DEP0038122DA - Kranausleger - Google Patents
KranauslegerInfo
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Description
Verhältnismässig leichte Kranausleger bei Wippkranen erhält man, wenn das Einziehwerk an der Auslegerspitze angreift. Der Ausleger wird dann durch äussere Kräfte im wesentlichen nur durch Druck bzw. auf Knickung beansprucht. Das an sich willkommene geringe Auflegergewicht hat aber andererseits auch Nachteile, denn es besteht Gefahr, dass der im Wippseil gehaltene Ausleger nicht mehr aus der innersten Stellung durch die eigene Schwere nach aussen läuft, sofern ein kräftiger Wind dem entgegenwirkt.
Dann muss ein starrschlüssig angreifendes Einziehwerk gewählt werden, was aber aus baulichen Rücksichten nicht an der Auslegerspitze angreifen kann und daher einen Biegungsausleger mit dem entsprechenden Gewichtsaufwand erfordert.
Die Erfindung geht einen anderen Weg, nach dem der Ausleger aus Rohren, und zwar im Dreiecksverband gebildet wird. Damit ist zunächst eine weitere Gewichtsverminderung verbunden. Trotzdem läuft der Ausleger auch bei Gegenwind aus der innersten Stellung nach aussen, weil sein Luftwiderstand weniger als die Hälfte desjenigen eines der üblichen Ausleger beträgt. Der Formfaktor des Luftwiderstandes ist für Rohre 0,8, während er für die üblichen Stabeisenkonstruktionen das 1,6-fache ausmacht.
Dazu erhält man den Vorteil, dass der Dreiecksverband bei Anwendung von Rohren viel einfacher herzustellen ist als bei Stabeisen, z.B. Winkeleisen, die erst für den 60° Winkel vorgerichtet werden müssen. Die quer zu den Gurten stehenden Verbände fallen infolge der allseitigen Steifigkeit des Dreiecksquerschnittes fort, was die Windfläche weiter verringert und die Kosten herabsetzt.
Schließlich ist es allgemein von Vorteil, daß das Eigengewicht des Auslegers durch die Rohr-Dreiecks-Bauart erheblich herabgesetzt wird, da sich die Verminderung des Auslegergewichtes mehrfach auf den gesamten Kran und gege-
benenfalls auch auf die ihn tragende Verladebrücke ausweist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Abbildungen schaubildlich dargestellt.
Der Ausleger a) wird vom Einziehseil b) gehalten, das Hubseil c) ist über die Schnabelrolle d) geführt, das Einziehseil greift an der Auslegerspitze an.
Der Ausleger besteht aus den drei Längsholmen 10, 11 und 12, welche durch die Diagonalrohre 13 und gegebenenfalls die Querrohre untereinander verbunden sind. Es bedarf keiner Querverbände oder ähnlicher Aussteifungen, da der Dreiecksträger in sich verwindungssteif ist.
Der Ausleger ist nach seinem Fußende hin gespreizt, so daß er an der Auslegerdrehachse 14 ein ebenes Gebilde darstellt. Die oberen Holme 10 und 12 sind bei 10a und 12a nach aussen abgeknickt, der Holm 11 ist bei 11a nach oben geknickt, so daß er in die Ebene der beiden Holme 10 und 12 führt. Parallel zur Auslegerdrehachse liegt der Querholm 15, der die Holme 10 und 12 dicht an den Lagern 16 und 17 absteift und in dessen Mitte sich der Längsholm 11 und zwei Diagonalrohre 18 und 19 treffen. Auf diese Art läßt sich mit wenigen Verbindungen der Dreiecksquerschnitt in die Achsebene überführen.
Nach Abbildung 2 kann der Ausleger auch als Rohrdreiecks-Rahmen-Träger mit Querrohren 20 ausgeführt werden, wobei sich die wirksame Windfläche noch weiter herabsetzen läßt.
In beiden Ausführungsbeispielen kann der Ausleger auch aus Leichtmetallrohr gebildet werden, wodurch eine noch größere Gewichtsersparnis erzielbar ist.
Claims (5)
1) Kranausleger für Wippkran mit dreieckigem Querschnitt, der aus Längsrohren (10, 11, 12) und Diagonalrohren (13) zwischen ihnen gebildet ist.
2) Kranausleger mit dreieckigem Querschnitt aus Längsrohren (10, 11, 12) und Querrohren (20), die zusammen einen Rahmenträger bilden.
3) Kranausleger nach Anspruch 1) oder 2), dadurch gekennzeichnet, daß am Auslegerfuß der Dreiecksverband in eine Ebene übergeleitet ist, in welcher die Auslegerdrehachse (14) liegt.
4) Kranausleger nach Anspruch 3), dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden oberen Längsholme (10, 12) des Dreiecksverbandes zur Spreizung nach außen, gegebenenfalls auch nach unten abgeknickt (10a, 12a) sind.
5) Kranausleger nach den Ansprüchen 3) und 4), dadurch gekennzeichnet, daß auch der Unterholm (11) durchlaufend und abgeknickt ausgeführt ist, derart, daß sein Unterende zur waagerechten Auslegerdrehachse bzw. zu einem parallel dazu laufenden Querrohr (15) führt.
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