DEP0026788DA - Mehrfachbandsäge - Google Patents
MehrfachbandsägeInfo
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- band saw
- band
- saw
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Description
Bei der Zertrennung von Rundhölzern und dgl. in Bretter bedient man sich in allgemein üblicher Weise der Gattersägen. Der Nachteil dieser Gattersägen ist es, dass ihre hin- und hergehende Bewegung grössere Massenkräfte auslöst, und dass man infolgedessen über eine bestimmte Schnittgeschwindigkeit nicht hinausgehen kann, die geringer liegt, als das Material der Sägeblätter an sich erlauben würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, höhere Schnittgeschwindigkeiten als bisher bei dem Sägen von Rundhölzern und dgl. zu ermöglichen. Sie erzielt die Lösung dieser Aufgabe durch gestaffelte Anordnung mehrerer an sich bekannter Rundsägen hintereinander, wobei in weiterer Ausbildung der Erfindung zwecks einfacherer und gegenüber dem Bekannten wesentlich günstigerer Verstellung der Abstände der Schnittebenen voneinander das Maß der Staffelung verstellbar ausgestaltet ist. Zur Erzielung besonderer Effekte kann das Maß der Staffelung in mehreren Koordinaten verstellbar sein. Ferner ist vorgesehen, das Maß der Staffelung in Richtung zur Schnittebene zwischen je zwei Bandsägen gleich zu wählen. Schliesslich schlägt die Erfindung vor, eine Anzahl von gestaffelt angeordneten Bandsägen zu einem Aggregat mit gegebenenfalls gemeinsamem Antrieb zusammenfassen, wobei die Schnittebenen der einzelnen Bandsägen parallel laufen; in weiterer Ausbildung der Erfindung kann eine Verstellung bezw. Verschwenkung der einzelnen Bandsägen, gleichgültig, ob sie zu einem Aggregat zusammengefasst sind oder nicht, in der Weise stattfinden, dass die Schnittebenen in einen Winkel zueinander gebracht werden können. Ferner können zwei oder mehrere Aggregate, jeweils bestehend aus mehreren Bandsägen, hintereinander
angeordnet und jeweils als Ganzes verschwenkbar, und zwar vorzugsweise um eine etwa in der Längsachse des Rundholzes liegende Achse verschwenkbar angeordnet sein. Bei gleichbleibenden Abständen der einzelnen Schnittebenen, also bei Erzeugung von Brettern stets gleicher Stärke, sieht die Erfindung vor, die Staffelung und Zusammenfassung mehrerer Bandsägen zu einem Aggregat so vorzunehmen, dass als Träger für die Sägebänder stufenförmig ausgebildete Scheiben Verwendung finden, wobei zur gleichmässigen Spannung aller Sägebänder für jedes Sägeband je eine, z. B. unter Federdruck stehende Spannrolle oder dgl. vorgesehen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt und zwar zeigen
Abb. 1 in schematischer Darstellung eine gestaffelte Anordnung von Bandsägen,
Abb. 2 eine Seitenansicht nach Abb. 1,
Abb. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit stufenförmigen Scheiben in Vorderansicht,
Abb. 4 eine Seitenansicht nach Abb. 3.
Die Scheiben 1 der ersten Bandsäge tragen in bekannter Weise das endlose Sägeband 2, wobei die Durchschubrichtung des nur angedeuteten Rundholzes 3 senkrecht zur Zeichenebene steht. Hinter der ersten Bandsäge 1, 2 sind, um das Maß 4 der zu erzielenden Brettstärke zuzüglich des Maßes der Schnittlücke (Sägebandstärke) versetzt oder gestaffelt, die nächste Bandsäge, bestehend aus den Scheiben 5 und dem Sägeband 6, und in gleicher Weise gestaffelt die übernächste Bandsäge, bestehend aus den Scheiben 7 und dem Sägeband 8, angeordnet, was keiner weiteren Erläuterung bedarf. Durch geeignete Wahl der nicht dargestellten Lagerung der einzelnen Bandsägen ist das Maß 4 verstellbar. Ferner kann durch geeignete Wahl beweglich angeordneter Lager eine Verschwenkbarkeit der Bandsägen in der Weise vorgesehen werden, dass die Ebenen der Bänder 2, 6 und 8 in einem Winkel zueinander stehen, wodurch z.B. Bretter mit keilförmigem Querschnitt erzeugt werden können. Es ist
auch möglich, mehrere, im Ausführungsbeispiel der Abb. 1 drei, Bandsägen zu einem Aggregat zusammenzufassen und mit gemeinsamem Antrieb für die drei oder mehr Bandsägen zu versehen, etwa mittels kardanischer Verbindung der Antriebsscheiben. Bezeichnet man den durch die Mitte des Rundholzes 3 gedachten Schnitt 9 parallel zur Sägeebene als Hauptebene des Aggregats, so besteht die Möglichkeit, hintereinander mehrere derartige aus mehreren Bandsägen bestehende Aggregate anzuordnen und sie vorzugsweise um ungefähr oder genau die Mittelachse 10 des Rundholzes 3 schwenkbar anzuordnen, sodass die Hauptebenen zueinander geneigt werden können. Hierbei können die Aggregate in beliebiger Neigung feststellbar angeordnet sein, sodass sich bei Anordnung mehrerer Aggregate hintereinander die Möglichkeit ergibt, aus einem Rundholz die verschiedenartigsten Querschnitte, z. B. Leisten oder Stäbe mit dreieckigem Querschnitt, in einem Arbeitsgang zu sägen. Dies bedeutet gegenüber der bisher üblichen Herstellung von Leisten und dgl. eine Einsparung mindestens eines Arbeitsganges.
Für einfachere Verhältnisse ist gemäss der Erfindung eine Anordnung gemäss Abb. 3 und 4 möglich, und zwar in der Art, dass auf zusammengefaßten Stufenscheiben 11, 11', 11'' geschlossene Sägebänder 12 mit dem jeweiligen Durchmesser der Stufenscheiben 11, 11', 11'' angepassten Längen angeordnet sind. Hierbei ist das zu sägende Rundholz 13 nur angedeutet. Auch hier besteht die Möglichkeit, mehrere derartige Aggregate hintereinander anzuordnen und zwar wiederum vorzugsweise so, dass sich zwischen den einzelnen Aggregaten gegeneinander geneigte wählbare Winkel zwischen den Schnittebenen ergeben. Zur Sicherung einer gleichmässigen Spannung aller Sägebänder können für jedes Sägeband Spannrollen 14 vorgesehen sein.
Um ein Flattern der beim Durchgang durch die erste Kombination bzw. durch das erste Aggregat gesägten Lamellen des Rundholzes zu vermeiden, schlägt die Erfin-
dung vor, zweckmässigerweise mit jeweils dem vorangehenden Aggregat verbundene Führungsbleche in den erzeugten Schnittlücken bis nahe an den Bereich des nächsten Aggregates bezw. bis nahe an dessen Sägebänder anzuordnen. Die Stärke dieser Führungsbleche entspricht dabei der Stärke des vorher erzeugten Sägeschnittes, und es ist gemäss der Erfindung besonders darauf zu achten, dass jedes Führungsblech in praktischen Grenzen genau in der Sägeebene des vorangehenden Sägebandes liegt. Die äusseren Lamellen des Rundholzes können gegen Flattern hierbei noch zusätzlich in der Weise gesichert werden, dass vorzugsweise unter kräftigem Federdruck stehende Gleitschuhe, Rollen oder dgl. angebracht sind.
Damit die Sägebänder beim Durchgang durch das Holz nicht verlaufen, sind zweckmässigerweise jeweils kurz vor Ein- und Austritt des Sägebandes in das Holz festlegbare und verstellbare Führungen 15 für die Sägebänder vorgesehen.
Claims (10)
1. Mehrfachbandsäge, gekennzeichnet durch gestaffelte Anordnung mehrerer Bandsägen hintereinander.
2. Mehrfachbandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Maß der Staffelung verstellbar ist.
3. Mehrfachbandsäge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Maß der Staffelung in Richtung senkrecht zur Schnittebene zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Bandsägen gleich ist.
4. Mehrfachbandsäge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von gestaffelt angeordneten bzw. anordnungsbaren Bandsägen zu einem Aggregat, gegebenenfalls mit einem gemeinsamen Antrieb, zusammengefasst sind, derart, dass die Schnittebenen der einzelnen Bandsägen parallel laufen.
5. Mehrfachbandsäge nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch eine Verstellung bezw. Verschwenkung der Einzelbandsägen, auch bei ihrer Zusammenfassung in einem Aggregat, in der Weise vorgesehen ist, dass die Schnittebenen in einem vorzugsweise spitzen Winkel bzw. Winkeln zueinander stehen.
6. Mehrfachbandsäge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Sägeaggregate, bestehend aus Einzelbandsägen (1, 2; 5, 6; 7, 8), hintereinander angeordnet sind, wobei mindestens eines dieser Aggregate als Ganzes verschwenkbar, und zwar vorteilhafterweise bis mindestens um 90° verschwenkbar, angeordnet ist, und wobei die Schwenkachse in oder parallel zur Längsachse (10) des Rundholzes (3) oder entsprechenden Sägegutes liegt.
7. Mehrfachbandsäge nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei gemeinsamem Antrieb der Antriebsscheiben eines Aggregats zwischen den einzelnen Antriebsscheiben (1, 5, 7) eine kardanische und gegebenenfalls zwischen je zwei Scheiben längenveränderliche Verbindung geschaffen ist.
8. Mehrfachbandsäge nach den Ansprüchen 1, 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Staffelung durch stufenförmige Scheiben (11) erzielt ist, auf denen die Sägebänder (12) laufen, wobei vorzugsweise zur gleichmässigen Spannung aller Sägebänder für jedes Sägeband eine z.B. unter Federdruck stehende Spannrolle (14) vorgesehen ist.
9. Mehrfachbandsäge nach den Ansprüchen 1, 3, 4, 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die stufenförmigen Scheiben (11) aus einzelnen Scheiben verschiedenen Durchmessers (11, 11', 11'') zusammengesetzt sind.
10. Mehrfachbandsäge nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der bereits geschnittenen Lamellen des Sägegutes hinter jedem Aggregat bezw. hinter jeder Bandsäge Führungsbleche vorgesehen sind, die jeweils in der Ebene des Schnitts liegen und die soeben entstandenen Schnittlücken ausfüllen, wobei diese Führungsbleche mit der Lagerung der jeweils vorangehenden Bandsäge bezw. des jeweils vorangehenden Aggregats verbunden sein können und vorzugsweise bis nahe an das nächste Aggregat bezw. die nächsten Sägebänder heranführen.
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