DEP0028317DA - Luntenführer und -verdichter an Streckwerken o. dgl. von Spinnereimaschinen. - Google Patents
Luntenführer und -verdichter an Streckwerken o. dgl. von Spinnereimaschinen.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Luntenführer und -verdichter an Streckenwerken o. dgl. von Spinnereimaschinen, insbesondere auf die Luntenführer, die dazu dienen, die Fasern des Bandes oder Vorgespinnstes an dem Punkt, an dem sie durch das erste Walzenpaar des Streckenwerkes gefaßt werden, zu vereinigen, und zwar mit dem Ergebnis, daß dem Fasergut eine bandähnliche Form vom im wesentlichen rechteckigen Querschnitt gegeben wird. Der Zweck der Erfindung ist es, eine verbesserte Form des Luntenführers der vorgenannten Art zu schaffen, wobei die Querschnittsform des Faserbandes, das den Streckenwalzen zugeführt wird, in größerer Gleichmäßigkeit erhalten bleibt, als es bisher möglich war. Dadurch ergibt sich eine Vermeidung von Ungleichheiten oder Unregelmäßigkeiten in dem gestreckten Faserband.
Bei einem Luntenführer und -verdichter gemäß der Erfindung sind an dessen bandformenden Öffnung und zwar an den Längsseiten, eine oder mehrere Wulste vorgesehen, zwischen denen die Lunte auf ihrer Breite an einer oder mehreren Stellen zusammengepreßt wird. Bei dem Luntenführer können auch Mittel vorgesehen sein, die ein seitliches Ausbreiten der Fasern an den Kanten der Lunte an der Stelle verhindern, an der sie den Luntenführer verläßt, um von dem ersten Walzenpaar des Streckwerkes erfaßt zu werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Luntenführers bzw. -verdichters nach der Erfindung ist nachstehend in Verbindung mit den Zeichnungen erläutert, welche die Anwendung des Luntenführers bei einer Spinnereimaschine zeigen, die ein Steckwerk aufweist , wie es in der britischen Patentschrift 400 935 beschrieben ist. Auf der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Schnitt des ganzen Streckwerks,
Fig.2 eine stark vergrößerte Darstellung des Lunten-
führers für sich in einem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 3,
Fig. 3 die Stirnansicht des Luntenführers,
Fig. 4 die zu Fig. 3 gehörige Draufsicht und
Fig. 5 den Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2
In Fig. 1 ist ein Einriemchenwerk dargestellt, das im wesentlichen aus den oberen und unteren Zuführungswalzen 1 und 2, den Zwischenwalzen 3 und 4 sowie den Lieferwalzen 5 und 6 besteht. Die Lunte, welche von den sie eiNKlemmenden Zuführungswalzen 1, 2 kommt, wird den Zwischenwalzen 3, 4 durch ein endloses Band 7 zugeführt, das über eine feste Umlenkstange 8 geführt und durch eine Walze 9 infolge der Wirkung ihres Gewichtes gespannt gehalten wird. Eine leichte Walze 10 ruht auf dem Fasergut, das durch Band 7 getragen wird, unmittelbar vor der Stelle, an der das Band 7 die Nase 11 der Stange 8 erreicht.
Der Luntenführer, der in Fig. 1 mit 12 bezeichnet ist, ist vor der Klemmstelle der Zuführungswalzen 1, 2 auf einer herausnehmbaren Querschiene 13 befestigt. Der Luntenführer 12 hat die Form einer Düse und ist mit einem eine Durchbrechung aufweisenden Ansatz 14 versehen, der zur Befestigung an der Querschiene 13 dient. Dabei ist er so angeordnet, daß kein konisches Ende in unmittelbarer Nähe der Oberfläche der Walzen 1, 2 und in einer Ebene mit deren Klemmstelle liegt. Die zentrische Mündung 15 der Düse, durch welche das Vorgarn zu den genannten Walzen läuft, ist so zusammengezogen, daß die genannte Mündung an ihrer engsten Stelle im wesentlichen rechteckigen Querschnitt hat, wodurch die bekannte bandähnliche Form des Vorgespinnstes, das den Walzen zugeführt wird erzielt wird.
An den Längsseiten, d.h. an der oberen und unteren Seite, der genannten Mündung ist die Düse mit einwärts sich erstreckenden, einander gegenüberliegenden Wulsten oder Ausbuchtungen 16 in solcher Weise versehen, daß der Mittelteil des Vorgespinnstes zwischen den Wulsten gepreßt und das Fasergut verdichtet wird, um die gewünschte bandähnliche Form zu bekommen und den gleichförmigen Querschnitt dauernd zu erhalten. Die erforderliche rechteckige Querschnittsform des Faserbandes wird
dabei wirkungsvoller gewahrt durch eine Mündung, die in der genannten Weise gestaltet ist, als dies durch die übliche Düse möglich ist, die eine gewöhnliche rechtwiNKlige Mündung hat.
An der Ausgangsseite der Düse, dicht an der Stelle, an der das Vorgarn in die Klemmstelle der Walzen 1, 2 eintritt, sind an ihr seitliche Wangen 17, 17 vorgesehen zum Zweck, die außenliegenden Fasern an den Kanten des Faserbandes davor zu bewahren, daß sie seitlich ausweichen oder sich ausbreiten, bevor sie durch die Walzen erfaßt werden.
Um zu erreichen, daß die Düse die erforderliche seitliche Führung der außenliegenden Fasern bis zu einem Punkt ausübt, der so dicht wie möglich an der Klemmstelle der Walzen liegt, sind die seitlichen Wangen 17 bei 18 keilförmig in der Richtung auf die Klemmstelle gestaltet, so daß die Düse gut an die Oberfläche der Walzen herangeführt werden kann und die Lücke zwischen dem Ausgangsende der Düse und der Klemmstelle der Walzen, in der die Fasern verhältnismäßig freibeweglich sind, auf ein Mindestmaß beschränkt ist. Die unmittelbare Nähe der Wangen 17 zu der WalzeNKlemmstelle bietet insofern einen Vorteil, als sie es ermöglicht, daß beim Durchgang des Vorgespinnstes die volle Breite des Lederbelages der Walzen benutzt wird.
Luntenführer und -verdichter für den oben beschriebenen Zweck sind bereits früher in Düsenform ausgeführt worden, aber es ist bisher noch nicht vorgeschlagen worden, jene mit Mitteln zu versehen, die gestatten, die Gleichförmigkeit des Querschnittes der Lunte zu bewahren, was sehr wesentlich ist für die Verhütung von Unregelmäßigkeiten beim Strecken und für die Herstellung eines gleichförmigen Vorgespinnstes oder Garnes.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß der erfindungsgemäße Luntenführer aus irgendeinem
geeigneten Material hergestellt werden kann, z.B. Vulkanit, Kunstharz, Glas, Porzellan oder Metall, wie man es gerade für das Beste hält. Der Luntenführer gemäß der Erfindung kann auch mit zwei oder mehr Ausbuchtungen 16 an jeder Längsseite der Düsenöffnung versehen sein, um das Vorgarn an einer entsprechenden Mehrzahl von Punkten seiner Breite zusammenzupressen.
Claims (4)
1. Luntenführer und- verdichter an Streckenwerken o. dgl. von Spinnereimaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß an seiner bandförmigen Öffnung (15) von länglicher Gestalt, und zwar an den Längsseiten, eine oder mehrere Wulste (16) vorgesehen sind, zwischen denen die Lunte auf ihrer Breite an einer oder mehreren Stellen zusammengepreßt wird.
2.Luntenführer und- verdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wulste (16) einander gegenüberliegen.
3. Luntenführer und- verdichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind zur Verhinderung eines seitlichen Abweichens der Fasern an den Kanten der Lunte an der Stelle, an der sie aus dem Luntenführer heraustritt, um in die Klemmstelle der Streckenwalzen (1, 2) einzutreten.
4.Luntenführer und- verdichter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er an seiner den Walzen (1, 2) zugekehrten Mündung beiderseits eine keilförmige Wange (17) trägt und mit Mitteln zur Befestigung an einer Querschiene (13) versehen ist.
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