DEP0013942DA - Verfahren und Vorrichtung für eine Gaserzeugungsanlage in Verbindung mit einer Verbraucherstelle. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung für eine Gaserzeugungsanlage in Verbindung mit einer Verbraucherstelle.Info
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Description
Es ist bekannt, von einer Gaserzeugungsstelle das erzeugte Gas z.B. Generatorgas einer Verbraucherstelle z.B. Gasbrennkraftmaschine zuzuführen. Dabei ist es erforderlich, die hocherhitzten Gase wie sie den Erzeuger verlassen, z. B. mit einer Temperatur von 1200 - 1500°C auf eine Verbrauchstemperatur von etwa 40°C herabzukühlen. Es wurde ferner für unbedingt notwendig gehalten, die Gase vor dem Eintritt in den Verbraucher intensiv zu reinigen. Dies geschah, indem das Gas durch Wasserschleier hindurchgeleitet wurde, die durch Sprühdüsen erzeugt wurden. Ferner waren noch Koks- oder Hordenreiniger vorgesehen. Damit war ein starker Kraft- und Wasserverbrauch verbunden. Es trat erheblicher Verschleiss ein und eine gute Wartung war erforderlich. Der Wasserverbrauch bei einer 250 PS Sauggasanlage betrug z.B. 20 cbm/Std.
Die in das Kühl- und Reinigungswasser übergehende Wärmeenergie wurde dabei somit unter erheblichen Kosten ungenutzt vernichtet.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt und es wird eine wirksame Wärmeausnützung gesichert, wobei von der bisher gefassten Meinung abgegangen wird, dass eine intensive Reinigung des Gases wie bisher notwendig ist.
Erfindungsgemäss wird die Temperatur der erzeugten Gase gegebenenfalls unter gleichzeitiger Reinigung derselben durch Abwärmeverwertungseinrichtungen auf die Gebrauchstemperatur im Verbraucher gesenkt.
Die Erfindung ist in der anliegenden Zeichnung beispielsweise und schematisch an einer Sauggasanlage veranschaulicht.
In der Zeichnung bedeutet 1 einen Generator, in dem vorteilhaft zwei Schwelzonen 2 und 3 vorgesehen sind, dergestalt, dass das in der Zone 2 erzeugte Gas beim Durchströmen durch die Zone 3 durch Verbrennen schädlicher Bestandteile z.B. der Teerbestandteile gereinigt wird. 4 ist eine bekannte Mittelluftdüse. Der Generator wird beispielsweise mit Holzabfällen beschickt.
Erfindungsgemäss sind hinter der Gaserzeugungsanlage 1 Wärmeverwertungskessel, beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ein einfacher Flammrohrkessel 5 mit Flammrohr 6 sowie Umleitungskanälen 7 und 8 angeordnet. Selbstverständlich können deren auch mehrere hintereinander vorgesehen sein. Eine besonders vorteilhafte Kesselbauart für den vorliegenden Zweck ist eine solche, bei welcher die von den Gasen durchströmten Rohre lotrecht stehen, so dass die Ablagerung und Entfernung von festen Körpern im Gas, wie Flugasche u.
dgl. erleichtert wird. In einem solchen, dem Generator nachgeschalteten Kessel, kann z.B. ein Dampf von 4 - 6 atü erzeugt und die Temepratur der Gase bis auf etwa 300°C gesenkt werden. Die Gase werden sodann einem oder mehreren Wärmeaustauschern 9 zugeführt, in denen entweder weiter Dampf oder Heisswasser bzw. Heissluft erzeugt wird. In dem letzten der Wärmeaustauscher werden die Gase sodann auf 30 - 40°C abgekühlt und unmittelbar oder unter Einschaltung einer Saugvorrichtung einer Verbraucherstelle, wie Sauggasbrennkraftmaschine 10 so zugeführt, dass hier ein Unterdruck von ungefähr 20 - 60 cm Wassersäule herrscht. Vorteilhaft ist an dieser Stelle eine gleichzeitig als Waschvorrichtung dienende Saugvorrichtung z.B. ein Schleuderwäscher 11 mit Wasserdüsen vorgesehen.
13 ist eine Umlaufsleistung mit Drosselventil 14, 15 die Abgasleitung der Brennkraftmaschine.
Selbstverständlich können die Abgase ebenfalls noch in Wärmeaustauschern hinsichtlich der enthaltenen Wärmemenge ausgenutzt werden.
Der Dampf aus dem Kessel 5 bezw. aus einem ebenfalls dampferzeugenden Wärmetauscher 9 durchläuft hintereinander einzelne im Wärmebedürfnis abgestufte Verbraucherstellen. Das Kondensat wird in einem Boiler für Warmwasserzwecke letztmalig ausgenutzt und sodann zur Kesselspeisung im Kreislauf dem Kessel 5 wieder zugeführt.
Durch das Verfahren nach der Erfindung ist es möglich, z.B. in einer grösseren Holzverarbeitungsfabrik
nur unter Verwendung der Abfälle zur Beschickung des Generators den gesamten erheblichen Wärmebedarf, wie er für Trocknungs- und Heizungszwecke vorliegt, zu decken.
Claims (4)
1.) Verfahren für eine Gaserzeugungsanlage z.B. Gasgenerator in Verbindung mit einer Verbraucherstelle z.B. Gasbrennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der erzeugten Gase gegebenenfalls unter gleichzeitiger Reinigung derselben durch Abwärmeverwertungseinrichtungen, wie Abwärmkessel oder Wärmeaustauscher auf die Gebrauchstemperatur im Verbraucher gesenkt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampf der Abwärmeverwertungseinrichtungen einzelne im Wärmebedürfnis abgestufte Verbraucherstellen im Kreislauf durchläuft, das Kondensat in einem Boiler für Warmwasserzwecke letzmalig ausgenutzt und sodann vorteilhaft restlos zur Speisung der Abwärmeverwertungskessel ausgenutzt wird.
3.) Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hinter einer Gaserzeugungsanlage zweckmässig mit 2 Schwelzonen Abwärmekessel mit vorteilhaft lotrecht verlaufenden Heizgaskanälen, ferner Wärmeaustauscher bzw. Warmwasserbereitung angeordnet sind.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Verbraucherstelle z.B. Gasbrennkraftmaschinen eine Saugvorrichtung (11) eingeschaltet ist, die gegebenenfalls gleichzeitig als Waschvorrichtung für das Gas ausgebildet ist.
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