DEP0013621DA - Keramischer Kondensator, der aus mehreren plattenförmigen Elementen zusammengesetzt ist - Google Patents

Keramischer Kondensator, der aus mehreren plattenförmigen Elementen zusammengesetzt ist

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DEP0013621DA
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LICENTIA Patent-Verwaltungs-GmbH, Hamburg
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Description

In der Hochfrequenztechnik werden häufig Kondensatoren aus mehreren Einzelkapazitäten zusammengesetzt. Solche Anordnungen sind besonderes bei Keramik-Kondensatoren gebräuchlich, die bei größeren Kapazitätswerten für den Einbau in Geräte störend große Abmessungen annehmen, so daß es vorteilhafter ist, mehrere kleine Kondensatoren parallel zu schalten. Auch das Erzielen eines gewünschten Kapazitätswertes erfordert vielfach das Parallelschalten mehrerer Kondensatoren. Es war bisher üblich, bei solchen Anordnungen jedem der Teilkondensatoren einen festen Platz auf einem Schaltbrettchen anzuweisen. Diese Anordnung ist besonders bei Geräten, die Erschütterungen ausgesetzt sind, zweckmäßig, weil diese bei der sonst vielfach gebräuchlichen losen Aufhängung der Kondensatoren an ihren Zuleitungen leicht abreißen, oder Kurzschlüsse oder unerwünschte Verbindungen auftreten.
Die Erfindung beseitigt diese Mängel. Sie betrifft einen keramischen Kondensator, der aus mehreren plattenförmigen Elementen zusammengesetzt ist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Belegungen der Elemente derart um je eine der Kanten des keramischen Dielektrikums herumgeführt sind, daß bei Aufeinanderlegen der einzelnen Elemente die Belegungen der benachbarten Elemente durch unmittelbares Verlöten an den Berührungsstellen parallel geschaltet werden können. Man benötigt dann lediglich an einem Teilkondensator, beispielsweise an dem unteren, Lötösen oder andere Vorrichtungen zum Anschließen des zusammengesetzten Kondensators an den äußeren Stromkreis.
Die Figuren zeigen in zum Teil schematischer Darstellung Ausführungsbeispiele für einen keramischen Kondensator gemäß der Erfindung.
Der keramische Körper 1 ist auf beiden Seiten mit metallischen Belegungen 2 und 3 versehen. Die eine Belegung 2 ist dabei um den Rand des keramischen Körpers 1 herum- geführt, so daß sie ebenso wie die Belegung 3 von der in der Figur rechten Seite her an das folgenden Kondensatorelement angeschlossen werden kann. Zur Erleichterung des Zusammenlötens können diese zum Zusammenlöten bestimmten Teile der Belegung vorher mit einem Zinnüberzug 4, 5 versehen werden. Der Stromanschluß an das erste Kondensatorelement ist in den Figuren 2 und 3 näher erläutert. Diese Keramikplatte ist mit zwei Löchern versehen, durch die Hohlnieten 9 gezogen sind, mit deren Hilfe Lötfahnen 10 in dauernd zuverlässig leitender Verbindung mit einer der beiden Belegungen 2, 3 gehalten werden. Bei der in Fig. 3 dargestellten Zuleitung zur Belegung 2 ist in der Belegung 3 eine Aussparung 8 vorgesehen, durch die ein Kurzschluß vermieden wird. Bei der entsprechenden Befestigung der Lötfahnen für die Belegung 3 ist die Aussparung in der Belegung 2 vorgesehen. Unter Umständen ist es zweckmäßig, in einem der beiden äußeren Kondensatorelemente noch weitere Löcher 6 für Befestigungsschrauben vorzusehen. Jedes dieser Löcher wird jedoch zur Vermeidung von Überschlägen oder Kriechströmen mit einer konzentrischen Aussparung 7 in beiden Belegungen 2, 3 versehen. Man kann auch in allen Kondensatorelementen ein solches Loch zum Hindurchführen von durchgehenden Befestigungsmitteln versehen.
Die Figuren 4 und 5 zeigen Kondensatorelemente, die sich zum Auflöten auf das Grundelement gemäß Fig. 1 eignen. Diese Elemente sind im Gegensatz zu den L-förmigen Elementen nach Fig. 1 Z-förmig. Bei beiden kurzen Winkel 11 des Z-förmigen keramischen Körpers sind dabei so bemessen, daß die Zinnstreifen 12, 13 ohne Schwierigkeit auf die Zinnstreifen 4, 5 des vorhergehenden Grundkondensators aufgelötet werden können. Infolge der symmetrischen Ausbildung dieser Kondensator- geschaltet werden. Als Abschluß wird zweckmäßig wieder ein Kondensatorelement gemäß Fig. 1 verwendet. Fig. 6 zeigt einen solchen aus vier Kondensatorelementen zusammengesetzten keramischen Kondensator.
Wie aus den Figuren ersichtlich, werden bei den soeben erläuterten Ausführungsbeispielen des keramischen Kondensators gemäß der Erfindung die leitenden Belegungen um je eine der Außenkanten der Kondensatorelemente herumgeführt. Dadurch wird jedoch die Gefahr der Entstehung von Kurzschlüssen vergrößert. Es empfiehlt sich deshalb, wie in Fig. 7 dargestellt ist, den keramischen Körper auf jeder Seite mit zwei Vorsprüngen 14 zu versehen, um die zufälligen Berührungen mit den um den Rand herumgeführten Schichten 3, 4 zu verhindern.

Claims (7)

1. Keramischer Kondensator, der aus mehreren plattenförmigen Elementen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegungen der Elemente derart um je eine der Kanten des keramischen Dielektrikums herumgeführt sind, daß nach Aufeinanderlegen der einzelnen Elemente die Belegungen der benachbarten Elemente durch unmittelbares Verlöten an den Berührungsstellen parallelgeschaltet werden können.
2. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der keramische Körper ein symmetrisches, Z-förmiges Profil aufweist und auf seinem mittleren Teil die beiden Belegungen trägt, die um die Aussenseite seiner Endteile (11) so weit herumgeführt sind, daß beim Aufeinanderreihen der Elemente zwischen jeder Belegung und der entsprechenden Belegung des folgenden Elementes eine Bindung hergestellt wird.
3. Kondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikplatte auf ihrer Außenseite zwei von leitendem Überzug freie Rippen (14) aufweist.
4. Kondensator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegungen an ihren mit den Belegungen der benachbarten Platten zu verlötenden Stellen (4, 5, 12, 13) verzinnt sind.
5. Kondensator nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Keramikplatten ein L-förmiges Profil aufweisen, dessen kurzer Schenkel gerade so lang ist wie die Schenkel der Platten mit Z-förmigem Profil.
6. Kondensator nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden äußeren Platten mit vorzugsweise angenieteten Anschlußfahnen für jede der Belegungen versehen ist.
7. Kondensator nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden äußeren Platten mit Befestigungslöchern (6) versehen ist, in deren Umgebung die Belegungen eine Aussparung (7) aufweisen.

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