DEP0008639DA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEP0008639DA DEP0008639DA DEP0008639DA DE P0008639D A DEP0008639D A DE P0008639DA DE P0008639D A DEP0008639D A DE P0008639DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- core
- gap
- pole
- pole plate
- air gap
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 4
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 16
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 8
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 4
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Description
Bingspaltmagnetsysteia mib Innenkera.
Die Erfindung ist gerichtet auf sogen. Kingspaltmagnetsysteme, "bei welchen der dauermagnetische Kern zentral im Eisenrückschlußkorper
eingebaut ist. Zur Bildung des Blngspaltes ragt dieser Dauermagnet mit einem aufgesetzten Polkernstück in eine
Bohrung der Polplatte hinein, die selbst ein Bestandteil des den Eisenrückschluß "bildenden Gehäuses ist. Sine lorm derartiger Ringspaltmagnetsysteme,
die sich im praktischen Gebrauch, und auch vom Gesichtspunkt einer leichten herstellung besonders bewährt hat, ist
diejenige, bei der der Eisenrückschlußk'örper die Form eines '.Topfes
besitzt, die dadurch zustande kommt, daß zwei schalenförmige Teile
nach Art einer Dose ineinandergepreßt werden, nachdem zuvor der
Eern in seine richtige Lage gebracht worden ist.
Bekanntlich sind derartige Eingspaitmagnetsysteme früher
in der ¥ieise aufgebaut worden, daß di© Magnete als Stege oder Hinge
außen saßen und durch Polplatten miteinander verbunden wurden, wobei auf der unteren Platte ein Y/eicheisenkernstück aufgesetzt war,
das zur Bildung des Hingspaltes in eine entsprechende Bohmang der oberen Polplatte hineinreichte.
Der Ausbildung des Eingspaltes ist sowohl bei den älteren Pormen als auch bei den neueren Innenkernsystemen stets besondere
Beachtung geschenkt ?/orden, weil klar erkannt war, daß nur eine gleichmäßige Feldverteüung innerhalb des Spaltes zu einwandfreien
Schwingungen der Spule und damit zu einer einwandfreien Tonwiedergabe
führen kann. Bei den älteren Ringspaltmagnetsystemen mit außenliegenden
Magneten sind Eingspalte angewendet worden, deren querschnitt vollkommen gleichmäßig war, und zwar wurde dies erreicht,
indem die Innenwandung "der Bohrung parallel zur Außenwandung des Kernes gerichtet wurde. Diese Art der Ausbildung des Idngspaltes
wurde bei der Herstellung der 2ingspaltinagnetsysteme mit Innenkern
übernommen und es konnten auf diese ^eise ohne weiteres alle die
Vorteile erzielt werden, die in einem derartigen Innenkernmasnetsystem
vom Standpunkt der magnetischen Ausnutzung und vom Standpunkt der nersteliune gegeben waren. Is stellte sich allerdings
heraus, daß die Innenkernmagnetsysteme beim Einbau in die Lautsprecher in den hohen und tiefen Toiailagen zu Klirreffekten Anlaß
geben. Diese Erscheinung mußte umso erstaunlicher wirken, als bezüglich der Ausbildung des Hingspaltes offenbar genau die gleichen
Voraussetzungen und Verhältnisse vorlägen wie bei den .Ringspaltmagnetsystemen
mit außenliegenden Dauermagneten.
Es ist das Verdienst des Erfinders, erkannt zu haben»,
daß diese IJirkun^ zurückzuführen ist auf eine Feldverzerrung,
die zur Folge hat, daß die Kraftlinien nicht mehr linear verteilt sind. JTs zeigte sich, daß nur dann, wenn ein verhältnismäßig
großes Weicheisenstück im Innenkern vorgesehen wird,d.Iu
also wenn beispielsweise der gesamte Sern aus Jeicheisen besteht,
-wie dies bei den Systemen mit außenliegenden Magneten
der lall ist, die Yerteilung im Feld des Luftspaltes annähernd
linear ist. Bei den Systemen dagegen, bei denen ein Dauermagnet als Kern verwendet wird, können solche langen 'ieicheisenstücke
nicht benutzt werden, da es zum Zwecke der technischen Ausnutzung
darauf ankommt, den Dauermagneten möglichst nahe an den !luftspalt heranzuführen und nur eine kurze Ueicheisenstrecke
als Pol aufzusetzen. Bs schien daher keine Möglichkeit zu bestehen,
die unerwartete Feldverzerrung und, damit den Klirreffekt
bei derartigen Systemen zu beseitigen.
Gemäß der Erfindung besteht aber die Möglichkeit, diesen Sacht eil zu beseitigen, und zwar indem in bewußter Abkehr
vom bisher üblichen die Bohrung in der Polplatte eine konisch
verlaufende lorm aufweist, sodaß die Luftspaltbreite in
der Richtung vom innen nach außen stetig abnimmt*
In Abb. 1 ist die bisher übliche form eines Luftspaltes rein schematisch im Schnitt als ieilausschnitt dargestellt.
In die Polplatte 1 ragt der aus Weicheisen hergestellte Kern 2 hinein. Die Innenwandung der Polplatte 1 und die Außenwandung
des zylindrischen Kernstückes 2 vorlaufen genau parallel f sodaß
der Luftspalt an geder Stelle gleiche Breite aufweist. Der Kern 2 kann das Ende eines vollkommen aas Weicheisen hergestellten
Kernes sein, wie dies bei Magnetsystemen mit außenliegenden Magneten'der Fall ist, dann wird das Feld innerhalb des Spaltes
vollkommen gleichmäßig und linear sein. 1st aber das Kernstück 2,
der aufgesetztem Polkernjs' eines dauexmagnetischen Innenkernes,
so tritt eine Feldverzerrung ein, die bei J etwa am stärksten ist. lach der Brfindung wird diese Verzerrung in dem erwähnten
Bereich veriiindert, wenn, wie aus Abb. 2 ersichtlich, die Polplatte
1 bei 4 abgeschrägt ist, sodaß der zwischen Polplatte
und Kernstück 2 gebildete Luftspalt in Richtung von innen nach außen stetig abnimmt.
Es kann zweckmäßig sein, das Innere des Spaltes an
der Polplatte mit einem erhöhten Rand 5 zu versehen, wodurch
die Yergleichmäßigüng der 2NsI dvert eilung noch erhöht wird.
Beachtlicherweise ergibt sich durch die A*bschrägung der
Bohrung in der Polplatte 1 nicht nur der erläuterte magnetische Effekt und damit die Verminderung des Klirrfaktors der Lautsprecher,
sondern "bringt "bei der Herstellung τοη sogen, l'opfsystemen auch noch
f abrikatorische Torteile. Die spulenförmigen Einzelteile eines Topfsystems
werden aus Meicheisenblechen durch iiefziehen und Stanzen
erzeugt. Die !^schrägung der bohrung in der Polplatte 1 läßt sieh
"beim Stanz- und Ziehrorgang besonders einfach und z¥/eckentsprechend
erzeugen, weil sich die fertige Form wesentlich leichter vom Werkzeug
löst als dies der Fall ist, wenn die Bohrung mit rechtwinklig zur Platte stehenden Wänden versehen ist*
Deutsche EdelStahlwerke Aktiengesellsch
44?
Claims (1)
- Pat ent ansprach..Hingspaltmagnetsystem, bei welchem der dauermagnet is ehe Kern zentral im lisenrücksehlußkörper eingebaut ist und zur Eildung des- Kingspaltes mit einem aufgesetzten Polkernstück in die Bohrung einer Polplatte hineinreicht, wobei der Bückschlußkörper vornehmlich 2?opfform aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung in der Platte eine konisch verlaufende Wandung derart aufweist, daß die Luftspaltbreite in Richtung von innen nach außen stetig abnimmt.Deutsche SdelStahlwerke iktiengesellsch
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0591837B1 (de) | Magnetsystem für Konuslautsprecher in Leichtbauweise | |
| DE1923525A1 (de) | Motoranordnung,bei welcher der magnetische Kreis eine duenne Schicht aus einem harten Magnetwerkstoff aufweist | |
| DE112011104619T5 (de) | Bogenförmiger Magnet mit polar-anisotroper Ausrichtung und Verfahren und Bildungsform zu seiner Herstellung | |
| CH663299A5 (de) | Selbstanlaufender zweipoliger einphasensynchronmotor. | |
| DE2236586A1 (de) | Konstruktion und verfahren zur herstellung einer einteiligen magnetschlusshuelse zur betaetigung von elektromagneten, insbesondere zur anwendung bei magnetventilen | |
| DEP0008639DA (de) | ||
| DE802167C (de) | Ringspaltmagnetsystem mit Innenkern | |
| DE3501836A1 (de) | Steuermotor | |
| DE1937794B2 (de) | Magnet fuer hochaufloesendes kernresonanzspektrometer | |
| DE1295690B (de) | Elektromagnetgehaeuse | |
| AT163129B (de) | Permanent-magnetisches System, insbesondere für einen elektrodynamischen Lautsprecher | |
| DE898643C (de) | Ringspaltmagnetsystem | |
| DE69127862T2 (de) | Magnetische Schaltung für Lautsprecher | |
| DE1464896C (de) | Tauchanker-Elektromagnet | |
| DE2259191A1 (de) | Gleichstrom- oder aussenpolmaschinen mit aus blechlamellen gebildeten polen und jochen | |
| DE1564350C3 (de) | Dauermagnetsystem | |
| DE1614164C3 (de) | Ringspalt-Magnetsystem | |
| AT381204B (de) | Magnetsystem fuer elektrodynamische wandler, insbesondere mikrophone und kopfhoerer | |
| AT164435B (de) | Lamellierter Magnetkreis, der aus wenigstens zwei aufeinandergeschichteten Platten zusammengebaut ist | |
| DE1464896B2 (de) | Tauchanker-elektromagnet | |
| DE2224013A1 (de) | Umlaufende elektrische Maschine mit ausgeprägten Ständerpolen | |
| DE867570C (de) | Elektrizitaetszaehler | |
| DE1489798A1 (de) | Dauermagnetsystem mit zentralem Eisenkern | |
| DE731351C (de) | Dauermagnetlaeufer fuer elektrische Maschinen | |
| AT162210B (de) | Dauermagnetkörper für magnet-elektrische Maschinen |