DEP0023432DA - Verfahren zur Gewinnung von Torffasern aus Moor und daraus hergestellte Werkstoffe - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Torffasern aus Moor und daraus hergestellte WerkstoffeInfo
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Description
't
snr GovjjomiBg ν on 'iorffasers mm Soar uo£ iaraas her-
gestellte Vterksioffe.
Die χ» das f
ρίlässliches ■ ifeeera warden bisher, esotseder sat trerveayät oder aacli Itoeksiisg in 2Btri&5saass!ziae&
na sit? dsm .als Xs&ll^r>-fQlIsto££e« Strestorf; -usw. s&.Y87*enie&»
äiesea SerrelssaaBeliiaea werften aber ai& Jtesim aegrxäteMni eioä-äaau-'iäir die fierstellnag vo» buQbm&tigBü Hertetoffss
schlecht Terweoäbar· Ia übrigen ist m blaher neoh rächtass iliesea ,'FasexUg seifest 9ean mas. si
»ürfe,f aarsli ^ineasen elnaa teefaweriigea* festen Sfearks'töff sa da.4i£ faser-Iressliiige die feiiäsi^ giaar starken Msse-
Sach a«r »orliegeaden Ürfiaäuög !«rö®!^ dio ΐϋχ££
u g&v*Qüaea9 4ass das Ib relohllcli· ffiasser l&nor nmh ifearöeitimg in bekazinten .SölilsgrälirwerkeB oder
torea.durds-eise Oder
Ätrensüi^ der. cluraJi äla
geleitet werfen* «tsranf dl«
geleitet werfen* «tsranf dl«
-dickten liasem. auf -eis .tmter Sprltsdösea SBgeor&netes* i; flur^li ΙϊπκιΪΕββίΒβη
weiteren Verfahren werden die aus am 3or£ras<;rn sur Hers teilung eines wertvollen' festen
i ia einem Kocher tmter Druck exasr ?eiaperat»r von )0ΰ ausgeseift·*- MaeJi äieser Behsjsöltni^ weis#a die sa©
inergosteilten Presslinge die TeaSena sir, Slsse'bil- ^" uad ua^lelcäiiaäDgigc-a Cctirim^iing nicht sehr auf. S
ssheinlieh wird ctaruh äea vster'Smzek stattfinuenden I ass u se gelma'fisQs fasser is äer Tc ffaser so ireränieri.* dasB ®,g
äurch Pressen, axtagepresst weröen kamt, ( Sei äSöogen alt. sausti£;ernli)asisrbeschaffesheit Ist mmh eiai
gern« iaa Aoüäprüchsii 1- bis 3]aögliölae lim iesösäers wertvolles Produkt aus den so
Torffasern besteht in eimer Leichtbau- oder Dämmplatte als Zwischenlage, die su beiden'Seiten mit,einer Harlplatte furniert
ist« line solche furnierte Platte aus Torffaser zeichnet sich üuröü grasse Isolationsfähigkeit, Festigkeit und Billigkeit aus
■und stellt einen .hochwertigen Werkstoff dar.„ der z.*Ba in der lau-Industrie
als liände, Decken und iussboden, Türer_$ Saehplatten ■and jsur Herstellung τοη Möbeln u.sew.e Yerwendung finden fcssn«
Auch können Bäsimplatte und Härtplatte, einseln als werkstoff für vielseitigen Gebrauch Yerweadet werden*
In der Zeichnung sind jtoführungsbeispißle der -TorrichisBg sur Ausführung der .Verfahren dargestellt',. Es zeigen·:
"Fig*l die iegelstumpfförmige Siebtrommel m. Schnitt, PIg, 2 die Fasertraasp&rtvorrichtung und das Siebtranspertband la
Schnitt,.
Pig«5 und. 4 die. Presse ".zur. .Herstellung der Presslinge im Schmitt 9
?ige5 Bine furnierte Torffaserplatte im 5chsitte
Das in .-viel Wasser aufjjeschlemmte."2fcor -wird zwaäöhst -äureh Sehlagrührwerfce oder.Seperüteren, .wie sie in der 2ellst©ffimdustrie
sum Auf schlagen der .gekochten JSellfassr yerweaidet werden, aufgeschlagen, damit die fasern sich tos. dem faserlosen Torf lösen
und. etwa vorhandene Faserbündel gerteilt werden, .so. dass die fasern .nach-diesen Arbeitsgänge*! frei in dein, dünnflüssigen Brei
Die aufgeschlagene.iEorfmasse wird dann einer kegelstumpf-»
fönnigea Siebtrommel a zugeleitet, die derart in einem Bade .fe angeordnet ist,, dass der untere Teil .des ..Sie bniastels im Wasser
rotiert«, Der Brei tritt durch die kleinere Gffmisg. über des -Bi&g Q ein und .wird, dann bei der Rotation der Trommel in.der leise
aussortiert, dass, die ,Pasem im Mantel zurückgehalten .-werden, Bm ein weiteres Auswaschen dieser Fasern 211 .ermöglichen, ist'in de^
Bütte der .Trommel ein. Spritzrohr e angeordnet', das in der Hohlwelle d .gelagert ist*: Die yos dem-Siebmantel aussortierten Ea-.
aern treten an der grosseren .öffnung aus und werden hier tob der· mit Schla gleis ten f versehenen Trommel g auf das Siebtransportband
h (Fig*2) geworfen» Die uchlagleisten können auch auf der Siebtrommel angeordnet werden.
Bei der 'Yerschiedenartigkeit der. Moorfasem kaim es erforderlich sein,9 mehrere solcher Siebtrommeln, hintereinander ansu- .
ordnen,, in der Weise., dass die erste Tromsiel· nur die Isagerea
3 M
sera aussortiert* während die saahfolgende k ir, folgenden immer feiner lerdßn»
DIt auf das Siebtransportband h abgeworfenen fasern werden sanachst äurch die darüber angeordneten Spri i/Zdüsen öder
Brausen i nogh einmal gereinigt und gelangen dann unter die Drseb walsen j» unter welchen die Üterffasern ausgequetscht und Tom anhaftenden
!©©rteilehen "befreit -werden..
Das weitere !erfahren zmr Verarbeitung der so getosneren reinen !torf fasern zu einem hochwertigen^ festen Werkstoff hat die
Jafgate* die Biläung von Rissen in den Presslingen usd eise ungleiche Schrumpfung zn verhindern, die die Feotigkeit dar ens dt«j
ssi Fasern hergestellten Platten beeinträchtigen,. Das ist erf ia» dangsgejaäss dadurch erreicht, äass die Fasern vor der
Hater einem Brassk τοη ca, 5 Ms 10 Atmosphären und s?ner tar του etra 1,50® "Snd mehr eiasm S©efepr&s^ss unterwarfen werdea,
mas sweekmässig duzsb Einleiten mn Wasser dampf in einen erfolgt» WeiterliSaa wird üsrsh diesen Sochpr#zess einmal eine
wesentliche Irlelöhtsrang im. &®τ "Bn&k&ntiQTwtg heim f©rmen und ^Btbsbbii der Pasern zu einem Pressling eraislt,
Eadererseits iie 2eit ffim frock^Hi dieser Presslinge erheblich abgekürzt wird^ Me Pressung der Ibrffasern in den bgfcamten £ressen
ist nicht so einfseh wis ss hei Holzfasern der.lall ist, da wie "bereits ausgeführt.j das lasser viel schwerer aus ä&r torffaser zu entfernen ist als aus anderen !lasern. Beim
der nassen* im formeinrichtun^en Torgefürmten und Halte Mlden sieh ifesseraSern, die Sie nasse Torf faserplatte
serreissen.
Mest Schwierigkeiten ^inö naeh der Erfindung daäursh 'beseitigt, dass nicht nur teter der laserplatt® k eim StoibgemBbe m
aage©rdnet ist» sondern auch oljerhalb der Platte^ so dass am lasser auch naeh der »bereu Plattenflaehe austreten fcsnn. leü-eziiäa
festeht die lrfindu% darin* dia Flirkuag dieser Siebgewe-te dadurch im BThOhBn11 dass zwei Übereinander aageordmets Siebge^he m
angeordnet mT&ens die dureh eine perforierte Platte n getrennt
sind.. Di^ae Anoränung und iasbildung der Siebgewebe bewirkt, dass einmal äas toser auf kürzestem Weg aus äem Pressling aiastreteiL
uai abgeleitet werden kann, wodurch die Slssebildtmg wirksam rer-Mndart srird3 und dass andererseits heim naehfülgenden TToekenpmsess
im der Presse der Dampf leichter austreten Jcasaj taäareh wird "ferhiadtgrt^ dass unter dem limflass ies &mckes tmä ä@s las-
serdsaopf es eine ferkolmng* der Iorffasers auftritt, die die Festigkeit äer Plattes gans bedeutend herabsetzt, taimehr kann der
ftasseräanipi auf beiden Seiten der Platte auf schnellstem fege ans treten, so dass dieser Übelstand nicht mehr auf treten kann*
Dieser Effekt ist von besonderer Bedeutung·
Ba die mit dieses, doppelseitiges Sielbgeweisen hergestellte». Platten auf beiden Seiten rauh sinä, in der Praxis aber die
PIstte meist auf der einen Seite glatt gewünscht wizäL, ist es Ib diesem Jtoll notweaäig^ naeh der Pressung das Sieb auf der eisen
Seite sai entfernen und eine gleite MeiallpMte © einzuführen, mit dieser Platte ooeh diurnal zu pressen bis die Seite d
glatt ist, SdH: dagegen mich äie freie Seite rauh bleiben^ beispielsweise
12m sie besser verputzen zu können« so wird tie Pressung ΏΒά IDreßimöSg mit den beiderseits angeei-änetea Si-6bgew#~
ben sra lade geführt*,
Die Däfflmplatten ρ ams diesen ^Psrffasern können in 1® sieh bekannter leise hergestellt weröen; sie können für sich für Fielerlei Sweets Verwendung finden* sie koimen aber auch mit je einer
der nacli dem beselirielseiieii Verfahren hergestellten platte r {fig*5) furniert werden und im dieser Fora für
Zwecke, "besoiiilers der Baiiimüustrie Vefwendmig finden. UM aast der I3i3Emplatte als Si-sehealaga der firmierten flatte ein s-pesifiscbes
Gewicht ¥Oß ca* Q,4 bis 0*5* gö ersielt man eiiae Megeiestigkeitfl ^diireh sieli die Platte auGh als
als Ersats für Melimgsbretter eignet»
lässt man die Deckplatten auf der einen Seit© CFige5h so "bilden sich Hut wnä fedeims mittels welßhen die
Hatten leicht Terfeunden weraen
Claims (1)
1*) Verfahren but Gesimnm^ Ton Iforfiü&ern aus Torf ψ Moot
Sadtorcb {^ksniuselehaet, dass acts in reicnlich fässer aiifg schlemsite Msor aacio. Bearbeitung 'in bekannten Sc£da£Tü
oder Separators», über ^e^elstiHapffüzsii^e·, teilweise ia ftasser rotierende Siebtrommeln la) ssur Jlussorii&rang der Fasern
tet und darauf stif eia SieBtraBoporthsnä Ch)
imn aask üj&apruah % üacbarch geiiexuaseicbiiBt* dass ££u£ ü4a Sißbtriaisiioribaaicl 'Ch) ausseist Kater
3*) lerfafarsa aabh i&spruch 1» äadffi'cii ^äkeiicteeioboi&tv isssi die
as .des Sieötreamels un£ 'am lji&-btxuna'iArthasu saffiHeod^ai famsriüpse&
iSoozsubstsuoaea asf eia froskenfelü ge£5r&ert »S3?aös#. sie nach uBm Tmcssss als örigiaiitrf o*dgX*T£rwaiidt «rebe®
4*) ferfährea smr ßswistitosg eiaes hochsrertigeai WeidGBteff«s Torff^sern, iiisbe&osdere kergestellt.aaeli insprasfe 1 Ms 3^
dmrola gekennz« lohnet, äass die Fasern ¥or der ¥erfdissi% unter
5») ferfalirea naoli Anspruch 4» sSe,#ürek gekesnsoidbnet, Äass die van ^roukntzng'ist-äer Presse mittels beiäerseits
(Ic) efigeorditeten Siebgeweben 1Cm) -erfolgt.·»
6») iTerftthrea sacä ^nsprueli 4 tisd 5* dadarcli iass 4ie Verfozaaiag ia iäer I^'esse äurofa doppelte S
AIe äoreh #iae ptrfcsrierte i'X&ite Ca) getrennt smäw
?·) Verfahren imofe Asspmeij 4, äääurch gekenosBeidtmet, tass aaoii der FretesBiag lied ^CK^mnig die Siebgewebe auf 4sr elaes Seite
te* Platte Ck) iörefa «iae- ^.atte Fla-tte -Co) ersetzt werden
-S8) !torffaserplatte nach Vsrfaären geaäos stellt, gekexuizeicb&et iurcfe ©ine Dämmplatte .(p) als
mit .te einer ^rt plat to Cr) furniert ist«
9*) -Platte n»ek i&gpruch'8, iisamreli g&JEenjaseloniiet, dass (p) enf i^r eiaen Seite« die Hartplattea
<r)
um gleiche Stieke üterst&kes»
Platte a&oli Amptuok 3»· dadiire^ geteiiaseichiigt« dass die ei» epesifiscfaee. Seiddht von ca« 0#3 Ms ÖS6
Family
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