DEP0013511DA - Gegenelektrode für Trockengleichrichter - Google Patents
Gegenelektrode für TrockengleichrichterInfo
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Description
Es sind bereits mehrere Verfahren bzw. Anordnungen bekannt geworden, die Sperrspannung, d.h. die höchstzulässige Spannung, mit welcher ein Gleichrichter belastet werden kann, zu erhöhen. Hierbei handelt es sich meistens um Anordnungen, bei denen die freie Oberfläche der Halbleiterschicht vor dem Aufbringen der Gegenelektrode in Bezug auf ihre Struktur und ihre stoffliche Zusammensetzung beeinflusst worden ist oder bei denen zum Material der Halbleiterschicht Stoffe beigegeben worden sind, welche die Sperrschichtbildung begünstigen, ganz abgesehen von den Anordnungen, welche mit der Anbringung einer isolierenden Zwischenschicht, welche unabhängig von den Materialien der angrenzenden Elektroden gebildet werden, arbeiten. Es ist auch bereits ein Fall bekannt geworden, bei welchem die Sperrspannung durch Zugabe von geringen Mengen Thallium zum Metall der Gegenelektrode erhöht wird. Allen diesen Verfahren ist gemeinsam, dass mit der Erhöhung der Sperrspannung, sobald sie wesentlich ist, zwangsläufig eine Erhöhung des Widerstandes in der Flussrichtung gekoppelt ist, welche den Wirkungsgrad und die Belastbarkeit des Gleichrichters herabsetzt.
Demgegenüber hat sich die Anordnung gemäß der Erfindung herausgestellt, dass, wenn man bei Gleichrichtern vom Selentyp, welche in der halgleitenden Schicht einen Defektleitungsmechanismus haben, zum Metall der Gegenelektrode, die insbesondere aus der eutektischen Cadmium-Wismut-Zinn-Legierung besteht, geringe Menge eines Alkali- oder Erdalkalimetalls hinzugibt, die Sperrspannung auf ein Vielfaches der z.Zt. im Handel befindlichen technischen Gleichrichter heraufgesetzt werden kann, ohne dass der Widerstand in der Flussrichtung leidet. Darüberhinaus sind derartige Gleichrichter sehr "elastisch",
d.h. gegenüber spannungsmäßigen Überlastungen weitgehend unempfindlich. Außerdem besitzen sie eine große chemische Stabilität, welche Alterungserscheinungen verhindert. Der Effekt des Alkali- oder Erdalkalimetalls kann noch verbessert werden, wenn man gleichzeitig in bekannter Weise Spuren von Thallium beigibt.
Claims (2)
1. Aus der cadmiumhaltigen Legierung, insbesondere aus der eutektischen Cadmium-Wismut-Zinn-Legierung, bestehende Gegenelektrode für Trockengleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens 10(exp)-4%, jedoch weniger als 1%, Alkali- und/oder Erdalkalimetall enthält.
2. Gegenelektrode nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie außer dem Alkali- und/oder Erdalkalimetall mindestens 10(exp)-4%, jedoch weniger als 0,1%, Thallium enthält.
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