DEP0014416DA - Hochbelastbares eisenloses Variometer - Google Patents

Hochbelastbares eisenloses Variometer

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DEP0014416DA
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DE
Germany
Prior art keywords
variometer
insulating tube
coil
winding
insulating
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Fritz Dr.-Ing. Gutzmann
Original Assignee
C. Lorenz AG., Stuttgart-Zuffenhausen
Publication date

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Description

Dipl.Ing. Rudolf !Prank Berlin-Tempelhof, den 30. 8. 40
Bri/La. Lorenzweg.
Patentanmeldung. Reg. 4047.
P 14 416 VlIIa/21a4 P^ 9538*3
Hochbelastbares eisenloses Variometer.
Es sind durch die deutsche Patentschrift 279 302 bereits. Variometer bekannt geworden, bei denen die Selbstinduktion dadurch stetig verändert wird, daß in allernächster Eahe der Induktionsspule ICurzschlußleitejt* bewegt werden. Der geringe abstand zwischen Wicklung und Eurzsciilußleitern ist dadurch elektrisch zu beherrschen, daß das Potential zwischen beiden im Verhältnis zum ^esamtpotential der Anordnung möglichst klein gehalten wird. "Dabei werden die Kurzschlußleiter dauernd auf demselben oder nahezu gleichen Potential gehalten, das die '/indungen haben, denen sie genähert, werden. 3 rjannungsüber schlage werden dadurch vermieden.
OL'nstig erscheint die bekannte Ausführungsform, bei der die Yariometerapule aus einer flach gewickelten Spirale besteht, und der Kurzschlußleiter als einstellbare Irisblende, die ganz nahe an der Flachspule und parallel zu ihr liegt, ausgebildet ist.
Bei höheren Spannungen, von z.E. mehreren 1000 Volt an der Variometerspule genügt jedoch die bekannte Anordnung den Anforderungen deshalb nicht, weil der Isoliertragkörper für die Induktionsicklung durch die an den Rändern der ILur^.schlußspule auftretende atarke Feldzusaiiraenärängung un<l aas dadurch bedingte Sprühen schnell zerstört wird. Die Variometeranordnung nach der Erfindung vermeidet diesen tib-elstand dadui-ch, daßr durch besondere formgebung des zuerst in die Varioineterapule eintauchenden
schluß'wicklungsteiles das elektrische Feld zwischen beiden l7ick~ lungen weitgehend egalisiert wird. Auoh durch sehr grOße Unterteilung der Variometerspulenwicklimg, die aus mehreren parallel geschalteten Hoclifrequonzlitzen bes-teht, ist eine günstige Psteatialventeilung über die Länge der Spule erreic-ht und eine stellenweise besonders 'starke Zusamraendrängung des elektrischen Feldes zv/ischen Innen- und äuß entwicklung vermieden.
Demnach ist ein hochbelastbares eisenloses Variometer, d*as z.B. als ilbstimmittel für Hochfrequenssonder dient, nach der Erfindung derart aufgebaut, daß die Induktionsspule in Gestalt einer größeren Zahl parallel "geschalteter Hochfr*equenzlitzen auf ■einem Isolierrohr in ochraiibenr/indungeii unmittelbar nebeneinander aufgewickelt, die Anfänge ier einzelnen HochfrequensJ-itsen auf dem Umfang eines am einen ."inde des Isoliorrohres angebrachten elektrisch leitenden Ringes, der sowohl d-em Lita,enanschluß als auch der Zuführung und Verteilung der Bochfrequenzspannung dient, gleichmäßig verteilt angeschlossen und am anderen Ende des Isolierrqhres gewissermaßen in.Form einer Kappe über der Öffnung des Isoliorrohres elektrisch wieder vereinigt sind, daß ferner im Innern des Isolier.rohres mit möglichst geringem Abstand ein zweites Isolier- -rohr mit darauf aufgebrachten Kursschlußwindungsgruppen aus Hochfrequenzlitzen, die über die Rohrlänge verteilt sind, in der nohraciisriehtung beweglich und genau geführt angeordnet ist, daß die nach dem Kappenende des äußeren Isolierrolares zu liegenden Tlurzschlußwindungsgruppen des inneren Isolierrohres an Durchmesser abnehmen und derart ineinander geschachtelt sind, t daß die äußeren Zantan dieser ..'icklungsgruppen sich etv?a einer Lorbbogen-Hotationsflscae ansciiiniegen und so gleichsam eine Tappe über dem inneren Rohr bilden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung zeilen die Ab1D. 1 bis 4. Abb. 1 stellt die Induktionsspule dar, es bedeuten 1 den Isolierkörper, 2 die aufgeteilte Hoch.frequenzlitzerrnicklung, 3 die auf dein Umfang des Anschlußringkörpers 4 verteilten Anfänge der .Wicklung 2 und 5 das aus den Einzellitzen zusammengefasste EnJe der Wicklung. Abb. 2 zeigt den in der Spule nach ibb. 1 bewegbaren Tauchkörper des Variometers. Es bedeuten darin 6 den Isolierkörper, 7 die Kurzschlußwic^lungs^ruppen mit nach dem „.appenende allmählich abnehmenden Durchmesser, deren äußere Kanten sich etwa einer Korbbogen-Hotationsfläche anschmiegen. "Oie mechanische Führung und Bewegungsart des Tauchkörpers naeh Abb.,2 im Innern der Induktionsspule nach Abb. 1 kann beliebig ausgeführt sein und ist deshalb zeichnerisch nicht dargestellt.
Durch die Erfindung werden folgende "/orteile erzielt: Durch die Unterteilung der '/icklung der Induktionsspule in viele parallel geschaltete Hochfrequenzeinzellitzen ist öinmal die 3/fcrombelastbarkeit y/egen der giinstigen Järmeabfohr höher als bei konzentrierter /iclclung und dazu gleichmäßiger, zum anderen ist die Verteilung des Gesamt pot ent ialjs üb ex" die 3pulenlfihge sehr gleichmäßig.
Das beschriebene eisenlose Varipmeter nach der Erfindung ist besohders als Anoden-Variometer in größeren Sendern voll ausgenutzt und voraüglich verwendbar, ebensogut eignet es sich als G-ittervarioineter im Großsenderbau .
^m den im Jendergestell für das beschriebene Variometer vorgesehenen Raum so klein "de möglich halten zu können, ist οine lösung des Srfindungsgedankens die, daß das innere Isolierrohr des Variometers, also der Tauchkörper, mit den !"urzsehlußwinuungs-
gruppen in einzelne Rohre mit abnehmendem Durchmesser unterteilt wird,? auf denen eine oder mehrere Eurzschlußwindungsgruppen aufgebracht sind und die teleskopartig ineinanderschiebbar sind. Dadurch wird der Raun erspart, den der Tauchkörper sonst im herausgefahrenen Zustand einnehmen würde, wenn er, wie in Abb. 2 dargestellt nicht unterteilt wäre. Ausführungsbeispiele der unterteilten art von. Tauchkörper!! "zeigen die ΑΛΛ. 3 und 4»
Abbe 3 zeigt einen mehrteilig ausgeführten 'Tauchkörper, dessen einzelne Röhrteile 7 bzw, 9 verschiedene Durchmesser habsn, so daß sie mit möglichst geringem Abstand voneinander und von der Induktionsspule 1 in Abb. 1 innerhalb dieser teleskopartig ine inander schieb oar sind. Auf den einzelnen Rohrteilen cind Eurzschluß-•.vindungen aufgebracht, die nicht besonders dargestellt sind. T3as obere kappenartig überdachte 3nde der Tauchspule ist wie bei dem Tauchkörper nach Abb. 2 ausgeführt. Sas Fährungsgästange der Spule muß ebenfalls teleskoparbig ineinanderschiebbar sein. Der Vorteil der Ausführung nach Abb. 3 vor de-" nach ibu. 2 ist die Verkürzung der ^inbaulänge des ganzen Variometers um mindestens die HaIXte.
Abb.. 4 stellt eine weitere Verbesserung des Tauchkörpers insofern dar, als dieser noch /veüentlich reiter als der nach -.hb. dargestellte zusammenschiebbar ist, da er aus flexiblem llateriäl, wie z.B. Ilipolam oder einer Polyisobutylen-Iiasse mit eingebetteter Kurüschlußwindung 7 und entsprechender, schon bei der Eersxellung zu berücksichtigender Formung,, die ein harmonikaartiges Zusammenschieben des Isolierrolires gestattet, hergestellt ist. Auch bei diessr Ausführung des Tauchkörpers ist ein telesk -partig zusammenschiebbar es JPührungsgestange er! order lieh.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgedankens stellt die Aufbringung einer zweiten''Vicklung auf der festen Variometerspule dar, die z.B8 zur Erzeugung einer Heutralisationsspannung dienen kann. Auch diese Wicklung vird vorteilhafterweise aus einer größeren Zahl parallel geschalteter Hochfrequenzlitzen hergestellt. TJm eine gegenüber der Variometerspulenspannung möglichst um 180° in der Phase gedrehte Spannung an der zweiten "iclclung zu erzeugen, muß die Kopplung zwischen beiden Spulen so fest wi,e möglich gemacht werden. Dies lasst sich dadurch herstellen, daß eine hochelasxisehe-hochisolierende Lasse auf diese erste Variometerspule aufgebracht bzv?. in Gestalt eines Bandes aus Polyisobutylen gewickelt wird, vorüber unmittelbar die z?/eite Spule gelegt wird. Un die Isolation nur so gering wie möglich aufzutragen, yjird sie keilförmig gssxaltet, d.h. an den die höchste Gpannung der Spule führenden "eilen wird sie am stärksten aufgetragen. Dadurch wird der beste Koppl,ungsgrad erreicht.

Claims (1)

1. Hochbelastbares eisenloses Variometer, z.B. als Abstinmittel für Kochfrequenzsender, dadurch gekennzeichnet, daß die induktionsspule in Gestalt einer größeren Zahl parallel geschalteter Hochfrequenzlitzen auf einem Isolierro-hr in ochraubenwind'ungen unmittelbar nebeneinander aufgewickelt, die Anfange der einzelnen Hochfrequenzlitzen auf dem Umfang eines am einen Snde des Isolierrohres angebrachten elektrisch leitenden Ringes, der sov/ohl dem Litzenanschluß als auch der Zuführung und Verteilung der Hochfrequenz-Hochspannung dient, gleichmäßig verteilt angeschlossen uno am anderen '"Ende des Isolierrohres gewissermaßen in Porra einer F.appe über der öffnung des Isolierrohres .elektrisch wieder vereinigt sind, daß ferner im Innern des Isolierrohres mit möglichst geringem Abstand ein zweites^ Isolierrohr mit darauf aufgebrachten xlursschlußwindungsgruppen aus Hoclafreqiienzlitzen, die über die Rohrlänge verteilt sind, in der Rohrachsrichtimg beweglich und genau geführt angeordnet ist, daß die nach dem Kappenen.de des äußeren" Isolierrohres anliegenden Ii"urzsehlußwindung3gruppen des inneren Isolierrohrefa an Durchmesser abnehmen und derart ineinander geschachtelt sind, daß die äußeren Eanten dieser Wicklungsgruppen sich etwa einer Eorbbogenrotationsfläche anschmiegen und\ so gleichsam eine-Kappe über dein inneren Röhr bilden.
2. Variometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innere löolierrohr mehrteilig ausgebildet; ist, daß die einzelnen Rohrteile mit je einer oder mehreren aufgebrachten Eurzschlußwindungsgruppe*n versehen sind und in der Aufeinanderfolge abwechselnd verschiedenen Durchmesser jaaben, so daß sie toleskopartig ineinander schiebbar sind.
. ■ 3'..·Variometer nach Anspruch" 1 }i dadurch, gekennzeichnet,'daß . das· innere'isolierrohr .-aus ■ einer.· flexiblen lasse,' z.B. Mipöiam oder "einem Polyeobutylen,· in'die Kurzschluß'^ indungen aus Hochfrequenz:- ' litze eingebracht sind, derart geformt sind., daß'·es . liarihonikaf.örmlg _■ zusammenschiebbar ist.
•:' .4. Variometer nach. Anspruch 1 bis. 3, ,dadurch .'gekennzeichnet, ' daß ,auf die feste .Yariometerspule eine: avieite Wicklung;ausveiner ' ■ '.größeren Zahl .parallel geschalteter Rochfreciuenzlitaen -aufgebracht ■-.'■ist.·-
5·. Vai^iometer- nach'■ Anspruch' 4, "dadurch gekennzeichnet, daß'" ■ die zweite: Wicklung auf der festen Variometer spule /und mit dieser '
■ .elektrisch so -Fest·· gekoppelt ist, daß'an, ihr eine um 180° in der
■ Phase gegenüber der ■ Variorneterspulenspannung' gedrehte 'Spannung·'ent-.steht, die· als lSeutralisations spannung verwendet- werden kann'-.
6. Variomster nach-Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
■ ■ t ■ ■ .■ . ■ . ■ . ■
. die feste Kopplung 'Zwischen;Variometerspuie' und zweiter Spule'da-
/durch erzielt ist, daß unmittelbar auf die feste' Variometerspulev'. ein a.ehr elastisches h'ochisoliereiides Band; siit nach-<ier Saite -etei-■gender Spannung zu- erhöhter iagensahl aufgewickelt ist, über, das; die ;. aweite -1S pulend icklung -gelegt :ist.-
; 7. - Variometer nach Anspruch "6., dadurch .gekennzeichnet, daß das' isolierende elastische. Band aus ■Polysobatylen-Isoliermaterial,-. -2.B. ■ dem.-unter der Schutzmarke· '"Oppanol" 'bekannten Stoff, besteht...

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