DEP0027249MA - - Google Patents

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DEP0027249MA
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Abt.P.Rs/F, Hamburg-Bel^M^^» <™n f§\TJe*'mher 195a Betr.t Aktenzeichen P 27 249 IIl/82b.
"Tellereinsatz für Butterungszentrifugen". " fifo
Heue Beschreibung und neue Patentansprüche. ιγ6 ' JZ1/ Tellereinsatz für Butterungszentrifugen.
Bei völlig geschlossenen, sogenannten hermetischen Milchzentrifugen verwendet man einen Trommeleinsatz aus vielen kegeligen Tellern, die mit geringen Zwischenräumen übereinanderliegen, um die Miloh in dünne Scheiben zu zerlegen. Diese Zentrifugen werden neuerdinge auch unmittelbar zur Butterherstellung benutzt, Indem der auf die übliche Weise gewonnene Rahm nochmals in ihnen von der Überschüssigen Reatmagemilch befreit wird, so daß das austretende Fett den vorgeschriebenen Wassergehalt (20$) in der in ihm noch enthaltenden Magermilch besitzt. Für diesen Arbeitsgang verwendet man, wie gesagt, die übliche Ausführung der hermetischen Milehzentrifugen.
Da Jedoch die Vollmilch mit einem Durohsohnittsfettgehalt von 3»3# gegenüber dem in die Butterzentrifuf-e gelangenden Rahm mit einem Fettgehalt von 30£ ein in der Hauptsache duroh ihre dünnflüssige Beschaffenheit hervorgerufenes, anders geartetes Verhalten zeigt und BetriebSchwierigkeiten verursaoht, so wird mit der Erfindung ein neuer Tellereinsatz vorgeschlagen, der den veränderten Verhältniesen Rechnung trägt und alle auftretenden Schwierigkeiten beseitigt. Es hat sioh gezeigt, daß, während beispielsweise die Leistung der üiilohs-.er.trifucen 5000 l/h. beträgt, die (leiche Zentrifuge, wenn aie als Butterzentrifuge arbeitet, ganz erheblioh weniger an Flüssigkeit leistet, wobei allerdings die Fettmenge die gleiche geblieben ist.
Bei der gewbhnliohen Milchzentrifuge sind die Teller mit dem geringen Abstand von etwa Φτ4 nun übereinandergeschiohtet, damit
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sie duroh die Reibung die dünnflüssige Milch der Umlaufigeschwindigkeit der Trommel möglichst nahe bringen. Die Butterungszentrifuge hingegen verarbeitet Rahm mit wesentlich höherem Fettgehalt, wodurch sich eine weit größere Konsistenz der durchfließenden Masse ergibt. Der enge Zwischenraum zwischen den Tellern setzt daher im Verein mit der Zähflüseigkeit des dicken Rahmes der Scheidung von Magermilch und Fett vermehrten Widerstand entgegen, so daß die Stundenleistung, bezogen auf die Flüsaigkoitsmenge, nur gering bleibt. Diesem Übelstand soll nun der Gegenstand der Erfindung abhelfen.
In Bild 1-3 ist eine Zentrfcfugentrommel schematisch im Schnitt dargestellt mit drei verschiedenen Tellereina^teen. Hit 1 ist die hohle Trommelwelle bezeichnet, duroh die der Rahm der Trommel zugeführt wird. Er gelangt in den enteren Vorraum 2 der Trommel und von hier in den Verteiler 3, der durch drei kurze RohrstUoke gebildet wird. In der Trommel 4 sind die Teller 5 in der üblichen Weise, abgesehen von dem gegenseitigen Abstand, angeordnet* Senkrecht über der Austrittsöffnung des Verteilers 3 befinden sich in den Tellern runde Löcher 6, die im Tellersatz einen Kanal bilden, durch den dem Flüssigkeitsstrom ein Aufsteigen ermöglicht wird, so daß alle Tellerzwischenrftxtme gleichmäßig mit der Flüssigkeit beschickt werden. Die Löcher und der Austritt des Verteilers in die Trommel sind in der sogenannten neutralen Zone untergebracht in der der Fettgehalt des eintretenden Rahmes ungefähr dem Fettgehalt der durch die Zentrifugalkraft sich in Fett und Magermiloh scheidenden Flüssigkeit entspricht. Der Drehachse näher iet der Fettgehalt höher, dem Umfange näher wird er immer kleiner, bis si<h schließlich nur noch Spuren von Fett in der austretenden Magermilch befinden und auf der entgegengesetzten Seite (dem Zentrum) das aus dem Tellersatz austretende Fett den gewünschten Gehalt an Mager-
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milch aufweist. Die Pfeile geben in den Abbildungen die Sichtung der Bewegung an· Während nun bei den gewöhnlichen Entrahmungszentii fußen die Fettmenge einen f.erin^jen Teil im Verhältnis zur gesamten Flüssigkeitsir.enge darstellt, ist dies bei der Butterungszentrifuge nicht der Fall» sondern der Anteil des Fettee hat eine wesentlich größere Zahl angenommen. Außerdem hat siuh die in dem abfließenden Fett noch vorhandene Magermilch auf etwa 2C$ verringert. Daduroh tritt zunäohst die Notwendigkeit auf, die Löcher in den Tellern, die die Verteilung des eintretenden Rahmes in den Tellersatz vermitteln, weiter nach außen zu verlegen, weil die neutrale Zone ebenfalle dorthin gewandert ist, Ferner muß der Zwiecheriraum zwischen den Tellern erheblich vergrößert werden, um der Konsistenz der nach der Achse zu ünner mehr an Flüssigkeit ärmeren Masse gerecht zu werden» Die durch das Verteilerrohr 2 in den Tellersatz einströmende Flüssigkeit xiat durch die iVlitnehmerwirkung des Verteilers bereits die Drehzahl der Trommel sowie die an diesem Radius vorhandene Umfangsgeschwindigkeit erreicht. Damit aber eine fast vollständige Trennung des Fettes von der Magermilch erfolgt, muß die nach dem äußeren Uiafange immer fettärmer werdende Flüssigkeit noch mehr beschleunigt werden, da ja der Radius steti* größer wird. Dies besorgt die Reibung der Flüssigkeit an der Unterseite der lellerwände, gegen die die Flüssigkeit durch die Zentrifugalkraft angepreßt wird. Da aber die Flüssigkeit nach außen hiny wegen des geringer werdenden Fettgehaltes^ immer dünnflüssiger wird, so darf hler der Zwischenraum zwischen den Tellern nicht zu groß sein. Er muß am äußeren Umfange der Teller ^enau den Abstand haben, wie er bei den Kilohzentrifugen üblich ist, weil sonst die verlangte Entrahmungssohärfe nicht mehr erreicht werden kann. Dagegen muß an den der Drehachse nahe gelegenen Teil der Teller ihr Zwischenraum der Zähigkeit der Fettnaose ancepaßt werden und damit esentlich urös-
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ser sein» ale am Umfange. £3 wäre demnach falsch, led. glich durch Verminderung der Zahl der Seiler über den gleichen Raum einen größeren Zwischenraum herbeiführen zu wollen· Hierdurch würde die Entrahmungssohärfe bedeutend beeinträchtigt werden. Während d_e Reibung an den Tellern die Flüssigkeit auf ihrem Wege von den Löchern naoh außen beschleunigt» um auf eine immer höhere Umfangsgeschwindigkeit zu kommen, issues auf dem Wege von den Löchern zur Drehachse nicht mehr erforderlich. Im Gegenteil, hier vermindert sioh die Umfangsgeschwindigkeit der Teller immer mehr, während das dem Zentrum zuströmende Fett infolge seiner lebendigen Kraft, die einmal angenommene Geschwindigkeit beizubehalten bestrebt ist. Auf diesem Teile der Bewegung kann daher eine Reibung zwischen Flüssigkeit und Tellern entbehrt werden.
Eine Trommel, die diesen Forderungen gerecht wird, ist in Abbildung 1 dargestellt. Ee geht daraus hervor» daß der Zwischenraum der Teller am Umfange wesentlich kleiner ist, als in der Nähe der Achse. Er entspricht am äußeren Umfange genau den gewöhnlichen Milchzentrifugen. Wie aus der Abbildung ersichtlich, steigt das Fett in üblicher Weise am Zentrumrohr hoch und , elangt durch Löcher 7 zum Austritt 8. Die 'lagermilch dagegen gelangt an die äußere Trommelwand und über den Rand des Obertellers 9 zum Austritt 10.
Man hat es duroh diese Anordnung völlig in der Hand, genau den Eigenschaften der verschiedenen Konsistenz von Fett und Magermilch Rechnung zu tragen, indem man den Abstand der Teller in der Aohsennähe entsprechend bemißt, während der Abstand am Umfange Immer derselbe bleibt. Es besteht jecloch bei dieser Anordnung eine fabrikationsmäßige Schwierigkeit, indem jeder Teller mit einem anderen Kegel hergestellt werden muß. Will man dies umgehen, so verzichtet man aui' die allmähliche Vergrößerung des Querschnittes,
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indem man diesen absatzweise verändert, wie in Abbildung 2 und 3 dargestellt. In beiden Anordnungen besitzen die Teller den gewohnten Konus. In Abbildung 2 ist der vergrößerte Querschnitt dadurch entstanden, daß zwei verschiedene Teller benutzt werfen, von denen die eine Serie 11 nur bis zu den Löchern für die in den Tellersatz eintretende Flüssigkeit reicht. Dadurch beetehen hier für die sich bildende Uar;ermileh die gleichen Verhältnisse wie bei den übliohen Milchzentrifugen, Cie bisherige Entrahmunga— schärfe bleibt also gewahrt. In der von den Löchern nach der Aohse zu liegenden Zone* ist nur die halbe Zahl der Teller in normaler Ausführung 12 vorhanden, eo daß hier für das zähflüssige Fett eine ungehinderte Abflußmöglichkeit besteht.
Während bei dieser Anordnung die Querschnitte zwischen den Tellern nur einmal geteilt sind, hat in Abbildung 3 eine dreima^· lige Teilung stattgefunden. Der erste Tellersatz 13 reicht wieder bis zur Lochreihe, der zweite 14 ein Stück höher und der dritte 15 besteht aus Tellern normaler Ausführung. Die Teilung kann natürlich noch weiter fortgesetzt werden.
Sinngemäß läßt sich die angegebene Anordnung der Teller auch für andere Flüssigkeiten verwenden, bei denen die Verhältnisse zwischen Fett und abgeschiedener Flüssigkeit ähnlich liegen,
- Patentansprüche -

Claims (2)

- 6 Fatentanipriich· ι
1. Tellereineatz für Butterunyszentrifueien, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Abstand zwischen benachbarten Tellern in der Richtung zur Drehachse allmählich verrröPert wird«
2. Tellereineatz für Sutterungszentrifucen nach Aneprvicii 1, dadurch gekennzeichnet* daß der senkrechte Abstand zwischen benachbarten Tellern in der Richtung zur Drehachse absatzweise versröesert wird, indem Teller mit ve« eleicher Steigung aber verschiedenem inneren Durchmesser abwechseln·

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