DEP0009823DA - Betriebsstörungsanzeiger für Melder, insbesondere in Feuermelde-und Polizeirufanlagen - Google Patents

Betriebsstörungsanzeiger für Melder, insbesondere in Feuermelde-und Polizeirufanlagen

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Publication number
DEP0009823DA
DEP0009823DA DEP0009823DA DE P0009823D A DEP0009823D A DE P0009823DA DE P0009823D A DEP0009823D A DE P0009823DA
Authority
DE
Germany
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signal
operating
coupled
disc
mechanical
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Schmid
Walter Wachs
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Be tri eb s a törungs anzeiger für Melderj insbesondere in Peuerae Ide--und Polizeiruf anlagen.
Bei bestimmten Polizeiruf- und Peuerrneldeanlagen ist in den dort verwendeten Meldern eine Pallscheibe Eingebaut, die bei einer Störung, z.B. durch "!Jnterbrechung der Anschlussleitung die .Ausserbetriebsetzung des Melders anzeigt. Diese Pallscheibe musste bisher nach Beseitigung der
Sto-
rung von Hand gehoben 1
ersοteerung darstellt,
P e rri υ ρ r e c h t e i In ehme r 1 e i t ung en, welche der Meldungen meist benutzt werden, häufig vorkommen«,
;erden. was eine erhebliche Betriebs-
da kurzzeitige
Unterbrechungen der für die Uebertragung
Gern; man zu einer Anordnung η Der, oei weicner aie zur ^vorungsanzeige dienende Pallscheibe selbsttätig durcn den nach der Störung wieder einsetzenden Huhestrom auf der Teilnehmerleiturg mittels eines Schrittschaltwerks in die die Betriebsbereitsohaft des Melders kennzeichnende lage ( Betriebsstellung ) gehoben wird, so ergibt sich gemäns der Erfindung eine Lei π nng smc gl i ch ke i t, welche sich durch besondere konstruktive Einfachheit und Betriebssicherheit auszeichnete Sie besteht darin, dass mit dem Antrieb' des Schri ttschaltwerk?s mechanische Teile gekuppelt sind, die mit weiteren, unmittelbar vom inker des Schrittsohaltmagne ten betätigten 1Ieilen derart Zusammenarbeit en? dass die Signalscheibe bei ,v;ie der einsetzend em Huhestrom selbsttätig gehoben und in der Betriebsstellung gehalten wird»
WO/ Rl.
20.9^1948
Die beiget.ebenen IllUiren 1-3 zeigen verschiedene 'Ausfuhr ungsmögii chkeiten der Erfindung, Bei diesen stellt jeweils das Bild a die Be trie bestellung der Signalscheibe und Bild b deren Stellung bei Batriebsstorung dar» Ferner sind in den Piguren, soweit es sich um gleiche Teile handelt, jeweils die bleichen Bezu^szeichen verwendet»
In Figur 1 sind die Fallscheibe 1, der Anschlaghebel 2 und die Nockenscheibe 3 starr mit dem Klinlcenrad 4 des Antriebsschrittsehaltwerkes verbunden und können sich reme insam auf der Achse 5 drehen«
In der in Figur 1 a gezeigten Betriebsstellung ist der Anker 19 des Schri tt sc hai tmagne ten 9 angezogen; demzufolge ist die ■Tperrfeder 8 nach unten gedrückt; an dieser liegt der Ansohlag 2 a des Anschlaghebels 2 an, wodurch die Fallsoheibe in der oberen Totlage gehalten wird. Setzt der Strom infolge einer Störung aus, so wird der ßcnrittschaltwerkmagnet 9 stromlos und der inker 19 fällt ab, Me Spsrrfeder 8 geht nach oben und gibt den Anschlag 2 a. freie Daraufhin kann die Igllschelbe 1 durch ihr EigengeMcht herunterfallen und zwar so weit bis der Anschlag 2 b an die Sperrfeder 8 anschlägte Durch den Anschlag 2 b wird 'erreicht, dass die Fallseheibe im unteren Totpunkt nioht durch so bringt und somit die Fallscheibenschrift immer wagreiht im Bildfenster 17 erscheint«
Anhand der in Figur 1 b gezeigten/Stellung der Anzeigeeinrichtung bei Betriebsstörung lässt sich erkennen/ dass der Magnet 9 des Schxi ttscbaltwerks stromlos und dessen* Anker daher abgefallen ist» Setzt nach Beendigung der Störung der Strom vleder ein, so wird der Magnet 9 des Schritt-Schaltwerks über einen Relais unterbrecher impulsweise erregt«, Dabei wird das Xlinkanrad 4 schrittweise fortgeschaltet. Fs dreht damit die Fallscheibe 1 in Pfeilrichtung schrittweise nach oben» BLe Scheibe überwindet im oberen Totpunkt ihren labilen Zustand und fällt frei wieder nach vorn ein Stück, ab, was durch Fehlen der Zahne auf dem Klinkenrad 4 während des Fallvorgangs begünstigt wird. Während dieses Fallvorgamgs wird über die Tiockenscheibe 3 ein Kortakt 7 betätigt, welcher den Relaisunterbrecher überbrückt» Der Schri tt scha ltwerkmagne t 9 erhält dadurch dauernd Stror:, Der .angezogene Anker 19 drückt die Sperrfeder 8 nach untnn» Der an der Käse dieser Sperrfeder anliegende Anschlnp' 2 a begrenzten freien Fall der Fallscheibe 1. Damit ist die Betriebs st ellung wieder erreicht, der Vorgang kann sich v\ie~ derholen.
In Figur 2 sind>die Fallscheibe 1, der Anschlaghebel 2 und die Kock ent.; υ he ibe 3 starr miteinander verbunden und können sich gemeinsam auf der Achse 5 drehen» Dieses System wird mit dem Klinkenrad 4 des Antriebswerkes durch den Stift 6
und die Ease 2 d des ■AnschliVhebels 2 lose gekuppelt.
Wird aus der in Fitiur 2 a gezeigten Be trieb est ellung her-"tür die Anlage durch eine Störung stromlos, so fällt der „Anker 19 des S oh ritt scha Itmagne ten 9 ab. Iie Sperrfeder 3 geht nach oben und gibt den Anschlag 2 a frei« Die Seilscheibe 1 fällt durch ihr Eigengewicht herab; sie wird durch die lose Kupplung am Abfall nicht behindert, sie schein;, t daher durch den unteren Totpunkt hindurch und pendelt aus. Die Unzeit- eschrift "Ausser Betrieb" 1st im Bildfenster 17 si Chtbari
Vird αιΐί·3 dieser in Hgur 2 b gezeigten Stellung heraus die Storunf·.. behoben, ho erhält der Magnet 9 des Schrittschaltwerk a mit dem Yfiederkehren des Stroms eine Reihe von Stromatosis en, durch die zunächst nur das Klinkenrad 4 in !Pfeilrichtung gedreht wird* Disses nimmt dann durch den Stift der sich im laufe der Xrshung des Klinkenrades an den An-Sohlae. 2 d anlegt, die Iallooheibe 1 mit nach oben» Nach IJebervindung des oberen Totpunktes kann die Iallocheibe durch ihr Bigervewicht und infolge der losen Kupplung wieder fre.i fallen. Dieser P/all wird dadurch begrenzt, dass Kontakt rj durch die Kockensoheibe 3 geschlossen und dadurch der Magnet 9 dauernd erregt wird * Magnet 9 zieht seinen Anker 19 an und bewegt dadurch die Sp err feder 8 nach unten. Deren Käse hindert die weitere Bewegung des Ansoblages 2 a, viodurch die Pallbewegung der Pallscheibe 1 gehemmt Wirle
Die in den Piguren 1 und 2 dargestellten A us f uhr ung s bei -spiele der Erfindung arbeiten unter Ausnutzung; der Schwerkraft der Palisoheibe . wobei mit Rücksicht 'auf eine hohe Betriebssicherheit ein bestimmtes Pallscheibengewicht erforderlich ist-. Bei dem nachstehend in Pigar? 3 dargestellten Ausiubrunßsbeispie 1 koirrat eine leichte und dynamisch ausgewuchtete Signalscheibe zur Anvsendnng, wodurch die Pallscheibe zu einer Drehscheibe wird, Bei dieser Anordnung, sind, die Drehscheibe l,der Anschlaghebel 2? die Nockenscheibe 3 und das Ausgleichsgewicht 12 starr miteinander verbunden und können sich gemeinsam auf der Achse 5 drehen. Dieses System wird über die Speicherfeder 13 elastisch mit dem Klinkenrad 4 des Antrieboystems gekuppelt. Der Auslösehebel 14 ist atarr mit dem Klinkenrad verbunden und kann sich ebenfalls um die Achse 5 drehen*
In dem in Figur 3 a gezeigten störungsfrei en Zustand, dem Betriebszustand, ist die durch das Gegengewicht 12 ausgewuchtete OrehsoheibejlJin die obere Totlage gehoben. Der Schaltwerksvvnet 9 -ist dauernd erre,.t ,· sein Anker 19 ist angezoger., Die Sperrfeder 8 ist nach unten gedrückt., an ihrer Nase liegt der Anschlag 2 a an. Die Speicherfeder 13 ist gespannt. Wird durch eine Störung der Strom unterbrochen^' do wird Magnet 9 stromlos. Der Anker 19 fällt ab, die Sperrfeder 8 geht nach oben, der Anschlag 2 a wir." frei,
Der Anschlo^hebel 2 dreht, sich unter der Sraft der 3peicbFrieder 13, die, Drehscheibe 1 in Pfeilriohtung mitnehmend, bis Anschlag 2 ο an der Ifeao des Sperrhakene 15 anlieft. Im Bildfenater 17 erscheint das BignaI ,!Auss.er Betrieb"«
Diese letstere Stellung ist in Figur 3 b dargestellt, Wird die Störung behoben, so KLrd beim Wiedereinsetzen des Stromes der Schrit^schaltwerkijriagne t 9 impulo^eise erregt ,Das Schrittschaltwerk setzt sich in Bewegung, und nimmt dabei den iiU-ί-Xöoehebel 14 mit. an dem das eine Snde der· Speicherfeder 13 angshrk^ is !«Durch die Drehung'des Auslösehebels 14 wird die bpeicherfeder.= de ran anderes aide; an dem zu- ·, r/'chrt noch ferngehaltenen Ansohlaghebel 2 festgehakt ist,. gj]· r c v.,r_clpan st las der Auslösehebel schliesslich nach oben t,cl t nnl den Sperrhaker: 15 anhebt, -wodurch der Anschlag 2 ο frrjx _e_-hen .Wird0 Der Anschlagheb öl 2 schnellt nun unter der Kraft· der Speioherfeder 13 in Pfeilrichtung her'Jijiiihis uc-r AofJDhlae, 2 a-nach oben gelangt« Da inzwischen über die Kockenscheibe 3 der Kontakt 7 geschlossen wurde, ·, wodurch Magnet 9 dauernd Strom erhält« ist die Sperrfeder nach unten gedrückt worden» Ihre Käse fängt den Anschlag 2a ab und,hält daduroh die Signalscheibe in der oberen Tot-Iage an«
Es sei hervorgehoben, dass im vorstehend beschriebenen Aus« führungsbaispiel die'Drehsoheibe während des .Aufzugs der Speicherfeder unverändert in der unteren Totlage', der "Ausser Betriebstellunv' gehalten und erst nach völligem Aufzug: der Speicherfeder nach oben gedreht Wirde Dabei viird zwar ein iIeil der Federkraft verbraucht, doch bleibt noch genügend Kraftreserve in der Feder- vorhanden, um die Scheibe Mieder nach unten in d'ie nAusser DetriebstellLmgn zu bringen,^Dieso-Anordnung hat den Yorteilp dars auch für de,n Fallr während des Aufzugs der. Speioherf ed er · etwa-,
nochmals eine Stromnaterbrechun,:, eintreten sollte, keine unbe stimmt e Zwischenlage der Signalscheibe eintreten kann«
Anlagen;
8 Patentansprüche
3 Figuron

Claims (1)

  1. Pateataaneldaag ρ 9823 ¥lXIb/?4c.
    Patentansprüche .
    1. BetriebeßtÖruaßsaaaeigör für Üelder insbesondere iß feuerinelde- und Po Ii ζ eiruf anlagen, bei welchen ©ine die Ausser-Betriebssetzung dee M@ld»rs a&Jseigeade öigaalseheito© selbsttätig nach. Beseitigung der störung durch den wiedereiaaetaenden Ruhestrom* mittels eines Sohrittschaltarerke gehoben, wird, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige ^rückführung d@r Signalscheibe (13 in die Bereitschaftsstellutig durch mechanische» mit dem Antrieb dea Schrittsehaltwerkes gekuppelte Talle 4*ai±eeisexfcn&-4S-?(iiiisehläge 2, Hockeasoheibe 5) erfolgt, die ait weiteren, mechanischen, unmittelbar vom Anker (19) des ochrittschalt-Magneten (95 betätigten Teilen CSperrfeder 8) derart susammeQerbeifceaf dass die SiKQalscheibe bei wieder-
    die
    einsetzendem Stihestroia selbsttätig in &m Bereitschaftsatel hobea
    lung ge wird«
    2. Betriebestörungsaazeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalscheibe (1) durch die Eechanischen Teile entv/eder starr oder lose (z.B. mittels AnseklagBtifteci (6) und Bebelaasäfcaea (2)) beaw* elastisch (a. B. mittels einer ^peieherf eder (13)) Joit ä.em auf der Scaaltwerkachse (5) angeordnetes Klinkenrad (4) gekuppelt ist.
    3. Betriebast6rung©ansseiger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet t dass die Signalscheibe (1) bei Sinfcritt einer Störung durch ihr eigenes Gewicht aus der die Betriebsstel-Iuag kennzeichnenden oberen Totlage in die eine Betriebsstörung kennzeichnende untere Totlage fällt.
    4. Betriebsst5raagsia&js©iger Baeh Ansprach 1 oder 2S dadurch gekeanzeichnet, äass die durch eia Gegengewicht (12) ausgewuchtete Signalscheibe (1) durch eine Bpeicherfeder (15) bei Eintritt eiaer Störung aus der Betriebsstelluag in die Ausser-Betriebsetelluag und bei Beseitigung der StP^ung aus letzterer wieder ia die Betriebsstelluag gehoben wird.
    $„ detriebsstörungaanzeiger nach Aaaprucfa 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Higaalscheifoe (1) nach erreichen der oberen Uotlage unter ihrem eigenen Gewicht selbsttätig zu fellen beginnt, der Fallweg jedoch durch einen mit der signalscheibe gekuppelten Anschlag (2a) begrenzt wird, welcher sich an eine vom Anker (19) des Schrittschaltfflagneten (9) betätigte Sperrfeder (S) anlegt*
    8. BetriebBStprungsanaeiger nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , dass während diese© Icuraim Fallwegee der Signaleeheib® (1) der Bohrittsctialtmaga©* (95 über einen mit der Bignalseheibe gekuppelten SocSreakoatafct (3» 7) dauernd erregt wird und dadurch mittels der Sperrfeder (8) die Stillsetzung der Signalscheibe in der Befcriebsatelloeg sichert»
    7» Betriebsstorungaanaeiger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , dass die Cignalscheibe (1) durch die mechanischen Kittel (2) während des lufeugs der Speicherfeder (13) in der Auseerbetriebsstellueg gehalten wird und ©rat aaeh völligem Aufzug eier üpeicherfeder in ihre Betriebsstelluag surüokfcehrt«

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