DEP0029382DA - Verfahren zum Polymerisieren von Butadienen - Google Patents

Verfahren zum Polymerisieren von Butadienen

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DEP0029382DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soap
soluble
polymer
aqueous
sals
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Carl E. Pipersville Barnes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GAF Chemicals Corp
Original Assignee
General Aniline and Film Corp
Publication date

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Description

PATENTANWÄLTE Prof. Dipl.-Ing. CWEIHE M.M. WIRTH Dr. W.SCHALK Dipl.-Ing. P.WIRTH FRANKFURT AM MAIN
Ka ,se rstr 2 2 ρ 29 582 I?c/39C C
S-106
Seseral Aniline & Ulm Corporations lew IorOr9 iUT. / U.S.A.
Terfahren m^f, Poljffieirisa^ieirn vom Bitadienene
Me Erfeidiang betrifft Teroesserungen "bei der Polymerisation Ton Butadienen tand deren Sesiselien ait polymerisierbaren Vinylverbindungen in isassriger Emulsion.
Die Polymerisation von Bntadienen oder deren Mischungen in wässriger Emulsion nit poljmerisierbarea Yinylverbindungen in Gegenwart von löslichen Seifen als Saulgierongsmittel und eines Poljoaerisationskataljsatsrs ist bekannte Me Seaktioix veaäLäoft verhältnismässig langsam* wa& xm. die Polymerisationsgeschwindigkeit su. erhöhen» hat am grosse Mengen Seife benotet* Mese Sassnahnie hat den Sachteil, dass die ganae Seife von dem festen kautschukartigem Polymer entfernt werden mass* was sehr schwierig ist.
Es mtrde nam gefeaden,, dass die PolymeriBation von Batadienen oder deren Mischungen in wässriger Emulsion iait polymerisierbaren TinylverMndangen unter ITerwendang von Seife als Emulgator* jedoch ohne Terwendmig grosser Mengen Seife
wesentlich beschleunigt werden kann» wenn sie in Gegemtart eines inerten wasserlö six ehen organischen Se if en-Lösungami tt eis dnrchgefahrt wird«
Geeigaete Seiiea sind die löslichen Salze der Fettsäuren
siit wenigsten© 12 Kohlenstoffatomen, wie die Iatrixno- oder Ammoniumsalze der Laurin-, äJyristin-, Falmitin~e Olein-, Linol-, Iiinolen- oder Bizinolsäuren usw. Die Seifen der niedrigeren Fettsäuren dieser Eeihe sind ungeeignet, da si® für ein gutes Baulgi ervenaögen zu löslieh sind, und durch die Verwendung des Lösungsmittels Bit ihnen isrird die Ausheute an dem eraielbaren festen Siautschufcartigen Polymer verringert» Bevorsugte Gruppen der Seifen sind die der fettsäuren mit 12 -
Kohlenstoffatomea und vorzugsweise die der gesättigten Fettsäuren mit 1.2 - 16 kohlenstoffatomen und die der ungesättigten Fettsäuren mit 18 Eohlensto ff atomen·
Sie wesentlichste Wirkung des Lösungsmittels bei dem vorliegenden Terfahren scheint die su sein, dass die Löslichkeit der Seife in der wässrigen Phase und somit ihre wirksame Eonseiitration in dem Folymerisierungsgemisch und dadurch ihre Fähigkeit, die Polyaerisationsreaktion zu. fördern, erhöht ^ird· In Wasser unlösliche organische Verbindungen, wie Bensol und Ghlorbenzol, sind auf die Geschwindigkeit der Polymerisation ohne '^rfcunge Saure Verbindungen oder bei dem Verfahren sauer reagierende Verbindungen sind offensichtlich ungeeignet, da die S-efahr besteht, dass sie eine vorzeitige Koagulation der Emulsion hervorrufen» Ebenso sind auch Lösungsmittel, welche dazu neigen, die Polymerisation au verhindern, wie Amino* und Pheno!Verbindungen, unerwünschte Sie bei dem vorliegenden Verfahren zu verwendenden Lösungsmittel sollen daher der Poly-
aeris&tioa weder entgegennd-riEsn» noch sollen sie sauer mrfceaä Seia9 ana is dieser Emaieht werden sie TOrliegeacL als inert hesei©haet, Seeignete Msimgsmittel sind beispielsweise ffiethyl-* Ithyl-, n~Propyl- und Isopropylaltehöl,, Gljcadols Acetoa5 ltHjleaglj&ols die Eonomethyl«s IIeasStairI-S üonsprepyl- und Hoaobutylltther des Itlayleaglylcolsf die Sonamethyl- und ISoaoäthyläther des Mäthylengly&elSj die Biäthyiäther des Bisthylenglykols, Mosraa9 Glyeerin usw.
Ber Zusata; des IjSsungsiaittels erfolgt ^weetoissig su dem Semisca aus der su polymer!sierenden Substaas9 dem fässer and der Seifee Die Heage des zususe ta enden liSsungeisittels feaaa Terschiedea sein« Im allgemeiaea werden 5-10 Toluraea^g auf das gesamte flüssigkeit sTOlumen der Barulsioa Iicreehaet9 aasreichend sein« Iis übrigen wird das Terfahrea in bekannter Weise durchgeführte Bs fcönnen auch osydiereaä ivirbeade Katalysatoren Terweadet werden, «.Bi Persulfate^ wie Jimoniampersulfat ρ organische Perosyde9 wie Beasoylperosyd^ oder Wasser« atoffperoxyd«.
Das Verfahren feaan für die rersehiedeasten Butadiene» 1,5? wie Butadieaji Isopren, 2, ^Biiae thylbutadi en, Piperylen und 2-Ohlorhutadiea angewendet werden* Der Ausdruefe itButadieaeii in der Besehreihung soll daher sowohl die substituierten Butadiene-1,3 als auch das Iiutadiea seihst eiaschliessea· Eit den Butadieaea polymeri sierbare ?inylverhiaduagea sind beispielsweise Styroli Acrylsäurenitril, fiaylpyridia usw.
Die Erfindung wird nachstehend durch einige Beispiele erläi&rt« Bie feile bedeuten ^ewichtsteilef sofern nichts
anderes angegeben ist.
Beispiel 1.
5S Tole-Eeile WaBgers 24 Tola-TeiXe 3^Lges wässriges WasserstoffSuperoa^d9 100 ?ol.-Teile 5'^ige wässrige lamoaium-» oleat-LSsung, 20 Teile Styrol imä 60 Seile Butadien Wiarden in einem Tersolilosseaeii Seafctionsgefäss 9 Sttnaden bei 60 - 65°^ geschüttelt, lach Zusatz roxi verdünnter (35&) Sssigsäure zur Eeafctionsmasse mirde ein Sliges Produkt erhalten« Wurde die Iteatetion 96 Stscaden SureiigeSijbrts so wurde ein. festes kaut» Sßhufcartiges Polyner erhalten«
Wurde unter den gleichen Bedingungen8 aber unter Susats TOa 12 Tol ,—Teilen Aceton ('5f» auf das Gesaai trol * der fltissigfceit in der Emulsion) gearbeitet* so wurde ein festes kautschukartiges Polymer nach einer Eeafctionsaeit von nur $ Stunden erhalten?' das nach dem Trodlaien sum Auswalzen, Yermahlen -und Tersisohen la üblicher leise verwendet werden Isanne
Beispiel
Wird wie nach Beispiel 1 gearbeitet, und Vierden 32 Teile Styrol und 48 Teile Butadien bewarfest* so wurde nach 9 Stunden eine feste kautschukartige Hasse erhalten,
Beispiel 5,
58 VoL-Ieile Wasserr 25 Vol*-feile Isopröpylal&ohol* 24 Tol9-Telle 3?&ges is&ssriges Wasserstoffsuperoxyd9 100 VoI.Teile 5$ige wässrige JmoniumoleatlSsung^ 32 Teile Styrol und 48 Teile Butadien wurden in einem verschlossenen Reaktionsge-
fass 16 StroMeai bei SO Jo geschüttelt«, Wurde die lasse mit verdünnter Essigsäure koaguliert, so wurde ein feste© kautschukartiges Prodtikt erhalte©.«
Beispiel. 4*
Wurde wie im Beispiel 5 gearbeitet und warten a» Stelle des Xsopropylalköhols eine gleiche Seage rlI iÄthylenglykolmonoäthylesterf oder fr" - ^HLathylenglyko ImonQbutylEtherJ· benutst, to wurde ia jedem Falle eine feste kautschukartige Hass© erhalten*
Beispiel 5»
58 YoU-Seile Wasser» 25 Tol.-Teile Methylalkohols 24 ?ol.*»1?eile 3j&gee n^issriges Wasserstoffsuperosyds 100 Tol.-Seile 5fSige wässrige Jteaoniuaole atlSEnxng9 20 Seile Styrol ua& 60 teile Butadien wurden in einem geschlossenen Behälter 9 Stunden hei 60 * 65°^ geschüttelt» Ss wurde ein festes kautschukartiges Koagulat erhalten*
Beispiel
38 Vol.-Seile Wasser, 12 Tol.-Teile 4ceto% 24 Toi.-Ieile
JfCiges wässriges Wasserstoffsuperoxyd? 50 Tol9-Seile einer 4pigen wässrigen SSsung τοη Jkaiaoniuasayristat und 40 feile Butadien wurden in einem verschlossenen Heaktioasbehälter 16 Stunden bei 55 ** 60°^ geschüttelte Ss wurden 10 Seile getrocknetes Polymer erhalten·
Wurde unter denselben Bedingungen9 aber ohne Eusats eines Lösungsmittels gearbeitet» so wurden nur 3,3 feile getrocknetes
Polymer erhalten*
Me Beschleunigung der iolymerlsatioasreaktioa gemäss vor«» liegeader Ertindims wird ferner durch die Tergleichsresultate der Hacaetehenden fabeile Teraas ehauli cht , die erhalten TOrdeni indem dem TerfsQrrea der vorstehenden Beispiele in Aaweseaheit und Jibwesenheit eines Lösungsmittels für die Seife wg-ssrige Bmulsioaea eiaes Butadien^Sl^rolgemieches* das alt versohledeaea Ammoniumseifen angesetzt wurde, unterwerfen wordene la Aus«* führuag der Heafction wurdea in federn lalle 32 Gewichtsteile Styrol und 48 ffewichtsteile Butadien mit 100 Vol «-Seilea einer O9 17 mol. !»Bsuag der Seiie ia einem geschlossenen Behälter 16 Stunden hei 55 - 60°^ geschüttelt« .41® löstmgsmittel wurde Acetaa ia eiaer Meage τοη 12 ?ole*»2eilea henutst«
C-Atome ia der
Eaulgienai ttel Fettsäure
Amoniumcypryl at 8
Anaaoaiamcaprat 10
Amoaiuaiaurat 12
Ammoaiummyri stat 14
Aiamoaiuapalmi tat 16
Amaoaiumoleat 18
Sewieht des festen Polymers ohne Verwe voa Aceton
Gewicht des festen Polymers mit Verw9 τοη Aceton
Öl 24 75 71
65 77
Aus dea Irgehnissea der Sahelle geht hervor, dass mit Ausnahme der Caprylat- und Oapratseifea die Ausbeute an festem Icautsohukartigem Polymer hei Verweadung des IsBsuagsiaitteis hei
der Sol^eris&tion erböht warte« Sie vorliegende Srfindung ist sq direkt mm der erbebten Aasbeute an festem Ballmer |e Zeiteinheit del? Reaktion in Bahlen messbare

Claims (1)

Patentansprüche *
1. Terfalirexi sum Polysaerisieren tob. Butadienen und deren Mischungen mit damit polymer!sierbaren finylYerblndungea in wässriger Sgralsion in Segenwart eine© Emulgiermittel® und eines PolymerisatioiisJcstalysatorSg dadurch geicenaseiObaets dass die Polymerisation in Segenwart eine© ImuXgieBaittela9 das ein lösliches Sala einer Fettsäure mit wenigstens 12 lloblenstoffatosKn irtyuad eine© inerten wasserlöslichen or*» ganiechen sungsmittels für die Seife durchgeführt wird*
2« Yerfabren nseb i^spruoh 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Seife ein loalicbee Sals einer Fettsäure mit 12 - 18 O^Atomens, wie ein lösliches Sals der iJyrietin-»* Paliaitin-, Öl- oder BiainQlgIure1f und als Lösungsmittel für die Seife z»B. Aeeion^ letaylalkobol oder Siomu benutzt wird*
Der Patentanwalt!

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