DEP0025945DA - Lautsprecherschallwand - Google Patents

Lautsprecherschallwand

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Publication number
DEP0025945DA
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DE
Germany
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baffle
individual
loudspeaker
baffles
loudspeakers
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dr.-Ing. Henrich
Original Assignee
Henrich, Hans, Dr.-Ing., Oldenburg
Publication date

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Description

DfpL-lng- Hubert Elsen
PATENTANWALT
,Düsseldorf
Herderstroß© 80 Düsseldorf, den 14. Oktober 1948
Fernsprecher 6 2924
544
to ill is en Apparatebau- Gesellschaft m.b.H. - lens ahn/ OstJaolstein
LautSprecherschallwand
Die Erfindung betrifft eine LautSprecherschallwand insbesondere zur Verwendung in grossen Räumen, z.B. für Theater und Kinos, wobei es neben einer grossen, den Kaum füllenden Lautstärke auch auf möglichst klangreinen und raumtiefen Charakter der durch die auf der Sohallwand aufmontierten Einzellautspreoher wiedergegebenen akustischen Darbietungen in hohem Masse ankommt.
Es ist bereits bekannt, zu dem angegeben Zweck grosse, ebene Schallwände aus Holz oder aus anderen, insbesondere aus selbst nicht mitschwingenden Stoffen, zu verwenden, auf denen zahlreiche Einzellautsprecher in irgend einer passend gewählten Anordnung in der Weise befestigt sind, dass die einzelnen Lautsprecher hinter der Schallwand sich befinden und die tonfrequenten Schwingungen durch entsprechende Löcher in dar Schallwand nach vorn abgestrahlt werden.
Es hat sich jedocn gezeigt, dass die akustischen Darbietungen trotz bester TersLärkeranordnungen mit möglichst geradlinigem Frequenzgang häufig unnatürlich erscheinen und dass je nach dem Standort des Hörenden insbesondere die höheren Frequenzen
hervortreten. Man hat "bisher vergeblich die verschiedensten Wege Geschritten, um diesen Übelstand zu "beseitigen.
.Durch die erfindungsgemässe Anordnung werden die geschilderten Nachteile beseitigt und eine klangreine und natürliche Wiedergabe der akustischen Darbietungen an jedem Punkt des .Raumes erzielt, sodass der Hörende den Eindruck einer Originaldarbietung z.B. eines Orchesters mit dessen charakteristischen Merkmalen gewinnt.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass auf einer grossen Schallwand und z?i?ar in üblicher Weise auf der .Rückseite dieser Schallwand jedoch uncer den verschiedensten Winkeln zueinander eine grössere Anzahl von Einzellautspreehern in der Weise angebracht ist, dass die höheren, an sich eine starke .Richtwirkung in der Symmetrieachse der einzelnen Lautsprecher aufweisenden Frequenzlagen der Ton- und Schall- bzw. Spraciiwiedergabe nach allen Sichtungen vor der Schallwand gleichmassig verteilt und sich gegenseitig überschneidend, abgestrahlt werden.
Die angestrebte und erreichte guoe Wirkung wird gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung noch weiter vervollkommnet dadurch, dass diese Schallwand aus einzelnen Schallwänden zusammengesetzt ist, die i;nier einem Winkel zueinander angeordnet sind. Hierbei sind die einzelnen Lautsprecher auf den einzelnen, winklig zueinander angeordneten Schallwänden in normaler, senkrechter Lage und zueinander versetzt befestigt.
Um ein unerwünschtes Mitscnwingen der gesamten Anordnung zu vermeiden, bestehen diese einzelnen Schall wände aus
Kunstfaserstoffen oder dergl. von hoher Steifigkeit und hoher innerer Dämpfung, die durch kräftige und zahlreiche Verstrebungen zu einer gemeinsamen grossen, selbst nicht mitschwingenden Schallwand vereinigt sind.
Zur weiteren Verbesserung der Darbietungen ist es zweckmassig, den einzelnen Lautsprechern unterschiedliche Eigenresonanzfrequenzen im Bereich des geringecen Strahlungswiderstandes der Lautsprechermembranen zu erteilen.
Zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise ist in der Zeichnung eine der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes "beispielsweise dargestellt, und es "bedeuten:
Pig. 1 .... Die erfindungsgemässe Schallwand
in Vorderansicht,
Mg. 2 .... einen Querschnitt durch den Oberteil
der Schallwand nach Fig. 1,
Pig. 3 .... einen Querschnitt durch den Unterteil
der Schallwand nach Pig. I.
Wie aus figur 1, 2 und 3 hervorgeht, sind die einzelnen Schallwände 2; S, 4, b "bzw. 2a, 3a, 4a, 5a winklig zueinander angeordnet und durch einen kraftigen Rahmen 10 mit Verstrebungen 11 zu einer gemeinsamen grossen Schallwand vereinigt. Auf der Rückseite dieser einzelnen Schallwande sind die Einzellautsprecher 1 in normaler lage, also senkrecht, befestigt. Pur jeden dieser Lautsprecher sind' in den einzelnen Schallwänden genau passende Löcher vorgesehen, durch welche die von den Lautsprechern erzeugten tonfrequenten Schwingungen ungehindert nach vorn abgestrahlt werden können.
In Figur 2 ist angedeutet, dass jeder dieser einzelnen Lautsprecher des Oberteiles der gesamten Schallwand eine starke
Richtcharakteristik für die höheren Frequenzen aufweist, wie dies aus den.gestrichelt gezeichneten keulenförmigen Richtcharakteristiken 6, 7, 8, 9 ersichtlich ist. Aus der figur 2 ist erkennbar, dass infolge der erfindungsgemässen Anordnung der Lautsprecher bzw. der einzelnen Schallwände diese Richtcharakteristiken sich im Raum überschneiden. Der Übersichtlichkeit halber sind diese Richtcharakteristiken 6, 7, 8, 9 nur als schmale Strahlungsbündel gezeichnet, während |ie in Wirklichkeit etwas brei der sind und sich nach den tieferen Frequenzen zu allmählich immer mehr verbreitern bis sie bei den tiefsten tonfrequenten Schwingungen sich allmählich zu einem kugelförmigen Gebilde entwickeln.
Um eine möglichst gleichmässige Streuung der akustischen Frequenzen zu erreichen, sind die einzelnen, winklig zueinander angeordneten Schallwände zu einzelnen G-ruppen zusammengefasst. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die einzelnen winklig zueinander angeordneten Schallwände S, 3, 4, 5 den Oberteil und die einzelnen ebenfalls winklig zueinander angeordneten Schallwände 2a, 3a, 4a, 5a den Unter" teil der gesamten Schallwand.
In Figur 2 ist nun ein Querschnitt durch den Oberteil und in Figur 3 ein Querschnitt durch den Unter υeil der gesamten "Schallwand dargestellt. Die Inordnung der Einzelschallwände des Unterteiles ist so getroffen, dass die Einzelschallwände 2a, 3a, 4a, 5b des Unterteiles gegenüber den Einzelschallwänden 2, 3, 4, 5 des Oberteiles um die Breite eines Einzelschallwandabschnittes nach links oder nach rechts verschoben sind.
In analoger Weise ergeben sich bei dem in Figur 3 dargestellten Unterteil ebenfalls keulenförmige Richtcharakteristiken
6a, 7a, 8a, 9a, deren Symmetrieachsen gegenüber den Symmetrieachsen der EichtCharakteristiken 6, 7, 8, 9 der Lautsprecher
des Oberteiles winklig versetzt sind. Da ferner, wie gleichfalls in ligur 3 angedeutet, diese sämtlichen Richtcharakteristiken
sich im Baum vor der Schallwand mehrfach überschneiden, so ergibt sich hierdurch eine völlig natürliche, dem Charakter z.B. eines
Orchesters, dessen einzelne Instrumente nur geringe Eich cWirkungen aufweisen, angepasste Wiedergabe, sodass der an irgend einem
Punkte des Raumes befindliche Hörer nicht mehr den Bindruck hat, eine Wiedergabe durch LautSprecherübertragung zu vernehmen sondern
unmittelbar das Orchester selbst zu hören.
Die Zahl der einzelnen Schallwände 2, 3, 4, 5 etc. oder die Zahl und Unordnung der Gruppen von Einzelschallwänden kann ebenso wie die Winkel, unter denen sie zueinander angeordnet sind,
den akustischen Verhältnissen des Vorführungsraumes weitgehend
angepasst werden.

Claims (1)

  1. Dipt-fog. Hubert Else ft
    PATENTANWAIT
    Düsseldorf
    Herderstraße 80 Düsseldorf, den 14. Oktober 1948
    Fernsprecher 6 2924
    _544
    Patentansprüche
    l) lautSprecherschallwand, dadurch gekennzeichnet, dass eine grossere Anzahl von Einzellautsprechern (1) auf einer grossen Schallwand unter verschiedenen Winkeln derart angebracht ist, dass die höheren Prequenzlagen der Ton- und Schall- "bzw. Sprachwiedergabe nach allen Richtungen vor der Schallwand gleichmässig verteilt abgestrahlt werden.
    Z) Lautsprecherschallwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentliche Schallwand aus einzelnen Schallwänden bzw. aus Gruppen von einzelnen Schallwänden (2, 3, 4, 5 bzw. 2a, 3a, 4a, 5a) zusaiomejägesexzt ist, die winklig zu-
    T/
    einander und gegeneinander ve^etzt angeordnet sind.
    3) lautsprecherschallwand nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lautsprecher auf den einzelnen Schallwänden (2, S, 4, ö) in senkrechter lage und zueinander versetzt angeordnet sind.
    4) lautsprecherschallwand nach Anspruch 1—3, dadurch gekennzeichnet , dass die einzelnen Schallwände aus Eunstfaserstoffen oder dergl. von hoher Steifigkeit und hoher innerer Dämpfung bestehen und durch kräftige und zahlreiche Verstrebungen zu einer gemeinsamen grossen, selbst nichi mitschwingenden Schallwand vereinigt sind.
    5) LautSprecherschallwand nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Lautsprecher (l) unterschiedliche Eigenresonnanzfrequenzen im Bereich des geringsien Strahlungswiders Landes der lautsprechermembran aufweisen.
    DipS.-lng. Hüberf Elsen
    PATENTANWALT
    0 ü s s 0 ! d ο r f
    Hefderstraße 80 Fernsprecher 6 2924

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