DEP0035707DA - Verfahren zum Schwelen von Brennstoffen - Google Patents

Verfahren zum Schwelen von Brennstoffen

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Publication number
DEP0035707DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
smoldering
fuel
fuels
gasification
grains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr. Flesch
Fritz Dr. Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

BABISCHB AHII.1I» & SOM-FABEIK
naia
"in
ITnser Zeichens Q0Z015461
55 VIb/lOa ΰ üadwigshafen ä„Rhein, den 2oMärz 1949
Hb/K«
^jg 25.Mai 1950 Ilb/Scl
Verfahren^umschwelen von Brennstoffen
Zusatz zum Patent ββ0 β00 (Anmeldung 0Po55e7Q§0 vom gleichen
Tage ->
Das Hauptpatent betrifft die Spülgasschwelung von körnigen Brennstoffenp die im Schwelofen so angeordnet sind» dass die gröberen Brennetoff körner unten und die feineren oben geschichtet sind9 Die Schwelung geschieht in der Weise9 dass die heissen Spülgase oder Dämpfe die Brennstoffüllung von oben nach unten durchströmene
öemäss vorliegender Erfindung wird der für die Schwelung benötigte Wärmebedarf ganz oder teilweise durch exotherme Vergasung bzwe Verbrennung der oberen Brennstoffschicht gedeckt» Dies geschieht in der Weise, dass Vergasungsmittel, zeB« Luft? oben in den Schwelofen eingeblasen oder eingesaugt werden« In der obersten Schicht der Brennstoffsäule tritt alsdann eine Vergasung oder Verbrennung von Brennstoff ein, die allmählich nach unten vorrückt£ die hierbei erzeugten heissen Gase durchströmen die übrige Brennstoffschicht und nehmen die Schwelprodukte mit sichο
Um Anbackungen und Verklebungen an der inneren Ofenwand zu vermeiden und die Entleerung des Ofens von Vergasungs- und Ver~ schwelungs- oder Verkokungsrückständen zu erleichtern^ wird der Ofenmantel zweckmässig gekühlt und* falls die Vergasungsrückstän.— de nicht durch Sichtung beseitigt werden können* nach unten erweitert.
Durch periodischen Druckanstieg auf etwa 0f5 atü und Druckabfall der Spülgase und Dämpfe innerhalb etwa 10 Sekunden kann die leer- bezw» Ölausbaute erhöht wtrderu Der Druckabfall wirkt sich im Innern des Brennstoffes so aas, dass die Öle schon bei
tieferer Temperatur frei werden als das bei Schwelung unter gleichbleibendem Druck der Pail isto
Beispiel;
In einem Schwelofen wird Ölschiefer mit 40$ Asche, 10$ öl, 10$ Kohlenstoff und 40$ Wasser und Gas verschwelt» Der Ölschiefer? dessen Körnungsbereich zwischen 0 bis 100 mm liegt, ist in dem Schwelofen so geschichtet, dass die jeweils feinere Körnung auf der gröberen ruhto
Der Schwelvorgang wird eingeleitet durch Erhitzen der obersten Glachieferschichtj in die Luft eingeblasen wird«, Durch die eingeblasene luft findet eine Verbrennung bezw« Vergasung der brennbaren Bestandteile der obersten Ciachieferaohicht statte Die abwärtaströmenden Ve r brennung a bezwo Vergasungsgase geben ihre fühlbare Warme an die nächsttiefere Ölschieferschicht ab, die dadurch geschwelt wirdoBer allmählich nach unten fortschreitenden Vergasung oder Verbrennung des im Ölschiefer vorhandenen Kohlenstoffs geht so die Schwelung voraus, Die in den Vergasungs- und Schwelgasen enthaltenen kondensierbaren Bestandteile werden von den Gasen aus dem Ofen geführt und durch eine Kuhlvorlage aufgefangene Die ölausbeute betragt bei der Arbeitsweise mit gleichbleibendem Druck über 80$ des im Schiefer enthaltenen Öles; bei pulsierenden Drucken erhält man über 90$, wobei der paraffinische Anteil besonders hoch ist» Das erhaltene Gas besteht neben GO2 und K2 aus etwa 15$ C0s 18$ H2 und 4$ CH, und hat einen Heizwert von etwa 1200 WE,

Claims (1)

  1. Patentansprüche <■
    loVerfahren zur Schwelung von körnigen Brennstoffen mittels abwärtsströmender heisser Gaöe oder Dämpfe, wobei im Schwel»
    ofen die gröberen Brennstoffkörner unten, die feineren oben geschichtet si-nd gemäss Patent*«,»<> * c (Anmeldung ρ 35706), dadurch gekennzeichnet, dass der für die Schwelung benötigte Wärmebedarf ganz oder teilweise durch exotherme Vergasung bzw« Verbrennung der oberen Brennstoffschicht gedeckt wird ο
    2ο Verifahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn~ zeichriet, dasa der zu schwelende Brennstoff einem periodischen Druckanstieg und Druckabfall des Spülmittels ausgesetzt ist«,
    3° Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet» dass der Schwelofenmantel gekühlt ist«
    4 ο Vorrichtung nach Anspruch 39 dadurch gekennzeichnet j dass &&T ae-bvfelofen aacfc. unten leicht erweitert ist.
    BADISCHE ANILIN- & SODA-JABHIK 3-facho

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