DEP0011225DA - - Google Patents
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Description
$ Mel, den 20*. August 1948
Dampfungaeinriohtung vpn 3?«l€phonen und Mikrophonen.
Es ist bekannt, daß frequenjskorven von elektromagnet sehen
und elektrodynamischen ftlrefonen dadurch, zu beeinflussen sind,
daB man hinter die Membran einen Dämpfungsho-hlraam schaltet, der
dosen ein oder mehrere enge Kanäle mit der Ad.0enla.ft in Verbindung
steht.. Der DMaapf angshohlrauni wirkt als gedämpfter Heimholte
Resonator, d©r mit der Membran zusammen gekoppelt Schwingungen
ausführt, and dessen Abstimmung durch die Abmessungen des Hohlraumes
und diejenigen des Luftkanals bzw. der Luftkanal® gegeben
ist.
Diese MaBmahm® hat vor allem bei hoch abgestimmten Schwingungegebilden
den Sinn, die Frequenzkurve nicht nor zu glätten,
sondern auch nach hohen fre^iienzen hin zu verlängern«
So einfach dies© Maßnahme auch theoretisch ist, so erfordert
si© dach einenkonstraktiven Aufwand, der sich vor allem
bei der Serienfertigung durch die Forderung erheblicher Genauigkeit
bti der Einhaltung der Abmessungen dee Hohlraumes und der luftkanal© erschwerend bemerkbar macht.
Die Erfindung b©schreitet einen anderen leg zur Dämpfung
der Eigenschwingungen des Systems von Telephonen und Mikrophonen,
der den ursprünglichen Aufbau des elektroakustischien Wandlers
konstruktiv Überhaupt nicht ändert· Ssmäß der Erfindung erfolgt
die Dämpfung eines Schwingungssystems im elektroakustischen
Wandler mittels eines fest gekoppelten, gedämpften Helmho3te-Eesonators
dadurch, daß der Helmholtz-Resonator auf der Vorderseite der Schall abstrahlenden schwingenden Fläche angeordnet
ist· Es wird also die Vorderseite eines Telephons oder Eikrophons durch eineix Easten völlig abgedeckt, der einen engen Hohlraum
bestimmter ..b«timmungen vor dem Schwincungssvstems begrenzt
und nur an seinen Boden, zweckmäßig in der Mitte, eine Kommunikation'
mit der Außenluft, zweckmäßig in der Form eines Luft— Spaltes, offen läßt.
fheoretisch ist die Wirkungsweise der Anordnung nach der
Erfindung, die gleiche, vie die der be-könnt en ^e seiiri ebenen Dämp-
fungBeinriehtungen. Praktisch ist jedoch die neu.« Bämpfungseinriehtung
der neuen weit ii&erlegen, da sie auf jedes beliebige
elektromagnetische Sehwingungssystem von außen aufgesetzt werden
kann, ohne daß dadurch d©r «igentliche Aufbau des Systems geändert
wird, Is ist insbesondere auch möglich, bei solchen Waadlern,
bei denen auf der Eüokaeite des Scftwingungssy stems kein Platz
ist, "die Dlmpitangseinrichtong nach der Erfindung ohne Schwierigkeit
von vorne
Die Tatsach®, daß bei allen elektroakustisehen Wandlern
bisher immer nur von der Rückseite her gedämpft worden ist, ist
dadurch ζα erklären, daß der lachmann ein Yororteil dagegen haben
musste, irgend eine Vorrichtung im $trahlungsfelde vor dem elektroetkustisehen SchwingungsBystem anzuordnen« Is muss zunächst
paa?aöojc erscheinen, ein Telephon oder Mikrophon von vom völlig
abzukapseln und zum Durchtritt für den Schall nur einen engen
Luftspalt von ungefähr 1/10 Millimeter Breite zu belassen* Die
de-r Erfindung zugrunde liegenden Yersuch© haben jedoch gezeigt,
daß,die aufgenommene bsw» abgestrahlt© Schallintensität hierdurch
nicht beeinträchtigt wird| die Dämpfung ist ausgezeichnet, so daß sich die Frequenzkurve in der g@-wtinsc.hten Weise verbessern
lässt.
In der Zeichnung ist eine Aueführungsform der Einrichtung
nach der Erfindung beispielsweiae dargestellt? 1 bedeutet die
den Schall abstrahlende schwingende Membran eines Telephons, die
sidh in der Vorderfront eines Gehäuses 2 befindet. Das Antriebsaoment
für die Membran ist als unwesentlich nicht dargestellt. Tor dem G-ehEuee ist gemäsa der Erfindung eine Dämpfungseinrichtung
3 angeordnet, die mi3b der Membran 1 zusammen einen Hohlraum
4 bildet, dessen Abmessungen in an sich bekannter Weise gewählt sind, Der Hohlraum 4 steht mit der Außenluft durch einen
zylinderförmigen Luftspalt in Yerbindung, durch den der Sch. 11 η
nach Außen tritt*
In bereits vorgeschlagpier Weise wird der Luftspalt 5 da—
äaren hcrgesxellt, daß die τ.ή fse der Kapsel 3 mit einer Bohrung
verseilen und in diese ein auf einen etvras kleineren Durchmesser
gedrehter Zylinder 6 von vorn eingesetzt wird. Der Zylinder 6 wird durch eine Platte 7 gehalten, die mit einem Kranz von Bohrungen
8 versehsn ist, durch die der Luftspalt 5 mit der Außen-
Claims (2)
- luft in. Yerbindung steht. ψί@ Halterang des Zylinders könnte natürlich aueh auf andere Weise geschehen. Es ist auch nicht unbedingt erforderlich, daß die Kommunikation des Luftraumes 4 ait der AaOenluft schlitzförmig ist» Bs ist nur wiöhtig, daß in an sich "bekannter Weise die Abmessungen für den Helmholzresona— tor richtig gewählt sind, damit äi® gewünschte Dämpfung eintritt.Patentstnsprüch©.1#) Dimpfungseinrichtungen für felephone and Mikrophone mit einem &mmk gekoppelt« Schwingungen mit dem Wandlersystem ausführenden Hohlraum und einer entsprechend dimensionierten engen JLGfflBsunikatian dieses Hohlraumes mit der Aaßenluft, da— dhasoh getennzeichnet, daß si^ im Strahlungsfeld auf der Vorderseite der Schall abgetsen&en bzw· aafEe hmenden schwingend@n Fliehe des Wandlers angeordnet ist«
- 2.) Dämpfungseinriohtung nach Anspruch 1 dadarch gekennzeichnet, daß sie ein einheitliches» selbständiges Bauelement ist·
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