halogenide der 1,3,5^Triazinreihe eignen sich für das vorliegende Verfahren z„B. 2,4 9 6-Trichior-1B 3 P 5-triaz in ε
2ρ49S^Tribrom=Iil395»triazins 2~(N°Methyl<=phenyl) =emino<=496= diChldfl^rlazinp 2-Amino°4s>6«dichlor°lSr3s5-'triazini, 2 ■=Dimethyl= amino°4p6°dichlor-l 9 3 9 5=triazin und 2»Phenylamino-M· 0 6 «d i chlor => l»5f 5^-triazin.
In der Regel empfiehlt es sich, die Reaktionskomponenten in Lösungsmitteln, wie Z eBe Benzole Toluol, Xylol8 Chlorbenzolp ©»Dichlorbenzol oder Chloroform bei erhöhter Temperatur auf ein=? ander einwirken zu lassen« Bei Verwendung von Salzen der Methyüßx_ basen ist die Benutzung eines alkalischen Kondensat ons mi txie Ig8 wie ζ„Be Kal^iumoxyd, Magnesiumoxyd, Triathylaming H-Methyl·= piperidin und Dimethy!anilin^meist von Vorteile Die neuen Eondensationsprodukt· lassen sich Z 0B0 als Farbstoff*= zwischenprodukte verwenden»
Beispiel Ia
Zu einer Lösung von 100 GeweT· Cyanurchlorid in 1250 Gew0T0 Toluol wird bei 50° unter lebhaftem Rühren eine Mischung von 200 GeweTe 1,3,3 s ^rimethyl-2»methyleijindolin mit 200 Gew0To^ Toluol zugetropfte Hierbei wird das Reaktionsgemisch 1/4 St·«*- 4«. unter Rückfluss zum Sieden erhitzte Nach dem Erkalten wird der gebildete Niederschlag abfiltriert und das Filtrat im Vakuum eingeengt. Der Filterrückstand wird mit heissem Wasser ausgezogen, wobei das salzsäure Salz des Methylenindolins in Lösung gehtβ Aus der wässerigen Lösung können etwa 45 # des eingesetzten Methylenindolins durch Ausfällen mit Natronlauge und Extraktion mit Benzol zurückgewonnen Werden0 Der nach dem Extrahieren verbleibende Rückstand wird mit dem aus dem Toluolfiltrafr erhaltenen Rückstand vereinigt und durch Umkristalli·= sation aus einer Mischung von Cyclohexan und Benzol im Verhältnis lsi gereinigte Man erhält auf diese Weise 142 Gew0Toi; doB0 78 $ d.Th. des 2,4-Dichlor~6-(1 9δ ' -trimethy 1=29-methyIenindolinyl°M>)-l,3,5-triazine« P- 0
Beispiel 2.
In der gleichen Weise,wie in Beispiel 1 beschrieben^ werden 100 GeweTe Cyanurchlorid mit 240 Gew9Te 5-Methoxy«! 93g5-trlmethy1 ■= 2-methylen-indolin umgesetzt« Man erhält etwa 140 Gew0To rohes,, 2 9 4°Dichlor~6~( 5e-methoxy~l9£p,39- trimethyl-29=methylen-indolejytf W)~l93s S^triazins, das durch Umkristallisieren aus •^enzol in Form gelber Nadeln rein erhalten werden kann,,, F· ΊΫιί ~4¥·Γ~0,

Claims (1)

  1. 300 Sew 0Io des Dimethylsulfatadditioneprodukt^s «a Ghinaldia werden in 500 Gew0T0 Wasser gelöst^ die lösung sit 1000 Sew0Ii o Benzol übers eh ich te t und das Gemisch unter lebhaftem Rühren mit 10#iger Natronlauge bis zur deutlich alkalischen Reaktion versetzte Me Benzol-LÖsung wird abgeschieden und » Stunde übe ir Itznatroa getrocknet» Hach Abfiltrleren vomÄtznatron wird die Lösung auf 60° aufgeheizt rand mit einer heissen Lösung, von 100 Gew0Te Cyanurchlorid in 2500 Gew eTe Benzol versetzt,, Die Msohpaf wird 1/2 Styijide zum Sieden erhitzt^r^Srkalten gelassen^wtt^SI gebildeten Niederschlag abgesaugte Dieser wird Eit Wasser extrahiert und zusammen mit dem durch Eindampfen des Filtrate® gewonnenen Rückstand aus Benzol Umkristallisiert0 Mm erhält 135 Gew0 T„9 dos« 80 doTh0 des 2,4^Mchlor-6~(Ip -methy1=2 p-methyIen-1' ο2'"dihydro-chinolinyl-W#) -1,3,5-triäzins als intens Iw geJbees Kristallpulver ο F. IZJmo.
    g^nlanspruch ^mu^m^. Verfahren zur Herstellung a^a?efee^ i dadurch gekennzeichnet, dass man Halogenide der 10385" Triazinreih* mit heterocyclischen Methylenbasen der allgemein®!: Formel8
    S1 ß « GHp
    -SF' ι
    E2
    in der R. * Äthylen, Vinylen oder Aryleng wie ZoB0 Phenylea. tkw^
    Naphthylen^
    lg *» Alkyl, Aralkyl ©der Aryl^
    X » Stickstoff, Schwefel, Sauerstoff, Vinylea ©des»
    Me thylen
    bedeuten, q
    oder deren Salz^nmi^^^s^BnS^mD^^c^c^^^Amf^^&^m kondensiert«

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