DEP0012832DA - Verfahren zur Herstellung von Bausteinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bausteinen

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DEP0012832DA
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DE
Germany
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water
terfahren
stones
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pressed
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Inventor
Friedrich Cramer
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Description

Dp. W. 9. iladl
) 7 Fernsprecher. Booham 81550
tocnum
friedrich Gramer » Bochum - Dahlhausen*
Verfahren zw? Herst ellung von Baust einen«
Ton den Eobstoffen für Bausteine kommt wegen ihrer TerTDreitung äen foneräe Silikaten* die in form Ton iehmj Mergel una minderwertigen fönen Yorliegen* die größte Bedeutung su» Solion früh haben äie Menschen Bauwerke aus ungebranntem Lehm hergestellt f un& zva? Brhöhung der Bruchfestigkeit Stooiij Heu oder andere Pflanzenteile eingefügt £ wasser* wi$ frostbe·· stäadig aber waren derartige Bauwerke nicht* Beim Bre&nen Ziegeln aus Lehm oäer ähnlichen !üöneräesili^aten ist ein hoher Breimstoff"bedarf erforäerlich, außerdem entfällt auf diejenigen ArtoeiteHs öle mit Ä@m Set sen vilu Entleeren der Brennöfen 2usamaenhMngen? eis hoher 2tohnanteilf weil hier eine Mechanisierung Möher nicht gelungen ist»
2s gibt eine Reihe von lohst offen s wie Sande oöer die Überbleibsel der in $·Βη§®τ®τ Zeit erfolgten Bruptionen (Bims? ü?rass)» die mit Kal&lsinäung die Herstellung eines kalt Ter» formten Steines zulassen* Derartige Eohstoff© sind jeäoch selten, Die herrschemde Auffassung wars daß Sanäe oöejp ilm» liohe Stoffe für iie ICalksandsteinherstellung ungeeignet sind« wenn sie schon wenige Prossent fön enthaltene
fi-esllß äer Erfindung werden ungel>r£mnte Steine hergestellt 9 indem Lehm» Hergel oder Ton mit einem kalkhaltigen Bindemittel und Wasser innig gemischt nnä die aus der Büsehusg hergestellten formlinge Mt fasser oder Wasserdampf in äer Hits© behandelt werden. Der EaIk feann in Form Ton. Ealgiumhjäro^rö 9 und zwar in einer Menge bis zu 50 $ abgegeben werden. Als weitere Ealziumhydrosyä "bildende Bindemittel kommen gebrannter Dolomit oder !Zement in Ir age» Die formlinge werden mit einem Druck Ton "beispielsweise 200 kg/qcm gepreßt und daan entweder
der Brackaaapfharttiag unterworfen s wie sie bisher bei Kalksandsteinen üblich war* dabei wurden, die !ormlinge einem [Dampfdruck von beispieleweise 8 atü während eines Zeitraumes von beispielsweise 4 Stunden ausgesetzt* Aast eile der Bruekdampf&ärtung kann aber auch ein Kochen der Foria·» linge in siedendem fasser erfolgen 9 dessen Dauer von der Beschaffenheit des Bohstoffes und dem Kallcgehalt abhängt •and zwischen 1 bis 10 Stunden liegt, Im allgemeines ist @® «ffipfelilßnswert * beim Koeftes a«r Steine diese vorher einige Zeit* beispielsweise E4 Stunden.» sm der Ijuft »t©h.ea sna. lassen·
Bei maziehen Eoastoffen g©n%t es solion* die gepreSten ΪΌα» linge mehrere Stunden la Behältern mit warmer feuchter Xnift am belassen* Die läuft soll etwa 100° warm un& Mitffasserdampf gesättigt sein«,
Me günstigste Behandlungszieit richtet sich, nach der Art der verwendeten Rohstoffe und der Menge des Bindemittels*
BOwöhl durch das Kochen im Wasser wie durch die Sruokdampfhärtung lassen sieh aus I»ehm bei Zugabe von gebranntem und gelöschtem Kalk Bruckfestiglceiten von etwa 150 teg/qea ea?»±e» len« Bei Zugabe von 10 fft Zement atna %>ehm ergab sieh nach dreistündigem Kochen eise Druckfestigkeit von nahes« 200 kg/qom«
Da in manchen Fällen Je nach der Beschaffenheit des Mörtels des Haftvermögen desselben geringer ist als bei tongebrann« ten Ziegelsteinen* empfiehlt es sich* diejenige» Steine oder Flächen, die ftir die Aufioauerung in !tage kommen 9 aufzuraahen# damit der Mörtel besser haftet. %xxz Erhöhui^ der Bruch-* festigkeit können der Misohung, aus der die Steine hergestellt werden? organische Faserstoffe zugesetzt werden* ζ·Β* Stroh, forf, Ginster*

Claims (1)

  1. Pat entaiis prilche«
    le) Verfahren zror Herstellung ungebrannter Steine mit bindung s dadurch gekennzeichnet , daß foB.er&esilika.tej, wie Mergel oder fön mit einer Menge bis su 30 $> eines
    roxyä. eat halt enden und/oder bildenden Bindeemittels gemischt j daraus unter Pruck formlinge hergestellt u&d diese la der Hitze mit Wasser oder Ifasserdempf "behandelt werdes.
    2*) Verfahren naeh Anspruch lt aadurcli gekenaiseielmet 9 die gepreßtem Formlinge9 nachdem sie einige üeit an der gestanden haben ,während mehrerer Sttmüea ±n, Jteoeheadem Wasser 10
    3«) Terfahreii maeh Jjisprach I9 dadxixah gefcenn»eiolmet 9 &a§ die gepreßten formliage in Bracfebehäl^era mit behandelt werden»
    4«) Verfahren sash Anspruch 3t dadiarcli gefeeimzeiehnetg der Βταοίε bei der Dampfbehandlimg 8 atü beträgt*
    5») Yerfahr-ea aach Ansprach 1 bis 3S dadurch gekernt β ißhset f daß die BehandXimg der Steine im wasserdaiapfgesätti,gter wa2V mer Suft stattfindet·
    6«) Terfahren nach tosprach 1 bis 5» dadurch gefeeimseichnet, daß als kaLsiiaasahydro^-diialtiges Biaöemittel gebrsffiiti©r tmd gelöschter Kalk in einer Smng® won 10 i* Teiwendet wirde
    7·) Yerfahrea nach Anspruch 1 bis 5« dadurch gekenaseichnet» daß als kalKiumhjröroxydbildenaes Bindemittel gebr^mter Dolomit oder Seaeat dient,
    8*) Terfahren nach Anspruch 1 bis 7* dadurch gekennzeichnet* daß der Miselm&g organische faserstoffe jsugegeben wurden«
    9β) Terfahren nach ArLspruch 1 bis 8» dadurch gekesnseichnet 9 daß die Steiae mit aufgerauhter Oberfläche Yexsehem

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