DEP0012785DA - Gedämpfter Helmholtzresonator - Google Patents

Gedämpfter Helmholtzresonator

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DEP0012785DA
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DE
Germany
Prior art keywords
outside
damped
box
resonator
helmholtz resonator
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Werner Dr. phil. Güttner
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ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Publication date

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Description

Kiel, den 19. August 1948
G-G&ämpfter HeImhouferesonator»
Der gedämpfte Helmholtzresonator v/ird in der elektroakusti-scixen Technik beispielsweise zur Beeinflussung von fr kurven elektroakustischer \7andler aller Art beii&tzt. 7,0 ist es beispielsweise bekannt, hinter der schwingenden Membran eines elektrodynamischen oder elektromagnetischen Telephons einen Luftraum anzuordnen, der mit der Außenluft durch eine oder mehrere öffnungen in Torbindung steht» Der Luftraum bildet die Elastizität der Helmholtzresonator, während durch die Abmessungen des Yerbindungskahals mit dem Außenraum die Werte für die Steifigkeit und die Reibung gegeben sind« Je nachdem, wie die sich aus diesen Daten ergebende Eigen-Precmenz des gedämpften Helmholtaresonators ist, uniob er sich mit den Schwingungen des Systems des elektr0akustischen. V/andlers in enger oder loser&r JIopp— lung befindet, wird die Freqeunzkurve des handlers durch den geöämpften Helmholtz-Resonator beeinflußt.
Die endgültige Kurvenform hängt also wesentlich von der genauen Bemessung der einseinen Daten des gedämpften Helmholtz-Rtfsonators ab. Die feehnische lösung aar Herstellung eines solchen Resonators bestand bisher darin, daß feine Bohrungen oder Schlitze im G-ehäuse angeordnet wurden. Die Abmessungen des Luftraumes hinter der Membran wurde}, im allgemeinen durch genaue Justierung des Schwingungssystems innerhalb des Gehäuses gewährleistet.
Es bedurfte bisher bei allsn Anordnungen des gedämpften Helmholtz-Resonatorβ einer sorgfältigen konstruktiven Abstimmung aller einzelnen Teile des elektroakustischer. Schwingungsgebildes aufeinander, um die gewünschte Dämpfung der I?rec|uenzkurve zu erreichen. ILr die fertigung der Bohrungen und Schlitze bedurfte es besonders hohsr Anforderungen an die Einhaltung der kleinsten Toleranzen, um serienmüssig untereinander übereinstimmende Hesuitate au erzielen·
Die Erfindung vermeidet diese konstruktiven Schwierigkeiten durch Schaffung eines einheitliehen Bauelements, das gegenüber der schwingenden Fläche des Systems in der Gehäusewand angeord-
net wird, d&sfaen !Tiefe das Volumen d.et gedämpften Helmholtzresonator bestimmt, und in dein sich ein kreisförmiger Luftspalt befindet} Der Xuftsp&lt entsteht dadurch, dass in eine im Boden des Kastens befindliche kreisrunde Bohrung ein Zylinder von etwas geringeren Durchmesser konzentrisch eingesetzt ist« Die Haltung dieses Zylinders erfolgt zweckmäßigerweise durch eine den Zylinder tragende, zu ihm koaxiale kreisrunde Platte, die in eine entsprechende, zur Bohrung koaxiale Aussparung auf die Aus— senseite des Ksefeens genau paßt und die mit Durchtrittöffnungen versehen ist, die den Luftspalt mit der Außenluft kommunizieren lassen. Diese Durchtrittsöffnungon sind zweckmäßig kranzartig verteilte Bohrungen.
Eb ist u. U. vorteilhaft, die Durchlaßöffnungen außen noch mit einem Schutzsieb zum Schutz gegen Yer schirmt ζ ungen zu bedecken*
Die Einrichtung nach der Erfindung läßt sich mit hoher Präzision herstellen, Kon geht am besten so vor, zunächst die Bohrung herzusteilen und danach den Zylinder durch Drehen "bzw· Schleifen so genau anzufertigen, daß ein Luftspalt von der G-rössenordnong 1/1O Millimeter mit hoher prozentualer G-encuigkeit entsteht. Dies läßt sieh mit einer G-enauiglceit erzielen, die sich bei so kleinen Abmessungen durch einfach..-s Bohren, wie es bisher üblich v,ar5 nicht erreichen läßt.
Außerdem läßt sich der gedämpfte Helmholtzresonator nach der Erfindung als selbständiges Bauelement unabhängig von dan übrigen System genau herstellen. Er kann leicht ausgewechselt werden, wenn bei demselben Sys Lon andcro Dämpfungsverhältnisse gev/ünscht worden, £s braucht nur noch beim Einbau des Gehäuses auf den genauen Abstand d&s Hastens von der sohrring.enden Fläche des Systems geachtet zu
Der ged. H.-S. nach der Erfindung kann bei elektroaku&tischen banalem aller möglichen Systeme auf der Vorder— oder Rückseite der s c hiving end en !fläche bzv*. Membran des Systems angeordnet werden»
In der Zeichnung ist eine Ausfuhrcmgsform nach der Erfindung "beispielsweise dargestellt«
1 bedeutet den Easten des Helmholtzselien Resonators, der eis kreisrunde Platte aus Metall» Kunststoff oder dgl. mit einer eingedreht en Vertiefung 2 aasgebildet ist. In. der Mitte dös Zastenbodens "befindet sich eine Bohrung. In diese ist von aus sen ein gelinder 3 leoaxial eingesetzt, der mit einer Halteplatte 4 zusammen aus einem Stück gedreht ist« Die Halteplatte 4 passt ,genau in eine Tcrtiefung hinein, die in den -Boden des Hastens 1 von aussen ein&edxoht i-t. Ein liranii von Löchern 5 sorgt dafürs daß dor kreisförmige Luftspalt 6 "Verbindung mit dor Außenluft hat. Der ganze Kasten 1 ist in das Gehäuse 7 eines eleictroakustischen T/endlcrs eingebaut und befindet sich gegenüber der schm.iigenden flächen des Wandlere« Ja nach der liefe des luftraunea 2 ist die luftschwingung des Resonators in fester oder loser Kopp~ lung au der Schwingung der Plat be 5« Hieraus ergibt sich eine entsprechende gewünschte Beeinflussung der Erquenzkurve des

Claims (5)

Patonanspr ϊι ehe »
1.) Gedämpfter Helmholtzresonator zur Beeinflussung der jj'Toqjxsnzkurve elektroakustischer Wandler ^©«"sseiiswcise kleiner Abmessung en, wie z. B. Telephone und HikKphone dadurch gekennzeichnet, daß er aas einem Kasten besteht, dessen Tiefe den schrdaigenden Xuftrauii des .Resonators bildet, und in dessen Boden sich eine Bohrung befindet, in die unter Belassung eines engen genau dimensionierten Luftsp&lts ein E^/linder eingesetzt ist«
2.) Eesonator nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder mit einer Halteplatte aus einem Stuck gedreht bzw· geschliffen ist, die in eine koaxial zur Bohrung von außen in den Kasten eingedrehte Vertiefung paßt und mit Durchlaß-Öffnungen versehen ist, die den Luftspalt mit der Außenluft außerhalb des Hastens vorbinden.
3.) Resonator nach Anspruch 1 und 2,dadurch rekennzeichnet,'daß die Durchlaßöffnungen kranzförmig verteilte Bohrungen sind.
4·) Resonator nach Anspruch 1, 2 ,dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite des Bodens mit einem Schutzgitter oder Htts gegen Terschmutzunsen bedeckt ist.
5.) Resonator nach Anspruch 1 oder folgenden^dadurch £!kennzeichnet, daß der Kasten zylind?-riseh gestellt ist«

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