DEP0022457DA - Verfahren und Vorrichtung zum Raffinieren von Metall- und Leichtmetallschmelzen, insbesondere aus Aluminium-Legierungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Raffinieren von Metall- und Leichtmetallschmelzen, insbesondere aus Aluminium-Legierungen.

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DEP0022457DA
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DE
Germany
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refining
metal
aluminum alloys
particular made
melts
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English (en)
Inventor
Erich Hagen-Haspe Hollweg
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Description

Pate ntanwalt
CARLSTREPPEL LüdetiEcheidjdeB, 29.Oktober 1948
LÜDENSCHEID
Fernruf 3314 . , .
A ebb Idr r :
Urich rtollweg,
Hageη-Haspe,Gerichts-
Teeebuch NrJaia— Bt""? u
" Verfahren und Vorrichtung sun Rationieren von : etcll-und
iy, Leicht]^, ta I^ η »
Vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren
zum Raffinieren von Petall-unfl Leichtmetallichraelzen,insbesondere Aluminiumlegierung η dar,wobei geeignete Gase, z.B. Chlor 0,dgl, verwandt werden ."Irfindungsgenäss wird die Schmelze unter vollkommen luftdicht em Abschluss des Raff inationsgefässes ir die G-as atmosphäre geführt, wodurch das Kachaus se ndr£,ngen des Gases vermieden und soait eine starke Belästigung der Arbeiter verhindert wird»
Bs ißt zwar schon vorgeschlagen worden,
den Chlor in das Schmelzbad einzuleiten,durch Rühren in, demselben zu verteilen und nach erfolgter Raffination wieder in die Atmosphäre zu blasen.
Dies Verfahren hat jedoch den Nachteil,
daß die entweichenden G-ase für die Arbeiter äußerst schädlich sind.
Ausfulirungsbeispiele des Verfahrens
und der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und zwar se*igen:
Abb. 1 das Haffiaationsgefäss im Aufriss im Schnitt, n 2 selbiges in Seitenriss ic. Schnitt, " 3 eine weitere Ausführung des Saffinationsgefässes iia Aufriss im Schnitt.
Zur Durchftilirung des Verfahrens eind die Vorrichtungen zweckmc-ssig wia folgt ausgestaltet.
Bach dem Verfahren wird erfin&ungsgetnäss
das fluss ige, aus dem Schmelzofen komaende retail durch llinfiillöffnungen c in das Haffinationsgefäss a,aua welchem ctie vorhandene luft durch Chlor o.ägl. verdrängt ist,gefüllt und hierauf das Raffinationsgefäse c. luftdicht abgeschlossen.
Auch kann das !!affinstioasgefass a zunächst evakuiert und dar ruf hin dt.s Gas eingeführt werden.Hierauf wird das Raffinationcgefäss ε. in drehende,rüttelnde oder dergleichen Bewegungen versetzt,wodurch die ia dem Raffination^- gefäss a befindliche Schmelze in der Gasatmosphäre verteilt und Mit derselben in innige Berührung gebracht wird.
Unterstützt wird dieser Vorgong s,B9da~
durch, i Me η iui laiiereE des Pafäeses l, Flächen b o»d£l.in^eordnet werden,an der»^n eicli dr.o in Beve^unjj Viinc?liehe flticeirjo retall briolit.
Do v/ährend dar Raffination das Haffinationsge fass L vollkomoen luftdicht :ib|jescl· lossen ist, ist ο in *Jnt~ weichen des in denselben befindlich·] Gases nach russcn unmöglich, sodaß Pilze Be Inst igung der Arbeiter völlig ausgeschlossen ist.
UnoIi Durchführung der Raffination wird das
tletall durch pinen Auslaufkanal fl ausgelassen und z,B.in einen elektrischen TJsaRmAö. '-.um Abstehen gebrecht. Je nach Anordnung der Beheizung und nach {Gestaltung des Raffinotionsgefässes a ist es auch uöglich, letzteres .,Is Ab steh-und G-iessofea zu beimtcen. (Abb.l)
Auch kann das vorliegende Yerfahren derart
durchgeführt vcrden, indem ciüe das flüssige Metall aus dem Schraelz. ofen in ein« Pfanne e einlässt. {Abt,2). Die Pfanne e "besteht aus dem oberen,offenen Raun f,der gegenüber dem unteren Rauu i wit einen Stopfen g o.dgl. ,uelcher in der Zvischemmnd h angeordnet ist,abgedichtet wird.
Der untere Rcum i wird durch das Ventil j
evakuiert and durch das Ventil t mit Chlor ge füllt.Unterhalb der Zwischenwand Ii ist ö.it von dieser durch einen Zx/isohenreum B ^etreuste, ζ .B. gsciauerte Siebboden 1 angeordnet, sodaß nach Herausziehen des Stopfeos g das flüssige Metall aus dem Raum f torch, die Zwischenwand h und duroh dan Siebboden 1 in den mit Chlor gefüllten Raua i eingeführt \:ird » Durch den Siebboden wird das flüssige Itetall in eine Vielzahl von Strahlen zerrissen und diese von deu Chlor "beim fallen durch den Ratiia i umspült und eingehend raffiniert.Das so raffinierte Heta11 wird dann durch Öffnen des Stopfens m in einen Absteh-und ß-iesBofea entleert.

Claims (1)

  1. : Lifc' TÄ-ht^ü, '4I-ClIe f
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    i'fttsüiv ic) t&itiilit«, la welelier ο.τ-f -.-'^rfs {.f) #οβ fie.n ,..i
    .üii Cu) iron-Qey fMa^Ii^iFaififl ihj unts/eapt» ols ill :ii>0i>lii?agjil let tsc»j is öow '--catia (4) siaa .-IUlXbsees i©p i,uft tuau öa3 i'ostii tob t-isle*i8©wie ta PMen öoö /*)usi03 fi| öcr t
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