DEP0037701DA - Bimetallschalter mit Heizwicklung, insbesondere für Blinkeinrichtungen zur Fahrtrichtungsanzeige an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Bimetallschalter mit Heizwicklung, insbesondere für Blinkeinrichtungen zur Fahrtrichtungsanzeige an KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Bimetallschalter mit Heizwicklung, insbesondere solche für Blinkeinrichtungen zur Fahrtrichtungsanzeige auf Kraftfahrzeugen, bei denen es darauf ankommt, dass der Bimetallstreifen in gleichmässigen kurzen Zeitabständen von höchstens 1 Sekunde auf die zur Bewegung des Streifens erforderliche Temperatur aufgeheizt wird. Der Zweck der Erfindung ist, die Heizwicklung so auszubilden, dass sie bei gleicher Heizleistung für verschiedene Spannungen ohne bauliche Änderung verwendet werden kann und dabei der Wärmeübergang auf den Bimetallstreifen im wesentlichen gleichbleibt.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die gesamte Heizwicklung zur Verwendung des Schalters für verschiedene Spannungen in eine diesen entsprechende Anzahl von Einzelabschnitten gleichen Widerstands unterteilt ist, die je nach der verwendeten Spannung hintereinander (bei hoher Spannung) oder parallel zueinander (bei niedriger Spannung) geschaltet werden und derart auf dem Bimetallstreifen angeordnet sind, dass jeder Abschnitt stets mindestens annähernd gleiche Wärmeübergangsverhältnisse in Bezug auf den Streifen hat.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Bimetallstreifen mit zwei parallel geschalteten Abschnitten der Heizwicklung;
Fig. 2 den gleichen Bimetallstreifen wie Fig. 1 jedoch mit zwei hintereinander geschalteten Abschnitten der Heizwicklung und
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform.
In der Zeichnung sind die Wicklungsdrähte der Deutlichkeit halber übertrieben stark dargestellt.
Mit 10 ist ein Bimetallstreifen bezeichnet, der in der Mitte einen Steg 11 hat, auf den eine Heizwicklung 12 aufgewickelt ist. Diese besteht aus zwei Heizdrahtwickeln 13 und 14, die beide dieselbe Windungszahl haben und aus Draht von gleichem Querschnitt und gleichen Eigenschaften bestehen. Die beiden Wickel sind bei den Beispielen nach Fig. 1 und 2 in Form einer mehrgängigen Schraube einlagig nebeneinander auf den Steg aufgewickelt. Zweckmässig sind die Drähte mit einer feuerfesten Isolation z.B. aus Glaswolle versehen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die beiden Heizwickel parallel geschaltet, z.B. für eine bei Fahrzeuganlagen übliche Spannung von 6 Volt, während die Wickel der Fig. 2 in Reihe geschaltet sind für eine Spannung von 12 Volt. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass bei beiden Spannungen die Heizleistung und der Wärmeübergang von der Heizwicklung auf den Bimetallstreifen genau gleich sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 liegen die einzelnen Windungen der einlagig gewickelten Wicklungsabschnitte 15 bzw. 16 unmittelbar nebeneinander. Die Abschnitte sind dabei wie in Fig. 2 in Reihe geschaltet.
Würde man bei der niederen Spannung z.B. 6 Volt nur einen einzigen Wickel mit entsprechend grösserem Drahtquerschnitt und kleinerer Windungszahl verwenden, dann wäre der Wärmeübergang von der Heizwicklung auf dem Bimetallstreifen bei gleicher Heizleistung geringer als bei der doppelten Spannung, bei der eine Heizwicklung mit kleinerem Drahtquerschnitt und grösserer Windungszahl bei gleicher Heizleistung erforderlich wäre.
Claims (4)
1. Bimetallschalter mit Heizwicklung, bei dem Schaltbewegungen des Bimetallstreifens in gleichmässigen kurzen Zeitabständen von höchstens 1 Sekunde erforderlich sind, insbesondere für Blinkeinrichtungen zur Fahrtrichtungsanzeige auf Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Heizwicklung (12) zur Verwendung des Schalters für verschiedene Spannungen in eine diesen entsprechende Anzahl von Einzelabschnitten (13, 14) gleichen Widerstands unterteilt ist, die je nach der verwendeten Spannung hintereinander (bei hoher Spannung) oder parallel zu einander (bei niederer Spannung) geschaltet werden und derart auf dem Bimetallstreifen angeordnet sind, dass jeder Abschnitt stets mindestens annähernd gleiche Wärmeübergangsverhältnisse in Bezug auf den Streifen hat.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Wicklungsabschnitte (13, 14) einlagig nebeneinander gewickelt sind.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Wicklungsabschnitte in Form einer mehrgängigen Schraube nebeneinander gewickelt sind.
4. Schalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Wicklungsabschnitte aus Draht gleicher Art und gleichen Querschnitts bestehen.
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