DEP0012769DA - Herstellung von Stählen mit erhöhter Streckgrenze und erhöhtem Streckgrenzenverhältnis - Google Patents

Herstellung von Stählen mit erhöhter Streckgrenze und erhöhtem Streckgrenzenverhältnis

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DEP0012769DA
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steel
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dr. Baumgardt
Original Assignee
Rheinische Röhrenwerke Akt-Ges., Mühlheim
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Description

Es ist die neue Erkenntnis gewonnen worden, daß die Streckgrenze und das Streckengrenzverhältnis von Stählen durch eine bestimmte Behandlung mit Aluminium verbessert werden können. Diese Behandlung besteht darin, daß abhängig von den örtlichen Betriebsbesingungen nach geeigneter Vordesoxydation dem Stahle Aluminiumzusätze gegeben werden, welche nicht nur den noch abbindefähigen Sauerstoff des Stahles, sondern auch den Stickstoff des Stahles binden. Die Aluminiummengen dürfen andererseits nicht zu groß sein, damit die angestrebte Wirkung nicht infolge von zu hohen Aluminiummengen ausbleibt. Derartige Stähle besitzen, falls sie auf ein feines Sekundärkorn gebracht worden sind, eine Streckengrenze und ein Streckengenzenverhältnis, welches höher ist, als man es nach den Anteilen des Stahles an Elementen erwarten dürfte, welche auf die Festigkeit, bzw. Streckengrenze von Einfluß sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, welches ermöglicht, mit besonderer Sicherheit zu den vorgenannten Stählen zu gelangen. Es wird vorgeschlagen, die Zugabe der zur Desoxydation des Stahles benötigten Vordesoxydationsmittel und das Aluminium in die Pfanne umso später vorzunehmen, je höher die Temperatur des Stahles ist. Es kann z.B. bei einem Stahl, der mit normaler Temperatur abgestochen wird, die erste Zugabe des Voroxydationsmittels dann vorgenommen werden, wenn die Pfanne mindestens zu einem Drittel mit Stahl gefüllt ist.
Bei Chargen mit höherer Temperatur erfolgt die Zugabe entsprechend später, bei Chargen mit niedrigerer Temperatur entsprechend früher. Das Aluminium wird vorteilhaft kurz nach der Zugabe der anderen Desoxydationsmittel zugegeben.
Es ist zweckmässig, eine mechanische Vorrichtung für die Zugabe der Stoffe in die Pfanne vorzusehen, damit der Zeitpunkt der Zugabe genauer getroffen werden kann.

Claims (3)

1.) Verfahren zur Herstellung von Stählen mit erhöhter Streckengrenze und erhötem Streckengrenzenverhältnis, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abstich des Stahles die Vordesoxydationsmittel und Aluminium später in die Pfanne zugegeben werden, je höher die Temperatur des in die Pfanne einlaufenden Stahles ist.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der ersten Zugabe des Voroxydationsmittels mindestens solange gewartet wird, bis die Pfanne zu etwa einem Drittel mit Stahl gefüllt ist.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminium kurz nach der Zugabe der anderen Desoxydationsmittel zugesetzt wird.

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