DEP0010787DA - Freihstrahlender Lautsprecher, vorzugsweise Konuslautsprecher - Google Patents

Freihstrahlender Lautsprecher, vorzugsweise Konuslautsprecher

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DEP0010787DA
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Germany
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loudspeaker
membrane
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preferably conical
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Expired
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English (en)
Inventor
Eugen Heidenheim Steffens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Bei Konuslautsprechern ist im allgemeinen die Membran in einen aus Stegen gebildeten Korb eingespannt, der gleichzeitig das Antriebssystem trägt. Es ist auch schon bekannt, den Korb topfartig aus Blech zu ziehen und grosse Löcher auszustanzen. In elektroakustischer Hinsicht handelt es sich dabei um tief abgestimmte Systeme, deren Frequenzgang nur durch die Membran-Masse und die Steifigkeit der Einspannung bestimmt ist.
Durch die Erfindung wird ein Lautsprecher vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen Membranrückseite und Membrankorb ein akustisch geschlossener Luftraum liegt.
Bei diesem Lautsprecher wird die Eigenresonanz auch durch den Luftraum hinter der Membran bestimmt. Man kann dadurch bestimmte Frequenzbereiche anheben oder absenken und<Nicht lesbar> somit die Klangqualität den Gegebenheiten anpassen. Es ist beispielsweise möglich, gewisse Nachteile des Einbaugehäuses oder des Verstärkers auszugleichen.
Unter einem akustisch geschlossenen Luftraum versteht man einen für Frequenzen des Übertragungsbereiches dichten Raum. Er braucht dafür nicht völlig luftdicht zu sein, sofern der Reibungswiderstand der Luft in gewissen Öffnungen für die zu sperrenden Frequenzen genügen hoch ist.
Zur Durchführung des Erfindungsgedankens wird vorzugsweise anstelle des bisher gebräuchlichen durchbrochenen Membrankorbes ein allseitig geschlossener Membrankorb verwendet, dessen Formgebung die Grösse des Luftraumes bestimmt. Die Steifigkeit des Luftpolsters wird durch feine Öffnungen, z.B. durch Löcher oder Schlitze bemessen, die gegebenenfalls mit einer porösen und luftdurchlässigen Abdeckung, z.B. aus Filz versehen sind. Der Luftraum kann auch als Resonanzraum (Helmholtzresonator) ausgebildet sein.
Nach der weiteren Erfindung wird ein verstellbarer Luftraum verwendet, indem man am Korb verstellbare Öffnungen, z.B. Klappen vorsieht. Diese Ausführungsform besitzt den Vorteil, dass der Frequenzgang verändert werden kann.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten sind anhand der Abbildungen beispielsweise erläutert.
In der Abbildung ist ein Lautsprecher dargestellt, bestehend aus der Membran 1, dem Membrankorb 2 und dem Antriebsystem 3. Der Membrankorb 2 ist allseitig geschlossen, vorzugsweise aus Blech topfartig gezogen. Er besitzt die feinen Schlitze 4 oder die feinen Löcher 5. Ferner ist eine verstellbare Klappe 6 zur Abdeckung der Öffnung 7 vorgesehen. Die Schlitze 4 und die Löcher 5 können durch aufgeklebte oder andersartig gehalterte Filzscheiben abgedeckt sein, um die Luftdurchlässigkeit zu beeinflussen. Anstelle von Filz können auch andere Materialien ähnlicher Struktur verwendet werden, z.B. Seidenscheiben. Zwischen der Klappe 6 und der Öffnung 7 können ebenfalls Filzscheiben, gegebenenfalls auch Dichtungsscheiben untergelegt sein. Es ist möglich, bei einem Membrankorb entweder nur Schlitze 4, nur Löcher 5 oder nur Klappen 6 vorzusehen. Man kann auch alle drei Öffnungen bei einem Membrankorb kombiniert verwenden. Im Rahmen der Erfindung ist es ausserdem möglich, mehrere auf dem Umfang des Korbes verteilte Klappen, Schlitze oder Löcher anzuordnen, ferner können die Klappen 6 ohne weiteres eine andere Form besitzen, die können z.B. türartig oder kulissenartig ausgebildet sein.
Der Lautsprecherkorb kann auch eine Form besitzen, die von der üblichen Konusform abweicht. Er kann z.B. nach Abb. 2 zylindrisch ausgebildet sein, wobei das Antriebsystem 3 im inneren an der Rückwand befestigt ist.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel eines Konuslautsprechers beschränkt, sie kommt vielmehr auch bei anderen Membranformen in Betracht. Das Prinzip des Membranantriebs ist ferner von der Erfindung unabhängig. Man kann also sowohl elektrodynamische als auch elektromagnetische, piezoelektrische oder andersartige Systeme verwenden.

Claims (5)

1. Freistrahlender Lautsprecher, vorzugsweise Konuslautsprecher, gekennzeichnet durch einen zwischen Membranrückseite und Membrankorb liegenden akustisch geschlossenen Luftraum.
2. Lautsprecher nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen allseitig geschlossenen Membrankorb mit feinen Öffnungen, z.B. Löcher oder Schlitzen, die gegebenenfalls mit luftdurchlässiger Abdeckung, z.B. aus Filz versehen sind.
3. Lautsprecher nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen verstellbaren Luftraum.
4. Lautsprecher nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch verstellbare Öffnungen, z.B. Klappen im Membrankorb.
5. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Membrankorb.

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