DEP0024899DA - Für verschiedene Verwendungszwecke anpaßbares mehrteiliges Elektromotorengehäuse - Google Patents
Für verschiedene Verwendungszwecke anpaßbares mehrteiliges ElektromotorengehäuseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung eines Elektromotorengehäuses, dessen Gestaltung die Ausführung mehrerer Bauformen und Größen durch ein Modell ermöglicht und dessen Formgebung den Arbeitsablauf bei der Fertigung wesentlich verkürzt.
Gebunden an die elektrischen Eigenschaften von Kupfer und Eisen, besteht zur Zeit nur wenig Aussicht auf Erfolg, den elektrischen Teil eines Motors bedeutend zu verbessern. Es ist daher nur durch eine Konstruktionsverbesserung des Motorgehäuses und Neugestaltung des Modells eine Mehrzweckverwendung und Verkürzung des gesamten Arbeitsablaufs möglich, um so eine Steigerung der Fertigung und Verbilligungen zu erreichen.
Bekanntlich erfordert die bisherige dreiteilige Gliederung der Motorgehäuse jeweils für jede einzelne Größe und Bauform mehrere Modelle mit zugehörigen Kernkästen, zumindest ein Modell für das Gehäuse und ein bis zwei Modelle für die Schilder. Mit diesen Modellen ist in den meisten Fällen ein Formen in der Gießerei mit Formmaschinen nicht möglich. Handformung und Kernarbeit bedingen jedoch Mehrarbeit und Mehrkosten. Im übrigen sind diese Modelle ausschließlich Einzelformen für jeweils eine Type und lassen sich nicht für andere Größen und Bauformen verwenden. Beispielsweise können Fußmotormodelle nicht für Flanschmotoren verwendet werden. Diese bisherige Ausführungsform der Motorgehäuse bedingt daher
einen großen Kapitalaufwand für Modelle, Kernkästen, Lagerhaltung und Fertigungskosten.
Im Gegensatz zu den bisherigen bekannten Ausführungen der Motorgehäuse bezweckt die vereinfachte Modellgestaltung der vorliegenden Erfindung, eine Mehrfachverwendung des Modells zu verschiedenen Bauformen von Motoren, eine Herabsetzung der Fertigungs- und Betriebskosten und eine wesentliche Leistungssteigerung des Betriebes zu erzielen.
Erfindungsgemäß besteht das Gehäuse aus zwei symmetrisch ausgebildeten, zugleich die Lager tragenden Teilen, deren Form sich nach der Lagerseite zu verjüngt. Das zweiteilige Motorgehäuse bedingt so nur ein einziges Modell für beide Gehäusehälften. Die den inneren und äußeren Konturen des Modells gegebenen Neigungen, ermöglichen eine Formung ohne Kerne auf der Formmaschine und bei Ausführung der Gehäuse in Aluminiumguß, ein Gießen in Kokillen. Durch Kürzung einer oder beider Hälften des Gehäuses bei der Fertigung können mehreren Größen von Motoren in einen Modell untergebracht werden. Für die Mehrzweckverwendung besitzt das Modell auf der äußeren Längsrundung Keilnuten, in welche je nach Verwendungszweck, bei Luttenmotoren die Arme, bei Fußmotoren die Füße, bei Handbohrmaschinen die Griffe und bei Flanschmotoren die Flanschstützen eingeschoben und mittelst Zylinderstiften in ihrer Stellung festgelegt werden. Anstatt der Keilnuten können auch Keilaufsätze, Leisten oder Nocken angeordnet werden. Der Zusammenschluß der beiden Gehäusehälften erfolgt durch Gewinde oder Bajonettverschluß, wodurch Gewindebolzen oder Schrauben in Wegfall kommen. Diese Ausführungsform ermöglicht die
Bearbeitung einer Gehäusehälfte in einem Arbeitsgang.
Je nach Verwendungszweck der Motoren, beispielsweise bei Luttenmotoren, kann der Klemmkasten anstatt auf der Längs- auch auf der Stirnseite einer Gehäusehälfte angebracht werden. Aus diesem Grunde sind auf der Stirnseite Nocken angeordnet zur Aufnahme von Isolatoren. Wird der Klemmkasten seitlich gewünscht, so wird derselbe mit dem eigenen Keil in eine der Keilnuten eingebracht und mit Zylinderstift arretiert.
Sinngemäß kann diese Ausführungsform der Motorgehäuse auch für innenbelüftete Motoren Anwendung finden.
Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele und den Aufbau der Erfindung.
Abb. 1 läßt ein Motorgehäuse in zweiteiliger, geschlossener Ausführung erkennen, links im Längsschnitt, rechts in der Ansicht.
Abb. 2 zeigt die Seitenansicht des Motorgehäuses.
Abb. 3 zeigt die Ausführung eines Luttenmotores .
Abb. 4 zeigt die Ausführung eines Fußmotors.
Abb. 5 zeigt die Ausführung einer Handbohrmaschine.
Abb. 6 zeigt die Ausführung eines Flanschmotors.
Abb. 7 läßt die Anordnung des Ventilators für einen außen belüfteten Motor erkennen.
Abb. 8 veranschaulicht die Anordnung des Klemmkastens für die Leitungen auf der Stirnseite des Motors.
Abb. 9 zeigt die Anordnung des Klemmkastens auf der Längsseite des Motors.
Gemäß Abb. 1 bis 9 weist das Motorgehäuse 1 die zwei Gehäusehälften 2 und 3 auf, die mittelst Gewinde 4 verschraubt sind. Die den innern und äußeren Konturen 5 6 7 und 8 des Modells gegebenen Neigungen, die ein Maschinenformen ohne Kern ermöglichen, sind im Längsschnitt
der Gehäusehälfte 2 ersichtlich. Die Nocken 9 in Abb. 1 bis 6 und 8 bis 9 dienen zur Aufnahme von Isolatoren 10 und bei Flanschmotoren zur Befestigung des Flansches 11. Die auf der Längsseite der Gehäusehälften angeordneten Keilnuten 12, Abb. 2, dienen bei Luttenmotoren, Abb. 3, zur Aufnahme der Arme 13, bei Fußmotoren, Abb. 4, zur Aufnahme der Füße 14, bei Handbohrmaschinen, Abb. 5, zur Aufnahme der Griffe 15 und bei Flanschmotoren Abb. 6, zur Aufnahme der Flanschstützen 16. Die Kühlrippen 17 dienen zur besonderen Wärmeableitung und kommen bei innenbelüfteten Motoren in Wegfall. Der Ventilator Abb. 7 besteht aus Flügelrad 18 mit Flügeln 19 und Haube 20, die am Gehäuse 1 befestigt wird. Der Klemmkasten Abb. 8, auf der Stirnseite des Motorgehäuses 1 angeordnet, besteht aus dem Kostenrahmen 21 mit Kabeleinführungsstutzen 22 und dem Deckel 23. In Abb. 9 ist die Anordnung des Klemmkastens 24 in einer Keilnute 12 der Längsseite des Gehäuses 1 veranschaulicht.
Claims (7)
1.) Für verschiedene Verwendungszwecke anpassbares mehrteiliges Elektromotorengehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei symmetrisch ausgebildeten, zugleich die Lager tragenden Teilen besteht, deren Form sich nach der Lagerseite zu verjüngt.
2.) Elektromotorengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Längsseiten der Gehäusehälften Keilnuten oder Leisten, Nocken bzw. Keilaufsätze angeordnet sind, die zur Aufnahme von Armen, Füßen, Griffen und Flanschstützen dienen.
3.) Elektromotorgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Stirnflächen der Gehäusehälften Nocken oder Flächen zur Aufnahme von Isolatoren und zur Befestigung des Flansches von Flanschmotoren angeordnet sind.
4.) Elektromotorgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäusehälften mittelst Gewinde oder Bajonettverschluß zusammengefügt werden.
5.) Elektromotorgehäuse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse bei gleichen Modell durch Verkürzung je einer oder beider Gehäusehälften für verschiedene Motorgrößen angepaßt wird.
6.) Elektromotorgehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkasten für die Anschlußleitungen auf der Stirnseite eienr der Gehäusehälften angebracht ist.
7.) Elektromotorgehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klemmkasten für die Anschlußleitungen durch Einsetzen desselben in eine der Keilnuten, seitlich angebracht wird.
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