DEP0021541DA - Lochmaschine mit Schneidemesser zur Herstellung von eckigen und runden Öffnungen in hölzernen Brettern und Latten oder ähnlichen Faserstoffen - Google Patents

Lochmaschine mit Schneidemesser zur Herstellung von eckigen und runden Öffnungen in hölzernen Brettern und Latten oder ähnlichen Faserstoffen

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DEP0021541DA
DEP0021541DA DEP0021541DA DE P0021541D A DEP0021541D A DE P0021541DA DE P0021541D A DEP0021541D A DE P0021541DA
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DE
Germany
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cutting
cutting knife
punching machine
fibrous materials
slats
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Inventor
Hans Vollmar
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Description

Lochmaschine-sas» Bchneidemesser zirgrf gg-von eckigen und rundeiigpeffnungen in hölzernen Brettern und Latten, oder -etgi. Faserstoffe.
Die Erfindung betrifft eine Lochmaschine mit Schneidemesser zum Schneiden von eckigen, runden oder ovalen Oeffnungen in hölzernen Brettern und Latten, vd.e sie beispielsweise bei einem Sparrentragwerk aus Ti-agbohlen oder Tragbrettern mit Querverband Anwendung finden. Die diesen Querverband bildenden Latten sind zur Aufnahme von Steifen zu beiden Seiten der Sparren mit rechteckigen Oeffnungen versehen, die an der Baustelle von Hand eingestemmt werden, was sehr zeitraubend und kostspielig ist.
Es ist daßer versucht worden, anstelle der Oeffnungen mit einer Verklammerung der Steifen auszukommen, doch ist diese Befestigungsart zu weich, um die statische Aufgabe der Steifen zu erfüllen, sodass auf die Wirtschaftlichkeit der Arbeitsmethode zur Herstellung derartiger Oeffnungsquerschnitte grösster Wert gelegt werden muss»
Lochmascninen verschiedener Art sind bekannt, jedoch erfolgt hierbei der Durchschnitt mittels Stempel und Matrize. Diese Lochmaschinen eignen sich nicht zum Schneiden von Oeffnungen in Holz oder dergleichen, denn derartige Werkstoffe lassen sich wegen der Spalt-, Riss- und Bruchgefahr nicht mit Stempel und Matrize schneiden.
Erfindungsgemäss werden diese Mängel bei der Herstellung einer Vielzahl von Oeffnungen in einfacher und sicherer Weise dadurcn beseitigt, dass diese auf der Baustelle maschinell eingeschnitten werden können.
Die Exfindung besteht darin, dass an dem Schneidehebel die Zugst-an(-,enachsen für das Schneidemesser und den Auswerfer derart gelagert sind, dass sie in bestimmtem Abstandsverhältnis zueinander, zur Schneidehebelachse und zur Fittellinie des Schneidehebels stehen, ferner, dass das Schneidemesser und der Auswerfer
durch Zugstangen mit dem Schneidehebel gelenkartig verbunden sind und dass das Schneidemesser als Hohlkörper, einteilig oder auch zweiteilig zu seiner Längsachse ausgebildet ist, in deren Hohlraum der Auswerfer geführt wird, sodass beim Schneidevorgang, d.h. beim Fiederdrücken des Schneidehebels, das Schneiden und das Auswerfen in einem Arbeitsgang erfolgen. Um den erforderlien en Kraftaufwand beim Schneidevorgang möglichst niedrig zu halten, ist weiterhin die Schneidefaser des Schneidemessers von den Ecken ausgehend allseitig eingewinkelt, sodass sich der Schneidedruck nur nach und nach auf die ganze Schneide länge erstreckt und ebenso abnimmt. Es erfolgt demnach ein kontinuierliches Durchschneiden des Werkstoffes, wodurch die Werkfaser wesentlich geschont wird»
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Es zeigen;
Abb. 1 eine Vorderansicht der Lochmaschine und deC Schneidemesser$
Abb. 2 einen Längsschnitt nacn Abb. 1, Abb. 3 einen Schnitt des Schneidevorganges bei 90° Hebelweg,
Abb. 4 einen Schnitt des SchneideVorganges bei 130° Hebelweg,
Abb. 5 einen Längsschnitt des Schneidemessers nach der Abb. 1 und 2 mit rechteckigem Querschnitt,
Abb. 6 eine Draufsicht des Schneidemessers nach Abb. 5·
I'it 1 ist die Schneidehebelachse, die im Maschinengehäuse gelagert ist, bezeichnet. Am Schneidehebel 2 befinden sich die Schneidemesserachsen 3. Am Schneidemesserkopf 6, der mit dem Senneidemesser 11 verbunden ist, sind die Schubstangen 5 befestigt* Beim Schneidevorgang gleitet das Schneidemesser 11 in den !Führungen \% und lh auf und ab. Die Schneidefaser des Schneidemessers 11 ist von den Ecken 19 ausgehend allseitig mit Viinkel- oder Kurvenform 18 versehen. Die Auswerferschubstange 8 ist mit der Auswerferachse 4 und dem Gelenkzapfen 9 des Auswerfers 10 verbunden, der in dem Hohlraum des Sehneidemesserkopfes 6 und dem Schneidemesser 11 geführt wird. I\ach erfolgtem Durchschnitt mittels des Schneidemessers 11 schiebt der Auswerfer 10 clen xX'] aus dem Schneidemesser heraus. Die beiden Anschläge dienen der Führung des Werkstückes 16 und zur gleichmässigen Einteilung der Oeffnungs- und Seitenabstsn.de.
Durch die erfindungsgemässe Kombination der SchubStangenachsen gegeneinander und um die Hebelachse wird bewirkt, dass das Schneidemesser dem Auswerfer vorauseilt. Erst nachdem das Schneidemesser den Schneidevorgang beendet und den toten Punkt überschritten hat, tritt der Auswerfer in Tätigkeit und drückt den Lochputzen heraus. Es ergibt sich weiterhin, dass bei der Abwärtsbewegung des Scbneidehebels die Arbeitsgeschwindigkeit des Schneidemessers in ungekehrtem Verhältnis zu der des Auswerfers steht, d.h. dass beim Schneidebeginn die Arbeitsgeschwindigkeit des Senneidemessers relativ grosser als die des Auswerfers ist. Erst nachdem sich das Schneidemesser dem toten Punkt nähert, übersteigt die Arbeitsgeschwindigkeit des Auswerfers die des Schneidemessers. Durch diese Kombination ist eine Zusammenarbeit von Schneidehebel, Achsen, Schubstangen, Schneidemesser und Auswerfer in einem Arbeitsgang gegeben.
Ausser der hier beschriebenen und gezeichneten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind weitere Ausführungsformen möglich, ohne dass sie den Erfindungsgedanken verändern. Beispielsweise kann das Werkstück 16 auch kopfseitig anstatt seitlich oder auch in geneigter Lage für schräge Oeffnungseinschnitte durch eine geeignete Vorkehrung in die Lochmaschine eingebracht werden, -wodurch das Anwendungsgebiet derselben wesentlich erweitert wird o

Claims (1)

- 4 Patentansprüche
1./ LöGto.ffissc'hir«e mit Sß!meiö«smeBser ziar Herstellung Tom eckigen., maöes und orales öeffaimgeii la iiölse3?s©E. Brettera und Latten oder ähnlichem Faserstoffe^ ö.aäor-Gfc gekennzeichnet ^ dass an-dem' Sehneidehefeel (2) die Sug.stang6aach©eia .(5) uaa (4) gelagert slitd, die im bestimmtes Afest and s verbs Itais aueiiiSBäers aup SeiiaeiaeiieBelseliss (1) yind sur Mittellinie des öchaeidebebels (2) aiwcKs exzienferischer leweguiigswirkösg steheii imd aas Seiuieidemesser (11) dupch swei Sciiubstangea (5) uaä öer Ausvjerfer (10) äurch. die staßge (B) ge4©akartig ver'bmsclem sistd.
2»/ .Lochmaschine mit Sdiaeiceiaesser nach Anspruch I, gekeBm^eieäiitet■« öaüs das Schsaideiaesser (II) als Hofc.1-■teörper ■ eis- oaex- sweiteilig su seiner Längsachse unter füii~ rimg des Auswerfers in Irtmern öes Boiilkörpers ausgebildet ist»
5*/ Lociiaifiscfclne mit ^oüneideBiesaer üasü Asspruefi i und 2,
w sakesnzelclmet f dass die öcfameidefcaate/öes Sehneiöe-
CiI) von ü©a Bckec. (19) amsgeliesd allseitig nit iinkel- oder EtirveEforrs (IB) swecks kontinui er Heften öehBeiöens cies V?erkst.Gftefö beim Sdaneidevorggjag; versefoea εϊε,α imä das Scfeneiclen uzici öae Außsto-sseia des Solspfropfens (1/3 in eiEßiß Arbeitsgang; erfolgt»

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