DEP0036770DA - Kabeleinführung mit Stopfbuchsenverschluß - Google Patents
Kabeleinführung mit StopfbuchsenverschlußInfo
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Description
Kabeleinführung mit S topf buchs endverschluss.
A."> Kabeleinführunge.n für wasserdichte Geräte, insbesondere . Schlagwetter- und explosionsgeschützte Geräte, an weiche armierte
Bleikabel angeschlossen sinü? werden aus Sicherheitsgründen verschiedene elektrische und mechanische Bedingungen
gestellt, in elektrischer Hinsicht wird eine einwandfreie Erdung aea'3leima.it eis und der Armierung des Kabels gefordert.
Mechanisch muss die Kabeleinführung eine ausreichende Zugentlastung gev?ährleistenV
Eine bekannte Kabeleinführung, für armierte Kabel erfüllt zwar diese Bedingungen., sie hat jedoch den Nachteil, dass die äusse*
ren Abmessungen. cMv^ gross sind, wodurch die maximal z.B. an ■ den Verteilerkasten anzubringende- Stückzahl der Kabeleinf■"..'·"·-
rungen stark vermindert wird. Ein weiterer iiachteil dieser bekannten Kabeleinführung besteht darin, dass die Zugentlastung
des Kabels durch Umbiegen der Armierungsdrähte über eine !:■' die Kabeleinführung eingeschlossene Hülse erfolgt. Diese J- -Ordnung
erschwert besonders bei starker Armierung die Ka':u.."-montage erheblich, Pur Kabel mit Eisenbandarmierung ist die
bekannte Kabeleinführung geradezu ungeeignet.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile-dadurch, dass die Zugentlastung des Kabels, die Erdung des Bleimantels und der-Armierung
durch ein Klemmbackenstück erfolgt, das, ähnlich dem' Spannfutter einer Werkzeugmaschine, aus mehreren Klemmbacken
besteht, welche durch einen Druckring an das Kabel angedrückt werden. Durch diese Konstruktion wird vor allem eine räumlich
sehr gedrängte Kabeleinführung erzielt und die Montage wesentlich erleichtert. Vor allem ist im Gegensatz zu der bekannten
Ausführung keine Deformierur.g oder J^uf lösung der Bewehrung bei der Montage erforderlich, sodass die erfindungsgemässe
Anordnung "bei allen Arten von irmier-uuigen verwendet werden Lama. Perser ist genügend Platz für die Abbindung des Kabels
gegeb en.
Die b-eigege-b-e^.e Figur zeigt in einem Ausführungsbeispiel die näherer- Einzelheiten der Erfindung. Die Zabeleinführung besteht
aus dem Schraub*" .stutzen 1, dem Gewindering Z} dem Druckring 3, den mehrteiligen Klemmbacken 5, dem darüberliegerder
Haltering 4 und dem Gummi-Dichtungsring 6« Der ir. d$'3 Gerät besw* Ctehäuse IX eingeschraubt© Schr^ubstutaen 1 'exLuJt
seine Drehuhgssicherufig durch den Zylinderstift 7, Das armiert Bleikabel 8 wird vor seiner Montage ^n der entsprechenden
Stelle mit Isolierband 9 und dem Draiitwickel 10 abgebunden ^nö. ansohlt ess er· d bis zum Bleimantel 8a abgesetzt, Gewinderirg Z,
^ruQkring 5, Klararabacken 5 mit Halt erring 4, sowie Gummi-Di w V- ^smgsring # weyöeja dgtÄÄ über Sas Eabelende geschoben und all®
Teile am Kabel werden mit dieaem gemeinsam in den Sohraubstuta* eingeführt. Durch Bindrehen des Gewinueringes 2 schiebt sich
der Gummiring 6 nach oben und dichtet den Bleimantel mit den Schraubstutζer ab. Gleichzeitig wird der Bleimantel und die
Armierung durch die Klemmbacken 5 ah den Stellen 8b und 8c geklemmt und dadurch mit der Gehäusemasse pber die Klemmbacken
leitend verbunden. Auf diese Weise wird gleichzeitig eine Erdung des Bleimantels und der Armierung des Kabels erzielt. Die
Zugentlastung des Kabels nimmt die Klemmsteile 8c auf. Zu diesem Zweck ist der 3?uss der Klemmbackenstücke auf der Innen-,
seite zweckmässigerweise mit einer Riffelung versehen. Das Eindrehen des Gewindering ist, um das Lösen des Kabels aus
der Einführu:ig durch Unbefugte zu verhindern, nur mit Spezialwerkzeug möglich, welches in entsprechende Schlitze .des -G-ewinderinges
eingreift.
Claims (7)
1. Zabel einfuhr xing mit Stopf buchsenversohluss zum Abschluss vor·, armierten Kabeln an wasserdichte Geräte, dadurch gekennzeichnet,
dass die Erdung des Metallmahtels und der ÄVia\ew.r<ß, sowie die Zugentlastung des Kabels gemeinsam
durch ein IO emjibaokenstüok erfolgt, v/elches an das Kabäl angedrückt wird.
2„ Kabeleinführung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet;, dass das Klemmbackenstüok aus mehreren zentrisoh um
das Kabel verteilten, klauenförmigen Klemmbacken besteht, die an zwai Stellen an das Kabel angedrückt Worden.
3. Kabeleinführung nach Patentanspruch 2, daduroh gekennzeichnet, dass die Klemmbacken sich mit ihrem Kopf einerseits
gegen den von der Armierung befreiten Bleimantel, andererseits mit ihrem Puss gogen die Armierung des Kabels
legen.
4. Kabeleinführung nach Patentanspruch 2, daduroh gekennzeichnet, dass di'3 Klemmbacken durch einen Haltering (4)
zusammengehalten nind,
5. Kabeleinführung nach Patentanspruch 1 oder 2>, daduroh gekennzeichnet, dass die Klemmbacken einen aus sen konisoh
verlaufenden, innen zwepkmässig mit einer Riffelung versehen Puss besitzen, auf welchen ein von einem Gewindering
angedrückter Druckring wirkt.
6. Kabeleinführung nach Patentanspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Kabeleinführung als
Schraubstutaen ausgebildet ist, iv-;d '„„Ι-—,- der über den
Klemmbacken liegende Gummi-Dichtungsring (6), die Klemmbacken mit Haltering (5 und 4) , sowie der Gewindering (2,)
über J.as Ke,belende geschoben und diese Teile zusammen mit dem Kabel geraeinsam in den Schraubstutzen eingeführt werde
7. Kabeleinführung nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass die Verschraubung der Kabeleinführung
so ausgebildet ist, dass■ein Lösen der Verschrau-1 bung nur durch Spezialwerkzeug möglich ist.
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