DEP0008958MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung-: 29. August 1951 Bekanntgemacht am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Neben den flächigem Bändern aus Leder, Guimmi
und anderen: Materialien, wie sie für Treibriemen, Transportlbänidieir u. dgl. im Handel sind, haben, sich
für die gleichen Zwecke auch gegliederte, di. h. aus getrennten Bauelementen mechanisch zusammengesetzte
Konstruktionen, bewährt, wie z. B. dteir
Lederhochkantriemen, der aus langem, schmalen Lederstreifen besteht,, die durch Niete zusammengefügt
sind. Allen Erzeugnissen dieser Artist aber der Mangel gemeinsam, daß sie, ebenso wie die
flachen, Bänder aus den gleichen, Materialien,, unter
Belastung zu bleibender Dehnung neigen.
Erfindungsgemäß kann dieser Mangel dadurch beseitigt werden, daß ein Teil dfeir Bauelemente ganz
oder daß alle oder ein Teil der Bauelemente teilweise aus hochreißfestem Kunststoff bestehen. Aus
diesen, Kunststoffen allein sind! die Gliedlerbänder nicht aufzubauen, sowohl aus wirtschaftlichen
Gründen als auch deshalb, weil sie meist die geforderten, Oberflächeneigenschaften, nicht haben.
Die bisher üblichen Materialien werden daher weiterhin mitverwendet. Da ihnen aber in den. erfindungsgemäß
hergestellten, Bändern praktisch keine Zugfestigkeitsbeanspruchung zufällt, ist es
möglich, minderwertige Qualitäten bzw. bisher hierfür nicht verwertbare Abfälle einzusetzen.
Die Verwendung hochreißfester Kunststoffe als Zugelemente in den üblichen Flachriemen ist be
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kannt. Zur Erreichung der gewünschten OberfLächeneiigenschaften
müssen diese Zugbändier mit Freimdstoffen kombiniert werden. Hierfür sind, aber
Fremdstoffe in großflächiger Form: erforderlich, und beide Materialien müssen rniit erheblichem Arbeitsaufwand über die gesamte! Fläche miteinander verbunden
werden.
Der technische Fortschritt der Erfindung besteht also darin, daß es möglich wird, mit billigsten;,
ίο kleinflächigen Sorten der bisher' üblichen Rohstoffe.,
durch Kombination mit hochreilßfesten Kunststoffen gegliederte Bänder herzustellen, die überdies
dehnungsfrei sind.
Dieser Ernndungsgedankei kann konstruktiv in
mannigfacher Weise verwirklicht werden.
So kann man z. B. zwischen,; die: hochkant gestellten Lederstreifen,, die zu einem Band vernietet
werden sollen, Streifen aus hoch-reißfestem Kunststoff
einlegen, welche die auftretenden Zugkräfte ganz oder zum größten Teil aufnehmen. Die Kunststoffstreifen werden dabei zweckmäßig etwas
schmaler gehalten als die Lederstreifen!, so. daß sie auf die Oberflächenbeschaffung des Bandes kaum
einen Einfluß ausüben. In den meisten Fällen erübrigt es. sich dabei, den Kunststoff über seine
ganze Fläche mit dem Leder, z. B. durch. Klebung, zu verbinden,.
Eine andere Konsitruktionsmögliehkeit besteht
z. B. darin, daß man das Band aus. einer großen Zahl relativ kurzer Glieder aufbaut, die durch senkrecht
zur Längsrichtung gelagerte Achsen miteinander verbunden sind:. Die Dehnungsfreiheit einer
derartigen Konstruktion wird, dadurch erreicht, daß
man: neben Gliedern, die für die Oberflächeneligenschaften
entscheidend, sind, solche verwendet, die aus hochreiiß festem Kunststoff bestehen und! die
auftretenden Zugkräfte ganz oder zum' größten Teil aufnehmen. Man, kann aber auch, jedes einzelne
Glied aus zwei oder mehreren Materialien aufbauen, welche diese verschiedenen. Funktionen, übernehmen.
So- kann z. B. jedes Glied oder ein Teil der Glieder aus einem Kunststoffkern bestehen, dier mit
einem Mantel aus anderem Material umgeben ist. Der Kunststoffkern kann, aus einem Kunststoffband
bestehen, das in einfacher oder mehrfacher Lage zu einem endlosen, flachen Ring verbunden, ist.
Dieser Kern, wird dann in einen entsprechend! geformten Mantel aus Fremdmaterial, wie Gummi, i>
Leder, Textil, Kork, Kunststoff od. dgl., eingelegt "und, gegebenenfalls auch seitlich mit: Fremdmaterial se
abgedeckt. Diese Konstruktion gestattet, aus weni- \
gen Standardtypen, von Gliedern Bänder jeder ber, * liebigen Abmessung aufzubauen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Treibriemen, Transportband! od. dgl., welches in Längs- oder in Querrichtung oder in, beiden Richtungen gegliedert, ist, dadurch gekennzöichnet, daß ein Teil der Bauelemente ganz oder daß alle oder ein Teil der Bauelemente teilweise aus hochreißfestem Kunststoff, der Rest aus adhäsionsverbeeserndem Fremdmaterial bestehen.
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