DEP0008392DA - Verfahren zur Herstellung von Dauerformen oder Modelleinrichtungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dauerformen oder Modelleinrichtungen

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DEP0008392DA
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Germany
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Württembergische Metallwarenfabrik, Geislingen
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Siirtteaibergieohe «etallwarenfabrik 1 β QeisllngeA (Steige).
Verfabren aar Herstellung von Dauerforaen oder Modelleinricbtungen.
Die Erfindung besieht »ich auf ein Verfahren aur Heratellung von Douerformen »le ζ. Kokillen fUr Leieht- und SchweraetCillgueef oder von Model le inri oh tungtn wie IOrftpletten bew. deren Uraodelle. Als beeonderee Anwenlungegebiet tür öse Verfahren gemäße der Erfindung wird die Herstellung von Drmerformen oder Uodelleinrlchtungen für die Gleeeerel engegeben, jedoch beschränkt eich die Erfindung keineswegs auf dieses Anwendungegebiet, sondern d&a Verfahren get&Sss der Erfindung kenn in gleicher l'eise euch sur Herstellung vm Preesforoen eur Verformung von Blechen oder nichtoeta 11 lachen Werkstoffen oder von «sonstigen Dnuer-
foraen angewendet »erden*
Dimer! ormen oder Modelleinricntungen dieser Art erfordern m ihrer Herstellung im sllgsmeiiien ©In© epansbhebende Bearbeitung, die oft nue dem vollem Material heraus erfolgen mixest sodass der Arbeitseufweild für die ntrstellung solcher formen meist ©ehr groeo ist, Dndureh werden die Herstellungskosten, vor allem bei schwierigen Formen, außeerordent1 ich hoch, sodass eine wirtschaftliche Fertigung alt dt ri»rtigen Formen nur bei verhältnismässig hohen Stückzahlen der zxx formenden Gegenstände möglich let.
üureh die Erfindung wird bezweckt, diesen »tongel au beseitigen und ein Verfahren m schaffen, mit den»en Bilfe Daaerfomen oder äiodelleinrichtungen der in Rede «teüenöen Art mxt einem wesentlich geringeren Arbeitsaufwand ane ent«pjiecherid geringeren Kosten hergestellt werden können. Die Erfindung geht hierbei von dem in der Gieeserei an eich bereite bekannten Verfahren &us, dae? von einem positiv der gewünschten Dauerform oder ModelleInrichtang ein Segativ hergestellt wird. Sei den bekannten Verfahren dient dieses Regativ zur Heretel lung weiterer roeitiye.
Demge1Tenaher besteht die Erfindung im we β en ti lc hen darin, &m& auf diesem Segativ ouf gsIvanieche» ; ege ein Metallnieder/ chiag erzeugt wird, «©!©her »odana aus dem JSegativ entfernt wird»
Die Herstellung der Negative von Cem jeweiligen }os'itiv kutm mm einfachsten sie Glpeabguss erfolgen. Dieser negative Abguss Aird in bekannter :eiae, a. B. durch Graphiteuftrsg ruf der Oberfläche elektrisch leitend gemacht. In eine« galvaniechen Bad wird nun auf diesem so vorbereiteten Negativ ein ietel!niederschlag, e.B. ein Kupferniederechlag ^ reeugt, wobei die Stärke dieses Niederschlages nnch Belieben der Gestalt und Orösee der gewünech-
ten Dauerform ba». Modelleinriobtung fcßgepe^fct /.erden kann. *i.enn der metalllbche Siedersehlag dl* erforderlich© Stärk© erreicht hat» «eiche z, B« 3» 8 mm betragen o>öge, wirrer von dem Kegetiv nfcgelöet und seigt dann ßuf seiner Oberfläche die Gestnlt der gewünschten Dauerform iß vollkommener ;.echbildung filier Einzelheiten und chne Jede Schwindung.
Bssit dieser MetfillniedersciiIag dem späteren Anforderungen bei der iertigung standhalten kann, *ird er aweckmKß8ig auf seiner EUekseitei die durch den galvanischen Proaese muh geblieben iat, noch entsprechend verstärkt» Hierzu kSnnen nicht eu hoch sefcmelaende Metalle oder IetulX-legierungen, v.le e. B* Harthlei, ZinkXegieruneen oder Lelchtffletnllegierungen ver endet werden, die auf der Rückseite des Metelinltderechleges aufgegoceen wardens In vielen Fällen kann es »aetijgenüger., flüssige oder breiige Serfcatof. e su verwenden, •.•,«Iche nach einiger Zeit erhärten, ate a* Be Zement, Bleiglätte, Steimodellmes^ent Swrtglps od» dergl». Iiii Jcraen kleinerer Aemessungiai:* au*cht da» Aufgies^en von ssetcXXon oder Metallegierungen aur Verstärkung $nr keine Schwierigkeiten* Bei Formen von grossen AbJM&eungen let dies oueh ohne weiteres möglich, jedoch wird in diesem ?»ll« sweekieftseig alt dünnem und ve^ teilten Giesctrahl gearbeitet. Auf diese Welee können a. B· richtige Geκ^ckblücke h rges- teilt werden, bei denen nur noch d .e Oberfl l>che der aufgegossenen Sasse eine Bearbeitung vnr "-!erstellung eim.r ebenen Auflagerf 1 liehe benötigt*
in der Zeichnung lot dns Verfahren gemäss der Erfindung an Hand von ζ-.;· ei einfachen Beiepielen erläutert, und 2%ar βeigen
a· -g. * und 2 in Seitenries bsw. Grundriss den eis Beispiel gefühlten* herzustellenden Gegen*
etand,
* ig, 3 sei^t Im Längtüschnitt eint zur Herstellung
dea Gegenstandes ätsch Jige 1 und k erforderliche Kokille odtr rresßforo,
Ilg8 4 bis 6 veranschaulichen in. verschiedener; Stufen die CurehfUhrung des Vvrrafcrene aur Herst el .ung eer Kokille oder Pressform nach f Ige 3,
Fig· 7 zeigt in Seitensnsicht eine Modellplatte aur Herste Illing von Guss» formen fur der, tieganfrland gemHsa Fige 1-2, and
Fige S Isis 10 vtranttohnulloben in verschiedenen Stufen dns Verfahren eur Herstellung der ^odellpltitte gemSes der Fig« 7.
DemiSii if ig. 1 und 2 der 2« leimung ist als Beispiel fTir den hereustellenden Gegenstand eine einfach β latte alt eveei seitlichen Äugen gewählt worden« üm diesen Gegen» sttmd durch Glessen oder Pxessen od. dergl« zu, erzeugen, *lrd £· eine Kokille oder eine Freebform geaasfc Fige 3 benötigt» Biese I^uerforai besteht aus *,*ei lorah&lfte» a und b, deren lohlr&a» der Oeatfilt dee herzuutellenden Oegenetifindes entspricht, Jktt c iet tin Einguse bezeichnet, während auf die Darstellung von luftachliteen oder Steigern od. dcrgl. vereichtet 1st. Sin© Ireeeforsi «vUrde entsprechend l'iß. 3, jedoch ohne Eingueβ auegebildet sein«
Cm nun eine Esuerform geifiäee 1 ig. 3 herzustellen, wird zunächst ein Positiv demselben in Form von Abgüssen dee hfereuBtellenden ~odelle ereeugt» Genäse Fig. 4 ist e.B. die linke Xokillenbälfte a ale Poeitivabguee d d<;e Modells hergestellt. Lieees Positiv entspricht in β einen äusseren Maesen de» gewünschten Formteil e, wobei es in dtr S8he
aweetaaäSfötger-Weis© etwee grösser genommen *trd. Sei Kokillen wird derAnschnitt f r den späteren Einguss In die a en roe itivsbgu.es mit eingearbeitet,
Von dem Positiv d wird nun In an sich bekannter &ei»e gemüse £lg, 4 elx. !negativ e abgegossen, s.B. als Olpseü&Uüß, JDle&es Uegtstiv e bildet die Ausgangs form für den gaivanlsönÄÄxM«ÄÄX«Äkifig herzustellenden niederschlage Der Bcgativabgues e wird nach Erhärtung und gegebenenfalls Trocknung auf der Oberfläche seiner Ixense Ite elektrisch leitfci d gemacht, »as In bekannter "«»eise a· B· durch Graphi t?*uf trag erfolgen kenn. Souami .*ird auf dieser leitenden innenfläche des Negative e Ir. einem galvanischen Bod ein Metnl !niederschlag^s. B. ein Kupfernieηertohleg erseugt, welcher in ί ig. 5 mit £ bezeichnet ist. Sobald dieser Metallniedersohlag la des gelynnleohen Bad die gewünschte Gtiirke erreicht hat» welche im wesentlichen von der Grösse der gewünschten Dauerform abhängig sein vslrd, eo #ird das Begativ e mit des darin befindlichen Niederschlag f aus dem Bad genommen und der Metel!niederschlag f au© dem negativ e hwri.usgelUet. dieser SÄtallniederschlag f entspricht in eeiner aut&eren Form der herzustellenden Deuerformhälfte a·
Der Metallniederschlag f »ird nun auf eeiner Rick-Seite In dem «Sasse ausgegossen, in weiche® sein« spätere Verwendung eine Verstärkung erfordert,BOdass gegebeηGnfalls ein massiver Lsuerformblock entsteht» In iig, 6 ist der «etallniederbchiaji f dargestellt, welcher auf seiner RUck-
mit_der g
aeite7 Verstarkungsmaase/vdll ausgegoeeeu Iet· im allgemeiner, wird et sudfa noch erforderlich sein, die unebene Unterseite h dieses Dauerforablockee su bearbeiten. Auf dieee «eise ist eine fertige Dauerforrahülfte entstanden,
welche la /aig führung feeiepiel 4er iCokillenhhlf te a entspricht* Für öle Herstellung der Posltlvabgllase d und Segativsbgtiste e k8n.*,en la bekannter leise gieaebare oder knetbare Iasseni welche erhart en, verwendet Werflenl wie t. B· G4p», Steinfflodellmaissen, Kanetharaaaasen od. öergi« Wenn hierfür achwindungsfreie lassen verwendet werden, so 1st die fertige Dauerform aaaalieh vollkommen modellgetretie Bei Verwendung von nicht »ehwlndun^efrelen SIaeeen muss da® Mass der Schwlndung eelbetveratHndlloh hei dem ersten / berücksichtigt werden*
Ent ept «■OfcteM wird des Verfaferisn aur Herstellung' von MMelleirrriehtungenf wie Fersplatten durchgeführt· FIge 7
Modell
««Igt als Beispiel eine lodellplatte für d&a in rig* 1 und 2 dargestellt«^ -mm-l Ie Die Platte seihst ist mit ρ bereich»
und^p^ trägt« Äur Eersteliung beispielsweise der linken Ellfte eine» solchen- Medellplatte wird zunächst ein Modell dieser FlattftnhSlfte mit dem aufgeaetafeen halben iodell des Oegeustandee al© positiv hergestellt* Von diesem Positiv wird gemüse rig* 8 ein Hegativ r ftfegftgoeeea, welche« «1« .Rlederaehlagaf ora» benutzt wird* Zu diese» Zweck wird 4.«β Ptgetiv r mt seiner Xnnenseite elektrisch geltend gemacht* worauf In sein« galvanischen Bad auf fiisser In&en- «elte der gewttnacht«- Metellniedersealag e rseugt wird« flgt f veranschaulicht dieses «» B. als Gipsabguss hergestellte tagstiv r a»it dem darin erzeugten Xetal!niederschlag a von der gewünschten StSr««2 Uieaar Ketellniederachlag s wird aodann sua dem Kegatlv r entfernt und «weekaHaaig an ©einer SUokaeit©» %i« oben erlftntert, hintergossen und eben bearbeitet« Fig.* 10 «igt die auf diese Weise entständer*©.. ttodellplattenfafilfte, bestehend bus de© Metall·
niederschlag a aalt der hiatergüseenea Maas® % und #er
eben bearbeiteten RUekstite u. Öle andere SIlfte der Metall' platt« wird in gleicher tela® Sngetertigt9 worauf beIdt Plsittalaliften nitelaander verbanden werden*
Bie Itrst©1lung anderer Deaerf omten» wie *· I9
Preeeföree» od» dergl. geschieht analeg -de» vorstehend« beschriebenen» SOdase ©loh ©in© weiter« Erläuterung ir-Sferlgt9 Me Erfindaag eretraekt sieb eelbatveretändlicfe nicht nuv auf dee beschriebene VeriabreBs sondern auch auf tile auf diese Iei©® Iitrgestellten Daaarforaea oder Modelleinrichtungen eelbet»
Patentansprüche

Claims (2)

Bm ten tan epr U ehe
1. ) Verfahren mr Herstellung von Pauerfornen ©der Moöell»
©Inrlchturigea8 insbesondere für die Gieeserei» wobei jeweils von eine» losItiv aangehst ein negativ hergestellt Wird8 üidureli ^ektanMleHetl dass auf diesem Hegativ galvanisch ein Metallniederecalfig ersieugi wirdf welcher sodann aae de» negativ entfernt «ird.
2. ) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gefeennstelohnet, das©
der eue de» Megativ entfernte ^eteilniederechlsg auf seiner BUckeeite durch Auegieeeen mit aietcli&chen oder nichtmetalliehen, ober erhärtenden Werketoffen vei-etUrfct wird.
Für die AnaeIderin:
Ber Vertreter
(Edmund i\ !itaer) Patentanwalt

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