DEP0014610DA - Lesegerät für Mikroaufnahmen - Google Patents

Lesegerät für Mikroaufnahmen

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DEP0014610DA
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Germany
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reading
desk
micrograph
micrographs
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English (en)
Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs G.m.b.H., Hamburg
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Description

Es sind bereits verschiedene Lesegeräte für Mikroaufnahmen bekannt, die auf einer Mattscheibe die einzelnen vergrößerten Mikroaufnahmen zu lesen gestatten. Bei diesen Lesegeräten kommt es darauf an, sie den verschiedensten Verwendungszwecken anzupassen und sie trotzdem billig und wirtschaftlich herzustellen.
Die Mikroaufnahmen werden meistens nur von Druckschriften, Büchern, Zeitschriften und dergl. hergestellt. Eine neue Anwendung dieser Mikroaufnahme bringt die vorliegende Erfindung.
Danach erhält erfindungsgemäß das Lesegerät eine rednerpultförmige Formgebung mit rückseitiger Ausleuchtung der Lesefläche als Pultfläche, äußerer Anbringung der Vorrichtung für das Einsetzen und Verschieben der Mikroaufnahmen und Unterbringung der Spiegel in dem Pultkasten. Mit einem derartigen Gerät können auf Mikroaufnahmen gebrachte Vorträge oder sonstige Aufzeichnungen vergrößert auf die Lesefläche projiziert werden und dem Vortragenden als gut lesbares Konzept auch in einem dunklen Vortragsraum dienen. Der Vorteil, den die Erfindung bringt, besteht darin, dass das Lesegerät als Ersatz des sonst üblichen Rednerpultes benutzt und auch sonst auf jeden Tisch gesetzt werden kann.
Die Vorrichtung für die Mikroaufnahme mit einer dem Beschauer gegenüber abgeblendeten Lichtquelle wird dabei vorteilhaft oberhalb der Lesefläche angeordnet, damit der Vortragende oder lesende in einfachster Weise die Aufnahmereihe weiter schalten kann. Dieses Lesegerät kann aber auch gleichzeitig als Einsatz in eine Tischfläche mit entsprechender Öffnung dienen und auch in diese versenkbar sein.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Lesegerät in der Rednerpultform,
Fig. 2 in eine Tischfläche versenkbar eingesetzt und
Fig. 3 einen Querschnitt dazu.
Nach Fig. 1 steht das Lesegerät auf einer Fläche 11 und besitzt eine rednerpultförmige Formgebung. Der z. B. aus Holz bestehende Pultkasten 12 trägt als Pultfläche die rückseitig ausgeleuchtete Lesefläche in Form einer Überfangglasscheibe 13. Darüber sind die Vorrichtung 14 für das Einsetzen und Verschieben der Mikroaufnahme, die in einem Gehäuse 15 untergebrachte Lichtquelle und ein Handgriff 16 angeordnet. Das Gehäuse hat zur Wärmeabführung schuppenartige Schlitze 17, die gegen den Beschauer abgeblendet sind. Von der Lichtquelle fallen die Strahlen durch einen Kondensator, die Mikroaufnahme, ein Objektiv auf die in dem Pultkasten untergebrachten Spiegel 18, 19 und von diesen auf die Überfangglasscheibe 13.
Dieses ganze gerät kann mit Hilfe des Rahmens 20 in eine entsprechende Öffnung einer horizontalen Tischfläche eingesetzt werden, worin es dann fest bleibt, oder unter die es auch noch versenkt werden kann, ähnlich wies den aus den folgenden beschreibenden Figuren 2 und 3 ersichtlich ist.
Nach Fig. 2 ist der Kasten 21 des Lesegeräts aus der Tischfläche mittels des Handgriffs 16 und der Scharniere 22 heraus schwenkbar und stellt sich selbsttätig in bekannter Weise bei einer kleinen Zurückführung in der gezeichneten Stellung fest. In dem Kasten 21 ist in dem Rahmen 23 die Überfangglasscheibe 13 gehalten. Beide sind pultförmig angeordnet. Darüber ist zur bequemen Einstellung der betroffenden Mikroaufnahme auf dem Kasten 21 die Verschiebeeinrichtung 14 in Form von zwei horizontalen festen (24) und auf diesen verschiebbaren (25) Leisten vorgesehen. Zwischen den letzteren befindet sich der Bildrahmen 26, der den Mikrofilm oder die Mikroplatte vorteilhaft zwischen zwei Glasplatten trägt. Dieser Rahmen ist dadurch beliebt einstellbar. Darüber liegt die in dem Gehäuse 15 befindliche Lichtquelle.
Einen Querschnitt dazu lässt Fig. 3 erkennen. Danach ist es nicht notwendig, den ganzen Kasten nach Fig. 1 zu versenken, sondern es genügt, wenn nur die Pultfläche 21 über die Scharniere 22 versenkbar eingerichtet wird. Dann allerdings kann man auch auf das Herausheben der ganzen Einrichtung verzichten.
Die Unterbringung der Spiegel unterhalb der Pultfläche gestattet eine Abschrägung 27 des Pultkastens 12, die in diesem Falle zu einer bequemen Unterbringung der Beine des Beschauers und im Falle nach Fig. 1 zum Aufstellen des Pultkastens dient. Die Spiegel sind auf diese Weise in beiden Fällen gegen Verstaubung undVerschmutzung geschützt. Das ganze Lesegerät kann nach einem kurzen Anheben und Versenken in den Tischkasten durch eine umklappbare Schutzplatte 28 abgedeckt werden, die bei Gebrauch des Lesegeräts senkrecht zur Tischfläche hinten eingeschoben steht und dann noch als Schattenblende wirkt.
Es ist natürlich auch möglich, diese Schutzplatte nach der Seite aufzuklappen oder ganz fortzunehmen, ebenso wie die Tischplatte als solche, wenn sie nach einer, oder geteilt nach beiden Seiten wegzuschieben geht, als Schutzplatte dienen kann.
Wenn für das Lesegerät ein besonderer Tisch vorgesehen wird, können links und rechts noch Schubladen 29 für die Unterbringung der Mikroaufnahmen vorgesehen werden (Fig. 2).

Claims (5)

1.) Lesegerät für Mikroaufnahmen, gekennzeichnet durch seine rednerpultartige Formgebung mit rückseitiger Ausleuchtung der Lesefläche (13) als Pultfläche, äußere Anbringung der Vorrichtung (14) für das Einsetzen und Verschieben der Mikroaufnahmen und Unterbringung der Spiegel (18, 19) in dem Pultkasten (12).
2.) Lesegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (14) für die Mikroaufnahmen mit der gegenüber dem Beschauer abgeblendeten Lichtquelle oberhalb der Lesefläche angeordnet ist.
3.) Lesegerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es gleichzeitig als Einsatz in eine Tischfläche ausgebildet ist.
4.) Lesegerät nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass es zum Gebrauch aus der Tischfläche herausschwenkbar und nach Gebrauch unter diese versenkbar ist.
5.) Lesegerät nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Schutzplatte (28), die vor seinem Herausschwenken aufgeklappt und senkrecht zur Tischfläche hinten eingeschoben wird.

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