DEP0016252DA - Vorrichtung zum Aufhängen von Beinkleidern - Google Patents

Vorrichtung zum Aufhängen von Beinkleidern

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DEP0016252DA
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DE
Germany
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strips
pockets
trousers
pants
shorter
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Doris Rellensmann
Wilhelm Rellensmann
Original Assignee
Rellensmann, Doris, Stuttgart
Rellensmann, Wilhelm, Stuttgart
Publication date

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Description

Hosenhalter und Hosenspanner sind bereits in mehr oder weniger verwickelter und unzweckmässiger, teils auch teurer Ausführung bekannt. Sie arbeiten grundsätzlich mit beweglichen oder unter Federdruck stehenden Teilen, die im Laufe der Zeit verschleissen oder an Spannkraft verlieren und dadurch die Zuverlässigkeit der Vorrichtung beeinträchtigen. Ausserdem ist oft die Klemmwirkung wegen der geringen Reibung zwischen Klemmfläche und Kleidungsstück so groß, daß letzteres unschöne Druckstellen erhält. Die Berührungsflächen werden deshalb auch mit Gummi, Stoff oder dergl. belegt. Auch dieser Belag verliert allmählich durch Abnutzung oder Alterung an Wirkung. Das Befestigen der Hose in diesen Vorrichtungen ist mehr oder weniger umständlich, weil eben bewegliche Teile bedient werden müssen, ganz gleich, ob die Hose von aussen, z. B. zwischen zwei mittels Drahtkonstruktionen bewegten Leisten, oder von innen, z. B. mittels Klammern, gehalten wird. Erfahrungsgemäß kommt es nach längerer Benutzung immer wieder vor, daß die Hose nicht im Hosenhalter hängt, sondern auf dem Boden des Schrankes liegt.
Die Erfindung sucht diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen keine beweglichen Teile auf die Hosen einwirken, sondern umgekehrt die Vorrichtung aus unbeweglichen Teilen besteht, und dafür die Hose in zunächst horizontaler und dann vertikaler Richtung mit den Umschlägen in eine oder zwei nach unten verengte Taschen geführt wird, deren unterer Schlitz die Hosenbeine, aber nicht die Säume bezw. Umschläge der Hose durchlassen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt und zwar zeigen:
Abbildung 1 - 3 den Auf-, Grund- und Seitenriss einer aus zwei Taschen bestehenden Vorrichtung, die durch eine gemeinsame Leiste miteinander verbunden sind,
Abbildung 4 einen besonderen Querschnitt der Tasche,
Abbildung 5 die Vorrichtung in Verbindung mit einem Kleiderbügel,
Abbildung 6 und 7 den Auf- und Seitenriss einer Vorrichtung mit zwei durch eine Brücke verbundenen Taschen,
Abbildung 8 eine aus nur einer Tasche bestehenden Vorrichtung.
Wie aus den Abbildungen 1 - 3 hervorgeht, hängt die Hose a mit den Umschlägen b in den beiden Taschen c, die aus den drei trapezförmigen Leisten d und den beiden Verschlussstücken e gebildet sind. Die durchgehende Leiste ist in der Mitte mit einem Einschnitt f versehen, damit der Aufhängehaken g in den unteren dickeren Teil der Leiste eingeschraubt werden kann. Wie der Querschnitt zeigt, sind die beiden Taschen von oben nach unten so weit verengt, daß die unteren Schlitze wohl die Hosenbeine, aber nicht die Umschläge bzw. Säume durchlassen. Die obere Schlitzweite der Taschen entspricht der Stärke der dicksten Hosenaufschläge mit einem Zuschlag für bequemes Einführen derselben.
Bewegliche Teile sind an der Vorrichtung nicht vorhanden. Im Gegensatz zu den bekannten Hosenhaltern werden deshalb mit der Hose selbst zum Zwecke ihrer Einspannung bestimmte Bewegungen ausgeführt. Zunächst wird eine Hälfte der Hose zweckmässig unterhalb der aufeinandergelegten Umschläge in horizontaler und dann in vertikaler Richtung nach unten in die eine Tasche und darauf die andere Hälfte in gleicher Weise in die zweite Tasche geschoben. Mit zwei Fingern jeder Hand wird dann der oben aus den Taschen hervorragende Rand der Umschläge seitlich gestrafft und die Hose dann durch eine ruckartige Bewegung nach unten und oben fest eingespannt.
Nach Abbildung 4 kann der trapezförmige Querschnitt der Leisten d mit einer wulstförmigen Verstärkung h versehen werden, damit die Tasche c sich in möglichst schlanker Weise nach unten verengt und auch dickere Umschläge tief in die Taschen hineinragen.
Wie Abbildung 5 zeigt, eignet sich die neue Vorrichtung besonders gut für eine Verbindung mit einem Kleiderbügel i. Dabei werden zweckmässig die aus vier Leisten d gebildeten beiden Taschen durch den Kleiderbügel miteinander verbunden, so daß zwischen den Taschen ein freier Raum k zur Aufnahme des durch die Hosennähte verstärkten Teils des Hosenumschlags dient. Die vier Leisten d können mittels der beiden Verschlußstücke e oder unmittelbar mit dem in diesem Falle verlängerten Bügel verbunden werden. Die hinteren Leisten d sind länger als die vorderen, damit der überragende Teil 1 der hinteren Leisten das Einführen der Hose in die Tasche erleichtert.
Die Vorrichtung nach Abb. 6 und 7 ist aus Kunststoff, Leichtmetall oder dergl. aus einem Stück ausgeführt. Die beiden Taschen sind durch eine Brücke m miteinander verbunden, die Platz für die Hosennähte und auch Einführungsflächen l hat.
Wie die Abb. 8 zeigt, besteht die Vorrichtung aus nur einer aus zwei Leisten d gebildeten, an einem Ende geschlossenen und am anderen Ende offenen Tasche. Die Leisten d sind in der Mitte nach aussen aufgebogen, damit Platz für die Hosennähte entsteht. Die Anweisung für die Benutzung dieser Vorrichtung ist dieselbe, wie bei den Vorrichtungen nach den Abb. 1 - 7. Nur wird die Hose von der Seite aus in die Tasche eingeschoben.
Es ist auch möglich, die Taschen c gelenkartig mit der Brücke m zu verbinden und zwecks Platzeinschränkung hochzustellen.
Wie die Abbildungen erkennen lassen, wird die Hose so sicher in den Taschen gehalten, daß sie nur mit grösserer Gewalt, d. h. durch gewaltsame Beschädigung der Bauteile nach unten herausgezogen werden kann.

Claims (6)

1.) Vorrichtung zum Aufhängen von Beinkleidern, gekennzeichnet durch eine oder zwei nach unten enger werdende und in einem schmalen Schlitz endende Taschen (c), in die die Hose (a) mit den Umschlägen (b) von einer Stirnseite aus in zunächst horizontaler und dann vertikaler Richtung eingeführt wird und deren unterer Schlitz die Hosenbeine, aber nicht die Säume bzw. Umschläge (b) der Hose durchlassen.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (c) aus drei trapezförmigen, an ihrer unteren Innenkante vorzugsweise mit einem Wulst (h) versehenen Leisten (d) bestehen, von denen eine etwa der halben Länge der Hosenumschläge (b) entsprechende auf der einen Seite und zwei kürzere, einen Zwischenraum (k) zwischen sich freilassende, auf der anderen Seite des Schlitzes angeordnet sind, wobei die kürzeren Leisten mittels zweier Verschlußstücke (e) je mit einem Ende der längeren Leiste verbunden sind.
3.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Taschen (c) bildenden Leisten (d) mittels der beiden Verschlußstücke (e) oder unmittelbar mit einem Kleiderbügel (i) verbunden sind.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Leiste (d) in der Mitte unterbrochen ist und daß die inneren Enden (l) der beiden Teile dieser Leiste zur Bildung von Einführungsflächen über die kürzeren Leisten überstehen.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der längeren Leisten (d) mittels einer Brücke (m) miteinander verbunden sind.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung zweier durchgehender, an einem Ende miteinander verbundener Leisten (d) diese in der Mitte nach aussen augebogen sind.

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