DEP0012196DA - Drahtlackierofen - Google Patents
DrahtlackierofenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Oefen, in denen die Härtung bzw. Trocknung von Lacküberzügen auf Drähten erfolgt. In solchen Oefen ist eine möglichst gleichmässige Wärmeverteilung über den ganzen Ofenraum erwünscht. Besonders wichtig ist dies bei Oefen für Kaltlacke, die im Gegensatz zu Einbrennlacken nicht bei Temperaturen von etwa 400° gehärtet werden, sondern nur bei milder Wärme durch Verdunstung des Lösungsmittels getrocknet werden. Hierbei ist es wichtig, die Temperatur möglichst dicht unterhalb des Siedepunktes des Lösungsmittels zu halten, der auch nicht örtlich überschritten werden darf, um Blasenbildungen in der Lackschicht zu vermeiden. Eine Luftumwälzung im Ofenraum, wie sie sonst bei Ofenkonstruktionen üblich ist, ist bei Drahtlacköfen nicht anwendbar, da die frei ausgespannten verhältnismässig feinen Drähte keinen stärkeren Luftbewegungen ausgesetzt sein dürfen.
Gemäss der Erfindung wird deshalb ein Ofen für die Härtung bzw. Trocknung von Lacküberzügen auf Drähten, insbesondere von Kaltlacküberzügen derart ausgebildet, dass der Draht hinter der Lackiervorrichtung den inneren Zylinderraum eines als Doppelmantelzylinder ausgebildeten Heizkörpers durchläuft, der mit umgewälzter Heissluft erwärmt wird. Die Erhitzung der Luft kann dadurch erfolgen, dass ge-
eignete, z.B. elektrische, Heizkörper in diesem Doppelmantel unmittelbar eingebaut werden und die Luft durch einen Ventilator o.dgl. umgewälzt wird. Man kann aber auch die Erwärmung der Luft ausserhalb des Ofens vornehmen und sie durch ein Gebläse dem Doppelmantel des Ofens zuführen.
Hierbei wird vorzugsweise die Anordnung getroffen, dass die warme Luft dem Ofen an der Eintrittsseite der Drähte zugeführt und an der Austrittsseite abgeführt wird, weil der Wärmebedarf im ersten Teil der Ofenkammer infolge der dort entstehenden Verdunstungskälte durch das Verdampfen der Lacklösungsmittel am grössten ist. Man kann aus diesem Grunde im ersten Teil des Ofens noch eine zusätzliche direkte Beheizung, zweckmässig durch elektrische Heizkörper, vorsehen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen von Lackdrahtoefen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Ofen liegender Bauart. Der Draht 1 wird von der Ablaufrolle 2 abgewickelt, durch den Ofenraum 3 geführt, den er nach Rückführung über Umlenkrollen 4 und 5 mehrmals, in der Regel 5 mal durchläuft und auf die Aufwickelrolle 6 aufgewickelt. Vor dem Ofen sind die Lackauftragsvorrichtung, beispielsweise in Form von in das Lackbad 7 tauchenden Auftragsrollen 8, und die Abstreiferfilze 9 angeordnet.
Gemäss der Erfindung ist der Ofenraum 3 mit einem Doppelmantel 10 versehen, der nach aussen durch die Wärmeisolationsschicht 11 abgeschlossen ist. In dem Hohlraum des Doppelmantels 10 wird mittels eines Gebläses 12 Luft umgewälzt, die in einem beispielsweise elektrischen Lufterhitzer 13 erwärmt wird. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die erwärmte Luft an der Eintrittsseite der Drähte zugeführt und an der Austrittsseite wieder abgesaugt wird.
Fig. 2 zeigt einen Lackdrahtofen stehender Bauart, wie er insbesondere für die Trocknung von Kaltlacken in Betracht kommt. Der Draht 14 läuft von der Ablaufrolle 15 über die in das Lackgefäss 16 tauchende Umlenkrolle 17. Ueber dem Ofen ist eine weitere Umlenkrolle 19 angeordnet, über die der Draht zu der Aufwickelrolle 20 geführt wird.
Der Ofenraum 18 ist hier wieder gemäss der Erfindung mit einem Doppelmantel 21 umgeben, der nach aussen die Wärmeisolationsschicht 22 trägt und durch den die in einem Lufterhitzer 23 erwärmte Luft mittels des Gebläses 24 hindurchgedrückt wird. Die Luftzuführung erfolgt von unten, während die Absaugung oben vorgesehen ist.
Die Erfindung ist nicht an die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele gebunden, die Anordnung kann je nach Bedarf hiervon abweichen.
Claims (4)
1. Ofen für die Härtung bzw. Trocknung von Lacküberzügen auf Drähten, insbesondere von Kaltlacküberzügen, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht hinter der Lackiervorrichtung den inneren Zylinderraum (3, 18) eines als Zylinder-Doppelmantel (10) ausgebildeten Heizkörpers durchläuft, welcher mit umgewälzter Heissluft erwärmt wird.
2. Drahtlackofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft ausserhalb des Ofens erhitzt und mittels eines Gebläses 12, 24 in dem Doppelmantel umgewälzt wird.
3. Drahtlackofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der Warmluft an der Seite des Ofens erfolgt, an welcher der oder die Drähte (1, 14) eintreten.
4. Drahtlackofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingangsteil des Ofens eine zusätzliche direkte Beheizung besitzt.
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