DEP0008639DA - - Google Patents

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DEP0008639DA
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Bingspaltmagnetsysteia mib Innenkera.
Die Erfindung ist gerichtet auf sogen. Kingspaltmagnetsysteme, "bei welchen der dauermagnetische Kern zentral im Eisenrückschlußkorper eingebaut ist. Zur Bildung des Blngspaltes ragt dieser Dauermagnet mit einem aufgesetzten Polkernstück in eine Bohrung der Polplatte hinein, die selbst ein Bestandteil des den Eisenrückschluß "bildenden Gehäuses ist. Sine lorm derartiger Ringspaltmagnetsysteme, die sich im praktischen Gebrauch, und auch vom Gesichtspunkt einer leichten herstellung besonders bewährt hat, ist diejenige, bei der der Eisenrückschlußk'örper die Form eines '.Topfes besitzt, die dadurch zustande kommt, daß zwei schalenförmige Teile nach Art einer Dose ineinandergepreßt werden, nachdem zuvor der Eern in seine richtige Lage gebracht worden ist.
Bekanntlich sind derartige Eingspaitmagnetsysteme früher in der ¥ieise aufgebaut worden, daß di© Magnete als Stege oder Hinge außen saßen und durch Polplatten miteinander verbunden wurden, wobei auf der unteren Platte ein Y/eicheisenkernstück aufgesetzt war, das zur Bildung des Hingspaltes in eine entsprechende Bohmang der oberen Polplatte hineinreichte.
Der Ausbildung des Eingspaltes ist sowohl bei den älteren Pormen als auch bei den neueren Innenkernsystemen stets besondere Beachtung geschenkt ?/orden, weil klar erkannt war, daß nur eine gleichmäßige Feldverteüung innerhalb des Spaltes zu einwandfreien Schwingungen der Spule und damit zu einer einwandfreien Tonwiedergabe führen kann. Bei den älteren Ringspaltmagnetsystemen mit außenliegenden Magneten sind Eingspalte angewendet worden, deren querschnitt vollkommen gleichmäßig war, und zwar wurde dies erreicht, indem die Innenwandung "der Bohrung parallel zur Außenwandung des Kernes gerichtet wurde. Diese Art der Ausbildung des Idngspaltes wurde bei der Herstellung der 2ingspaltinagnetsysteme mit Innenkern übernommen und es konnten auf diese ^eise ohne weiteres alle die Vorteile erzielt werden, die in einem derartigen Innenkernmasnetsystem vom Standpunkt der magnetischen Ausnutzung und vom Standpunkt der nersteliune gegeben waren. Is stellte sich allerdings heraus, daß die Innenkernmagnetsysteme beim Einbau in die Lautsprecher in den hohen und tiefen Toiailagen zu Klirreffekten Anlaß geben. Diese Erscheinung mußte umso erstaunlicher wirken, als bezüglich der Ausbildung des Hingspaltes offenbar genau die gleichen Voraussetzungen und Verhältnisse vorlägen wie bei den .Ringspaltmagnetsystemen mit außenliegenden Dauermagneten.
Es ist das Verdienst des Erfinders, erkannt zu haben», daß diese IJirkun^ zurückzuführen ist auf eine Feldverzerrung, die zur Folge hat, daß die Kraftlinien nicht mehr linear verteilt sind. JTs zeigte sich, daß nur dann, wenn ein verhältnismäßig großes Weicheisenstück im Innenkern vorgesehen wird,d.Iu also wenn beispielsweise der gesamte Sern aus Jeicheisen besteht, -wie dies bei den Systemen mit außenliegenden Magneten der lall ist, die Yerteilung im Feld des Luftspaltes annähernd linear ist. Bei den Systemen dagegen, bei denen ein Dauermagnet als Kern verwendet wird, können solche langen 'ieicheisenstücke nicht benutzt werden, da es zum Zwecke der technischen Ausnutzung darauf ankommt, den Dauermagneten möglichst nahe an den !luftspalt heranzuführen und nur eine kurze Ueicheisenstrecke als Pol aufzusetzen. Bs schien daher keine Möglichkeit zu bestehen, die unerwartete Feldverzerrung und, damit den Klirreffekt bei derartigen Systemen zu beseitigen.
Gemäß der Erfindung besteht aber die Möglichkeit, diesen Sacht eil zu beseitigen, und zwar indem in bewußter Abkehr vom bisher üblichen die Bohrung in der Polplatte eine konisch verlaufende lorm aufweist, sodaß die Luftspaltbreite in der Richtung vom innen nach außen stetig abnimmt*
In Abb. 1 ist die bisher übliche form eines Luftspaltes rein schematisch im Schnitt als ieilausschnitt dargestellt. In die Polplatte 1 ragt der aus Weicheisen hergestellte Kern 2 hinein. Die Innenwandung der Polplatte 1 und die Außenwandung des zylindrischen Kernstückes 2 vorlaufen genau parallel f sodaß der Luftspalt an geder Stelle gleiche Breite aufweist. Der Kern 2 kann das Ende eines vollkommen aas Weicheisen hergestellten Kernes sein, wie dies bei Magnetsystemen mit außenliegenden Magneten'der Fall ist, dann wird das Feld innerhalb des Spaltes vollkommen gleichmäßig und linear sein. 1st aber das Kernstück 2, der aufgesetztem Polkernjs' eines dauexmagnetischen Innenkernes, so tritt eine Feldverzerrung ein, die bei J etwa am stärksten ist. lach der Brfindung wird diese Verzerrung in dem erwähnten Bereich veriiindert, wenn, wie aus Abb. 2 ersichtlich, die Polplatte 1 bei 4 abgeschrägt ist, sodaß der zwischen Polplatte und Kernstück 2 gebildete Luftspalt in Richtung von innen nach außen stetig abnimmt.
Es kann zweckmäßig sein, das Innere des Spaltes an der Polplatte mit einem erhöhten Rand 5 zu versehen, wodurch
die Yergleichmäßigüng der 2NsI dvert eilung noch erhöht wird.
Beachtlicherweise ergibt sich durch die A*bschrägung der Bohrung in der Polplatte 1 nicht nur der erläuterte magnetische Effekt und damit die Verminderung des Klirrfaktors der Lautsprecher, sondern "bringt "bei der Herstellung τοη sogen, l'opfsystemen auch noch f abrikatorische Torteile. Die spulenförmigen Einzelteile eines Topfsystems werden aus Meicheisenblechen durch iiefziehen und Stanzen erzeugt. Die !^schrägung der bohrung in der Polplatte 1 läßt sieh "beim Stanz- und Ziehrorgang besonders einfach und z¥/eckentsprechend erzeugen, weil sich die fertige Form wesentlich leichter vom Werkzeug löst als dies der Fall ist, wenn die Bohrung mit rechtwinklig zur Platte stehenden Wänden versehen ist*
Deutsche EdelStahlwerke Aktiengesellsch
44?

Claims (1)

  1. Pat ent ansprach..
    Hingspaltmagnetsystem, bei welchem der dauermagnet is ehe Kern zentral im lisenrücksehlußkörper eingebaut ist und zur Eildung des- Kingspaltes mit einem aufgesetzten Polkernstück in die Bohrung einer Polplatte hineinreicht, wobei der Bückschlußkörper vornehmlich 2?opfform aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung in der Platte eine konisch verlaufende Wandung derart aufweist, daß die Luftspaltbreite in Richtung von innen nach außen stetig abnimmt.
    Deutsche SdelStahlwerke iktiengesellsch

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