DEP0035129DA - Vorrichtung zur kittlosen Befestigung von Glastafeln auf Stahlbetzontraggliedern - Google Patents

Vorrichtung zur kittlosen Befestigung von Glastafeln auf Stahlbetzontraggliedern

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DEP0035129DA
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DE
Germany
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anchor rail
anchor
reinforced concrete
screw
nuts
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English (en)
Inventor
Arnold Dipl.-Ing. Grün
Original Assignee
Fa. J. Eberspacher, Eßlingen
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Description

Vorrichtung zur kittlosen Befestigung von Glastafeln auf Stahlbejfcontraggliedern.
Zusatz zum Patent . ·. (Patentanmeldung ρ 32 796 V/37c D).
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zur kittlosen Befestigung der Glastafeln mittels Verschraubung nach Patent ... (Patentanmeldung ρ 32 796 V/37o D), bei der die in Ausnehmungen der Stahlbetontragglieder mittels Stützbrücken eingreifenden, in der Längsrichtung der Stahlbetontragglieder verschiebbaren Befestigungsschrauben zum Ausgleich der Bautoleransen quer zur Längsrichtung der Stahlbetontragglieder beträchtlich verschiebbar sind.
Gemäss der Erfindung besteht die weitere Ausbildung dieser Vorrichtung darin, dass innerhalb des Profils der zur Verankerung der Stützbrücken dienenden, durchlaufenden Anlcerschienen unter Beibehaltungjier Querverschiebbarkeit der Befestigungsmittel für die Glastafeln ein in bestimmten Grensen längsverschiebbar gelager ter Glashalter angeordnet ist. Die Längsverschiebbarkeit des Glashalterssoll zum Ausgleich der unvermeidlichen üngenauigkeiten der Stahlbetonkonstruktion dienen» Auch muss es möglich sein, die Über höhung auszugleichen, die dem Traufträger, auf dem die Stahlbetonsprossen aufsitzen, beim Einschalen von vornherein ge geben wurde.
und die unter Umständen nicht ganz auf Null zurückgeht. Die.Beibehaltung der Querverschiebbarkeit der Befestigung für,die Glastafeln erfordert, daß die Konstruktionshöhe der Glashalterbefestigung innerhalb der Ankerschienen höchstens bis zur unteren Fläche der Glastafeln reicht, damit die Glastafeln seitlich noch verschoben werden können, d»hne mit der Befestigung des längsverschiebbaren Halters in Berührung zu kommen, Deshalb^iet gemäss der weiteren Erfindung der Glashalter mittele LanglÖcher^auf Schrauben bolzen längsverschiebbar gelagert, wobei die Schraubenbolzen die Ankerschiene durchdringend in das Stahlbetontragglied, Z9B0 eine Stahlbetonaproese, einbetoniert sind, und wobei die Schraubenbolzen in die Stahlbetoneprosse hineinreichen.
Durch die geschilderte Befestigung des G-Iashalters mit Langlöchern an ZBei Stiftschraubenf deren Kopfenden nicht über das freie Profil der Ankerschiene hinausragen, wird gleichzeitig erreicht , dass eine evtl» Zerstörung der Ankerschiene durch Rost ohne Einfluss auf die Haltbarkeit dieser Befestigung bleibt» Die beiden Schraubenbolzen werden am Boden der Ankerechiene in zwei Löchern mittels $e zwei Schraubenmuttern vor dem Einbetonieren befestigt und dann zusammen mit der Ankerschiene in die Schalungsform eingelegt, in der die Stahlbetonsprosee hergestellt wird» lienn der Glashalter montiert werden soll, werden die beiden Schraubenmuttern innerhalb der Anlcerschiene abgenommen und der Glashalter, der Langlöcher aufweist, in die Schraubenbolzen in der w'eise eingelegt, dass sich der gewünschte Glasüberstand am Sprossenende ergibt. Hierauf werden die beiden Schraubenmuttern wieder aufgesetzt und angezogen und dadurch der Glashalter befe-
stigt,
Zweckmässigervveise werden für die Muttern innerhalb der Ankerschiene zunächst Hutmuttern gewählt, damit beim Einbetonieren das
Gewinde der Schraubenbolzen nicht
In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel gemäss der Erfindung dargestellt:
Fige 1 stellt einen Querschnitt durch die Stahlbetonsproase mit Verglasung dar.
Pige 2 stellt einen Schnitt durch den Trauf- oder Rinnenträger und durch die Glastafel mit einer Seitenansicht auf die Stahlbetonsprosee dar«.
1 ist die Stahlbetonsprosses 2 die beispielsweise schwalben» schwanzförmige Führungsleiste bzw. Ankerschienee 25 stellt den Glashalter dar, der erfindungsgemäss mit den Schraubenbolzen 26, den in der Stahlbetonspro^se liegenden Muttern 27 und den im Innern der Ankerschiene liegenden !»futtern 28 an der schwalbensehwanzförmlgen Führungsleiste bzw, Ankerschiene 2 befestigt Ists Der Glashalter 25 hat zwei Langlöcher 30 und 31, die eine Längsverschiebung des Glashalters an das Mass L gestatten. 29 istjder Srauf- oder Rinnenträger, auf dem die Eisenbetonsprosse 1 ihr Auflager findet,
Wirde
Fig8 3 stellt eine Ansicht des erfindungsgemässen Glashalters von unten her in Pfeilrichtung A dar. Die gemäss Hauptpatent erreichbare seitliche Verschiebbarkeit der Glas-
tafeln ist in dieser Abbildung mit 2 mal — angegeben«
Pig.· 4 stellt eine Seitenansicht der schwalbenschwanzf örmigen Ankerschiene dar mit den angeschraubten Schraubenbolzen in dem Zustand, wie die Schiene zum Einbetonieren kommt. Die beiden inneren Schraubenmuttern 28, die später ausge-Yiechselt werden, sind während des Einbetonierens der Ankerschiene in die Stalilbetonsprosse zweckmässig als Hutmuttern ausgebildet, die beiden äußeren Schraubenmuttern 27, die später im Beton liegen, sind gewöhnliche Schraubenmuttern.
Pig.5 stellt eine Draufsieht auf die erfindungsgemässe Glashalterbefestigung bei abgenommenem Glas und bei abgenommener Deckschiene, aber bei eingehängtem Glashalter dar.

Claims (3)

Pat entans prü che;
1) Vorrichtung zur kittlosen.Befestigung von G-Iastafeln auf StahlbetontraggliedernnachPatent «ο* (Patentanmeldung P 32 796 V/37c )mit einer zur Yeranlcerung der Stützbrücken dienenden durchlaufenden Ankerschiene, gekennzeichnet durch einen innerhalb des Profils der durchlaufenden Ankerschiene (2) in bestimmten Grenzen längsverschiebbar gelagerten Glashalter (25h
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Glashalter (25) mittels Langlöcher (30, 31) auf Schraubenbolzen (26) längsverschiebbar gelagert ist, die die Ankerschiene durchdringend in das Stahlbetontragglied (1), z.B. eine Stahlbetonsprossef einbetoniert sind.
3) Ankerschiene mit Schraubenbolzen für eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass diejSchraubenbolzen (26) an der Ankerschiene (2) mittels beiderseitiger Schraubenmuttern (27» 28) befestigt sind und die innere Schraubenmutter (28)· während des Einbetonierens der Ankerschiene durch Hutmuttern gebildet werden, welche die innerhalb des freien Ankerschienenprofils (2) liegenden Gewinde der Schraubenbolzen (26) während des Betonierens schützen und nach dem Einbetonieren der Ankerschiene durch gewöhnliche Scliraubenmuttern ersetzt werden.

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