DEP0009441DA - Eingangsschaltung - Google Patents
EingangsschaltungInfo
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Description
Um den Empfang von Rundfunkübertragungen möglichst störungsfrei zu ermöglichen, ist es bekannt, die Antenne so aufzustellen, dass sie außerhalb des Störnebels der Nahfeldstörungen liegt und sie durch eine abgeschirmte Leitung mit dem Empfänger zu verbinden. Es ist auch vorgeschlagen worden, sowohl die Antenne als auch die abgeschirmte Leitung symmetrisch auszubilden und zur Anpassung der Antenne an das Kabel sowie gegebenenfalls zur Anpassung des Kabels an den Empfänger Hochfrequenzübertrager einzuschalten.
Um einen Empfänger an eine derartige symmetrische Leitung anzuschließen, ist es notwendig, auch den Eingang des Empfängers selbst entsprechend auszubilden, um eine möglichst verlustfreie Übertragung zwischen Kabel und Empfänger sicherzustellen und um zu verhindern, dass vom Empfänger selbst Störungen aufgenommen werden.
Gemäß der Erfindung ist der Empfänger sowohl mit einem abgeschirmten symmetrischen als auch mit einem unsymmetrischen Eingang versehen, um wahlweise eine symmetrische oder unsymmetrische Antennenleitung anschließen zu können. Zu diesem Zweck sind entweder zwei getrennte Antennenbuchsen vorgesehen, die zweckmäßig so ausgebildet sind, dass bei Einführung des betreffenden Antennensteckers selbsttätig die erforderliche Umschaltung des Eingangs stattfindet und eine zusätzliche Umschaltmöglichkeit vorgesehen, um den Empfänger auf die jeweils benutzte Antennenart umzuschalten. Die erstgenannte Anordnung hat den Vorteil, dass zwangsläufig die richtige Eingangsschaltung beim Anschluss der Antennen hergestellt wird, während die zweite Ausführungsform den Vorteil bietet, dass nur eine Antennenbuchse vorgesehen ist und dass daher eine Verbindung der Antennen mit einer falschen Buchse nicht
möglich ist.
Beide Schaltmöglichkeiten sind in Ausführungsbeispielen in den Figuren 1-2 dargestellt.
Von der Antenne führt nach Fig. 1 ein 2-adriges abgeschirmtes Verbindungskabel 1 bis zu einem abgeschirmten Teil 2 des Gerätes, der durch die stark ausgezogene Umrisslinie angedeutet ist. Der symmetrische Stecker ist so ausgebildet, dass beim Einstecken in die Buchse der Mantel des Kabels 1 mit der Gehäuseabschirmung 2 Kontakt macht. Die beiden Steckerstifte 3 und 4 kommen mit den Federn 5 und 6 in Eingriff, die über die Induktivität 7 miteinander verbunden sind. Diese Induktivität ist mit dem Vorkreis 8 gekoppelt, an den das Gitter der Überlagerungsröhre 9 angeschlossen ist. Beim Einführen des Steckers mit den Stiften 3 und 4 werden die Federn 5 und 6 von den Kontakten 10 und 11 abgehoben, so dass die Leitung rein symmetrisch endet. Beim Herausziehen des Steckers jedoch schließen sich die Kontakte 10 und 11, so dass nunmehr bei Benutzung des
unsymmetrischen Kontaktsteckers 12 die Induktivität 13 noch zugeschaltet wird und die Antennenspule über den Kontakt 11 bei 14 geerdet ist.
Die Abschirmung ist so durchgebildet, dass der gesamte Vorkreis bis zum Gitter der Mischstufe von der Abschirmung umschlossen wird, so dass auch innerhalb des Empfängers keine Störungen auf den Eingangskreis gelangen können.
Bei den Ausführungen nach Fig. 2 ist das Gerät nur mit einer Doppelbuchse A, A' versehen.
Beim Anschluss einer symmetrischen Antenne werden die beiden Enden der Zuleitung mit den beiden Buchsen verbunden und der Schalter, welcher die 3 Kontakte 21, 22, und 23 betätigt, wird so eingestellt, dass die Kontakte die dargestellte Lage haben. Dabei ist der Widerstand 15 kurzgeschlossen, so dass die eine Zuleitung der
Antenne unmittelbar mit dem Saugkreis für die Zwischenfrequenz 17, 18 und dem Vorkreisübertrager 19 in Verbindung steht. Die andere Zuleitung führt von der Buchse A' direkt zur anderen Seite der Vorkreiseingangsspule. Außerdem ist noch ein Kondensator 16 vorgesehen, um den Einfluss der Antennenresonanz herabzusetzen.
Wird eine unsymmetrische Antenne benutzt, so ist sie mit der Buchse A zu verbinden. Der Schalter wird umgeschaltet, so dass der Kontakt 22 geöffnet, der Kontakt 21 geschlossen und der Kontakt 23 geerdet wird. Durch diese Umschaltung sind jetzt beide Vorkreisspulen einseitig geerdet und der Widerstand 15,von z.B. 500 Ohm, liegt in der Antennenleitung.
Die Kontakte 21-23 sind beispielsweise auf dem Wellenschalter untergebracht, und zwar derart, dass der Wellenschalter außer den normalen Stellungen für Kurz-, Mittel- und Langwelle bei symmetrischer Antenne aufweist.
Anstelle einer Umschaltung durch Kontakte kann auch eine direkte Auswechslung der Vorkreisspulen und weiterer Schaltelemente treten,indem z.B. auf einem Drehkreuzschalter 3 getrennte Vorkreise für Kurz-, Mittel- und Langwelle bei symmetrischen Antenneneingang und 3 weitere Vorkreisanordnungen für Kurz-, Mittel- und Langwelle bei unsymmetrischen Antenneneingang vorgesehen sind. Dabei kann beispielsweise die Schalterwelle bei herausgezogenem Zustand den unsymmetrischen Eingang und bei hineingeschobenem Zustand die symmetrischen Schaltungen herstellen.
Die Schaltungen können in an sich bekannter Weise durch Aufteilung der Kurzwellenbereiche, Benutzung von Vorverstärkern usw. abgeändert werden, ohne dass hierdurch der Erfindungsgedanke beeinträchtigt wird.
Claims (5)
1. Eingangsschaltung für von Nahfeldstörungen freien Rundfunkempfang, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger mit einem abgeschirmten symmetrischen und mit einem unsymmetrischen Eingang zum wahlweisen Anschluss einer symmetrischen oder unsymmetrischen Antenne versehen ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung des Vorkreises von symmetrischer auf unsymmetrischer Anordnung und umgekehrt durch den Antennenstecker erfolgt.
3. Schaltung nach Anspruch 1 und2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einführung des Antennensteckers in die symmetrische Eingangsbuchse die einseitige Erdung und eine zusätzliche Wicklung des Antennenkreises abgeschaltet werden.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umschaltung des Vorkreises von symmetrischer auf unsymmetrischer Anordnung der Wellenschalter benutzt wird.
5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Umschaltung von symmetrischem auf unsymmetrischem Eingang die wesentlichen Teile der Vorkreise, insbesondere die Vorkreisspulen für die verschiedenen Wellenbereiche z.B. durch einen Drehkreuzschalter ausgewechselt werden.
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