DEP0009100DA - Kontinuierlich arbeitende Strangpresse, insbesondere Kabelmantelpresse - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende Strangpresse, insbesondere Kabelmantelpresse

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Publication number
DEP0009100DA
DEP0009100DA DEP0009100DA DE P0009100D A DEP0009100D A DE P0009100DA DE P0009100D A DEP0009100D A DE P0009100DA
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DE
Germany
Prior art keywords
press
continuously operating
extrusion press
pressed material
pressure
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ferdinand Hanff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

Siemens-Schuckertwerke ^, I O^4O O '*'
■'Kontinuierlich arbeitende !.'Strangpresse j ,.iriffbesoncJere' Kabel-,
Is g-ind- bereits -,.kontinuieriioh arbeiten<ie"Söbeiblfeiman;te,t-I!resseii; ' '-bekannt,, ' bei·, denen ,,eine -'uinlaufendV.-drücker^ ■.
sujö'.'-Aüss-tossen lies Pressgutes' verwendet, wilSV^Bfi^ einer dieserV V Pressen dreht sich, ein-e"-hohls$rlittdrAsoher mit Mussen-^unä.'Inneng®- winde . verseh'öKe Sreibschnepfce avviache^-' 3-w,ei: fes'tateaendert -P'ruök—ί' '-■■. Föhren, Der Ireibeoiineoke wird flüssiges Bleii'.'.dsuernä:zugeleitet,,,, .. sodaee es wohl die äussere/i eis auch die inneren Ge^indegänge füllt, wo'es nach Durchlaufen einer gekühlten 2one erstarrt und durch die 3?örd er wirkung der !Treibschnecke unter Druck gesetzt und nach Verlassen der freibsclinecke im Hingepalt zwiechen Hphldornspitse und Matrize ale Kabelmantel'-oder Rohr 'ausgegossen-''wirrd,,1 Die beiden die Treibschnecke'--'einhüllenden- Druckrohre sind mit achsial ,verlaufenden Inn an- bzw e. Aus-s.önnut en-, versehen t .-die -ein die FÖrderwirkung beeint rächt ig emdes Umlauf en "des Pressgutes verhindern«, ,-Ähnliche Aus'ftih~" riangen von Strangpresaen siad auch bereits für Q-unimi und guiamiähnliche p.r&s ti ε-she Massen vorgeschlagen wbrjäen,. ■' - '■'■ ,■'..'
Solchen Strangpressen haften aber noch verschiedene Mängel an. So^ ist zoB, die Treibschnecke 'bei zu- starkem--.Innendruck leicht der -Zerstörung' ausge&e'tsit, weil es schwierig ist, den innendruck: arlt "■ dem Au-syendruök'in- ßleichgewicht au; halten, sodase gelegentlich -fje:>.' Innendruck holier als 3er lusseadruck wird,· Dadurch;" wird die hohle Treibschneoke Ie ihrer'Wandung uberbeanspruchti" .JBine solche
fjberbesiispr-uohimg ist von au ssen nicht leicht fentx^atftlls'i. sodas·.», die Tr<?±"bsohneöl:e} oJ.ids «.läse *i& τ? on der 3edi snu ng «sia κ nn sch a ft rsc-nt.-seitig bemerkt ^i rd und ohne dass ee ctie 2:e:«/;|)er3turauSveinricbtt?.ng&ri wegen der Verzögerung der Übertragung: ?on Saiaperaturnöhwankungan frühzeitig genug anseigen; Mngs risse erhalten ν aim-, die 'iu sirs ana ginzlichen Auseinander:? allen der iCrcibsohnocks in ebenso vieli? Ringsektoronatreifsn führen fcömierj, D&clurcii entsteht nebers oSsirs üufcuj. ösn Bruch de? Schnecke verurs&öhtön Betriebcausfall auch ein bett&ciht· Hoher geldlicher Schaden bei der Er sat sau fertigung der teuren 'X'rsib«· echnecke. Diese C-efa.hr "n&nn 2»war durch Teret&rlcurtg eier Wendung der Treibschnecke verringert, aber nicht gliridieh vermieden werden, da sonst eier gessste Aufbau der Urease s« ßs&ssig und daher unswecicmäsaig würde»
Die Erfindung gestattet &b nuns die Gefahr des luf'reissenö äsr Treibschnecke völlig 3u beseitigen j ohne sie überdimensionieren üsu mfiseen» Die Erfindung besteht darin, dass in der Wandung äor iüreibechnfccfce zwecks Druckauoglöich Durchbreohujigen angeordnet ?<eräenf sod&ae ζ/3.·, durch Übertritt von Pressgut ttus den inneren in die äueaeren Gowiridegänge ein etwaiger innerer Überdruck mit einero äuaseren geringerer' Druck ausgeglichen wird» Bieoo 'iiaridaurchbrechungön, a.B· vier Bohrlöcher Bm Urafang dorr Sreiösctoecke_, wer*;1.an vorzugs'-veiße in der Zone der höohsten Bruck'r/irkimg angeordnet und swijskttiäscig in ßichtung der Längsachse gegeneinander versetzt. Dadurch wird eirifirc-:eit^ eier Druckausgleich auf einer gröesersni Stracke ividcsaai und andererseits die festigkeit der Sehneckeriva&aurig nicht Lib€-:rmä3f:ig bf; ο int rächt igt,
Sur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung; die ©inen vertikalen Längsschnitt duroh eine Kabelra&ntelprssee darstellt, "Me Erfindung ist aber nicht En das dargestellte äunführungsbeispiel gebunden, Form und Ausführung der Presse können im Gänsen und in Einzelheiten je nach Bedarf abgewandelt ivoraen. Bio Treibschnecke I1 die ein Aussengewinde 2 und ein Innengewinde 3 vrägt, dreht sich in den Rollenlagern 4 und 5t clie in aera zv/eitöiligers tfeecriinengehauee, deft> Unterteil 6 und ciea· öborfcell 6a eingebar-t sinrl, #??« «ir« die Trei?iKcvmeo1?o in U1BOreau;·^ vsrK-rfcst
;ίί j.^
Qeffiäse der Erfindung sind in der Wandung der Treibschnecke 1 vier drucSrauegleichende Durchbohrungen IO angeordnet. Sie sind em Umfang der Treibsohnecke gleiohmäsülg verteilt und in Richtung tier Längsachse gegenseitig versetzt,
Bas der Matrize zugekehrt® Ende 1 der Treibschnecke besitzt bei der dargestellten Presse gemäss der Erfindung eine zum Ende hin sich verjüngende., s.E, parabelähnliche Ablauf fläche» Bad u roh wird verhindert; dass sich an einer ebenen Stirnfläche eine tote Zone bildet, innerhalb deren sich Pressgut ansammeln und längere Zeit stillstehen kenn.. Die Folge davon könnte z, B,-5 wenn Legierungen verpreßt werdena eine Entmischung der Legierung sein, eodass. Kenn gelegentlich Teile dieses in der toten Zone angesammelten Pressgutes sich loslösen und zum Ausetoßen gelangen, die Öleichmäseigkait der Gefügestruktur des gepressten Kabelmantels bzw.. Rohres beeinträchtigt Herden könnte. Vorzugsweise wird dieser parabeläiinlicho Kopf II mit einem das Preßgut vortreibenden Gewinde 12 versehen,
"JDie beiden '.PressgutetriSme, der sowohl von Auseengewinden 2 der Treibsohnecke 1 als auch der von ihrem Innengewinde 5 koomende, mit 13 und 14 bezeichnet, vereinigen sich nach Verlassen der Treibschnecke und füllen die ringförmige Press- und Aus st as .-kammer 15 f von ν.ο das Pressgut durch den von dem Hohldorn 16 und der Matrize 17 gebildeten Ringspalt 18 eis Kabelmantel oder Rohr ausgewtossen wird.
bar. um die Wandstärke dee e~':-:ei.!gten-JS,oj3JS««e!BiH*tfTiTej.len au können., ft'enn KabolmäntjeJäcsegi3a^««rair=W^rdeni. wird, die au uapresoende Kabelssele
Dis Treibschnecke 1 i?t von zwei konzentrisch au ihr angeordneten Druckrohren, einem äusseren auch als Druoksyl.inder bezeichneten, rait Befastigungsflaneoh versehenen Druckrohr 22 und eines inneren Druckrohr 23 eingehüllt. Da© äusssre Druckrohr 22 ist bei dezn dargestellter; Au s f\'ih rungebt- !spiel erstelle der sonst üblichen Längs nut en mit ein.ini lrinoiv.sev.'-]>:!;!.-j ;-y-. vod da^ j.nncre Sruck^obr γο.ϊ einer;·; A:jer-C-1Ti1^f!-
in den Gewindegängen schneller als in Längsnuten vorgetrieben wird und so an der Pressgutförderung bz;v, am Ausstoss entsprechend teilnimmt, Ein au langes Verweilen des Pressgutes in den Gewindegängen und die Gefahr einer Entmischung ist dadurch verhütet und infolge des langsamen Umlaufens des Pressgutes ist auch ein Temperaturausgleich ermöglicht. womit die Bildung von Zonen verschiedene» Tetoperaturhöhe verhindert wird. Ein weiterer Vorteil besteht noch darin( dass s.B. bei Legierungsv/echsel die Reste der elt.en Legierung β ohr: el ler aus der Pres&e entfernt werden, Die G ei.In. de gär. ge der die !Treibschnecke einhüllenden Druokrohre habt.n gegenüber den Gewinde« gär-gen der Treibschnecke entgegengesetzte Gengrichtung,. Die Gewinde körnen eingängig oder mehrgängig sein. Beim Verpreaeen gewisser Worketof?.'i &sr-:\ es ^weol'm'lsrig nev:, ein violgsnfn.gei? Grinde bi.i den Druckronren, etwa, nach Art der Gewindegänge bei gezogenen Geschützrohr en ? ansuwenden = Die Quersehn!ttpforis der Gevvindegi^nge sowohl der Treibschnecke als auch der Druckrohre karra quadratisch, rechteckig, eägesahnartig oder achaufelähnlich sein. Sie ist der Eigenart des au \<rererbeitenden Pressgutes nach Macsgabe der höchsten Förderleistung anzupassen, ^4F&&&FS^^ Treibsohnecke werden zwecks Erzielung einer grösatmögj^telien Pörderwirkung glatt geschlichtet und gehärtet, damlj^-erTevoiD flüssig heieeen Pressgut nicht angegriffen wer^Ji^könnenc Auch ein scheuerfester galvanischer überzug od^p-^onst eine geeignete Verfestigung der GewindeoberflächekABff^die Lebensdauer der Treibschnecke und der sie umhtillcnden^Drö'ckrohre erhöhen, ,Die Oberflächen der Ge-nindegänge der lirucji^tfare sollen d.&gegen weniger glatt, aber ebenso hart wie
über aae Zuflussrohr 26 ?.-ird„ z.'B, von einer erhöht aufgestellten, nicht mit dargestellten Sohmelawaniie, das hsissflÜBaige Metall, Z = B. Blei, laufend zugeleitet, d&s sowohl die äusseren G-ov^indegänge 2 a2s auch durch Wanddurchbohrungen 27 hindurch die inneren Gewindegänge J der Seibsehneake 1 sowie alls sonstigen Hohlräume im Bereich der Gewindegänge der Treibschnecke füllt» Die Induktionsheizspulen 28„!.'9 und 30 dienen dazu, nach Still ständen der Fresse in ihr verbliebenes und erkaltet es Preesg;::J vor eine·:' erneuten Inb^triebsetsung a\jf. die
nötige ?ro38t8Eporatu.r ώυ erhitzen. Soueld ias .Tntiere äer Maschin π genügend erwärmt ist und daB Presogut die zum Ausstoss erforderliche

Claims (1)

  1. ur angcricnsier: iiax; wivd die Treibschnecke in [?mßreb.un;g vet-« eetst»-2u gleicher Seix wi.ro. die S/asoevkühlurig <?i,ngeauh&lbet, von der die .ausssre im Pressiäylinder vo^gscehen^ edx 31 ur.a ßi. ϊ innere im innsrc-r. Druckrohr angeordnete nit >2 bsseiotmet ist, Die vsrlängerten KUhlkavialbohrungen 31 sind mit Stopfen 31a verschlossen.-Der 2u- urA .abfluss des Kühiwaseerö erfolgt bei dar äues^rsri Kühleinriohxung durch dl ε Rohrs tuts en 53 und 54 önc! bei d&i* iuneron Kühl einrieb, tun g durch die iiohre 35 und 36-. .Sas Bin schal ton der Kühlung bewirkt, ua.es das Pressgut diejenige Plastizität annimmts die nötig ist, um t.G durch die Druck- u«d FSräenvirlcung des Treibochnelc lcengewinctes vorwärts^rei^an und dein Ausgang der PresF.e, der Ausstoß et ell e , ζ us u führen,
    1, Kontinuierlich arbeitende Strangpresse, insbesondere zur Herstellung von Kabelmänteln oder Rohren, ait einer hohlzylindrischen, ait Äussen— und InaengetFiade (2) und (5) versehenen, zwischen zwei 'feststehenden Druokrohren (22) und {23) umlaufenden, aas Pressgut austreibender !Treibschnecke (I)3 daduroh gskenrjseichnets dass die siandung der Treibschnecke (Srue&ausgleichende Durcihbrechungen(lO) besitst=, · '
    2= Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasρ die druekawsg.leichenden Wanddurchorechungen (10) vornehmlich in der 7.one der höchsten Dructrv-irkung angeordnet sind =
    3- Strflrtg;pr-ei?Bi> UEOh Anspruch 1} dadurch gekennzeichnet, dass dia druckaue^lelchönasn Viandourehbrechurgen (10) tm ürafang der !Treibachneclie (I) verteilt und in Achsrichtung der Sehnt cite gegeneinander versetzt yincl,
    4, Str&rsgpt'esi;« Yis-'ih Anspruch 1, d.aüurch gekennseichriet; dassa clie iireibsc'hneclcs <:-.n Ibrea äer M&trisü Kugekehrtcn Ptirneaä^ eine iis Längs schul ^t 'n;u:)f IT.ad-· s:i.oh verbindende; 'ί-Β, ρ ar ab 5IaImI ic he Aölaufilltj.ο;7λ"" n^sit-st,.

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