DEP0029835DA - Entlüftungsvorrichtung - Google Patents
EntlüftungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Entlüftungsvorrichtung, die aus in Abstand voneinander angeordneten Lamellen gebildet wird.
Es sind bereits Entlüftungsvorrichtungen bekannt, die durch Lamellen begrenzte jalousieartige Schlitze aufweisen und im oberen Teil des entlüftenden Raumes angeordnet werden, um auf diese Weise eine Verbindung mit der Außenluft herzustellen. Die verbrauchte Luft soll dann unter dem Einfluß der aufsteigenden warmen Luft abgeführt werden.
Man hat ferner versucht, durch besondere Gestaltung der die Entlüftungsschlitze begrenzenden Lamellen noch eine Steigerung der Entlüftungswirkung zu erzielen, und zwar erstrebte man noch gleichzeitig eine absaugende Wirkung der auf die Vorrichtung einwirkenden Außenluft.
Allen diesen bekannten Einrichtungen haftet der Nachteil an, daß bei der bisherigen Ausbildung der Lamellen bei stärkerem und unmittelbar auf der Vorrichtung stehendem Wind ein Einströmen der Außenluft in den zu entlüftenden Raum nicht zu verhüten ist, so daß die im oberen Teil des Raumes angesammelte verbrauchte Luft wieder nach unten gedrückt wird. Auch kann bei dieser Einrichtung ein Eindringen von Regen und Schnee nicht in jedem Fall vermieden werden. Die schlechte Entlüftungswirkung beruht in vielen Fällen auch noch darauf, daß vor den eigentlichen Schlitzen, aus denen die Luft mit einer gewissen Geschwindigkeit austreten soll, Schutz- oder Schildplatten angeordnet sind, durch die jedoch ein zügiger Austritt durch Stauwirkung verhindert wird.
Gemäß der Erfindung werden die Nachteile dadurch beseitigt, daß die Lamellen doppelbogig mit vorspringender Mittelrippe und diese überragenden Bogenenden ausgebildet sind. Sie werden hierbei mit zur Außenluft gerichteten Hohlseite zu einer größeren Wellenfläche derart zusammengestellt, daß fortlaufend Lamelle auf Lamelle mit geringem Abstand folgend angeordnet ist, so daß das Bogenende der einen mit dem der folgenden je einen nach außen verjüngten Austrittsdüsenschlitz bildet. Die Wölbung der Außenbogen springt an der Mittelrippe vorzugsweise scharf zurück und verläuft nach den Enden flacher. Hinter den Austrittsdüsenschlitzen, und zwar mittig innen, wird gemäß der Erfindung je eine innere Lamelle angeordnet, die eine schwache, nach außen hohle Krümmung aufweist.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß selbst bei stärkstem Wind beliebiger Richtung Außenluft in den Innenraum nicht eindringen kann, da der auf die Höhlungen der äußeren Lamellen auftreffende Wind abgelenkt und so gerichtet wird, daß er mit erheblicher Geschwindigkeit über den Entlüftungsschlitz der äußeren Lamellen streicht und weggeführt wird. Auf diese Weise entsteht an den Unterbrechungsschlitzen ein Unterdruck, durch den die zu entfernenden verbrauchten Luftmengen aus dem Innenraum abgesaugt werden. Hierdurch erfährt der natürliche Abzug der verbrauchten Luft infolge des Auftriebs der warmen Luft im Innenraum eine wesentliche Verstärkung. Es ist zu beachten, daß irgendwelche vorgeschalteten Schutzschilder o.dgl. nicht vorhanden sind, also die in Freie austretenden Luftmengen auf keine Prellflächen treffen, durch die der Austritt nur behindert wird.
Durch die Anordnung einer hinteren Lamellenreihe, versetzt zu der vorderen Lamellenreihe, ergeben sich Leit- bzw. Führungskanäle, durch die die Austrittsgeschwindigkeit der im Dachreiter befindlichen Schlechtluft erheblich begünstigt wird. Es ergibt sich hierdurch eine besonders wirksame Entlüftung, so daß die in der Halle entstehende warme Schlechtluft, einerseits infolge des natürlichen Auftriebs und andererseits infolge genügender Zufuhr von Frischluft, sich speziell in dem Raum des Dachreiters ansammelt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Die Entlüftungsvorrichtung wird zweckmäßig an der höchsten Stelle des zu entlüftenden Raumes, z.B. in einen als Dachreiter aufgesetzten Kasten so eingesetzt, daß die doppelbogigen Lamellen a der äußeren Reihe mit der Außenluft unmittelbar in Verbindung stehen, während die Rückseiten der Lamellen b der inneren Reihe dem zu entlüftenden Raum zugewendet sind. Die Lamellen b, die beliebig ausgebildet sein können, vorzugsweise jedoch eine schwache Krümmung aufweisen, sind im geringen Abstand voneinander und von der äußeren Lamellenreihe angeordnet. Auch zwischen den einzelnen äußeren Lamellen a ist ein geringer Zwischenraum vorgesehen, der von den Lamellen b jeweils überdeckt wird. Die bei der äußeren und bei der inneren Lamellenreihe vorgesehenen Zwischenräume c und d bilden die eigentlichen Entlüftungsschlitze.
Die äußeren Lamellen a sind doppelbogig ausgebildet, so daß eine Mittelrippe f gebildet wird. Die Hohlseiten der Lamellen a sind der Außenluft zugekehrt. Zweckmäßig wird dabei die Anordnung so getroffen, daß die Lamelle eine von der Mittelrippe scharf zurückspringende Wölbung aufweist, um als Windfang zu dienen.
Die Vorrichtung gewährleistet durch ihre Formgebung einen natürlichen Sog für die austretenden Gase ohne Behinderung durch irgendwelche vorgeschaltete Teile. Die Formgebung ist so gehalten, daß die Austrittsgeschwindigkeit beim Austritt wie in einer Düse erhöht wird, was durch die Windführung der äußeren Lamellen noch begünstigt wird, gleichgültig in welchem Winkel der Wind auftrifft. Eine Behinderung durch vorgesetzte Bleche ist nicht vorhanden. Die Vorrichtung weist außerdem den Vorteil auf, daß sie Regen und Schnee nicht ins Innere durchdringen läßt. Die Entlüftungsanlage eignet sich besonders für große Maschinenhallen, Fabrikräume und sonstige Räume im Hüttenwesen, in denen der Rauchgasanfall erheblich ist.
Claims (3)
1. Entlüftungsvorrichtung, bestehend aus im Abstand voneinander angeordneten Lamellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen doppelbogig mit vorspringender Mittelrippe und diese überragenden Bogenenden ausgebildet sind und mit zur Außenluft gerichteter Hohlseite zu einer größeren Wellfläche derart zusammengestellt sind, daß fortlaufend Lamelle auf Lamelle mit geringem Abstand folgend angeordnet ist, so daß das eine Bogenende der einen mit dem folgenden je einen nach außen verjüngten Austrittsdüsenschlitz bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung der Außenbogen an der Mittelrippe scharf zurückspringt und nach den Enden flacher verläuft.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Austrittsdüsenschlitzen mittig innen je eine innere Lamelle angeordnet ist, die eine schwache, nach außen hohle Krümmung aufweist.
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