DEP0020467DA - Batteriebeheizung, insbesondere auf Kraftfahrzeugen - Google Patents

Batteriebeheizung, insbesondere auf Kraftfahrzeugen

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DEP0020467DA
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DE
Germany
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heating
battery
cooling water
heated
supplied
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Expired
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl.-Ing. Stuttgart Nallinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Description

Bei zum Antrieb von Kraftfahrzeugen dienenden Verbrennungskraftmaschinen, welche durch einen von einer Batterie mit elektrischer Energie belieferten Anlasser gestartet werden, besteht vor allem bei niedriger Außentemperatur der Nachteil, dass bei der zum Anlassen benötigten starken Stromentnahme schon nach sehr kurzer Zeit die Stromabgabe der kalten Batterie erheblich nachlässt, was das Anlassen erschwert oder sogar unmöglich macht.
Durch Beheizen der Batterie kann dieser Nachteil beseitigt und das Anlassen ganz wesentlich erleichtert werden, da die erwärmte Batterie sehr viel größere Strommengen abgeben und somit der Anlasser kräftiger, schneller und länger durchdrehen kann. Das ist vor allem im Winter von besonderer Bedeutung, wenn die kalte Jahreszeit ohnehin eine längere Anlassdauer erfordert.
Die Erfindung bezweckt im besonderen eine verbesserte Wirtschaftlichkeit der Batteriebeheizung dadurch, dass die durch eine Heizquelle für anderen Verwendungszweck erzeugte Wärme zusätzlich auch zur Beheizung der Batterie benutzt wird. Insbesondere wird hierfür das z.B. durch eine Anheizvorrichtung zur Anlasserleichterung der Antriebsmaschine beheizte Kühlwasser verwendet. Die Heizenergie kann hierbei von der Batterie selbst oder von einer anderen Heizquelle, z.B. einer Verbrennungslampe zum Anwärmen des Kühlwassers oder dgl. geliefert werden. Ersteres hat den Vorteil der Einfachheit, letzteres den Vorteil, dass man zum Beheizen der Batterie bzw. der anderen zu beheizenden Einrichtung von dem Zustand der Batterie unabhängig ist und die Batterie durch Lieferung des Heizstromes nicht zusätzlich belastet wird.
In der zeichnung ist ein Schaltschema zur Erläuterung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung dargestellt. Das Kühlwasser des wassergekühlten Fahrzeugantriebsmotors a werde während des Betriebes mittels einer Pumpe b über einen Kühler c oder, je nach Steuerung durch einen Thermostaten d, über eine Kurzschlussleitung e in Umlauf gehalten. An geeigneter Stelle, zweckmäßig in der Zuleitung zum Kühlmantel des Motors ist eine Heizeinrichtung f vorgesehen, welche im Ausführungsbeispiel als elektrische Heizeinrichtung ausgebildet ist und ihre Energie von der Batterie g erhält, die z.B. in der Hauptsache zur Energieabgabe an den elektrischen Anlasser h dient. Bei i ist ein Schalter zum Betätigen des Anlassers, bei j ein Schalter zum Betätigen der Heizvorrichtung angedeutet. Beide Schalter können natürlich auch zu einem gemeinsamen Schalter vereinigt sein.
Die Batterie g ist in einen Behälter k eingesetzt, welcher von dem durch die Heizeinrichtung beheizten Kühlwasser durchströmt wird. Statt dessen kann die Batterie z.B. auch auf einen vom heißen Kühlwasser durchströmten Boden oder Rost aufgesetzt sein. Auch kann die Heizeinrichtung f mit der Vorrichtung zum Beheizen der Batterie, also z.B. dem Behälter k bzw. dem Boden oder Rost, zu einer baulichen oder auch wirkungsmäßigen Einheit vereinigt werden, indem z.B. die Heizvorrichtung f den behälter k oder dgl. unmittelbar beheizt bzw. die Heizspirale an oder in diesem angeordnet ist.
Entsprechendes kann natürlich auch dann vorgesehen sein, wenn die Beheizung des Kühlwassers durch eine andere Heizquelle als die Batterie, z.B. durch eine besondere Heizlampe, erfolgt.
Auch kann die Beheizung statt mittels des Kühlwassers gegebenenfalls auch durch ein anderes Heizmittel oder durch die Abwärme einer sonstigen geeigneten Heizquelle erfolgen.
Die Erfindung ist ferner auch zum Anlassen von Brennkraftmaschinen für andere Zwecke als zum Antrieb von Kraftfahrzeugen geeignet.

Claims (7)

1.) Beheizung von elektrischen Batterien auf Fahrzeugen, insbesondere zur Erleichterung des Anlassens einer Kraftfahrzeug-Antriebsmaschine mittels der aus der Batterie gelieferten elektrischen Energie, dadurch gekennzeichnet, dass die durch eine Heizquelle für anderen Verwendungszweck erzeugte Wärme zusätzlich auch zur beheizung der Batterie verwendet wird.
2.) Batteriebeheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Heizmittel für die Batterie erwärmtes Kühlwasser verwendet wird.
3.) Batteriebeheizung zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beheizung der Batterie das durch eine Anheizvorrichtung zur Anlasserleichterung der Brennkraftmaschine beheizte Kühlwasser verwendet wird.
4.) Batteriebeheizung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizenergie zur Beheizung der Batterie von dieser selbst geliefert wird.
5.) Batteriebeheizung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizenergie zur beheizung der Batterie von einer anderen Heizquelle (z.B. einer Verbrennungslampe zum Anwärmen des Kühlwassers) geliefert wird.
6.) Batteriebeheizung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterie in einem vom Heizmittel, z.B. dem beheizten Kühlwasser, durchströmten Behälter angeordnet ist.
7.) Heizvorrichtung für Batterien nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterien auf einem - z.B. vom erwärmten Kühlwasser - beheizten Boden oder Rost angeordnet ist.

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