DEP0027249MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEP0027249MA DEP0027249MA DEP0027249MA DE P0027249M A DEP0027249M A DE P0027249MA DE P0027249M A DEP0027249M A DE P0027249MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plates
- fat
- liquid
- milk
- drum
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 17
- 235000019197 fats Nutrition 0.000 description 16
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 description 8
- 239000008267 milk Substances 0.000 description 8
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 description 8
- 239000006071 cream Substances 0.000 description 7
- 235000020183 skimmed milk Nutrition 0.000 description 7
- 235000014121 butter Nutrition 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 2
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 2
- BDEDPKFUFGCVCJ-UHFFFAOYSA-N 3,6-dihydroxy-8,8-dimethyl-1-oxo-3,4,7,9-tetrahydrocyclopenta[h]isochromene-5-carbaldehyde Chemical compound O=C1OC(O)CC(C(C=O)=C2O)=C1C1=C2CC(C)(C)C1 BDEDPKFUFGCVCJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000008939 whole milk Nutrition 0.000 description 1
Description
"Tellereinsatz für Butterungszentrifugen". " fifo
Bei völlig geschlossenen, sogenannten hermetischen Milchzentrifugen verwendet man einen Trommeleinsatz aus vielen kegeligen
Tellern, die mit geringen Zwischenräumen übereinanderliegen, um
die Miloh in dünne Scheiben zu zerlegen. Diese Zentrifugen werden neuerdinge auch unmittelbar zur Butterherstellung benutzt, Indem
der auf die übliche Weise gewonnene Rahm nochmals in ihnen von der Überschüssigen Reatmagemilch befreit wird, so daß das austretende Fett den vorgeschriebenen Wassergehalt (20$) in der in
ihm noch enthaltenden Magermilch besitzt. Für diesen Arbeitsgang verwendet man, wie gesagt, die übliche Ausführung der hermetischen
Milehzentrifugen.
Da Jedoch die Vollmilch mit einem Durohsohnittsfettgehalt
von 3»3# gegenüber dem in die Butterzentrifuf-e gelangenden Rahm
mit einem Fettgehalt von 30£ ein in der Hauptsache duroh ihre
dünnflüssige Beschaffenheit hervorgerufenes, anders geartetes Verhalten zeigt und BetriebSchwierigkeiten verursaoht, so wird mit
der Erfindung ein neuer Tellereinsatz vorgeschlagen, der den veränderten Verhältniesen Rechnung trägt und alle auftretenden Schwierigkeiten beseitigt. Es hat sioh gezeigt, daß, während beispielsweise die Leistung der üiilohs-.er.trifucen 5000 l/h. beträgt, die
(leiche Zentrifuge, wenn aie als Butterzentrifuge arbeitet, ganz
erheblioh weniger an Flüssigkeit leistet, wobei allerdings die Fettmenge die gleiche geblieben ist.
Bei der gewbhnliohen Milchzentrifuge sind die Teller mit dem geringen Abstand von etwa Φτ4 nun übereinandergeschiohtet, damit
3903 - 2 -
-Z-
sie duroh die Reibung die dünnflüssige Milch der Umlaufigeschwindigkeit der Trommel möglichst nahe bringen. Die Butterungszentrifuge hingegen verarbeitet Rahm mit wesentlich höherem Fettgehalt,
wodurch sich eine weit größere Konsistenz der durchfließenden Masse ergibt. Der enge Zwischenraum zwischen den Tellern setzt daher
im Verein mit der Zähflüseigkeit des dicken Rahmes der Scheidung
von Magermilch und Fett vermehrten Widerstand entgegen, so daß die Stundenleistung, bezogen auf die Flüsaigkoitsmenge, nur gering
bleibt. Diesem Übelstand soll nun der Gegenstand der Erfindung abhelfen.
In Bild 1-3 ist eine Zentrfcfugentrommel schematisch im
Schnitt dargestellt mit drei verschiedenen Tellereina^teen. Hit 1
ist die hohle Trommelwelle bezeichnet, duroh die der Rahm der Trommel zugeführt wird. Er gelangt in den enteren Vorraum 2 der Trommel und von hier in den Verteiler 3, der durch drei kurze RohrstUoke gebildet wird. In der Trommel 4 sind die Teller 5 in der
üblichen Weise, abgesehen von dem gegenseitigen Abstand, angeordnet* Senkrecht über der Austrittsöffnung des Verteilers 3 befinden
sich in den Tellern runde Löcher 6, die im Tellersatz einen Kanal bilden, durch den dem Flüssigkeitsstrom ein Aufsteigen ermöglicht
wird, so daß alle Tellerzwischenrftxtme gleichmäßig mit der Flüssigkeit beschickt werden. Die Löcher und der Austritt des Verteilers
in die Trommel sind in der sogenannten neutralen Zone untergebracht in der der Fettgehalt des eintretenden Rahmes ungefähr dem Fettgehalt der durch die Zentrifugalkraft sich in Fett und Magermiloh
scheidenden Flüssigkeit entspricht. Der Drehachse näher iet der
Fettgehalt höher, dem Umfange näher wird er immer kleiner, bis si<h
schließlich nur noch Spuren von Fett in der austretenden Magermilch befinden und auf der entgegengesetzten Seite (dem Zentrum) das aus
dem Tellersatz austretende Fett den gewünschten Gehalt an Mager-
3904 - 3 -
milch aufweist. Die Pfeile geben in den Abbildungen die Sichtung
der Bewegung an· Während nun bei den gewöhnlichen Entrahmungszentii
fußen die Fettmenge einen f.erin^jen Teil im Verhältnis zur gesamten
Flüssigkeitsir.enge darstellt, ist dies bei der Butterungszentrifuge
nicht der Fall» sondern der Anteil des Fettee hat eine wesentlich
größere Zahl angenommen. Außerdem hat siuh die in dem abfließenden
Fett noch vorhandene Magermilch auf etwa 2C$ verringert. Daduroh
tritt zunäohst die Notwendigkeit auf, die Löcher in den Tellern, die die Verteilung des eintretenden Rahmes in den Tellersatz vermitteln, weiter nach außen zu verlegen, weil die neutrale Zone
ebenfalle dorthin gewandert ist, Ferner muß der Zwiecheriraum zwischen
den Tellern erheblich vergrößert werden, um der Konsistenz
der nach der Achse zu ünner mehr an Flüssigkeit ärmeren Masse gerecht
zu werden» Die durch das Verteilerrohr 2 in den Tellersatz einströmende Flüssigkeit xiat durch die iVlitnehmerwirkung des Verteilers bereits die Drehzahl der Trommel sowie die an diesem Radius
vorhandene Umfangsgeschwindigkeit erreicht. Damit aber eine fast vollständige Trennung des Fettes von der Magermilch erfolgt, muß
die nach dem äußeren Uiafange immer fettärmer werdende Flüssigkeit
noch mehr beschleunigt werden, da ja der Radius steti* größer wird.
Dies besorgt die Reibung der Flüssigkeit an der Unterseite der
lellerwände, gegen die die Flüssigkeit durch die Zentrifugalkraft
angepreßt wird. Da aber die Flüssigkeit nach außen hiny wegen des
geringer werdenden Fettgehaltes^ immer dünnflüssiger wird, so darf
hler der Zwischenraum zwischen den Tellern nicht zu groß sein. Er muß am äußeren Umfange der Teller ^enau den Abstand haben, wie er
bei den Kilohzentrifugen üblich ist, weil sonst die verlangte Entrahmungssohärfe
nicht mehr erreicht werden kann. Dagegen muß an den der Drehachse nahe gelegenen Teil der Teller ihr Zwischenraum der
Zähigkeit der Fettnaose ancepaßt werden und damit esentlich urös-
3905 ~4 -
ser sein» ale am Umfange. £3 wäre demnach falsch, led. glich durch
Verminderung der Zahl der Seiler über den gleichen Raum einen
größeren Zwischenraum herbeiführen zu wollen· Hierdurch würde die
Entrahmungssohärfe bedeutend beeinträchtigt werden. Während d_e
Reibung an den Tellern die Flüssigkeit auf ihrem Wege von den Löchern naoh außen beschleunigt» um auf eine immer höhere Umfangsgeschwindigkeit zu kommen, issues auf dem Wege von den Löchern
zur Drehachse nicht mehr erforderlich. Im Gegenteil, hier vermindert sioh die Umfangsgeschwindigkeit der Teller immer mehr, während das dem Zentrum zuströmende Fett infolge seiner lebendigen
Kraft, die einmal angenommene Geschwindigkeit beizubehalten bestrebt ist. Auf diesem Teile der Bewegung kann daher eine Reibung
zwischen Flüssigkeit und Tellern entbehrt werden.
Eine Trommel, die diesen Forderungen gerecht wird, ist in Abbildung 1 dargestellt. Ee geht daraus hervor» daß der Zwischenraum der Teller am Umfange wesentlich kleiner ist, als in
der Nähe der Achse. Er entspricht am äußeren Umfange genau den gewöhnlichen Milchzentrifugen. Wie aus der Abbildung ersichtlich,
steigt das Fett in üblicher Weise am Zentrumrohr hoch und , elangt
durch Löcher 7 zum Austritt 8. Die 'lagermilch dagegen gelangt an
die äußere Trommelwand und über den Rand des Obertellers 9 zum
Austritt 10.
Man hat es duroh diese Anordnung völlig in der Hand, genau
den Eigenschaften der verschiedenen Konsistenz von Fett und Magermilch Rechnung zu tragen, indem man den Abstand der Teller in der
Aohsennähe entsprechend bemißt, während der Abstand am Umfange Immer derselbe bleibt. Es besteht jecloch bei dieser Anordnung eine
fabrikationsmäßige Schwierigkeit, indem jeder Teller mit einem
anderen Kegel hergestellt werden muß. Will man dies umgehen, so verzichtet man aui' die allmähliche Vergrößerung des Querschnittes,
3906
- 5 -
u£
indem man diesen absatzweise verändert, wie in Abbildung 2 und 3 dargestellt. In beiden Anordnungen besitzen die Teller den gewohnten
Konus. In Abbildung 2 ist der vergrößerte Querschnitt dadurch entstanden, daß zwei verschiedene Teller benutzt werfen,
von denen die eine Serie 11 nur bis zu den Löchern für die in den Tellersatz eintretende Flüssigkeit reicht. Dadurch beetehen hier
für die sich bildende Uar;ermileh die gleichen Verhältnisse wie
bei den übliohen Milchzentrifugen, Cie bisherige Entrahmunga—
schärfe bleibt also gewahrt. In der von den Löchern nach der Aohse
zu liegenden Zone* ist nur die halbe Zahl der Teller in normaler Ausführung 12 vorhanden, eo daß hier für das zähflüssige Fett
eine ungehinderte Abflußmöglichkeit besteht.
Während bei dieser Anordnung die Querschnitte zwischen den
Tellern nur einmal geteilt sind, hat in Abbildung 3 eine dreima^·
lige Teilung stattgefunden. Der erste Tellersatz 13 reicht wieder
bis zur Lochreihe, der zweite 14 ein Stück höher und der dritte
15 besteht aus Tellern normaler Ausführung. Die Teilung kann natürlich noch weiter fortgesetzt werden.
Sinngemäß läßt sich die angegebene Anordnung der Teller auch für andere Flüssigkeiten verwenden, bei denen die Verhältnisse
zwischen Fett und abgeschiedener Flüssigkeit ähnlich liegen,
- Patentansprüche -
Claims (2)
1. Tellereineatz für Butterunyszentrifueien, dadurch gekennzeichnet,
daß der senkrechte Abstand zwischen benachbarten Tellern in der Richtung zur Drehachse allmählich verrröPert wird«
2. Tellereineatz für Sutterungszentrifucen nach Aneprvicii 1,
dadurch gekennzeichnet* daß der senkrechte Abstand zwischen benachbarten Tellern in der Richtung zur Drehachse absatzweise versröesert
wird, indem Teller mit ve« eleicher Steigung aber verschiedenem
inneren Durchmesser abwechseln·
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68902190T2 (de) | Innenzahnradpumpe. | |
| DE102007062778B4 (de) | Dämpfkraft-Erzeugungsmechanismus für Stoßdämpfer | |
| DE2948177A1 (de) | Separator fuer eine ultrazentrifuge | |
| DE1528657C3 (de) | Gasabscheider für Motor-Tauchpumpen | |
| DE69003197T2 (de) | Vorrichtung zum Begrenzen des Öldurchflusses in einer rotierenden Welle. | |
| DE112018001265T5 (de) | Dämpfer | |
| DE102006022123C5 (de) | Schneckenpresse für die Verarbeitung thermoplastischer und nicht vernetzender Polymere | |
| DE4021188C2 (de) | ||
| DE2118077B2 (de) | Hydrostatisches Radialgleitlager | |
| DE3000119C2 (de) | Gleichlauf-Gelenkkupplung | |
| DE102016123171A1 (de) | Laufrad und Pumpe verwendend das Laufrad | |
| DE3603385C1 (de) | Kontinuierlich arbeitende Schleudertrommel zum Konzentrieren suspendierter Feststoffe | |
| DEP0027249MA (de) | ||
| DE69611862T2 (de) | Kühlkanal für den Zylinderblock einer Brennkraftmaschine | |
| DE3872713T2 (de) | Zentrifugalscheidevorrichtung mit entladevorrichtung. | |
| DE19830070B4 (de) | Statorstruktur | |
| DEP0027249DA (de) | Tellereinsatz für Butterungszentrifugen | |
| DE2504562A1 (de) | Axialkolben-druckfluessigkeitspumpe | |
| DE102005030173A1 (de) | Ventilkolben und Herstellungsverfahren für einen Ventilkolben | |
| DE2041430C3 (de) | Aero- oder hydrostatisches Lager | |
| DE3623868C2 (de) | ||
| DE60030290T2 (de) | Homogenisierungsventil | |
| DE1432770C (de) | Zentrifuge | |
| DE4123112A1 (de) | Drucksortierer | |
| DE1106257B (de) | Fluessigkeit-Fluessigkeit-Mischzentrifuge |