DEP0009752DA - Einrichtung zum Umspinnen von Drähten, insbesondere mit band-bzw. folienartiger Isolierung - Google Patents
Einrichtung zum Umspinnen von Drähten, insbesondere mit band-bzw. folienartiger IsolierungInfo
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Description
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft
Aktiengesellschaft
Akten Nr, PA 15/481346 angem»s 1*10„1948 PA 9/315/5
Die ■mwMs&g&gei» Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine einfache, jedoch besonders leistungsfähige .Hünrichtung zum Umspinnen
von Drähten, insbesondere Wickeldräh'ten für elektrische Maschinen zu schaffen, die auch geeignet ist, bei Umspinnung
mit band- bzw* folienartigen Kunststoffen eine einwandfreie Isolierung zu ergeben»
Erfindungsgemäß ist der Spinner unmittelbar auf der Welle des stehend angeordneten Antriebsmot?ots aufgesetzt f und der zu umspinnende
Draht wird von unten durch die hohl ausgebildete Motorwelle hindurch-dem Spinner zugeführt. Die Steuerung der Geschwindigkeit des Spinnvorganges erfolgt in einfachster Weise
durch Motorregelung« Der Abzug des zu umspinnenden Drahtes und die Auf wickel vorrichtung"'für den umsponnenen Draht werden unmittelbar
von der Motorwelle oder über eine unter dem Spinnteller angeordnete Getriebewelle angetrieben» lür die Regelung des Abzuges
des Drahtes bei verschiedenen Drahtdurchmessern können Stufenscheiben eingeschaltet werden.
Gemäß der weiteren Erfindung sind auf dem Spinnteller zur irzielung eines einwandfreien Abzuges walzenartige Uml'enkrollen angeordnet,
die ballig ausgebildet sind, d„lu in ihrer Mitte einen größeren Durchmesser aufweisen/ als an ihren Seiten» Um eine
besonders gute Haftung des Spinngutes auf dem 'Draht zu erzielen, läuft der Draht, bevor er dem Spinner zugeführt wird, durch
Wasser.,Dies wirkt sich besonders vorteilhaft bei der Verwendung von Kunststoffolien aus, sofern diese etwas hygroskopisch sind*
Auch wird durch das Hindurchführen des Drahtes durch das Wasser die Folie beim Umspinnen schmiegsamer und läßt sich leichter
spinnen*
In der Figur ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt# Unmittelbar auf der Helle (1) des
stehend angeordneten Motors (2) ist der Spinner (3) angeordnet* Die Zuführung« des zu umspinnenden Drahtes (40 erfolgt durch die.
hohl ausgebildete Miotorwelle (1)e Der Abzug des Drahtes, sowie -der Antrieb der^Aufwickelvorrichtung erfolgt durch -die Motorwelle
(1), ^®®te-2£&@f5Hter dem Spinnteller (5) angeordneter Getriebewelle (6)/unter Zwischenschaltung der Stufenscheiben (7)*
Diese dienen dazu9 um den Abzug des Drahtes bei verschiedenen Drahtdurchmessern !regeln zu können,, Auf dem Spinnteller (5) sind"
UmlenkCTärawalzen (8 tu9) vorgesehen^ die ballig ausgebildet sind, d*h„ in der Mitte einen größeren Durchmesser als an ihren
Seiten aufweisen· Sine derartige-Anordnung ist, besonders wichtig^ wenn band- bzw« folienartige Isoliermittel versponnen werden*
Der Spinnwinkel ist besonders steil gehalten* wodurch eine einwandfreie Bespannung mit einstellbarer Überlappung erzielt werden
kann*
Bevor der Draht (4) in die Hohlwelle (1) einläuft, *wird er durch ein Wasserbad (lo) geleitet, wodurch eine bessere Haftung der
Folie auf dem Draht erzielt wird* Auch ?värd hierdurch die Folie schmiegsamer und leichter spinnbar*
Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht nur Stifc die Umspinnung mit band- bzw« folienartigen Isolierungen geeignet, sondern
eignet sirEh auch für Seide-/ bzw» Garnumspinnung* 1 Figur
6 Patentansprüche
Claims (1)
- Pat ent ansprücheιle) Einrichtung zum Umspinnen von Drähten, insbes» mit band- bzw* folienartigen Kmnststoffisolierungenf dadurch gekennzeichnet5 daß der Spinner unmittelbar auf der Welle des stehend angeordneten Antriebmotors aufgesetzt ist und der zu umspinnende D&aht von unten durch die hohl ausgebildete Motorwelle hindurch dem Spinner zugeführt wird*2„) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Spinnteller zur Führung des »Spinngutes rotierende Umlenkwalzen angeordnet sind, die insbes0 in der 8Mitte einen größeren Durchmesser als an ihren Seiten aufweisen»3„) Einrichtung nach Anspruch 1 s dadurch gekennzeichnet, daß der Abzug der zu umspinnenden Drähte und die Aufwickelvorrichtung unmittelbar von der Motorwelle oder über eine unter dem Spinnteller angeordnete Getriebewelle angetrieben särtb,4«) Einrichtung nach Anspruch 1 und 3* dadurch gekennzeichnet t daß der Abzug des Drahtes bei verschiedenen Drahtdurchmes-· sern durch Stufenscheiben geregelt wird«5e) Einrichtung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeiebnet* daß die Geschwindigkeit des Spinnvorganges durch Motorregelung gesteuert wird*6«) Einrichtung nach Anspruch 1S dadurch gekennzeichnets daß der zu umspinnende Draht, bevor er dem Spinner zugeleitet<wird* durch Wasser oder eine andere Flüssigkeit läuft„ um eine bessere Haftung des Spirinmittels auf dem Draht zu erzielen»
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