DEP0031410DA - Kugelschreiber - Google Patents

Kugelschreiber

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DEP0031410DA
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ball
paint
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Eduard Schwäbisch Gmünd Reimann
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Description

Unter der Bezeichnung "Kugelschreiber" sind Schreibgeräte bekannt, bei denen beim Schreiben eine Kugel Farbflüssigkeit, die ihr aus einem Vorratsbehälter zufliesst, auf die Schreibfläche überträgt. Der Zufluss der Farbe erfolgt im allgemeinen unter Einwirkung des atmosphärischen Druckes. Demzufolge muss der Farbvorratsraum mit der freien Aussenluft in Verbindung stehen, weil sonst der über der Farbe entstehende Unterdruck, bedingt durch Farbverbrauch, Temperatur- oder barometrische Druckänderung die Verbindung der Farbe mit der Kugel löst. Nachteilig wirkt sich dabei aus, dass einmal unter dem Schreibdruck die Kugel auf ihrem Sitz eine Ventilwirkung ausübt und dadurch die Farbe unregelmässig oder garnicht fliesst und das andere Mal der Druckausgleichsweg zwischen Farbvorratsraum und freier Atmosphäre sowohl für Schmutz und Staub als auch für die Farbe selbst offen ist. Ferner verstopfen einzelne Staubteilchen und Textilfasern den sehr engen Spalt zwischen Kugel und Bördelung und lassen den Halter versagen, weiterhin kann die zurückfliessende Farbe irgendwelche Bekleidung bis zur Unbrauchbarkeit verderben.
Die Erfindung beseitigt diese, den geregelten Zufluss der Farbflüssigkeit zur Kugel störenden Einflüsse. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Kugelschreibers nach der Erfindung dargestellt.
In den Abbildungen 1 - 8 der Zeichnungen bedeuten
1 Kugelfassung
2 Kugel
3 Kugelsitz
4 Farbkanäle
5 Bördelung
6 Farbvorratsraum
7 Griffstück
8 Öffnung für den Druckausgleich
9 poröser Körper
10 Nachfüllöffnung
11 Verschluss
12 formnachgiebiger Hohlkörper
13 Farbe
14 Kugelwiderlager
Erfindungsgemäss wird die Ventil- und Sperrwirkung der Kugel 2 auf ihrem Sitz 3 dadurch behoben, dass man in dem Sitz 3 Kanäle 4 dergl. anbringt, durch die die Farbe ungehindert fliessen, bzw. durch die die Farbe von der rotierenden Kugel mitgenommen werden kann. (Abb. 1 und 2)
Durch Einschalten eines den Eintritt von Staub dagegen, den Austritt von Farbe verhindernden, luftdurchlässigen, nicht flusenden Körpers 9,z.B. Schwammgummi (Abb.3,4,5) in den Druckausgleichsweg zwischen dem Farbvorratsraum 6 und der Aussenluft über die Öffnung 8 wird erfindungsgemäss vermieden, das einmal Staub und Schmutz in die Farbe gelangen und somit der Spalt zwischen der Kugel 2 und der Bördelung 5 verstopft wird und das andere Mal, Farbe, die aus dem Farbvorratsraum 6 austritt, nicht das Griffstück 7 verlassen kann, sondern von dem Körper 9 aufgesaugt wird, sodass eine Verschmutzung von Händen und Kleidung wirksam vermieden ist.
Weiter kann erfindungsgemäss die Farbe 13 im Farbvorratsraum 6 von der Aussenluft durch einen formnachgiebigen Hohlkörper 12, beispielsweise Gummi, getrennt sein, wie es in Abb. 6 als Beispiel dargestellt ist; damit ist gleichfalls ein Verschmutzen der Farbe einerseits und der Austritt der Farbe aus dem Vorratsbehälter andererseits sicher vermieden. Beim Füllen des Farbvorratsraum 6 mit der Farbe 13 entweder durch die Kugelfassung 1 vor dem Einsetzen der Kugel, oder durch die Öffnung 10, die durch die Kappe 11 verschliessbar ist, wird der formnachgiebige Hohlkörper 12 zusammgefaltet bzw. zusammengedrückt. Der Verlust verbrauchter Farbe wird dadurch ausgeglichen, dass der Hohlkörper 12 unter dem Einfluss der atmosphärischen Druckes und seiner eigenen Spannkraft sich ausdehnt.
Nach einer Weiteren Ausbildung des Erfindungsgegenstandes befindet sich in der Kugelfassung 1 ein Kugelwiderlager 14, gegen das sich die Kugel 2 in Richtung der Längsachse abstützt. Die Farbe fliesst durch Kanäle 4, die durch eine Bohrung in der Kugelfassung 1 und Riefen, Kerben, Flächen u.s.w.des Kugelwiderlagers 14 gebildet werden können, aussermittig in dem Kugelraum. Da die Kugel 2 keine Ventilwirkung ausüben kann, ist ein ungestörter Farbfluss unter allen Umständen gewährleistet.

Claims (6)

1) Kugelschreiber, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelsitz (3) Riefen, Kanäle, Rillen (4) oder dergleichen aufweist und in den Druckausgleichsweg zwischen dem Farbvorratsraum (6) und der Aussenluft ein das Eindringen von Staub und das Austreten von Farbe verhindernder Körper (9,12) eingeschaltet ist.
2) Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (9) aus einem porösen, nicht flusenden Stoff, z.B. Schwammgummi, besteht.
3) Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (12) aus einem formnachgiebigen Hohlkörper besteht.
4) Kugelschreiber nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine verschliessbare Öffnung zum Farbvorratsraum vorhanden ist.
5) Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Kugelfassung ein in sie besonders eingeführtes oder in ihr befestigtes Kugelwiderlager befindet.
6) Kugelschreiber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Widerlager ein Ringraum oder ein oder mehrere dimensionale Öffnungen, Kanäle, Bohrungen u.s.w. bis zum Kugelsitz gebildet werden.

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