DEP0035129DA - Vorrichtung zur kittlosen Befestigung von Glastafeln auf Stahlbetzontraggliedern - Google Patents
Vorrichtung zur kittlosen Befestigung von Glastafeln auf StahlbetzontraggliedernInfo
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Description
Vorrichtung zur kittlosen Befestigung von Glastafeln auf Stahlbejfcontraggliedern.
Zusatz zum Patent . ·. (Patentanmeldung ρ 32 796 V/37c D).
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zur kittlosen Befestigung der Glastafeln mittels Verschraubung
nach Patent ... (Patentanmeldung ρ 32 796 V/37o D), bei der die in Ausnehmungen der Stahlbetontragglieder mittels Stützbrücken
eingreifenden, in der Längsrichtung der Stahlbetontragglieder verschiebbaren Befestigungsschrauben zum Ausgleich der Bautoleransen
quer zur Längsrichtung der Stahlbetontragglieder beträchtlich verschiebbar sind.
Gemäss der Erfindung besteht die weitere Ausbildung dieser Vorrichtung darin, dass innerhalb des Profils der zur Verankerung
der Stützbrücken dienenden, durchlaufenden Anlcerschienen unter Beibehaltungjier Querverschiebbarkeit der Befestigungsmittel für
die Glastafeln ein in bestimmten Grensen längsverschiebbar gelager ter Glashalter angeordnet ist. Die Längsverschiebbarkeit des Glashalterssoll
zum Ausgleich der unvermeidlichen üngenauigkeiten der Stahlbetonkonstruktion dienen» Auch muss es möglich sein, die Über
höhung auszugleichen, die dem Traufträger, auf dem die Stahlbetonsprossen aufsitzen, beim Einschalen von vornherein ge geben wurde.
und die unter Umständen nicht ganz auf Null zurückgeht. Die.Beibehaltung der Querverschiebbarkeit der Befestigung für,die Glastafeln
erfordert, daß die Konstruktionshöhe der Glashalterbefestigung innerhalb der Ankerschienen höchstens bis zur unteren Fläche
der Glastafeln reicht, damit die Glastafeln seitlich noch verschoben werden können, d»hne mit der Befestigung des längsverschiebbaren
Halters in Berührung zu kommen, Deshalb^iet gemäss der weiteren Erfindung der Glashalter mittele LanglÖcher^auf Schrauben
bolzen längsverschiebbar gelagert, wobei die Schraubenbolzen die Ankerschiene durchdringend in das Stahlbetontragglied, Z9B0 eine
Stahlbetonaproese, einbetoniert sind, und wobei die Schraubenbolzen in die Stahlbetoneprosse hineinreichen.
Durch die geschilderte Befestigung des G-Iashalters mit Langlöchern an ZBei Stiftschraubenf deren Kopfenden nicht über das
freie Profil der Ankerschiene hinausragen, wird gleichzeitig erreicht , dass eine evtl» Zerstörung der Ankerschiene durch Rost
ohne Einfluss auf die Haltbarkeit dieser Befestigung bleibt» Die beiden Schraubenbolzen werden am Boden der Ankerechiene in zwei
Löchern mittels $e zwei Schraubenmuttern vor dem Einbetonieren befestigt und dann zusammen mit der Ankerschiene in die Schalungsform eingelegt, in der die Stahlbetonsprosee hergestellt wird»
lienn der Glashalter montiert werden soll, werden die beiden Schraubenmuttern innerhalb der Anlcerschiene abgenommen und der
Glashalter, der Langlöcher aufweist, in die Schraubenbolzen in der w'eise eingelegt, dass sich der gewünschte Glasüberstand am
Sprossenende ergibt. Hierauf werden die beiden Schraubenmuttern wieder aufgesetzt und angezogen und dadurch der Glashalter befe-
stigt,
Zweckmässigervveise werden für die Muttern innerhalb der Ankerschiene zunächst Hutmuttern gewählt, damit beim Einbetonieren das
Gewinde der Schraubenbolzen nicht
In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel gemäss der Erfindung dargestellt:
Fige 1 stellt einen Querschnitt durch die Stahlbetonsproase mit Verglasung dar.
Pige 2 stellt einen Schnitt durch den Trauf- oder Rinnenträger und
durch die Glastafel mit einer Seitenansicht auf die Stahlbetonsprosee dar«.
1 ist die Stahlbetonsprosses 2 die beispielsweise schwalben» schwanzförmige Führungsleiste bzw. Ankerschienee
25 stellt den Glashalter dar, der erfindungsgemäss mit den Schraubenbolzen 26, den in der Stahlbetonspro^se liegenden
Muttern 27 und den im Innern der Ankerschiene liegenden !»futtern 28 an der schwalbensehwanzförmlgen Führungsleiste
bzw, Ankerschiene 2 befestigt Ists Der Glashalter 25 hat zwei Langlöcher 30 und 31, die eine Längsverschiebung des
Glashalters an das Mass L gestatten. 29 istjder Srauf- oder Rinnenträger, auf dem die Eisenbetonsprosse 1 ihr Auflager
findet,
Wirde
Fig8 3 stellt eine Ansicht des erfindungsgemässen Glashalters von unten her in Pfeilrichtung A dar. Die gemäss Hauptpatent
erreichbare seitliche Verschiebbarkeit der Glas-
tafeln ist in dieser Abbildung mit 2 mal — angegeben«
Pig.· 4 stellt eine Seitenansicht der schwalbenschwanzf örmigen Ankerschiene dar mit den angeschraubten Schraubenbolzen
in dem Zustand, wie die Schiene zum Einbetonieren kommt. Die beiden inneren Schraubenmuttern 28, die später ausge-Yiechselt
werden, sind während des Einbetonierens der Ankerschiene in die Stalilbetonsprosse zweckmässig als Hutmuttern
ausgebildet, die beiden äußeren Schraubenmuttern 27, die später im Beton liegen, sind gewöhnliche Schraubenmuttern.
Pig.5 stellt eine Draufsieht auf die erfindungsgemässe Glashalterbefestigung bei abgenommenem Glas und bei abgenommener
Deckschiene, aber bei eingehängtem Glashalter dar.
Claims (3)
1) Vorrichtung zur kittlosen.Befestigung von G-Iastafeln auf StahlbetontraggliedernnachPatent «ο* (Patentanmeldung
P 32 796 V/37c )mit einer zur Yeranlcerung der Stützbrücken dienenden durchlaufenden Ankerschiene, gekennzeichnet durch
einen innerhalb des Profils der durchlaufenden Ankerschiene (2) in bestimmten Grenzen längsverschiebbar gelagerten Glashalter
(25h
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Glashalter (25) mittels Langlöcher (30, 31) auf Schraubenbolzen (26) längsverschiebbar gelagert ist, die die Ankerschiene
durchdringend in das Stahlbetontragglied (1), z.B. eine Stahlbetonsprossef einbetoniert sind.
3) Ankerschiene mit Schraubenbolzen für eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass diejSchraubenbolzen (26)
an der Ankerschiene (2) mittels beiderseitiger Schraubenmuttern (27» 28) befestigt sind und die innere Schraubenmutter (28)·
während des Einbetonierens der Ankerschiene durch Hutmuttern gebildet werden, welche die innerhalb des freien Ankerschienenprofils
(2) liegenden Gewinde der Schraubenbolzen (26) während des Betonierens schützen und nach dem Einbetonieren der Ankerschiene
durch gewöhnliche Scliraubenmuttern ersetzt werden.
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