DEP0033508DA - Oberflächenbehandlungsmittel, insbesondere Holz-, Metallschutzmittel oder auftragsfähiges Bindemittel für Farbpigmente, Metallpulver und bekannte Füllstoffe. - Google Patents

Oberflächenbehandlungsmittel, insbesondere Holz-, Metallschutzmittel oder auftragsfähiges Bindemittel für Farbpigmente, Metallpulver und bekannte Füllstoffe.

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Publication number
DEP0033508DA
DEP0033508DA DEP0033508DA DE P0033508D A DEP0033508D A DE P0033508DA DE P0033508D A DEP0033508D A DE P0033508DA
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DE
Germany
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metal
oils
binders
surface treatment
treatment agents
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Julius Dr. Altpeter
Karl Dipl.-Ing. Kremer-Pilch
Karl Dr. Schnaidt
Original Assignee
LIAS Ölschiefer-Forschungs-GmbH., Frommern, Württ.
Publication date

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Description

LIlS
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Patentanmeldung
Aamei4erins üas ölschiefer-forsehungsgesellschaft m,b Frommem
Erfinden Dr, Julius Altpeter,
Dipl.-Ing. Karl Eremer-Pilch, Dr. Sari Schnaiat
Oberflächenbehan&lungsmittel, insbesondere EoIs-, Metall Schutzmittel, oder aui tragfälliges Bindemittel für farbpi{p&entes Metallpulver und bekannte Füllstoffe
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Bei der Sinwirkimg von Seiiwefelsäare stärkerer Konseatratioa a of Seteel- oder Crackprodcücte, ζ*Ή· Crackbenzin odsr ~ga.s~ ei, Bracuikoiileii- oäer SteijokohleEschwelteere oder ScMeferÖle "bsi1, deren Destillate» lassen Bicfe. Produkte abscheiden, die in der Schwefelsäure von 2.B. 70 Ms fast 90 f H2SO,-Gehalt löslich sind und sich durch Verdünnen der SohwefelsaaxeloBoag mit Wasser in Clfoxm wieder abscheiden. Derartige öle nat iS.B# Suiiemana (2* f. angew« Chemie 44· (1931) S. 75 ff·) duröh Beiiandloag von BrattoJtoalenteerCldeetillat der iiiedelage 170 - 180° mit sehr großen Mengen 80 ^-iger Sclawefelsäare ern&lten«
v/arde nun gefunden, daß ia©n technisch verwertbare, sehr wertvolle Trodakte erhält? wenn man die oben genannten lusgangB« stoffe mit einer begrenzten Meng®, z.B. etwa 5-20 ToI^ einer mehr als et^a 70 #-lgen SchwefelBäure extrahiert, die erhaltene Säurelösung isit Wasser verumnzt und das abgeschiedene öl* vo& nooh anhaftender Siure durch Beutralisation, Auswaschen etc. befreit. Tertendet man a.B. eine handelsübliche Säur© von ca. 6S° Be so ist es ÄweekmäMg, die Menge der Säure so zu bemessen, daß noch keine wesentliche Sulfonierung erfolgt. Hierau genügen 2,B, bei württessbergischem Schieferöl rund 10 - 12 ?ol$. feraiseht man ein so erhalteniiS- Produkt mit geeigneten Pigmenten, Farbstoffen» MetallbronseSf füllstoffen, gegebenenfalls nach Ter&ünsung mit eiaeia geeigneten Leichtöl» Lackverdünner usw.* eo erhält isaa trocknende Anstrichmittel, die sich zum Schutz von Holz, Metall usw. eignen und witterungsbeständig sind. Durch 2ugabe der als Siccative bekannten frockeastoffe läßt sich gewünschtenfalls die Srocknungsdauer beeinflussen und einstellen«
Beispiels
Mn gegebenenfalls &uroh Leiugebehandlang von Phenolen und durch veröüant© Snare von Basen "befreites LeichtSldestillat oder aaen das rolle Destillat stlbgst wird mit 10 - 15 $ einer 80 - 85 ^- Schwefelsäure gegebenenfalls oat er starter Kühlung einig© Seit verrührt. Bach, Absita&nl&ssen der lisciiimg wird die (untere) Säarescliiclit is lasser eingetragen* Bas abgeschiedene Ol wird der verdünnten Säure getrennt, mit Wasser gewaseneas neutralisiert Ausgehend von js.B» württembergiaehea Soitief erÖl«-!eiont81 «ritält man. so etwa 8 - 15 f> eines braunen? in dünner 8e&i©3at hellbra&sem öleBt das sich sur Herstellcuig von got deekeaäeii and is karjser Seit troeteeiidea farbsnstricliiaitteln eigaets oder ohne f&rfcjsKsats zur fioläsiaprägnieraag mit Vorteil verwendbar ist» Bei letzterer Verwendung bietet es vor den üblichen kreoestreieiien Holsasastriesei den Torteil? daß ea durch wasser nicht aasgelaagt wird·
Die Öle lassen sich durch Destillation in einselae Fraktionen zerlegen, wofcei man gewünschtenfall© die Produkte von aahö^tendea G-erach befreien kann*
ferwanöet man die Srunästoffe ohne Zugabe von Yerdünnungsmittsln, so lassen sich durch Vermisehen. mit geeigneten Piillstoffen Kitte, Spachtelmassen, herstellen, die auch feei höherer Temperatur beständig sind«,
Kit &en Littein gemäß vorliegender Erfindung hergestellte Schichten auf z*B* Metallen lassen sich durch ÜTw&rm&xi einbrennen* sodaS man hitzebeständige Schutzanstriche herstellen kann. Insbesondere mittels Bronaepalveriii wie Aluminium o»dgl», werden bei sehr hoher femperatisr noch festhaftaiide Beziehten erhalten«
Als Ausgangsstoffe lassen sich s.B* öl© äer ungeflifersn Bietegrenzen 140 - 220° (IQO mm) oder auch solche der Sietelage 200 - 320° verwenden. Durch Wahl der uiedelage lassen sich die Eigenschaften der bei eier Einwirkung äer Schwefelsäure entstehendem Produkte beeinflussen; so sind die aas Jlif&aagaELen höherer Siedelage gewinnbaren Produkte meist wesentlich viskoser ale die aas niedrigersiedenden Clen entstsndeaen -

Claims (2)

Patentansprüche.?,
1) Öberfläeiienböjisadlaiigsmittely insbesondere HoIa-s Metallschatsmittel oder aaftragb&res Bindeiaittel für Parbpigiaeste, lletallpulver, Füllstoffe? gelee nase i ohne t durch die Terwenatmg solcher ulerseagnissej öle durch Attraktion von Cracir- oder Schwel» prodaktea« wie Crackbenain- oder «gasöl? ©äer von Deetillatioiisprodokten bituminöser Stoffe bzw. άβτ&Ώ. Destillaten mit «tea 5-20 lolft> einer Schwefelsäure von mehr als etwa 70 5& iUSGi-Gehalt gewonaea siad? gegebenenfalls in MiBchaag mit Terdünnungemitteln and bzw. oder Trockenstoffen*
2) Terfahrea zur Herstellttsg der aacit Ju&sprtxoli 1) Bindemittel, dadureli gekennzeichnet, äa£ iaaa die Oraoköle oder Schwe!produkte γοη "bitumiaSsen Stoffen, gg n&eh !"bscheidung von Phenolen «mä Taasiscliea Anteil«o,p etwa 5 - 20 ?ol^· eimer Scimefelsäore tos aeiir als ©twa 70 ^ HnSO^-Sehalt unter starker Ktöilaag, bei g oder mäßig erhöiiter femperatua? extrahiert, die mit Eis oder Sasser verdünats das abgeschiedene Gl® darek geeignete Wasehaag and leatralisation von Säur©resten befreit tmd gegebenenfalls diar.ch BestillEtioa oder LÖsoagsmittelbehaadlxmg ia einzelne fraktionell serlegt.

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